Katalog- und Medienbestellung

Katalog-Deckblatt

• Katalog 2012

• Hauser Mitteilungen

• MTB, Gipfeltreffen

• Marokko, Peru

• Hauser Newsletter

  • Umrundung der Annapurna auf klassischer Route
  • Wandern zum höchsten Bergsee der Welt - Lake Tilicho (4.920 m)
  • Per Bike über den 5.416 m hohen Thorong-Pass
  • Downhill durch die Kali Gandaki-Schlucht
  • Blick auf 8.000er: Manaslu, Annapurna und Dhaulagiri

Diese Tour zählt zu den schönsten, aber auch schwersten Biketouren in unserem Programm! Im Marsyandi-Tal, einer engen und steilen Schlucht, erwarten Sie spektakuläre Hängebrücken-Überfahrten, anspruchsvolle Singeltrailpassagen und Auffahrten auf grobschottrigem Untergrund. Ab Besisahar biken Sie das subtropische Tal des Marsyandi-Flusses hinauf, durch Reisfelder und Bambuswälder. Unterwegs begegnen Ihnen immer wieder Muli-Karawanen. Fast täglich sind längere, anstrengende Tragepassagen notwendig. Lodges entlang des Weges bieten angenehm schattige Rastplätze und bei einer Rara-Nudelsuppe können Sie sich stärken. Je weiter Sie im Tal hinauf kommen, desto mehr ändert sich das Bild: Sie kommen vorbei an Manimauern, Schreinen und Gebetsmühlen - Merkmale des buddhistischen Kulturkreises. Im Hochtal von Manang legen Sie eine Akklimatisationswanderung zum Lake Tilicho auf über 5.000 m ein - landschaftlich einer der Höhepunkte der Tour. Weiter geht es stetig bergan. Schließlich ist es so weit, Sie haben den 5.416 m hohen Thorong La (La = Pass) gemeistert. Hunderte von Gebetsfahnen flattern im Wind. Die guten Wünsche, die darauf gedruckt sind, werden in den Himmel getragen, heißt es. Nach 11 Tagen bergauf beginnt die 5-tägige Abfahrt. Für die Strapazen werden Sie mit fast 5.000 HM Downhill belohnt. Über den berühmten Pilgerort Muktinath gelangen Sie ins Tal des Kali Gandaki. Der Fluss bildet zwischen den Bergriesen Dhaulagiri und Annapurna die tiefste Schlucht der Welt. Über Kalopani, Tatopani und Baglung kehren Sie nach Pokhara zurück. Nach einem Inlandsflug erreichen Sie Kathmandu und können noch 2 Tage Kultur genießen.

Termine und Preise
Reisedauer 22 Tage
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 14 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
2NPM0801 31.10.12 21.11.12 2.980,- Auf Anfr. Neumüller Wolfgang Buchen
Einzelzimmerzuschlag: 220,-

Leistungen

Hauser-Inklusivleistungen

• Hauser-MTB-Guide und örtlicher MTB-Guide
• Flug mit Oman Air München via Muscat nach Kathmandu
• Flughafentransfer
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Übernachtung in Hotels, Lodges und Gästehäusern
• meist Vollpension
• Begleitmannschaft
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 111,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Wunschleistungen

• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 44,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Visakosten (vor Ort erhältlich: ca. € 30,-/ Stand 10/10); Flughafensteuer sowie Tourismus Service Steuer für die Inlandsflüge in Nepal (pro Abflug ca. 1.650 NRs = € 20,-); fehlende Mahlzeiten und Getränke (Pokhara/Kathmandu ca. € 10,- bis 15,-/Tag); Trinkgelder (ca. € 70,-); individuelle Ausflüge und Besichtigungen; Luftverkehrsabgabe (variiert je nach Flugroute); Mountainbike (muss selbst mitgebracht werden), Biketransport auf den Flügen; Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung (Stand 01/11)

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Linienflug ab Frankfurt nach Kathmandu.

2. Tag Ankunft Kathmandu

Morgens Ankunft in Kathmandu und Transfer zu unserem Hotel. Am Nachmittag erste Gelegenheit, das touristische Thamel, die quirlige Altstadt von Kathmandu, zu erkunden.
Hotel

3. Tag Kathmandu - Mugling - Besisahar

Auf unserer 6- bis 7-stündigen Fahretappe im Kleinbus (ca. 200 km) überqueren wir zuerst den 1.500 m hohen Thankot-Pass, ehe es in vielen Serpentinen ins Trisuli-Tal hinabgeht. Die teils immer noch holprige, teils modern ausgebaute Straße folgt dem unter Raftern beliebten Fluss durch ständig wechselnde Szenerien bis Mugling. Nun folgen wir dem Marsyandi Khola talaufwärts bis Besisahar. Wir bauen die Bikes zusammen und bereiten das Gepäck für die Tour vor.
Fahrzeit Bus: 7-8h; Fahrstrecke Bus: 200km
Übernachtung im Hotel [FMA]

4. Tag Besisahar - Khudi - Jagat

Unsere Biketour beginnt. Unterwegs durch kleine Siedlungen und Terrassenfelder gewinnen wir einen Eindruck vom dörflichen Leben der Gurung-Bevölkerung. Oft bieten sich weite Ausblicke auf die glänzenden Schneegipfel des Manaslu und Annapurna Himal. Wir folgen der steilen Schotterstraße, vorbei an den Orten Ngadi und Bahundanda (1.250 m). Zwischen Manaslu und Annapurna hat der Marsyandi eine sehr tiefe Schlucht gebildet. Mitunter ist nur das Getöse des Wassers zu hören, der Fluss aber kaum zu sehen. Weiter nordwärts fahren wir bis nach Jagat (1.200 m), das an einem bewaldeten Berghang liegt. Fahrzeit: 9h; Fahrstrecke: 30km; Aufstieg: 1.150m; Abstieg: 200m; Lodge
[FMA]

5. Tag Jagat - Chamje - Dharapani

Je weiter wir flussaufwärts kommen, desto auffälliger sind die Merkmale dieses buddhistisch geprägten Kulturkreises, z. B. aus Stein erbaute Häuser mit flachen Dächern. Die Vegetation ist immer weniger subtropisch. Wir durchfahren die tief eingegrabene Schlucht im Talgrund. Zwischen dem Dorf Chamje und unserem Ziel Dharapani (1.900 m) queren wir den Fluss mehrmals auf stabilen Hängebrücken. Heute sind sehr viele anstrengende Schiebe- und Tragepassagen notwendig. Fahrzeit: 9h; Fahrstrecke: 18km; Aufstieg: 1.050m; Abstieg: 300m;
Übernachtung in der Lodge [FMA]

6. Tag Dharapani - Latamarang - Chame

Wir folgen dem Marsyandi und kommen durch kleine Dörfer und Siedlungen. Während unserer Mittagspause in Timang können wir den schönen Blick auf das ganze Manaslu-Massiv genießen. Nach der Mittagspause geht es in stetigem Auf und Ab bis zum 2.650 m hoch gelegenen Verwaltungsort Chame. Dort gibt es viele kleine Läden. Fahrzeit: 7h; Fahrstrecke: 15km; Aufstieg: 1.050m; Abstieg: 250m;
Übernachtung in einer Lodge [FMA]

7. Tag Chame - Bharatang - Pisang

Zunächst bewegen wir uns noch auf der rechten Talseite und fahren über Bharatang (2.900 m) weiter. Wieder am linken Flussufer geht es durch lichten Fichten- und Föhrenwald bergan. Wenn wir aus dem engen Tal zum Ort Pisang (ca. 3.200 m) hinaufgehen, eröffnet sich eine herrliche Aussicht auf die imposante Gipfelsilhouette der Annapurna II und auf den Pisang Peak (6.091 m). Nachmittags können wir im Ortsteil Upper Pisang das buddhistische Kloster besuchen. Dort stehen wir der Annapurna direkt gegenüber - ein phantastischer Blick! Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 15km; Aufstieg: 750m; Abstieg: 180m; Lodge [FMA]
Übernachtung im Hotel [FMA]

8. Tag Pisang - Braga - Manang

Wir fahren anfangs durch schönen Nadelwald hinauf zur Hochebene, auf der Schaf- und Ziegenherden weiden. Vorbei an der Flugpiste von Hongde (3.350 m) biken wir bis nach Mungji und weiter nach Braga. Hier besichtigen wir die 500 Jahre alte Tempelanlage Baga Gompa. Unser Etappenziel ist das Verwaltungszentrum Manang (3.500 m), ein hübsches Bergdorf mit engen Gassen und dicht gedrängten Flachdachhäusern. Es liegt oberhalb eines Gletschersees, der von den Schmelzwassern der Gangapurna und Annapurna III gespeist wird. Hier gibt es eine Reihe von netten Lokalen mit "German Bakery" und phantastischem Apfelkuchen! Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 16km; Aufstieg: 600m; Abstieg: 100m;
Übernachtung in der Lodge [FMA]

9. Tag Manang - Tilicho Base Camp

Die nächsten Tage dienen der Akklimatisation und garantieren herrliche Himalya-Blicke. Wir lassen die Bikes im Hotel und wandern in das Ganggapurna-Tal nach Khangsar. Hier wird der Weg steiler. Hoch über dem Marsyangdi River erleben wir eine phantastische Felsenszenerie. Wir queren immer wieder steile Schotterfelder und erreichen am späten Nachmittag das Tilicho Base Camp auf 4.150 m. Gehzeit: 9h; Gehstrecke: 16km; Aufstieg: 1.060m; Abstieg: 300m;
Übernachtung in einer Lodge [FMA]

10. Tag Tilicho Base Camp - Tilicho Lake - Tilicho Hotel

Sehr zeitig in der Früh brechen wir zum Lake Tilicho auf. Ein schmaler Weg führt uns hinauf zu den wunderschönen Gletschern des Khangsar Kang (7.485 m). Unterhalb der Eiswände des Tilicho Peak (7.134 m) erreichen wir das Südostufer des Lake Tilicho, des höchstgelegenen Bergsees der Welt (4.920 m). Nach der Überschreitung der 5.000 m-Grenze kehren wir für eine kurze Pause in die Tilicho-Hütte ein. Danach steigen wir wieder zum Base Camp ab. Am Nachmittag wandern wir weiter talauswärts bis zum Tilicho Hotel (3.900 m).
Gehzeit: 12h; Gehstrecke: 27km; Aufstieg: 1.900m; Abstieg: 1.300m;
Übernachtung in der Lodge [FMA]

11. Tag Tilicho Hotel - Manang

Gemütlich steigen wir wieder über Khangsar nach Manang ab. Am Nachmittag können wir eine kurze Wanderung hinauf zum Chongkor View Point machen. Von dort haben wir einen wunderbaren Ausblick auf das gesamte Hochtal von Manang und stehen der Annapurna und Gangapurna direkt gegenüber.
Gehzeit: 2h; Gehstrecke: 13km; Aufstieg: 100m; Abstieg: 500m;
Übernachtung in der Lodge [FMA]

12. Tag Manang - Yak Kharka - Churi Lattar

Bald hinter dem Ort teilt sich das Hochtal. Unser Weg führt nordwärts im Kone-Tal in Richtung Thorong La. Weidenbüsche und Strauchwacholder prägen die Strecke durch die alpine Landschaft. Lange noch bietet sich uns heute ein phantastischer Blick auf das Hochtal von Manang mit der Annapurna-Gruppe und Gangapurna, im Hintergrund erscheint nochmal der Manaslu! Vorbei an Sommersiedlungen wandern wir zum Weiler Yak Kharka, wo wir in ca. 4.100 m Höhe in einer einfachen Lodge übernachten. Es empfiehlt sich, heute und auch morgen Nachmittag evtl. in der Umgebung der Lodges nur ein bisschen spazieren zu gehen und sich ansonsten auszuruhen und auf größere Wanderungen zu verzichten.
Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 13km; Aufstieg: 900m; Abstieg: 80m;
Übernachtung in der Lodge [FMA]

13. Tag Churi Lattar - Thorong Phedi High Camp

Über das letzte kleine Dorf Churi Lattar (4.150 m) kommen wir nach Thorong Phedi (4.450 m), der letzten einfachen Unterkunft vor dem Thorong La. Nach dem Mittagessen steigen wir auf zum High Camp (4.925 m). Vor unserer “Königsetappe" sind wir kürzer unterwegs, können den Rest des Tages also ausruhen und Energie tanken. Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 8km; Aufstieg: 800m; Abstieg: 60m;
Übernachtung in der Lodge [FMA]

14. Tag Thorong Phedi High Camp - Thorong La - Muktinath

Der anstrengendste Teil der Tour, die Überquerung des Thorong La, steht bevor. Heute müssen wir die schwierige Etappe bis Muktinath bewältigen. Noch vor Tagesanbruch geht es mit Stirnlampen los. Der Weg führt in Serpentinen über steiniges Gelände hinauf zu einer großen Seitenmoräne. Seit Jahrhunderten wird dieser Weg von den Einheimischen zu Fuß und zu Pferd benutzt. Es ist sehr wichtig, langsam und stetig zu gehen. Ans Fahren ist ohnehin nicht zu denken. Erschwerend können sich die Höhe und möglicher Schneefall auswirken. Je nach Kondition, Höhenanpassung und Wetter benötigen wir 3 - 4 Stunden für die 500 Höhenmeter, bevor wir auf der mit Steinpyramiden und flatternden Gebetsfahnen geschmückten Passhöhe (5.416 m) stehen. Bei gutem Wetter bietet sich uns ein prachtvolles Panorama. Auf beiden Seiten des Passes thronen schneebedeckte 6.000er. Die Abfahrt verläuft erst gemächlich, dann steiler. Über Geröllfelder erreichen wir den Beginn des Hochtales und fahren über den begrünten Talboden nun hinab nach Muktinath (3.700 m). Etwa 1.700 Höhenmeter geht es bergab, bis wir nach ca. 3 - 4 Stunden in einer Lodge im berühmten Pilgerort eintreffen. Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 15km; Aufstieg: 800m; Abstieg: 1.700m;
Übernachtung in der Lodge [FMA]

15. Tag Muktinath - Kagbeni - Jomosom - Marpha

In der Früh besichtigen wir nach kurzer Abfahrt das Dorf Jharkot und queren dann oberhalb von Kagabeni hinunter nach Jomosom ein. Weiter dem Kali Gandaki River folgend erreichen wir Marpha (2.650 m). Viele einst stattliche Häuser waren nach Unterbrechung des Handels mit Tibet dem Verfall preisgegeben. Mit dem Einzug des Tourismus kam es zu einem Aufschwung: Die Thakali wandelten ihre Häuser teilweise in einladende Herbergen und Geschäfte um, wie z. B. hier in den berühmten Handelszentren Marpha und Tukuche, wo uns die aneinandergebauten Flachdachhäuser auffallen. Das Leben der Bewohner spielt sich in den oft prächtig angelegten Innenhöfen ab; von außen gleichen die Bauten Festungen. Die oft mit Holzschnitzarbeiten verzierten Gebäude bieten auch Schutz vor den heftigen Winden, die durch das enge Tal brausen. Wir lassen uns Zeit für eine ausgiebige Besichtigung von Marpha, das sogar eine aus großen Steinplatten gebaute “Hauptstraße" hat. Lohnenswert ist ein Abstecher über die steilen Treppen hinauf zur neu erbauten großen Gompa. Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 25km; Aufstieg: 400m; Abstieg: 1.100m;
Übernachtung in der Lodge [FMA]

16. Tag Marpha - Kalopani - Tatopani

Wir folgen der immer breiter werdenden Schotterpiste entlang des Flusses. Bei klarem Wetter bieten sich immer wieder herrliche Aussichten auf die gewaltigen Steilwände des Dhaulagiri im Westen und auf den Nilgiri im Osten. Kurz hinter Sauru verengt sich das weite Kali Gandaki-Tal, und abrupt lassen die starken Winde nach. Über Kokethanti erreichen wir Kalopani (2.530 m). Hier sind wir nun genau an der Stelle zwischen den Achttausendern Dhaulagiri und Annapurna, die das tiefste Tal der Welt markiert. Das Klima in Tatopani ist im Vergleich fast subtropisch. Der lang gezogene Ort mit vielen Unterkünften verdankt seinen Namen den in der Nähe im Flussschotter sprudelnden heißen Quellen. Im Quellbereich locken steinerne Wasserbecken - inzwischen sind sie bei Einheimischen und Touristen, die hier gerne entspannen und auftanken, sehr beliebt; hoffentlich finden wir Platz. Fahrzeit: 8h; Fahrstrecke: 47km; Aufstieg: 650m; Abstieg: 1.500m;
Übernachtung in der Lodge [FMA]

17. Tag Tatopani - Baglung

Heute geht es weit bergab. Über eine zügig abwärts führende Piste fahren wir bis Beni (830 m). Ab hier folgen wir einer Teerstraße bis nach Khaniya Ghat (825 m) und kurz bergauf nach Baglung (970 m). Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 42km; Aufstieg: 650m; Abstieg: 1.000m;
Übernachtung in der Lodge [FMA]

18. Tag Baglung - Khare-Pass - Pokhara

Im Hotel verladen wir die Bikes. Wir werden hinauf zum 1.700 m hohen Khare-Pass gebracht. Ab Naudanda biken wir wieder entlang kleiner Dörfer Richtung Sarangkot. Hier bieten sich unterschiedlich schwere Abfahrten zum Phewa-See an. Im Phewa-Tal fahren wir dann gemütlich entlang des Seeufers nach Pokhara direkt zum Hotel. In einen der zahlreichen Lokale lassen wir die letzte Etappe der Biketour ausklingen. Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 28km; Aufstieg: 270m; Abstieg: 1.000m;
Übernachtung im Hotel [FMA]

19. Tag Rückflug nach Kathmandu

Am Vormittag können wir noch einen Einkaufsbummel an der "Lakeside" machen. Danach fliegen wir zurück nach Kathmandu. Wir beziehen die Zimmer in unserem Hotel und nehmen das vor dem Trekking deponierte Gepäck in Empfang.

Dieser Tag steht zur freien Verfügung. Wir empfehlen folgende fakultative Besichtigungen mit Reiseleitung: Wir besuchen Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss. Für Hindus ist dies der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte für Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von der Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen. Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir im Uhrzeigersinn pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich, werfen wir einen Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße Statue des Maitreya-Buddha thront.
Übernachtung im Hotel [F]

20. Tag Kathmandu

Bis zur Abreise steht uns dieser Tag zur freien Verfügung. Je nach Abflugzeit haben wir noch die Möglichkeit, an folgenden fakultativen Besichtigungen mit Reiseleitung teilzunehmen: Wir fahren zur Königsstadt Patan, die als Wiege der Kunst und Zentrum der Newar-Architektur gilt. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes und die Innenhöfe an. In den verwinkelten Gassen entdecken wir weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den Mahabaudha (“Tempel der 1000 Buddhas") und die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode. Danach können wir nach Bhaktapur fahren, um die schönste Stadt des Landes zu sehen (fakultative Besichtigung). Einzigartig ist das gut erhaltene mittelalterliche Stadtbild dieser Königsstadt. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten sind dem mit deutscher Hilfe gegründeten Bhaktapur Development Projekt zu verdanken. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal in den Königspalast. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. Vorbei am Töpferviertel gelangen wir in den Ostteil der Stadt zum Dattatreya-Platz. Hier bestaunen wir die Häuserzeilen mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen; in den restaurierten Priesterhäusern sind ein Bronze- und Holzschnitz-Museum sowie Werkstätten untergebracht.
Übernachtung im Hotel [F]

21. Tag Rückreise

Am Vormittag können wir Swayambunath besichtigen (fakultativ). Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten. Er erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über dem Tal von Kathmandu. 365 Stufen führen vom Fuß des “Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa. In der Nachmittagssonne ist die Aussicht über das Kathmandu-Tal besonders schön; manchmal kann man einer buddhistischen Zeremonie beiwohnen.

Am Rückweg besuchen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen. Unter anderem auch die Residenz der Kumari, der “lebenden" Göttin, und das Katamandap (Haus aus Holz), welches als das erste zentrale Handelshaus von Kathmandu angesehen wird. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Basarstraßen am Tempel der Annapurna-Göttin vorbei ins Einkaufsviertel Thamel.

Abends werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.
Übernachtung im Hotel [F]

22. Tag Ankunft

Ankunft in Deutschland.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Bei dieser Biketour handelt es sich um eine sehr anspruchsvolle Tour, die nur für geübte und Alpin erfahrene Biker geeignet ist. Sie müssen ihr Bike mehrere Tage stundenlang über steile Steinstufen und ausgesetzte Geröllwege tragen können. Körperliche Robustheit und unbedingtes Durchhaltevermögen auch bei widrigen Umständen sind erforderlich. Sehr gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) werden vorausgesetzt. Achten Sie beim Biken bitte auf langsames und stetiges Fahren, besonders am Anfang der Tour, wenn der Organismus sich den veränderten Verhältnissen (Klima, Schlaf- und Essgewohnheiten) anpasst. Die Gefahr einer Höhenkrankheit, die zum Abbruch der Tour führen kann, ist nicht zu unterschätzen. Konsultieren Sie vor Reiseantritt bitte Ihren Arzt/Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Wir empfehlen Ihnen, sich konditionsmäßig durch Waldläufe, ausgedehnte Wanderungen etc. für diese Tour vorzubereiten. Die Route verläuft auf Bergpfaden und Handelswegen, die die Dörfer miteinander verbinden. Wegen seiner Höhe und eventuell schwierigen Witterungsbedingungen darf der Thorong La (5.416 m) nicht unterschätzt werden. Von Dezember bis März kann hier Schnee liegen, auch in anderen Monaten sind plötzliche Schnee-Einbrüche und Stürme möglich. Die Tagesetappen sind recht ausgewogen, die Leistung muss aber über einen langen Zeitraum erbracht werden. Das erfordert körperliche und psychische Belastbarkeit sowie Gemeinschaftsgeist. Einheimische Träger besorgen den Transport des Hauptgepäcks (bis maximal 10 kg pro Person). Ihre persönliche Schutzausrüstung und Wechselbekleidung (Regenschutz, Daunenjacke, Fleece, Ersatzmaterial fürs Bike, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) müssen sie selbst im Bikerucksack tragen.

Im Sinne der persönlichen Sicherheit der Teilnehmer und des Erfolgs der Tour ist es bei dieser Reise erforderlich, mit dem Reiseleiter vorab Kontakt aufzunehmen für ein erstes Gespräch. Sehr anspruchsvolle Tour für geübte und sportliche Biker; fahrtechnisch schwierig, zum Teil in großer Höhe, einige Tragepassagen.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 0049 89 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate gültig sein. Preise (Stand 10/10): mehrfache Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,- (ca. € 30,-).
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem 1. Rundschreiben, das Sie mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten.

Es werden auch Euro als Zahlungsmittel akzeptiert. Weitere Hinweise finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen. Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam. Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb 1.200 m sind malariafrei. Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht nur in den ländlichen Regionen des Terai-Distrikts, insbesondere im Grenzgebiet zu Indien (z. B. Royal Chitwan und Royal Bardia Park, Koshi Tappu Park). Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam. Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung: www.auswaertiges-amt.de oder Bürgerservice Tel.Nr. 03018/172000

Umwelt- und Sozialprojekte: Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte in Nepal: Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter Seit 1998 baut unser langjähriger, in Nepal lebender Hauser-Reiseleiter ein wachsendes Team von einheimischen Deutsch sprechenden Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung auf. Seminare zu unterschiedlichsten Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung dieses Teams. Diese örtlichen Hauser-Reiseleiter führen orts- und sachkundig unsere mit I bis III bewerteten Kultur- und Wanderreisen. Für alle unsere Reiseleiter haben wir eine Kranken- und Unfallversicherung abgeschlossen.

Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings Seit 1996 lässt Hauser für die zu Trekkingtouren eingesetzten Nepali (Träger, Sherpas und bei Zelttouren Küchenpersonal) Trekkingausrüstung fertigen oder zukaufen. Auch bei uns gespendete neue Ausrüstung transportieren wir nach Nepal. Solche Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen, Fleecedecken, Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten in größere Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz und werden an das eingesetzte Personal ausgeliehen. Hauser lässt alle eingesetzten Begleitmannschaften durch eine Kranken- und Unfallversicherung versichern. Unterstützung der Sir Edmund Hillary-Stiftung Seit 1990 unterstützt Hauser aktiv die Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere für das Hillary-Krankenhaus in Paphlu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde-Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchstgelegene Krankenhaus der Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Hauser exkursionen beteiligt sich auch an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee. Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de

Klima

Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die beste Reisezeit ist von Oktober bis Ende April. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann, je nach Höhe, Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. März und April bringen warmes Wetter; es gibt vereinzelt Regenfälle und schöne Lichtstimmungen. Zudem beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Der Frühling geht Anfang Mai in eine Art Vormonsun über. Mitte Juni bis September fallen die Hauptniederschläge in der Monsunzeit. Im Kathmandu-Tal ist das Klima gemäßigt: Tagsüber ist es angenehm warm bis heiß, nachts kühlt es ab.

Ausrüstung

Neben der Bikeausrüstung benötigen Sie Bergschuhe mit griffiger Profilsohle sowie eine bequeme Wanderausrüstung (Trekkinghose, Fleece, Regenschutz, Handschuhe, Mütze usw.) und einen guten Schlafsack (Komfortbereich bis minus 10°C, da die Schlafräume der Lodges nicht beheizt sind). Sie sollten sowohl leichte, atmungsaktive als auch warme Kleidung (warme Unterwäsche, Pullover/Fleece etc.) mitnehmen, da die Temperaturen nachts in den höheren Lagen auch im Frühjahr und Herbst unter den Gefrierpunkt sinken können. In der Hochregion zwischen Manang und Muktinath sind nachts durchaus Frostgrade bis minus 15°C möglich. Tagsüber kann es dagegen infolge der intensiven Sonneneinstrahlung warm werden.

Gepäck

Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z. B. Hauser-Reisetasche) sowie eines zweiten Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Kathmandu deponieren.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen International
Spiegelstraße 9
81241 München

Tel: +49 (89) 235006-0 Fax +49 (89) 235006-99

E-Mail:bike@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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MTB, Annapurna Panorama, Fotograf: Wössner, Markus
 
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