Pakistan - Die beiden Seiten des Nanga Parbat
| II | 4.600 | 10x | 7x |
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Detailprogramm
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- Spektakuläre Südseite und legendäre Nordseite
- Dreitägiges Trekking an der Rupal-Flanke
- Drei Tage Erkundungen bei der idyllischen Märchenwiese
- Auf den Spuren von Herman Buhl, Karl Herrligkofer und Reinhold Messner
- Besteigungsmöglichkeiten: Rupal-Kamm (4.600 m) und Susrabush (4.200 m)
- Auf der Seidenstraße zum Bergvolk der Hunzukutz und ins Rakaposhi Basecamp
Von Islamabad aus fahren Sie durch das Indus-Tal auf dem Karakorum Highway in den Norden Pakistans und besuchen die Bergdörfer im Hunza-Tal. Eine abenteuerliche, aber spektakuläre Fahrt durch das Astore-Tal bringt Sie nach Tarshing. Im Rupal-Tal können Sie einen technisch einfachen Vorgipfel auf dem Rupal-Kamm (4.300 m bis 5.100 m) besteigen. Sie haben einen herrlichen Ausblick auf die Südwand des gewaltigen 8.000ers. Nächstes Ziel ist die Nordseite des Nanga Parbat. Mit Jeeps geht es bis Tato, dem Ausgangspunkt des dreitägigen Trekkings, und zu Fuß hinauf zur Märchenwiese (3.250 m). Diese schöne Hochalm liegt direkt unterhalb der Nordwand des Eisriesen. Ihre Wanderung führt Sie entlang dem Raikhot-Gletscher zum Basislager der Expedition von 1934. Sie unternehmen eine weitere Bergtour zum Aussichtspunkt Susrabush, von dem sich ein weit reichender Blick auf den langen Gletscher, den mächtigen 8.000er sowie auf zahlreiche Eisberge rundum bietet.
Termine und Preise
| Reisedauer | 19 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 10 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 15 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2PKK0101 | 05.08.12 | 23.08.12 | €3.250,- | Auf Anfr. | Schreyer Ferdinand | |
| 2PKK0102 | 02.09.12 | 20.09.12 | €3.350,- | Auf Anfr. | Hauser-Reiseleiter/in | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €350,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Flug mit Emirates Frankfurt - Dubai - Islamabad und zurück
• kostenlose Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten
• meist Vollpension
• Transfers/Fahrten laut Programm
• Koch- und Begleitmannschaft
• Camping- und Kochausrüstung
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 160,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Visagebühren (ca. € 35,-); Kosten für fehlende Mahlzeiten; Getränke; Trinkgelder (ca. € 100,-), Einzelzimmer-Zuschlag; individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art;
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Flug mit Emirates von Frankfurt via Dubai nach Islamabad.
2. Tag Islamabad
Ankunft morgens und kurzer Transfer zu unserem Hotel in Islamabad.
Hotelübernachtung
3. Tag Fahrt nach Chilas
Frühmorgens fahren wir mit unserem Kleinbus in Richtung Norden. Durch den Punjab gelangen wir nach Kohistan und erreichen dort den Indus. Nach etwa 9 Stunden Fahrzeit treffen wir in Chilas ein. Übernachtung in einem Hotel.
Fahrzeit: 12-13h; Hotel [FMA]
4. Tag Gilgit
Wir erreichen Gilgit, die Distrikthauptstadt der nördlichen Gebiete Pakistans (Northern Areas), und beziehen unsere Zimmer.
Fahrzeit: 6-7h; Hotel [FMA]
5. Tag Minapin - Hochalm Hapakund
Frühmorgens fahren wir nach Minapin. Träger und Mulis übernehmen unser Trekkinggepäck sowie die Zelt- und Kochausrüstung. Vom Rand der Oase führt der Pfad ins Minapin-Tal und nach Querung des Gletscherflusses auf einer Holzauslegerbrücke in Serpentinen steil hinauf zur unteren Hapakund-Alm. Schon lange bevor der Aufstieg Richtung Gletscher beginnt, sind von Weitem die hinter dem Moränenrand weiß aufragenden Eiszacken des Gletschers zu erkennen. Eine schöne Wanderung bringt uns in 3-4 Stunden zu den saftigen Wiesen der oberen Hochalm von Hapakund (2.850 m), wo wir das Lager für zwei Nächte errichten. Hier lassen Hirten im Sommer meist ihre Yaks und Dzos (Kreuzung zwischen Yak und Rind) weiden. Nachmittags können wir von Hapakund aus eine schöne Wanderung (2 Stunden) zur eindrucksvollen unteren Seitenmoräne mit Blick auf den Gletscher unternehmen oder einfach die prachtvolle Bergwelt genießen.
Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 4h; Aufstieg: 800m; Zeltübernachtung [FMA]
6. Tag Rakaposhi Basislager
Wir folgen einem Pfad durch Wacholderwälder auf die obere Seitenmoräne des Minapin-Gletschers. Vom Aussichtspunkt (3.400 m) eröffnet sich ein großartiger Blick auf die gigantische Eis- und Gletscherwelt an den Flanken von Diran (7.266 m) und Rakaposhi (7.788 m). Wir ziehen an der Moräne entlang, wobei der Weg ein Stück lang etwas ausgesetzt ist, bis ins “Tagafari" genannte Rakaposhi Basecamp (3-4 Stunden). Bei günstigen Witterungs- und Gletscherverhältnissen können wir einen Ausflug über den Minapin-Gletscher in Richtung Diran Peak Basecamp unternehmen. Von Tagafari kehren wir auf bekanntem Weg oder über die Seitenmoräne des Gletschers nach Hapakund zurück und wandern in 2 weiteren Stunden wieder hinunter nach Minapin.
Gehzeit: 8-7h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 800m; Gästehaus [FMA]
7. Tag Karimabad
Mit unserem Kleinbus fahren wir etwa 2 Stunden über den Karakorum Highway ins legendäre Hunza-Tal nach Karimabad, der größten Ortschaft im Hunzaland. Wir besuchen Baltit, den vor mehr als 700 Jahren erbauten Palast der Könige von Hunza. Von hier aus regierte der letzte Mir das freie, autonome Fürstentum bis in die 60er Jahre. Die Bezeichnung "Mir" etablierte sich erst während der britischen Herrschaft in Gilgit; früher hieß der König der Hunzukutz Thum.
Die Hunza sind Ismaeliten, Karim Aga Khan ist ihr geistiges Oberhaupt. Ihm verdankt der Hauptort des Hunzalandes, Karimabad, seinen Namen. 1981 rief Karim Aga Khan ein umfangreiches Hilfsprogramm ins Leben, durch das Verbesserungsmaßnahmen, wie die Instandsetzung von Verbindungswegen und alten Bewässerungskanälen gefördert werden. Es entstanden auch Organisationen zur Verbesserung der Schulausbildung, der Gesundheitsvorsorge und zur Unterstützung von Frauen. Die Hunza beteiligen sich sehr zahlreich an verschiedenen Projekten. Immer mehr Mädchen können nun auch in die Schule gehen, Frauen ihre Interessen in der Öffentlichkeit vertreten und Männer eine berufliche Ausbildung erlangen. Burushaski, die Sprache der Hunza, ist mit keiner anderen Sprache der Welt verwandt, weist jedoch Ähnlichkeiten mit dem Baskischen auf. Viele indogermanische Sitten sind bis heute erhalten geblieben und haben noch immer ihren festen Platz in der Glaubenswelt der Hunzukutz, trotz deren Bekehrung zum Islam. Bekannt sind die Hunza als geschickte Bergbauern: Da es wenig fruchtbaren Boden gibt, werden selbst die kleinsten Flecken Erde für den Anbau von Getreide und Obstbäumen genutzt und bewässert. Kilometerlange Kanäle leiten das Schmelzwasser von der Gletscherzunge zu den einzelnen, kunstvoll angelegten Terrassenfeldern und Gehöften. Getreide und Dörrobst (vor allem die vitaminreiche Aprikose) sind wichtige Nahrungsreserven für die Wintermonate. Übernachtung in einem Hotel in Karimabad.
Fahrzeit: 5-6h; Hotel [FMA]
8. Tag Gilgit
Wir fahren zurück nach Gilgit. Nun heißt es, uns auf das Nanga Parbat-Trekking vorzubereiten. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Fahrzeit: 3h; Übernachtung im Hotel [FMA]
9. Tag Tarshing
Auf einer abenteuerlichen Piste fahren wir mit dem Geländewagen durch die enge Astore-Schlucht in ca. 8 Stunden hinauf bis Tarshing (2.900 m). Wir übernachten im Tarshing Camp, unterhalb der Ostflanke des Nanga Parbat, die zum Greifen nahe scheint.
Fahrzeit: 8h; Übernachtung im Zelt [FMA]
10. Tag Rupal-Tal
Am frühen Morgen wird das Gepäck auf Träger und Tragtiere verteilt. Ein schmaler, ausgetretener Pfad führt über den Chhungpar-Gletscher und weiter ins Rupal-Tal. Nach einer ca. 6-stündigen Wanderung gelangen wir zu einer malerisch gelegenen Hochalm in 3.450 m Höhe. Das Camp "Biji" oder auch Herrligkoffer-Camp - benannt nach dem berühmten Münchner Arzt und Expeditionsleiter - liegt direkt unterhalb des mächtigen Südostpfeilers des Nanga Parbat, eine der schwierigsten und anspruchvollsten Routen auf diesen Berg.
Ein Zeltplatz wie im Bilderbuch!
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 550m; [FMA]
11. Tag Latobo
Über den Bazhin-Gletscher geht es weiter ins Tap-Basislager auf der herrlichen Tap-Alm, von wo 1970 die Expeditionsmannschaft - darunter auch Reinhold Messner und sein Bruder Günter - den von Herrligkoffer aufgezeigten Weg entlang der gewaltigen Südwand des Nanga Parbat durchstieg. Die direkte Südwand - die Rupalwand - mit ihren 4.500 m Fels und Eis gilt als die höchste Steilwand der Erde. In "Latobo" (3.450 m), im Basislager an der Südwestflanke, richten wir uns für die Nacht ein.
Gehzeit: 3-4h; Übernachtung im Zelt [FMA]
12. Tag Rupal-Kamm
Heute heißt es, sehr früh aufzustehen. Eine leichte Hochgebirgstour führt hinauf zu einem Vorgrat des Rupal Peaks, der sich von 4.300 m bis auf 5.100 m Höhe hinaufzieht. Dieser Grat befindet sich genau gegenüber der gewaltigen Rupalflanke des Nanga Parbat. Der Rupal Peak selbst ist ein ernsthafter Gipfel und nur relativ schwierig mit einem Zwischenlager zu ersteigen. Wir begnügen uns darum mit diesem vorgelagerten Grat, der problemlos in einer Tagestour zu erreichen ist. Von dort bietet sich eine der spektakulärsten Aussichten auf das Nanga Parbat-Massiv mit seiner höchsten Fels- und Eiswand.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 700m; Übernachtung im Zelt [FMA]
13. Tag Tarshing
Nach dem Frühstück werden die Zelte verpackt. In einer gemütlichen Wanderung geht es zurück nach Tarshing.
Gehzeit: 6h; Abstieg: 550m; Übernachtung im Zelt [FMA]
14. Tag Märchenwiese
Früh am Morgen Fahrt über Astore und Bunji hinab ins Indus-Tal nach Jaglot, wo wir ein einfaches Mittagessen zu uns nehmen werden. Am Nachmittag führt die Route hinunter zu der ca. 1 Stunde entfernten Raikot-Brücke. Dort müssen die Jeeps gewechselt werden, bevor es hinauf nach Tato (2.630 m) geht - wenn die Straße problemlos zu befahren ist. Dann starten wir zu einer 4-stündigen Wanderung zur legendären "Märchenwiese", jener grünen, mit Blumen übersäten Hochalm (3.250 m) unterhalb der gewaltigen Nordwand des Nanga Parbat.
Übernachtung im Camp Raikot-Sarai.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 8h; [FMA]
15.-16. Tag Wanderung am Nanga Parbat
Auf den Spuren Hermann Buhls! Zwei Tage haben wir Zeit, um verschiedene Exkursionen zu unternehmen. Einmal steht eine Wanderung zum Basislager der Expedition von 1937 - während der Alfred Drexel unter tragischen Umständen verstarb - auf dem Programm. Eine zweite Wanderung führt uns zum Aussichtspunkt Susrabush von dem sich eine grandiose Aussicht auf die gewaltige Bergwelt bietet.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Blockhütten [FMA]
17. Tag Besham
Nach dem Frühstück beginnt unsere Wanderung zurück nach Tato. Anschließend fahren wir im Jeep hinunter zur Raikhot-Brücke und weiter mit dem Bus in gut 6 Stunden durch das Industal hinab nach Besham.
Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 11-12h; Übernachtung im Hotel [FMA]
18. Tag Islamabad
Rückfahrt nach Islamabad.
Fahrzeit: 6-7h; Hotelübernachtung [FM]
19. Tag Rückflug
Transfer zum Flughafen und Rückflug mit der Linienmaschine nach Frankfurt.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Für die 4- bis 8-stündigen Wanderetappen dieser Reise sind gute Kondition, gute Trittsicherheit und Ausdauer erforderlich. Sie überqueren auch Gletscher; dafür müssen Sie trittsicher sein, benötigen jedoch keine Eiserfahrung. Steigeisen sind nicht nötig, Tourenstöcke brauchen Sie unbedingt.
Sie kommen in ungewohnte Höhen - bis 4.300 m während des Trekkings. Dies bedeutet eine zusätzliche Belastung für den Organismus. Die Gefahr einer Höhenkrankheit kann zwar nicht ausgeschlossen werden, doch die Tour ist so geplant, dass sie eine sehr gute Akklimatisation ermöglicht. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Während des Trekkings wird langsames und stetiges Gehen unbedingt empfohlen, damit sich der Körper allmählich den veränderten Umweltbedingungen (Höhe, Ess- und Schlafgewohnheiten) anpassen kann. Als Vorbereitung für diese Tour empfehlen wir z.B. regelmäßige ausgedehnte Bergwanderungen oder Waldläufe.
Zu den Ausflügen, wie z. B. der Ersteigung des Vorgipfels des Rupal-Peaks: der Tag kann im Basislager verbracht werden. Eine individuelle, kleinere Wanderung in Begleitung eines einheimischen Bergführers kann organisiert werden.
Die teils langen Überlandfahrten (Hitze !) erfordern viel Ausdauer und Durchhaltevermögen. Bei langen Bergfahrten kann es sein, dass der Fahrer wegen der großen Belastung des Motors die Klimaanlage ausschalten muss.
Die Unterkünfte entsprechen einfachen, landestypischen Gästehäusern bis guten Mittelklassehotels. Das Essen ist dem indischen ähnlich, aber oft milder gewürzt. Eine willkommene Ergänzung für das Trekking sind von daheim mitgebrachte Fruchtschnitten, Müsliriegel o.Ä.
Bitte beachten Sie: Das Gepäck (das Sie an die Träger abgeben) muss während des Trekkings auf 10 kg pro Person begrenzt werden. Wenn man sorgfältig auswählt und ökonomisch packt, kommt man damit aus. Außerdem haben Sie vor jedem Trekking die Möglichkeit, das Gepäck, das Sie während des Trekkings nicht benötigen, zu deponieren. Sollten Sie mehr Gepäck mitnehmen, berücksichtigen Sie bitte, dass Sie dies in Ihrem Tagesrucksack unterbringen müssen.
Helfen Sie bitte in kameradschaftlicher Weise bei allen während des Zeltens anfallenden Arbeiten mit (v.a. Auf- und Abbau der Zelte). Die ultimative Nanga Parbat-Tour. Für geübte Wanderer, die diese Berglegende und ihre großartige Berg- und Gletscherwelt von Süden und von Norden erleben wollen.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen:
Für die Einreise nach Pakistan ist für Besucher aller Nationen ein Visum erforderlich, das vor Abreise selbst besorgt werden muss. Ihr Reisepass muss noch mindestens 7 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Bitte erkundigen Sie sich vor Antragstellung bei der Botschaft über die aktuelle Höhe der Visagebühren und den jeweiligen Zahlungsmodus, da sich kurzfristig Änderungen ergeben können.
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen. Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung ist unbedingt ratsam, Hepatitis A+B-Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Gebirgsregionen Pakistans oberhalb 2.000 m sind malariafrei. Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht nur in den ländlichen Gebieten unterhalb 2.000 m.
Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Klima
Erhöhte Anforderungen stellen bei dieser Reise die klimatischen Verhältnisse. Sie reichen vom feucht-heißen Klima der Niederungen bis zum angenehm temperierten, teils auch sehr trocken-heißen Klima Nordpakistans. Selbst in den höheren Berglagen betragen die Temperaturen meist noch um die 30°C - 35°C. Nachts kühlt es etwas ab, die Temperaturen werden aber selbst an den höchstgelegenen Übernachtungsplätzen über dem Gefrierpunkt oder knapp darunter liegen.
Ausrüstung
Sie sollten sicherheitshalber für die Zeltnächte einen warmen Schlafsack (Komfortbereich bis -5° C) dabeihaben. Den klimatischen Verhältnissen entsprechend benötigen Sie sowohl atmungsaktive, sehr leichte Kleidung als auch warme Sachen (wie Pullover/Fleece, Anorak, Regenschutz). Für die Wanderungen eignen sich knöchelhohe Leichttrekkingschuhe mit griffiger Profilgummisohle. Tourenstöcke sollten Sie für diese Reise unbedingt mitnehmen. Bitte wählen Sie Ihre persönliche Trekking-Ausrüstung mit Sorgfalt aus. Beachten Sie bitte unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste, die Ihnen nach der Anmeldung zugeht.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: ![]()
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

