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Unser Angebot  |  Asien  |  Usbekistan  |  Usbekistan - Märchenstädte, Kamelsafari + Bergwandern

Usbekistan - Märchenstädte, Kamelsafari + Bergwandern

II 2.500 13x 3x  

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Detailprogramm (pdf, 1.248 KB)

  • Zauber der orientalischen Seidenstraße
  • Märchenstädte Chiwa, Buchara und Samarkand – UNESCO-Weltkulturerbe
  • 2 Tage mit Reitkamelen in der Wüste Kizilkum
  • 3 Tage Bergwandern im wilden, grünen Chimgan-Massiv (3.309 m)
  • Moderne Metropole Taschkent

Auf dieser Reise erwartet Sie ein buntes Potpourri aus Natur und Kultur. Nach dem Auftakt in der modernen Hauptstadt Taschkent fliegen Sie nach Urgentsch und entdecken die seit 1990 unter UNESCO-Schutz stehende Altstadt von Chiwa, ein lebendiges Freilichtmuseum. Nun passieren Sie die Kizilkum-Wüste und bewundern in Buchara die vielen Baudenkmäler aus der Blütezeit der Stadt und das Warenangebot der Basarhändler. Nördlich der Nurata-Berge erkunden Sie mit Reitkamelen zwei Tage lang die Kizilkum, die Rote Wüste, und fühlen sich in die Zeit der Karawanen zurückversetzt. Damals wie heute genießt Samarkand (wie Buchara und Shahr-e Sabs unter UNESCO-Schutz) den Ruf eines wichtigen Handelszentrums. Hier bestaunen Sie die gewaltigen Moscheen, Mausoleen und Medresen mit ihren Minaretten und Prunkportalen, während Sie in der "grünen Stadt" Shahr-e Sabs das Monumentaltor des "Weißen Schlosses" von Timur bewundern. Nordöstlich von Taschkent erstrecken sich die Ausläufer des "Himmelsgebirges", die Tien Shan-Kette. Ihr Ziel ist das zerklüftete Chimgan-Massiv. Sie streifen durch ein grünes Hochtal mit Bergblumen, erklimmen einen Hauptkamm des 3.309 m hohen Großen Chimgan und besteigen wegen des herrlichen Panoramas den leichten, 2.100 m hohen Kleinen Chimgan. In Taschkent endet Ihre Reise durch das Land aus 1.001-Nacht.

Termine und Preise
Reisedauer 17 Tage
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr Termine Preis o. Flug Verfügbarkeit Reiseleitung
0UZK0401 03.04.10-19.04.10 2.490,- Auf Anfr. Buchen örtliche Deutsch spr
0UZK0402 08.05.10-24.05.10 2.490,- Auf Anfr. Buchen örtliche Deutsch spr
0UZK0403 04.09.10-20.09.10 2.490,- Auf Anfr. Buchen örtliche Deutsch spr
0UZK0404 18.09.10-04.10.10 2.490,- Auf Anfr. Buchen örtliche Deutsch spr
1UZK0401 16.04.11-02.05.11 2.490,- Auf Anfr. Buchen örtliche Deutsch spr
Einzelzimmerzuschlag: 190,-
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 240,-
     
Leistungen

An / Abreise: Linienflug mit Uzbekistan Airways Frankfurt – Taschkent – Frankfurt

Unterkunft / Verpflegung: Übernachtungen in Hotels, in Hütten und 3 x in Jurten; Vollpension

Transfers / Besichtigungen: Transfers, Besichtigungs- und Überlandfahrten, Inlandsflug mit Uzbekistan Airways Taschkent – Urgentsch

Reiseleitung / Betreuung: örtliche/r, Deutsch sprechende/r Reiseleiter/in, örtliche Führer, Begleitmannschaft

Versicherungen / sonstiges: Eintrittsgebühren; unser Versicherungspaket

Nicht enthaltene Leistungen

Visakosten (100 Euro für Gebühren und Beschaffung über die Visum-Centrale in Berlin), Getränke, Trinkgelder (ca. 40 Euro), Zuschlag für Einzelzimmer (150 Euro), individuelle Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgebühren, evtl. Foto- bzw. Videogebühren sowie Ausgaben persönlicher Art; Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Gegen Mittag Linienflug mit Uzbekistan Airways von Frankfurt nonstop nach Taschkent. Abends Ankunft und Empfang durch Ihre örtliche, Deutsch sprechende usbekische Reiseleitung. Transfer zum Stadthotel.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; [A]

2. Tag Taschkent - Urgentsch - Chiwa

Vormittags unternehmen wir eine Rundfahrt in der Metropole Taschkent, die während der Zeit Timurs im Schatten von Buchara und Samarkand stand, heute jedoch Hauptstadt Usbekistans ist. Vorgesehen ist ein Spaziergang durch den Navoij-Freizeitpark zum Parlament und Palast der Völkerverständigung, eine Fahrt mit der ab 1972 erbauten Metro, der einzigen U-Bahn Mittelasiens mit einigen originell gestalteten Stationen, und ein Bummel durch die belebte Fußgängerzone zum Amir Timur-Denkmal (Auswahl und Reihenfolge schlägt Ihre Reiseleitung vor Ort vor). Am späten Nachmittag fliegen wir von Taschkent nach Urgentsch in den Nordwesten des Landes. Dort werden wir abgeholt und per Bus in rund 1 Std. nach Chiwa gebracht. Wir übernachten in einem einfachen, aber gemütlichen Hotel (2 Nächte), inmitten der verkehrsberuhigten Altstadt.
Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

3. Tag Chiwa

Wir werden vor- und nachmittags zahlreiche Monumente von Chiwa - heute ein einzigartiges "Freilichtmuseum" - besichtigen. Bezeichnet wird Chiwa als ein zu Stein gewordener Traum aus Tausend-und-einer-Nacht. Eine Mauer schützte die Stadt mit ihren prunkvollen Gebäuden und aus ungebrannten Ziegeln gebauten Wohnhäusern. Mit Hilfe der UNESCO wurde die Altstadt Itschan Kale restauriert und steht heute unter Denkmalschutz. Prächtig ausgestattete Bauwerke wie Monumentaltore, Moscheen, Minarette, Medresen und Mausoleen sind hier zu sehen. Spätnachmittags haben wir Zeit, nochmal in Ruhe durch die Gassen der Altstadt zu schlendern und auf ein hohes Minarett zu steigen. Dabei lässt sich ein Eindruck gewinnen vom traditionellen Stadtbild einer islamisch geprägten mittelasiatischen Oasenstadt.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

4. Tag Buchara

Auf der Fahrt nach Buchara durchqueren wir einen Teil der riesigen, steppenhaften Kizilkum-Wüste (ihr Name bedeutet "roter Sand"), die sich zwischen den Flüssen Amu Darja im Süden und Syr Darja im Norden erstreckt. Der Boden ist eigentlich fruchtbar, kann aber mangels Wasser kaum bestellt werden. Dafür werden hier Erzvorkommen und andere Bodenschätze im Tagebau ausgebeutet. Nach einem Fotostopp am Amu Darja legen wir mittags ein Picknick ein. Spätnachmittags treffen wir nach ca. 440 km im Tal des Sarafschan und in der dicht besiedelten Oase Buchara ein, die den Beinamen "die Edle" trägt. Untergebracht sind wir für drei Nächte in einem Privathotel am Rande der Altstadt. Abends schnuppern wir bereits auf einem kleinen Rundgang in den historischen Stadtkern.
Fahrstrecke: 440km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privathotel [FMA]

5. Tag Buchara

Eine geführte, auf zwei Vormittage verteilte Stadtbesichtigung in Buchara steht auf dem Programm. Zu Fuß werden wir die Altstadt erkunden und am Lab-e Chaus (Chaus = Wasserbecken) starten. Früher war dieser Platz einer der wichtigsten Handelspunkte der Stadt. Im Umfeld erwarten uns viele bedeutende Bauwerke - Moscheen, Minarette und Medresen - und das lebhafte Treiben auf den Basaren mit ihrem reichen Souvenirangebot. Zuletzt besuchen wir die Festung Ark, befestigte Residenz der einstigen Herrscher, erbaut auf einem künstlichen Hügel als eigene Stadt mitten in der Stadt. Nach dem Mittagessen bleibt Zeit für Spaziergänge in Eigenregie. Gegen 18 Uhr treffen wir uns im Innenhof der Medrese Nadir Diwan-Begi. Hier schauen wir uns eine professionelle Folklore-Veranstaltung mit sehenswerter Modenschau an und essen zu Abend.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privathotel [FMA]

6. Tag Buchara

Heute Vormittag sind wir per Bus unterwegs. Zuerst fahren wir zum auswärts gelegenen Sommerpalast Sitorei und bestaunen die reiche Ausstattung der Zimmer. Dann besuchen wir das Mausoleum der Samaniden, das wohl älteste erhaltene islamische Bauwerk in Zentralasien (entstanden um das Jahr 900), und schauen uns weitere Monumente in der Parklandschaft an. Auch die Moschee Minor Chor ist einen Abstecher wert. Der Nachmittag steht für einen letzten Altstadtbummel zur freien Verfügung.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privathotel [FMA]

7. Tag Wüste Kizilkum - Sarmisch-Schlucht

Über Nawoi fahren wir nach Nurata und machen einen Abstecher in die malerische Schlucht von Sarmisch. Im hiesigen Freilichtmueseum gibt es nach Schätzung der Archäologen über 4000 Felsritzungen aus der Stein- und Bronzezeit. Auf den dunkelbraunen Felsen aus Schiefer finden sich zahlreiche Jagdszenen mit Wildtieren, die in ferner Vergangenheit hier gelebt haben. In Nurata besuchen wir eine Moschee aus dem 17. Jh. und Reste einer Festung aus der Zeit Alexanders des Großen. Nach einem Picknick fahren wir noch 80 km zum vorgesehenen Lagerplatz in der Kizilkum-Wüste, unweit der Siedlung Dungalak gelegen. Die nächsten drei Nächte verbringen wir in einem Jurten-Camp. Jurten sind die traditionellen Familienunterkünfte vieler Halbnomaden, die alle paar Monate mit ihrem Vieh zu anderen Weidegründen ziehen. Von hier aus werden wir an den nächsten beiden Tagen Ausflüge mit den Kamelen machen. Wir genießen den ersten Abend in freier Natur.
Fahrstrecke: 280km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Jurten-Camp [FMA]

8.-9. Tag Kamel-Safari

Morgens treffen die Kameltreiber mit ihren Kamelen ein. Für je zwei Mitreisende steht ein Kamel mit Treiber zur Verfügung, so dass Sie abwechselnd reiten und wandern können. An beiden Safari-Tagen sind wir mit unseren „Wüstenschiffen" jeweils rund 25 km Wegstrecke unterwegs, aufgeteilt in rund 3 Stunden vor- und nachmittags, unterbrochen von Pausen und einer Mittagsrast mit Picknick. Der Name der über 300.000 qkm großen Kizilkum-Wüste bedeutet zwar „roter Sand", doch rötlich schimmert die Wüste nur zu bestimmten Tageszeiten. Hier wie in anderen mittelasiatischen Wüsten fallen jährlich bis zu 200 mm Regen und dies vorrangig im Frühjahr. Durch den geringen, aber recht regelmäßigen Niederschlag können sich in den sandigen Flächen bestimmte Pflanzen ansiedeln und Sandverwehungen überdecken. Einige widerstandsfähige Gräser wie das Selingras und Kräuter haben sich den extremen Bedingungen angepasst, daneben gedeihen Sandried, Saxaulsträucher, Tamarisken und Sandakazien mit weit verzweigten Wurzelsystemen. In Oasen mit Grundwasservorkommen und Tiefbrunnen können Baumwolle und Melonen sowie Hirse, Weizen und Gerste angebaut werden. In dieser Region können wir am ehesten Vögel beobachten und mit etwas Glück auch Eidechsen und Warane. Vielleicht zeigen sich auch wilde Kamele und flinke Ziesel.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Jurten-Camp [FMA]

10. Tag Samarkand

Ein Bus bringt uns auf befestigte Straßen zurück. Unsere Route führt über Nurata nach Navoij und weiter nach Samarkand (300 km). In dieser modernen Stadt, die es "geschafft" hat, das Flair einer orientalischen Märchenstadt zu bewahren, treffen wir zum späten Mittagessen in einem Privathotel ein (3 Übernachtungen). Nachdem wir uns eingerichtet und eine Dusche genossen haben, können wir bereits mit der Stadtbesichtigung beginnen und z. B. das Observatorium von Ulughbek besuchen oder abends die Atmosphäre des beleuchteten Rigestan-Platzes und des Gur Emir-Mausoleums auf uns wirken lassen. Die historischen Bauwerke Samarkands - „Schnittpunkt der Weltkulturen" - stehen seit 2001 unter dem Schutz der UNESCO.
Fahrstrecke: 300km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privathotel [FMA]

11. Tag Samarkand

Samarkand - der Name bedeutet "fruchtbare Ansiedlung" - liegt in einer Flussoase der Sarafschan-Berge und gilt als eine der schönsten Städte des Orients. Marco Polo nannte sie die "vornehme" und Timur machte sie 1369 zur Hauptstadt seines Reiches. Als eine der ältesten Städte zählte Samarkand auch zu den großen Kultur- und Wirtschaftszentren Asiens.
Auf dem zentralen Platz, Rigestan ("Sandplatz"), wo Paraden stattfanden, Gesetze verkündet und Hinrichtungen vollzogen wurden, besichtigen wir die drei rechtwinklig zueinander erbauten großen Medresen. Die älteste der drei Koranschulen, die Medrese Ulughbek (vollendet 1420), war eines der bedeutendsten Bauwerke ihrer Zeit und dokumentiert das hohe handwerkliche Niveau während der Regierungszeit des Astronomen Ulughbek; die später errichteten Medresen Schir-dar ("Tigerhaus") und Tella-kari ("Goldgeschmückte") erhoben Samarkand in den Rang eines Wissenschaftszentrums der islamischen Welt.
Ein kurzer Bummel führt uns zum Gur Emir-Mausoleum (als Grablege der Timuriden errichtet) und zum Mausoleum Ruchabad. Nach dem Mittagessen fahren wir zum großen Basar, auf dem der orientalische Alltag pulsiert. Auf einem Spaziergang besuchen wir die Gräberstadt Schah-e Sende und Timurs Große Moschee Bibi Hanim, die für viele als größte und schönste Moschee Mittelasiens gilt.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privathotel [FMA]

12. Tag Ausflug nach Shahr-e Sabs

Ein Tagesausflug führt uns nach Schahr-e Sabs (ca. 150 km), ursprünglich die "grüne Stadt" genannt und später, im 14. Jh., unter dem Namen Kesch als Geburtsort und Stammsitz Timurs bekannt. Anfangs wollte der Herrscher diesen Ort und nicht Samarkand zu seiner Hauptstadt ausbauen, stieß dann aber seine Pläne um, nachdem er mit einigen Bauten monumentaler Ausmaße schon begonnen hatte. Vor und nach dem Mittagessen besichtigen wir einige Baudenkmäler und Zeugnisse jener Zeit. Hierzu gehören die Reste des Palastes Ak Sarai ("Weißes Schloss") mit seinem Monumentaltor und die 1436 unter Ulughbek errichtete Moschee Gök Gumbas ("Blaue Kuppel"); beide zählen seit 2000 zum Welterbe der Menschheit (UNESCO). Nachmittags fahren wir (rund 2 Stunden) nach Samarkand zurück.
Fahrstrecke: 150km; Privathotel [FMA]

13. Tag Taschkent - Ausläufer des Tien Shan: Bergwandern im Chimgan-Massiv

Vormittags legen wir die 290 km lange Fahrstrecke nach Taschkent zurück. Hier essen wir zu Mittag und deponieren die für die drei Wandertage nicht benötigten Sachen im Hotel. Dann geht es nach Nordosten entlang dem Chirchik-Fluss hinein in die Ausläufer des "Himmelsgebirges", Tien Shan. Nach rund 80 km haben wir das Chimgan-Massiv fast greifbar vor Augen, fahren über die Passhöhe (ca. 1.800 m) und treffen in der Bergsportregion Chimgan ein. Im Dorf Yusupchona beziehen wir Bungalows. Nun ist ausreichend Zeit für eine ca. 1,5- bis 2-stündige Wanderung - je nach Lust und Laune - ins wildromantische obere Hochtal von Aksai (2.000 m) hinein, das sich zu einer Schlucht zu Füßen des wilden Chimgan verengt. Je nach Jahreszeit gibt es noch Schneefelder oder es rauschen Wasserfälle von den Steilwänden; wir kommen durch ein frühlingshaftes Blumenmeer oder erfreuen uns an den leuchtenden Herbstfarben.
Gehzeit: 1,5-2h; Fahrstrecke: 370km; Bungalows [FMA]

14. Tag Bergwandern im Chimgan-Massiv

Auf einer rund 6- bis 7-stündigen Tageswanderung bewältigen wir zuerst den anstrengenden Steilaufstieg über die Baumgrenze hinaus auf den Nordwestkamm des Chimgan. Nach etwa 2,5 Stunden ist unser Ziel in ca. 2.500 m Höhe erreicht und wir haben uns eine Rast verdient (Lunchpaket). Wer möchte, kann über den Kamm rund 200 Höhenmeter weiter emporsteigen, um dem vor uns thronenden Großen Chimgan (3.309 m) näher zu kommen. Nachmittags wandern wir in gut 2 Stunden auf der gleichen Route zurück - oder wir wählen die längere, aber anspruchsvollere Variante über den Kamm hinunter bis zum Straßenpass in 1.800 m Höhe und kehren in 1 Stunde zu unseren Bungalows zurück.
Gehzeit: 6-7h; Bungalows [FMA]

15. Tag Bergwandern im Chimgan-Massiv

Vom Dorf führt uns ein Pfad ostwärts auf einen Pass (1.830 m). Nach einem Steilstück erreichen wir den sanften Kamm, der zum Gipfel des Kleinen Chimgan (2.100 m, 2 Stunden ab Ort) führt. Bei gutem Wetter genießen wir ausgezeichnete Fernblicke - nach Süden zur wild zerklüfteten Kette des Großen Chimgan und nach Nordosten zum türkisblauen Charvak-Stausee und auf die Bergketten am Horizont, welche schon in Kasachstan und Kirgistan liegen. Zurück am Pass, geht es steil über teils losen Grus in die Kutugluk-Schlucht. Wo sich zwei Bäche zu einem Fluss vereinen (1.500 m, ca. 1 ½ Stunden Weg), machen wir Mittagsrast. Dann bewältigen wir einen 1.700 m hohen Seitenkamm und steigen tief ab in die wilde Masaksai-Schlucht (1.300 m, ca. 1 ½ Stunden). Über schmale Pfade, das Bachbett hin und her querend (Durchwaten mit „Wasserschuhen" ist je nach Wasserstand sicherer als von Stein zu Stein zu springen !), geht es für 1 Stunde langsam talwärts. Wo sich die enge Schlucht zum Tal öffnet, liegen die ersten Obstplantagen und Felder (1.100 m). Über die Piste wandern wir bis zum Abholpunkt und fahren über den Ort Jangigurkan zurück nach Chimgan. Wer auf die anstrengende Schluchtentour verzichten will, kann vom Kleinen Chimgan wieder zu den Bungalows wandern.
Hütte [FMA]

16. Tag Taschkent

Morgens fahren wir zurück nach Taschkent. Nach der Mittagsrast können wir noch eine kleine Stadtrundfahrt in Taschkent (ca. 120 km ab Chimgan, evtl. Eintritte fakultativ) unternehmen, bevor wir uns in einem Stadthotel einquartieren. Abends lassen wir uns unser Abschiedsessen schmecken.
Fahrstrecke: 120km; Hotel [FMA]

17. Tag Rückreise

Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Abschied vom usbekischen Begleiter; Rückflug mit Uzbekistan Airways von Taschkent nach Frankfurt. Ankunft vormittags.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Bei der Kamelsafari bewegen Sie sich in wüsten- und steppenartigem Gebiet, das flach bis hügelig ist, einige Siedlungen aufweist und etwas Vieh- oder Landwirtschaft zulässt. Je nach vorherigen Regenmengen kommen Sie auch an Seen und Teichen vorbei. Bitte vergleichen Sie die Kizilkum-Wüste nicht mit der Sahara. Das Erlebnis mit den Reitkamelen, das Entdecken der Flora und Fauna sowie der Einblick in die Lebensformen und Wirtschaftsweisen der Einheimischen stehen auf unserer Kamelsafari im Vordergrund. Für je 2 Mitreisende steht ein Reitkamel mit Kameltreiber zur Verfügung, so dass Sie abwechselnd reiten und wandern können. Die Laufgeschwindigkeit der Kamele entspricht i. d. R. dem üblichen Wandertempo. Entweder sitzt der Kameltreiber hinter Ihnen im Sattel oder führt sein Tier an einer Leine vorausgehend. An den zwei Reittagen sind Sie jeweils rund 25 km Wegstrecke unterwegs, die sich auf rund 3 Stunden am Vor- und am Nachmittag verteilen.
Die Wanderetappen im Chimgan-Gebirge sind für alle geübten und trittsicheren Wanderer geeignet, die gewohnt sind, mehrere Stunden am Tag auf Wegen oder Pfaden mit Auf- und Abstiegen zu gehen. Die täglichen Gehzeiten belaufen sich auf 3 bis gut 6 Stunden reiner Gehzeit. An den Wandertagen benötigen Sie einen Tagesrucksack, in dem Sie das Notwendigste für einen Tag (Windjacke, Pullover, Trinkflasche, Fotoausrüstung usw.) selbst tragen. Als Vorbereitung für diese Tour empfehlen wir Wanderungen und Waldläufe. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt / Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen.
Sie übernachten in einfachen Jurten und Bungalows. Im Jurtencamp belegen 6-8 Personen eine Jurte.
An den Safari- und Wandertagen erhalten Sie morgens ein Lunchpaket für die Mittagspause oder es wird ein Picknick vorbereitet. Zum Frühstück und Abendessen wird Wasser für Tee und Kaffee gekocht. Für den weiteren Flüssigkeitsbedarf können Sie vor den Safari- und Wandertagen eine ausreichende Menge Mineralwasser einkaufen, die im Begleitfahrzeug mitgenommen wird. Die mitgeführten und zubereiteten Speisen der Safari- und Trekkingküche sind einfach, aber reichlich. Die Naturführer verstehen sich in erster Linie als solche und sind keine versierten Köche. Mineralwasser, Softdrinks und alkoholische Getränke gibt es in allen Restaurants und vielerorts unterwegs zu kaufen.
Die Fahretappen zwischen den besuchten Städten werden auf gut unterhaltenen Straßen in einem Bus zurückgelegt. In den Städten übernachten Sie in Hotels der landesüblichen Mittelklasse bzw. in bestmöglichen Privathotels bzw. familiären Pensionen mit für uns zweckmäßiger Ausstattung. Bitte vergleichen Sie Komfort und sanitäre Einrichtungen der Quartiere nicht mit unseren westeuropäischen Standards. Unterwegs finden Sie mancherorts einfache Verhältnisse vor. Daher werden Verständnis sowie die Bereitschaft zur Anpassung und zu Verzicht auf Komfort von allen Teilnehmern/-innen erwartet.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Usbekistan ein Visum. Beschaffungsdauer ca. 4 Wochen. Der Reisepass muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.

Empfohlen wird Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel.Nr. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de

Wichtige Hinweise: Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es während dieser Reise zu Programmverschiebungen oder -änderungen kommen. Sollten widrige Klimaverhältnisse im Chimgan-Gebirge es notwendig machen, kann Ihre Reiseleitung in Absprache mit dem örtlichen Führer das Programm abändern und andere als die beschriebenen Wanderziele ansteuern. Trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros können Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen und es werden andere Stätten besucht. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte durchzuführen, für die exakte Einhaltung dieser Ausschreibung können wir aber keine Garantie übernehmen. Wir danken für Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Wir bitten um eine frühzeitige Reiseanmeldung (Anmeldeschluss zur Reise ist wegen der Visa-Besorgung ein Monat vor Reisebeginn).

Klima

Usbekistan hat Kontinentalklima mit großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. In den Gebieten unter 1.000 m ist es sehr heiß und trocken. Im Sommer kann die Temperatur bis zu 40°C steigen. Das Frühjahr gilt für viele Landesteile als beste Reisezeit, die Temperatur ist meist angenehm und von der Vegetation ist viel zu sehen; manche Besucher schwärmen für den Herbst wegen der Erntezeit und der schönen Laubfärbung. Im Safari-Gebiet ist mit Durchschnittstemperaturen von 10 - 25 °C zu rechnen, in den Chimgan-Bergen sind Durchschnittswerte von 5 - 15 °C zu erwarten; morgens und abends kann es empfindlich kühl werden. Im Frühjahr ist in den Chimgan-Bergen noch mit Altschnee zu rechnen; Niederschläge können jederzeit auftreten.

Ausrüstung

Für diese Reise brauchen Sie neben leichter, atmungsaktiver auch warme Kleidung für die kühlen Abende und die Wandertage. Sie benötigen einen warmen Schlafsack, der bis minus 5°C tauglich sein sollte. Für die Wanderungen empfiehlt sich die übliche Wanderbekleidung (inklusive winddichte Jacke und die Knöchel umschließende, feste Trekkingschuhe mit guter Profilsohle) und ein Rucksack zum Verpacken des Nötigsten für jeden Wandertag. Für die Flussdurchquerungen sind, je nach Wasserstand, leichte Turnschuhe oder Trekkingsandalen als "Wasserschuhe" praktisch. Tourenstöcke können beim Gehen, gerade bei steilen Auf- und Abstiegen, sehr hilfreich sein.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

Bild für Tour: Usbekistan - Märchenstädte, Kamelsafari + Bergwandern
Samarkand Registan Platz Medrese Schirdar, Fotograf: Schenker, Thomas
Chiwa mit Minarett Kalta Menar, Fotograf: Schenker, Thomas
Fayence-Mosaike in der Gräberstadt Schah-i-Sinda, Fotograf: Böhmer-Bauer, Gundi
Brotmarkt, Fotograf: Burmester, Ernst