Tadschikistan - Trekking im Land der Teestuben
| II-III | 3.800 | 9x | 7x |
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Detailprogramm
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- Siebentägiges Zelt-Trekking durch das kaum bekannte Fan-Gebirge
- Großartige Kulturdenkmäler und beeindruckende Landschaften
- Städte aus 1.001-Nacht: Buchara und Samarkand
- Sogdische Ruinenstadt des alten Pendschikent
- Aufgeschlossene Menschen voller Herzlichkeit
- Erlebnis Orient
In einer fruchtbaren Flussoase liegt eines der ältesten Kulturzentren des Orients: Samarkand. Die “in blau getauchte" Stadt mit ihren unzähligen leuchtenden Kuppeln ist nur ein Etappenziel dieser außergewöhnlichen Reise, in deren Mittelpunkt ein Zelt-Trekking durch das Fan-Gebirge in Tadschikistan steht. So vielfältig die Farben und Formen der Berge sind, so bunt sind auch die Trachten der Völker, die hier leben. Erleben Sie die gigantische Bergkulisse: kristallklare Seen, gewaltige Gletscher und blühende Wiesen. Voller Offenheit gewähren die Tadschiken, die jeden Fremden als Freund betrachten, einen Einblick in ihr dörfliches Leben, ihre Bräuche und Gewohnheiten. Chusch Omaded: Sei willkommen!
Termine und Preise
| Reisedauer | 17 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 8 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 16 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2UZK0501 | 02.07.12 | 19.07.12 | €2.990,- | Auf Anfr. | Kölsch Hans-Joachim | |
| 2UZK0502 | 09.08.12 | 25.08.12 | €2.990,- | Auf Anfr. | Hauser-Reiseleiter/in | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €250,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Flug mit Uzbekistan Airways Frankfurt - Taschlent
• kostenlose Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflüge mit Uzbekistan airways Taschkent - Buchara
• Übernachtung in Hotels, Gästehäuser und Zelten
• Vollpension
• Transfers/Fahrten laut Programm mit/in xx
• Koch- und Begleitmannschaft
• Camping- und Kochausrüstung
• Gepäcktransport mit Eseln
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 129,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 44,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Visakosten (120,- € für Gebühren plus Beschaffung), Getränke, Trinkgelder (ca. 4,- €/Tag), Zuschlag für Einzelzimmer/-zelt (250,- €), individuelle Ausflüge und Besichtigungen, Ausgaben persönlicher Art;
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Gegen Mittag Linienflug mit Uzbekistan Airways von Frankfurt nonstop nach Taschkent. Abends Ankunft und Empfang durch unsere örtliche, Deutsch sprechende usbekische Reiseleitung. Transfer zum Stadthotel.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [A]
2. Tag Buchara
Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen und Flug nach Buchara. Nach der Ankunft Transfer zu unserem Privathotel am Rande der Altstadt.
Eine geführte, auf zwei Vormittage verteilte Stadtbesichtigung in Buchara steht auf dem Programm. Zu Fuß werden wir die Altstadt erkunden und am Lab-e Chaus (Chaus = Wasserbecken) starten. Früher war dieser Platz einer der wichtigsten Handelspunkte der Stadt. Im Umfeld erwarten uns viele bedeutende Bauwerke - Moscheen, Minarette und Medresen - und das lebhafte Treiben auf den Basaren mit ihrem reichen Souvenirangebot. Zuletzt besuchen wir die Festung Ark, befestigte Residenz der einstigen Herrscher, erbaut auf einem künstlichen Hügel als eigene Stadt mitten in der Stadt. Nach dem Mittagessen bleibt Zeit für Spaziergänge in Eigenregie. Gegen 18 Uhr treffen wir uns im Innenhof der Medrese Nadir Diwan-Begi. Hier schauen wir uns eine professionelle Folklore-Veranstaltung mit sehenswerter Modenschau an und essen zu Abend.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privathotel [FMA]
3. Tag Buchara
Heute Vormittag sind wir mit dem Bus unterwegs. Zuerst fahren wir zum auswärts gelegenen Sommerpalast Sitorei und bestaunen die reiche Ausstattung der Zimmer. Dann besuchen wir das Mausoleum der Samaniden, das wohl älteste erhaltene islamische Bauwerk in Zentralasien (entstanden um das Jahr 900), und schauen uns weitere Monumente in der Parklandschaft an. Auch die Moschee Chor Minor ist einen Abstecher wert. Der Nachmittag steht für einen letzten Altstadtbummel zur freien Verfügung.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privathotel [FMA]
4. Tag Buchara - Samarkand
Für die Fahrt nach Samarkand - der Name bedeutet "fruchtbare Ansiedlung" - benötigen wir ca. 4 Stunden. Unser Weg führt durch kultivierte, wie ein einziger großer Garten anmutende Steppenlandschaft. Melonenfelder wechseln mit Mais- und Tabakfeldern, Weinbergen und Obstplantagen. Sehr schön sind die Raststätten am Wegesrand: Weinumrankte Arkaden, unter denen große Diwane stehen, laden zum Teetrinken ein. Besonders ältere, einheimische Männer sitzen hier beisammen und diskutieren über Gott und die Welt. Dazu gibt es Schaschlik und Plow (traditionelles Reisgericht) sowie jede Menge Obst zu günstigen Preisen.
Nachdem wir unser Quartier in Samarkand bezogen haben, genießen wir ein Mittagessen. Am Nachmittag werden wir uns einen ersten Überblick verschaffen.
In Samarkand beginnen die Märchen aus "Tausend und einer Nacht". Die Stadt galt im Mittelalter als eine der schönsten und bedeutendsten Städte der Welt. Bis heute hat Samarkand nichts von seinem Reiz verloren. Ein erster Besuch führt uns z.B. zum Observatorium von Ulughbek und zum Gur Emir-Mausoleums. Die historischen Bauwerke Samarkands - "Schnittpunkt der Weltkulturen" - stehen seit 2001 unter dem Schutz der UNESCO.
Fahrstrecke: 280km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privathotel [FMA]
5. Tag Samarkand
Jahrhundertelang war der Registan-Platz das Zentrum Samarkands. Das Wort “Registan" bedeutet “Sandplatz". An dieser Stelle floss einst ein Fluss, bevor die erste Medrese hier entstand. Die Jahre vergingen, der Fluss trocknete aus und hinterließ eine Menge Sand. Nachdem die erste Medrese im 15. Jahrhundert vollendet war, fanden auf diesem Platz alle Paraden, Festivals und Feiertagsfestlichkeiten statt. Auch der Sonntagsbasar hatte hier seinen Platz.
Das Ensemble am Registan-Platz besteht aus drei Medresen: Ulugbek Medrese (15. Jh.), Sherdor Medrese (17. Jh.) und Tillakori Medrese (vergoldet, 17. Jh.). In den Medresen (islamische Hochschulen/Koranschulen) studierten nur die Söhne reicher Familien. Die Ausbildung dauerte 10, 12 oder gar 20 Jahre, je nachdem, wie es um die Disziplin des Studenten bestellt war. Hauptfach war das Studium des Koran, die anderen Fächer waren nicht obligatorisch und vom Studenten frei wählbar.
Nach dem Mittagessen fahren wir zum großen Basar, auf dem der orientalische Alltag pulsiert: Probieren und Feilschen ausdrücklich erwünscht!
Auf einem Spaziergang besuchen wir die Gräberstadt Schah-e Sende und Timurs Moschee Bibi Hanim, die einst als größte und schönste Moschee Mittelasiens galt.
Bei all unseren Besichtigungen wird das Ausspannen in einem der typischen mittelasiatischen Teehäuser nicht zu kurz kommen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privathotel [FMA]
6. Tag Samarkand - Pendschikent - Marguzor-See
Bis zur Grenze nach Tadschikistan sind es lediglich 45 km. Nachdem alle Formalitäten erledigt sind, werden wir von unserer tadschikischen Begleitmannschaft in Empfang genommen. In einem kleinen Gästehaus unserer örtlichen Agentur in Pendschikent essen wir zu Mittag und machen uns danach frisch gestärkt auf den Weg zu unserem Camp am Marguzor-See im Fan-Gebirge. Für die 65 km lange Strecke benötigen wir wegen des Straßenzustands ungefähr 3 Stunden. Entschädigt werden wir jedoch durch die ersten eindrucksvollen Landschaftsbilder - wir erblicken Gebirgsausläufer, und besonders die Fahrt entlang der 7 Seen lässt unser Herz höher schlagen. Am 6. See angekommen, schlagen wir unser Lager für die Nacht auf. Anschließend bleibt noch genügend Zeit für eine erste Akklimatisierungs-Runde, um uns an die Höhe (2.150 m) zu gewöhnen.
Fahrstrecke: 110km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
7. Tag Tavasang-Pass
Der Aufstieg zum Tavasang-Pass (3.3.20 m) stellt die Herausforderung des ersten Trekkingtages dar. Zunächst wandern wir die Straße entlang dem 6. See und nach ca. einer halben Stunde beginnt der Aufstieg. Der Weg ist technisch nicht besonders schwierig, der Anstieg jedoch recht steil. Ein schöner Blick zurück auf die türkisfarbenen Bergseen ist der wohlverdiente Lohn für unsere Mühen. Nach etwa vier Stunden erholen wir uns von der Anstrengung bei einer ausgiebigen Mittagspause. Gestärkt bewältigen wir den letzten Anstieg und können dann vom Pass einen herrlichen Rundblick auf die umliegenden Viertausender genießen. Nach einer kurzen Rast geht es unserem Tagesziel entgegen. Am frühen Nachmittag sind wir am Ziel und schlagen unser Lager an einer herrlichen Wiese mit mehreren Quellen auf.
Anschließend bleibt noch genügend Zeit, ein Sommerlager von Hirten zu besuchen, die Ihre Jurten ca. 30 Minuten unterhalb unseres Platzes aufgeschlagen haben. Freudig wird man hier von Frauen und Kindern empfangen und bekommt köstlichen, selbstgemachten Joghurt mit Brot angeboten.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1150m; Abstieg: 270m; Zelt [FMA]
8. Tag Sarymat-Tal - Artscha-Maidan-Tal
Zunächst steigen wir über blumenübersähte Wiesen ins Tal Sarymat ab. Später folgen wir dem Flusslauf in nördlicher Richtung und erfreuen uns an der grünen, lieblichen Landschaft. Auf kleinen Inseln im Flussbett gibt es zahlreiche, bunte, fröhlich zwitschernde Vögel und das stetige Rauschen und Plätschern des Wassers ist unser ständiger "Begleiter". Am Zusammenfluss von Sarymat und Archamaidan schlagen wir unser Camp für die Nacht auf.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 1190m; Zelt [FMA]
9. Tag Artscha-Maidan-Tal, Siedlung Zimtut
Obwohl wir zunächst ein Stück zurücklaufen, nehmen wir die Landschaft aus einem ganz anderen Blickwinkel wahr und entdecken auch heute wieder viel Neues. Adler kreisen über uns. Langsam wandert die Sonne über die Gipfel und erfüllt das Tal allmählich mit Licht. Die Nähe des Dorfes Gazza kündigt sich durch Kinder an, die uns entgegenkommen, uns freundlich zuwinken und uns natürlich neugierig in Augenschein nehmen. Nachdem wir die kleine Ansiedlung hinter uns gelassen haben, steigen wir weiter in die Schlucht Artscha-Maidan ab. In der kleinen Siedlung Zimtut haben wir die Möglichkeit, bei einer Familie zu essen und uns ein Bild von der hiesigen Lebensweise zu machen.
Gehzeit: 3,5h; Abstieg: 370m; Übernachtung bei Gastfamilien [FMA]
10. Tag Guitan-Pass - Chukurak-See
Gut eingelaufen, stellt der heutige Pass mit 2.600 m Höhe keine große Herausforderung dar und ist für Wanderfreunde ein echter Genuss. Wieder bietet sich uns ein phantastisches Panorama. Wir genießen die Ruhe, die gute Luft, den Anblick der klaren Bäche und Seen, den Geruch der Wacholdersträucher und der Almwiesen. Bereits am frühen Nachmittag erreichen wir den glasklaren Chukurak-See und schlagen am Ufer unsere Zelte für die Nacht auf. Für Unerschrockene bleibt genügend Zeit für ein Bad im kalten Gletscherwasser (12°C). Und wer noch wandern möchte, kann dem Alpinistenlager "Artutsch" einen Besuch abstatten.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 1240m; Abstieg: 340m; Zelt [FMA]
11. Tag Chukurak-See - Chukurak-Pass - Kuli Kalon-See
Heutiges Ziel sind die Kuli Kalon-Seen: Vierzehn verschiedene Seen leuchten in den Farbtönen Hellblau bis Aquamarin und laden zum Baden und Träumen ein - umgeben von den Bergriesen Adamtash (4.700 m) und Mirali (5.120 m). Zunächst jedoch gilt es, den Chukurak-Pass (3.180 m) zu bewältigen.
Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 400m; Zelt [FMA]
12. Tag Alaudin-Pass - Alaudin-See
Ein weiterer Pass, der 3.860 m hohe Alaudin-Pass, steht heute an. Von der Passhöhe aus sehen wir im Rückblick die Kulikalon-Seen und vor uns liegen die Alaudin-Seen. Der Weg ist technisch einfach und der Blick zum schneebedeckten Tschapdara (5.137 m), gegenüber, lässt uns die Mühe des Aufstiegs - wir überwinden immerhin 980 Höhenmeter - bald vergessen. Tagesziel nach insgesamt 6-stündiger Wanderung ist der wunderschöne, in die Bergwelt des Tschapdara-Tales eingebettete Alaudin-See (2.800 m ). An seinen Ufern schlagen wir unser Camp für die nächsten beiden Nächte auf.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 980m; Abstieg: 1070m; Zelt [FMA]
13. Tag Mutnyi-See
Für unsere fleißigen, vierbeinigen Begleiter steht heute ein Ruhetag auf dem Programm. Wir dagegen machen uns auf den Weg ins Kaznok-Tal. Gut eingelaufen, bereitet uns der heutige Pass mit 3.700 m Höhe keine Schwierigkeiten, obwohl wir selbst in dieser Jahreszeit noch Firn-Felder queren. Nach 3-stündigem Aufstieg erreichen wir den höchsten Punkt und legen eine kurze Rast ein, um die tolle Aussicht zu genießen. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Mutnyi-See. Hängende Gletscher und steile Moränenwälle an den umliegenden Bergriesen Chimtarga (5.489 m), Zamok (5.070 m), Pik Energia (5.120 m), Mirali (5.120 m) und Bodhona (5.138 m) umschließen spektakulär das sanft nach Norden geneigte Schwemm- und Schotterbett des Gletschersees.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 900m; Zelt [FMA]
14. Tag Laudan-Pass - Kuli Kalon-See - Artutsch Camp - Pendschikent
Oberhalb der malerisch gelegenen Alaudin-Seen erhebt sich das gewaltige, von Gletschern und ewigem Schnee bedeckte Tschimtarga-Massiv. Mit seinen knapp 5.500 m ist der Tschimtarga der höchste Berg der Serawschan-Gebirgskette, die ein Ausläufer des Pamir ist. Über den 3.600 m hohen Laudan-Pass erreichen wir den Kuli Kalon, den Großen See, der in einem Talkessel auf 2.800 m Höhe liegt. Nach einer ausgiebigen Mittagspause am Nordufer des Sees steigen wir weiter über Geröllfelder zum Artutsch-Camp ab. Hier werden wir am späten Nachmittag empfangen. Mit dem Jeep geht es zurück nach Pendschikent; für die 100 km benötigen wir knapp 2,5 Stunden. Nach der Ankunft in unserer Pension genießen wir ein köstliches Abendessen im Innenhof und lassen den langen Tag entspannt ausklingen.
Gehzeit: 8h; Fahrzeit: 2,5h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1600m; Gästehaus [FMA]
15. Tag Pendschikent - Taschkent
Am Vormittag bleibt etwas Zeit für eine kurze Besichtigung in Pendschikent. Vor 1000 Jahren erstreckte sich hier am Sarafschan-Fluss in Zentralasien eine lebendige Handelsstadt, das Zentrum der sogdischen Kultur. Karawanen brachten Schätze aus allen Richtungen der Seidenstraße. Vom Reichtum der Stadt zeugten ihre Tempel und mit bunten Fresken geschmückten Häuser. Im 8. Jahrhundert vernichteten die vordringenden Araber die Stadt. Verborgen unter Erdhügeln, wurde Pendschikent erst im 20. Jahrhundert von Archäologen wieder entdeckt.
Zwischen den Ruinen weiden heute Ziegen. Jungen aus der modernen Stadt nebenan jagen mit Fahrrädern durch die antike Stätte. Ismatullo Rachmotullojew hilft, sich im alten Pendschikent zurechtzufinden. "Das ist ein Teil der Stadtmauer, die acht Meter dick war", erläutert der Direktor der Ausgrabungsstätte. "Und dies hier war ein städtisches Getreidelager", sagt er ein paar Schritte weiter. Er zeigt auf die Reste eines ausgeklügelten Systems von Luftröhren, mit denen Korn trocken gehalten wurde.
Gegen Mittag verlassen wir Tadschikistan und fahren zunächst nach Samarkand. Hier essen wir zu Mittag und können noch einmal das Flair von "Tausend und einer Nacht" genießen. Die Rückfahrt nach Taschkent (ca. 5 Stunden) nimmt den restlichen Tag in Anspruch. In einem Stadthotel beziehen wir unsere Zimmer für zwei Nächte.
Fahrzeit: 6-7h; Hotel [FMA]
16. Tag Taschkent
Vormittags unternehmen wir eine Rundfahrt in der Metropole Tashkent. Zu Timurs Zeit stand sie im Schatten von Buchara und Samarkand, heute jedoch ist sie die Hauptstadt Usbekistans. Vorgesehen ist ein Spaziergang durch den Navoij-Freizeitpark zum Parlament und Palast der Völkerverständigung sowie eine Fahrt mit der Metro, der ab 1972 erbauten, einzigen U-Bahn Mittelasiens. Die Stationen sind originell gestaltet. Am Nachmittag bleibt Zeit für einen Bummel durch die belebte Fußgängerzone zum Amir Timur-Denkmal. Wer möchte, kann noch persönliche Einkäufe tätigen. Abends lassen wir uns unser Abschiedsessen in einem typisch usbekischen Restaurant mit Live-Musik schmecken.
Hotel Usbekistan [FMA]
17. Tag Rückreise
Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Abschied vom usbekischen Begleiter; Rückflug mit Usbekistan Airways von Taschkent nach Frankfurt. Ankunft vormittags.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die Wanderetappen im Fan-Gebirge sind für alle geübten und trittsicheren Wanderer geeignet, die gewohnt sind, mehrere Stunden am Tag auf Wegen oder Pfaden mit Auf- und Abstiegen zu gehen. Die täglichen Gehzeiten belaufen sich auf 4 bis 7 Stunden reiner Gehzeit. Für die Wandertage benötigen Sie einen Tagesrucksack, in dem Sie das Notwendigste für einen Tag (Windjacke, Pullover, Trinkflasche, Fotoausrüstung usw.) selbst tragen. Als Vorbereitung für diese Tour empfehlen wir Wanderungen und Waldläufe. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt / Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen.
Die Fahretappen zwischen den besuchten Städten werden auf gut unterhaltenen Straßen in einem Bus zurückgelegt. In den Städten übernachten Sie in Hotels der landesüblichen Mittelklasse bzw. in bestmöglichen Privathotels bzw. familiären Pensionen mit für uns zweckmäßiger Ausstattung. Bitte vergleichen Sie Komfort und sanitäre Einrichtungen der Quartiere nicht mit unseren westeuropäischen Standards. Unterwegs werden Sie mancherorts einfache Verhältnisse vorfinden. Daher werden Verständnis sowie die Bereitschaft, sich anzupassen und auf Komfort zu verzichten von allen Teilnehmern/-innen erwartet. Technisch einfaches Zelt-Trekking; wunderschöne Mischung zwischen Aktiverlebnissen und kulturellen Höhepunkten.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen:
Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Usbekistan und Tadschikistan ein Visum. Beschaffungsdauer ca. 4 Wochen. Der Reisepass muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Für Usbekistan und Tadschikistan sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Im Jahr 2011 wurde der Grenzübergang bei Pedschikent komplett geschlossen und es wurde eine 2-tägige, anstrengende Autofahrt zu unserem Trekking-Gebiet notwendig. Von unserer Agentur liegt uns aber inzwischen eine schriftliche Erklärung vor, dass der Grenzübergang im Frühjahr wieder geöffnet wird und wir die Reise wieder wie geplant durchführen können. Sollten sich trotzdem notwendige Änderungen ergaben, werden wir umgehend informieren.
Bedingt durch ungünstige Witterungsverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es während dieser Reise zu Programmverschiebungen oder -änderungen kommen. Trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros können Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen.
Wir bitten um eine frühzeitige Anmeldung zu diese Reise (Anmeldeschluss ist wegen der Visa-Besorgung ein Monat vor Reisebeginn). Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung: www.auswaertiges-amt.de oder Bürgerservice Tel.Nr. 03018/172000. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
Durch seine geografische Lage bedingt hat Usbekistan ein fast extrem kontinentales Klima. Es zeichnet sich durch kurze, aber sehr kalte Winter, einen früh einsetzenden Frühling, lange, heiße Sommer und klimatisch angenehme Herbstmonate aus. In Usbekistan scheint an 300 Tagen im Jahr die Sonne. Die durchschnittliche Temperatur beträgt im Juli etwa 30-35°C. Im Sommer sind Temperaturen über 40°C keine Seltenheit.
Tadschikistan liegt in der trockenen subtropischen Klimazone. Das Klima ist ein extrem kontinentales mit kalten Wintern und heißen Sommern. Die Temperaturen erreichen in den Sommermonaten bis zu 45°C. Zwischen den tiefer und den höher gelegenen Regionen des Landes bestehen große Temperaturunterschiede. Die Jahresniederschlagsmengen sind relativ niedrig, so dass Steppenvegetation vorherrscht.
Ausrüstung
Für diese Reise benötigen Sie neben leichter, atmungsaktiver auch wärmere Kleidung für die kühlen Abende und die Wandertage sowie einen Schlafsack, der bis minus 5°C tauglich sein sollte. Für die Wanderungen empfiehlt sich die übliche Wanderbekleidung (inklusive einer winddichten Jacke, zudem die Knöchel umschließende, feste Trekkingschuhe mit guter Profilsohle) sowie ein Rucksack zum Verpacken des Nötigsten für jeden Wandertag. Tourenstöcke können beim Gehen, gerade bei steilen Auf- und Abstiegen, sehr hilfreich sein. Bitte beachten Sie die Ausrüstungscheckliste für diese Reise.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

