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Von Iran nach Usbekistan entlang der Orientalischen Seidenstraße

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Detailprogramm
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  • Überland auf der orientalischen Seidenstraße von Iran nach Usbekistan
  • Persiens grandiose Schätze in Isfahan, Yazd und Mashhad
  • Märchenstädte Chiwa, Buchara und Samarkand
  • Perlen islamischer Baukunst: Moscheen, Medresen und Mausoleen
  • Basarbummel und Teehausbesuche
  • Fahrt durch vier Wüsten: Kavir, Lut, Karakum und Kizilkum
  • Zauber des Orients

Entlang der orientalischen Seidenstraße entdecken Sie die Islamische Republik Iran. Die "Perle des Iran", Isfahan, empfängt Sie mit ihren Palästen und Moscheen, Gärten und Plätzen und mit dem Großen Basar. Sie kommen in die Wüstenstadt Yazd, Zentrum der Zoroastrier, entdecken die Türme des Schweigens und erfahren von der Funktion der Windtürme. Nach dem Besuch der Überreste von Kunya Urgench in Turkmenistan erleben Sie in Usbekistan mit Chiwa das "lebende Museum" Zentralasiens. Der Zauber des Orients entfaltet sich auch in Buchara, das sich als eine Fundgrube altorientalischer Baukunst präsentiert. Schließlich erreichen Sie Samarkand, die "Stadt Tamerlans", mit riesigen Palästen und Moscheen.

Termine und Preise
Reisedauer 21 Tage
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
2UZK0601 03.04.12 23.04.12 4.490,- Auf Anfr. Hauser-Reiseleiter/in Buchen
2UZK0602 11.09.12 01.10.12 4.490,- Auf Anfr. Egenolf Gina Buchen
Einzelzimmerzuschlag: 440,-

Leistungen

Hauser-Inklusivleistungen

• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Flug mit Turkisch Airlines Frankfurt - Istanbul - Teheran//Taschkent - Istanbul - Frankfurt
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflüge
• Übernachtung in Hotels
• Vollpension
• Transfers/Fahrten laut Programm mit/in xx
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 216,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Wunschleistungen

• Hauser-Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze gegen Aufpreis
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Visakosten (derzeit € 295,- für Gebühren und Beschaffung der drei Visa über die Visum Centrale in Berlin), Getränke; Trinkgelder (ca. 5 €/Tag); Einzelzimmer-Zuschlag; individuelle Ausflüge und Besichtigungen, eventuelle Foto- bzw. Videogebühren sowie Ausgaben persönlicher Art;

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Linienflug mit Turkish Airlines von Frankfurt über Istanbul nach Teheran.

2. Tag Teheran

Nach der Landung in Teheran werden wir von unserer Reiseleitung empfangen und zu unserem Hotel
gebracht. Wir ruhen uns etwas aus und beginnen am späten Vormittag mit unseren Besichtigungen. Die Stadt erstreckt sich am Südhang des häufig mit Schnee bedeckten Elburs-Gebirges und ist seit Ende des 18. Jahrhunderts Landeshauptstadt. Zunächst können wir im Reza-Abbasi-Museum islamische Kalligra-
phie bewundern. Für den Nachmittag ist ein Besuch des Golestan-Palastes (oder Rosengarten-Palast) geplant. Im Weißen Palast ist ein Ethnologisches Museum untergebracht. Lebensgroße Wachsfiguren, gekleidet in persische Trachten, sowie Darstellungen von Szenen aus dem täglichen Leben der Bevölke-
rung sind u.a. hier zu sehen und lohnen einen Besuch. Und schließlich bummeln wir durch den weitläufi-
gen, über Jahrhunderte gewachsenen Basar - ein Gewirr ineinander verschachtelter alter und neuer Bau-
körper, mit bis zu 10 km langen Gassen und tausenden von kleinen Läden.
Übernachtung im Hotel [MA]

3. Tag Teheran

Wir verbringen einen weiteren Tag mit Besichtigungen in Teheran. Morgens besuchen wir das Archäolo-
gische Museum. Dieses 1937 erbaute, einem Sassanidenpalast nachempfundene Museum gilt als ältes-
tes und bedeutendstes, für viele auch als schönstes Museum des Landes. Eine Welt für sich erschließt sich uns im Teppich-Museum - jeder Teppich ein Kunstwerk, bezaubernd durch die Mannigfaltigkeit der Motive und die Harmonie und Leuchtkraft der Farben. Mittags fahren wir hinauf zur Sommerfrische Dar-
band und haben Gelegenheit, uns in einem Terrassenlokal ein traditionelles Mittagessen mit iranischen Spezialitäten schmecken zu lassen. Anschließend schauen wir uns den Saadabad-Palast, die Residenz des letzten Schahs, an. Zuletzt besichtigen wir noch das Azadi-Monument (den 45 m hohen Freiheits-
turm und Wahrzeichen des modernen Teheran).
Übernachtung im Hotel [FMA]

4. Tag Teheran - Kashan - Isfahan

Mit dem Bus fahren wir ca. 250 km südwärts nach Kashan. Bevor wir Teheran verlassen besichtigen wir noch das Azadi-Monuments (des 45 m hohen Freiheitsturmes und Wahrzeichens des modernen Teheran). Die Stadt Kashan liegt etwa 900 m hoch am Westrand der Salzwüste Dasht-e Kavir und bildet den Mittelpunkt einer intensiv bewässerten Oase. Bekannt ist Kashan für die schönen Kaschi-Kacheln und Teppiche mit Blumenmustern. Wir essen zu Mittag und besuchen danach den Fin-Garten.
Am Nachmittag setzen wir unsere Fahrt fort und legen die knapp 200 km bis nach Isfahan, der einstigen Residenz der berühmten Safawiden-Herrscher (16.-18.Jh.), zurück. In Isfahan sind wir für drei Nächte in einem Hotel in der Nähe des Zentrums untergebracht und können nach dem Abendessen bei einem Nachtbummel über den berühmten Meydan-Platz bereits erste Eindrücke sammeln.
Fahrstrecke: 430km; Übernachtung im Hotel [FMA]

5. Tag Isfahan

Isfahan (ca. 1.500 m) ist von Gebirgszügen umgeben. Die Stadt liegt auf einer Hochebene mit wüstenhaftem Charakter inmitten einer fruchtbaren Oase, die vom Fluss Zayandeh Rud gespeist wird. Zauberhaft wirken die fantasievoll mit Fayencen geschmückten Paläste, die Brücken, Kuppeln und Minarette dieser viel gepriesenen Stadt. Ihr goldenes Zeitalter erlebte sie im 17. Jh., als unter der Regierung von Schah Abbas dem Großen prachtvolle Bauten um den "Großen Platz" entstanden. Hier, am Meydan-e Imam, seinerzeit der größte Platz der Welt, befinden sich der Ali Qapu-Torpalast, die Lotfollah- und die Imam-Moschee sowie der Haupteingang zum überdachten Großen Basar. Wir sehen uns auch den Gartenpavillon Hascht Behescht ("die acht Paradiese) sowie den Gartenpalast Chehel Sotun (den 40-Säulen-Palast) an. Nach dem Besuch dieser Stätten kommen wir zur Allah Verdi Khan-Brücke, besser bekannt als 33-Bogen-Brücke, die Abbas I. über den Zayandeh Rud errichten ließ.
Übernachtung im Hotel [FMA]

6. Tag Isfahan

Morgens fahren wir zur berühmten, im 11. Jh. errichteten, später jedoch oft veränderten Freitagsmoschee. Sie gilt als eines der ältesten islamischen Bauwerke der Stadt und als bedeutendster Bau der Seldschukenzeit in Persien. Danach geht es zum Djolfa-Viertel, in dem armenische Christen leben. Wir besuchen die 1628 gestiftete Bethlehem-Kirche sowie die Erlöser-Kathedrale Vank. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel [FMA]

7. Tag Na'in - Yazd

Wir fahren Richtung Südosten, vorbei an typischen Taubentürmen und alten Karawansereien in rund 3 Stunden nach Na'in (ca. 150 km). Bekannt ist dieses Oasenstädtchen (etwa 1.400 m) am Rande der Wüste für seine handgeknüpften Teppiche. Nach dem Mittagessen schauen wir uns im nahe gelegenen Dorf Mohamadiyeh um. Wir setzen unsere Fahrt nach Südosten fort (170 km) und erreichen nach etwa 3 Stunden die Wüstenstadt Yazd (ca. 1.230 m) und unser Hotel.
In Yazd sind 40°C im Sommer keine Seltenheit. Das Bild der Altstadt prägen Hunderte, teilweise noch bewohnte, ockerfarbene Lehmhäuser, alte Brunnenanlagen und die berühmten Windtürme, die jeden Windhauch zur Kühlung in die tiefer gelegenen Wohnräume leiten.
Fahrstrecke: 320km; Übernachtung im Hotel [FMA]

8. Tag Yazd: ganztägige Besichtigung

Als Marco Polo 1272 Yazd besuchte, war die Stadt ein reicher Handelsplatz am Schnittpunkt wichtiger Karawanenrouten. Bekannt war Yazd auch als Stätte religiöser Gelehrsamkeit und als Zentrum des vor-
islamischen zoroastrischen Glaubens. Davon zeugen der "Feuertempel" und die "Türme des Schwei-
gens", die den Anhängern Zarathustras als Begräbnisstätte dienten. Nach ihrer Auffassung zählt die Erde zu den vier "heiligen Elementen" und darf nicht mit totem Fleisch verunreinigt werden.
Wir schauen uns das Monumentaltor Takiyeh Amir Chaqmaq sowie die gewaltige Freitagsmoschee an und unternehmen einen Spaziergang durch die historische Altstadt bis zum Mausoleum der 12 Imame und zum Alexander-Gefängnis. Nach dem Mittagessen bestaunen wir im Dowlatabad-Garten den mit 38 m höchsten Windturm, der je gebaut wurde und wandern anschließend auf die Hügel mit den “Türmen des Schweigens". Zuletzt besuchen wir noch den Feuertempel.
Übernachtung im Hotel [FMA]

9. Tag Dasht-e Kavir und Dasht-e Lut - Tabas und Bidokt

Morgens starten wir zu einer langen Fahrt durch den Grenzbereich zwischen der Salzwüste Dasht-e Kavir im Norden und der Sandwüste Dasht-e Lut im Süden. Die wüstenartige Landschaft verändert sich ständig und es geht an unterschiedlich geformten Bergen entlang. In der Oasenstadt Tabas legen wir eine Mittagsrast an und besuchen zudem das eindrucksvolle Mausoleum, in dem ein Bruder von Imam Reza, einem der von den Schiiten hochverehrten Imame, beigesetzt ist. Anschließend verläuft unsere Fahrt über Ferdows bis in das Städtchen Bidokht.
Fahrstrecke: 690km; Übernachtung im Hotel oder Gästehaus [FMA]

10. Tag Tabas - Mashhad

Gegen Mittag erreichen wir heute Mashhad (ca. 1.000 m, 320 km), am Ostrand des Binalud-Gebirges gelegen. Die Stadt wird jährlich von Tausenden von Pilgern besucht und gilt als eine der 7 heiligen Stätten des schiitischen Islams. Der Name bedeutet (arabisch) "Ort des Märtyrers", denn hier befindet sich das Grabmal des Imam Reza, des achten schiitischen Imams. Er wurde - der Überlieferung nach - auf Ge-
heiß des Kalifen Al Mamun 818 hier vergiftet. Imam Reza ist der einzige der 12 schiitischen Imame, dessen Grabmal sich auf iranischem Boden befindet. Dadurch kommt Mashhad eine besondere religiöse Bedeutung zu. Wir besichtigen den weitläufigen Bereich um das Mausoleum herum und werden uns auch den Basar ansehen.
Fahrstrecke: 280km; Übernachtung im Hotel oder Gästehaus [FMA]

11. Tag Fahrt Iran - Turkmenistan: Ashgabad

Unsere Fahrt führt heute - zuletzt durch eine reizvolle Berglandschaft - nach Bajgiran zur iranisch-
turkmenischen Grenze. Nach Erledigung der oft langwierigen Formalitäten werden wir an der Grenzsta-
tion von unserer turkmenischen Reiseleitung empfangen. Nach etwa 1 Stunde (ca. 40 km) Fahrt treffen wir in Ashgabat, der turkmenischen Hauptstadt, ein und beziehen unsere Zimmer in einem Hotel. Ashgabat - der Name bedeutet "Stadt der Liebe" - ist eine verhältnismäßig junge Stadt, die sich aus dem gleichnamigen, 1818 von Russen gegründeten Dorf entwickelt hat. Heute ist die Stadt geprägt von palast-
ähnlichen Bauten und prunkvollen Denkmälern. Nachmittags unternehmen wir eine erste orientierende Stadtrundfahrt.
Fahrstrecke: 270km; Übernachtung im Hotel [FMA]

12. Tag Nisa

Wir machen einen Abstecher zu den Ausgrabungen im 15 km entfernten antiken Ort Nisa, ehemals Hauptstadt des Partherreiches. Unterwegs schauen wir uns die eindrucksvolle neue Große Moschee sowie das Mausoleum des 2006 verstorbenen Staatspräsidenten Turkmenbashi an.
Übernachtung im Hotel [FMA]

13. Tag Ashgabad - Taschauz

Morgens lassen wir uns Zeit für einen individuellen Bummel über den quirligen Sonntagsmarkt. Besonders reizvoll ist der Vieh- und Teppichmarkt. Eine Stadtrundfahrt und die Besichtigung einer Pferdefarm (Achal-Tekkiner) runden unser Programm ab.
Am Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht für den Flug nach Taschauz (Abflug ca. 18.10 Uhr, Ankunft 19.00 Uhr). Abendessen.
Übernachtung im Hotel [FMA]

14. Tag Kunya Urgentsch, Fahrt Turkmenistan - Usbekistan: Chiwa

Kunya Urgench liegt im Nordwesten Turkmenistans. Vom Glanz der einstigen Hauptstadt des Choresmier-Reiches sind nach der Zerstörung durch Timur 1379 nur wenige, aber sehenswerte Bauwerke erhalten geblieben. Z.B. das Mausoleum des Sultans Tekesch und das Minarett Kutlug Timur, mit 62 m das höchste Minarett Zentralasiens. Nach einem Spaziergang durch das Ruinenfeld fahren wir nach Taschauz und essen hier zu Mittag. Danach steuern wir die usbekisch-turkmenische Grenze an und fahren nach Erledigung der Grenzformalitäten weiter bis nach Chiwa. Hier beziehen wir unsere Zimmer in einem Hotel.
Hotel [FMA]

15. Tag Chiwa - ganztägige Besichtigung

Heute ist Chiwa ein einzigartiges "Freilichtmuseum". Bezeichnet wird die Stadt als ein zu Stein gewordener Traum aus Tausend-und-einer-Nacht. Eine Mauer schützte Chiwa mit seinen prunkvollen Gebäuden und aus ungebrannten Ziegeln gebauten Wohnhäusern. Mit Hilfe der UNESCO wurde die Altstadt Itschan Kale restauriert und steht heute unter Denkmalschutz. Prächtig ausgestattete Bauwerke wie Monumentaltore, Moscheen, Minarette, Medresen und Mausoleen sind hier zu sehen.
Übernachtung im Hotel [FMA]

16. Tag Kizilkum-Wüste - Buchara

Auf der Fahrt nach Buchara durchqueren wir einen Teil der riesigen, steppenhaften Kizilkum-Wüste (ihr Name bedeutet "roter Sand"), die sich zwischen den Flüssen Amu Darja im Süden und Syr Darja im Norden erstreckt. Der Boden ist fruchtbar, kann wegen des Wassermangels aber kaum bestellt werden. Hier werden jedoch Erzvorkommen und andere Bodenschätze im Tagebau ausgebeutet. Nach einem Fotostopp am Amu Darja legen wir mittags ein Picknick ein. Nachmittags treffen wir im Tal des Sarafschan und in der dicht besiedelten Oase Buchara ein, die den Beinamen "die Edle" trägt. Wir beziehen unsere Zimmer in einem Hotel und lernen abends den historischen Stadtkern auf einem kleinen Rundgang kennen.
Fahrstrecke: 440km; Übernachtung im Hotel [FM]

17. Tag Buchara: ganztägige Stadtbesichtigung

Stationen unserer heutigen Besichtigungstour sind u.a. das in einem Park gelegene Mausoleum der Samaniden, das wohl älteste erhaltene islamische Bauwerk in Zentralasien (entstanden um das Jahr 900) und die befestigte Residenz der einstigen Herrscher, die Festung Ark. Erbaut wurde sie auf einem künstlichen Hügel als eigene Stadt mitten in der Stadt. Im historischen Altstadtkern besichtigen wir weitere Moscheen und Medresen. Abends besuchen wir eine professionelle Folklore-Veranstaltung, die auch eine Modenschau beinhaltet.
Übernachtung im Hotel [FMA]

18. Tag Buchara - Samarkand

Vormittags fahren wir nach Samarkand. Die Stadt - der Name bedeutet "fruchtbare Ansiedlung" - liegt in einer Flussoase am Rande der Zarafshan-Berge und gilt als eine der schönsten Städte des Orients. Mar-
co Polo nannte sie die "Vornehme" und Timur machte sie 1369 zur Hauptstadt seines Reiches. Als eine der ältesten Städte zählte Samarkand auch zu den großen Kultur- und Wirtschaftszentren Asiens.
Auf dem zentralen Platz, Registan ("Sandplatz"), wo Paraden stattfanden, Gesetze verkündet und Hinrichtungen vollzogen wurden, besichtigen wir die drei rechtwinklig zueinander erbauten großen Medresen. Die älteste der drei Koranschulen, die Medrese Ulughbek (vollendet 1420), war eines der bedeutendsten Bauwerke ihrer Zeit und dokumentiert das hohe handwerkliche Niveau während der Regierungszeit des Astronomen Ulughbek; die später errichteten Medresen Sherdor ("Tigerhaus") und Tillakori ("Goldgeschmückte") erhoben Samarkand in den Rang eines Wissenschaftszentrums der islamischen Welt.
Fahrstrecke: 270km; Übernachtung im Hotel [FMA]

19. Tag Samarkand: ganztägige Stadtbesichtigung

Zunächst besichtigen wir das Gur Emir-Mausoleum, das als Grabanlage der Timuriden errichtet wurde. Auf einem Spaziergang besuchen wir die Gräberstadt Shohizinda und fahren anschließend zum Observatorium von Ulughbek. Nach dem Mittagessen besuchen wir den großen Basar, auf dem der orientalische Alltag pulsiert sowie Timurs Moschee Bibi Hanim. Sie gilt für viele als größte und schönste Moschee Mittelasiens.
Übernachtung im Hotel [FMA]

20. Tag Fahrt nach Taschkent

Morgens fahren wir nach Taschkent. Nach dem Mittagessen lernen wir die Stadt bei einer kleinen Rundfahrt kennen. Abends treffen wir uns ein letztes Mal zu unserem gemeinsamen Abschiedsessen.
Fahrstrecke: 290km; Übernachtung im Hotel [FMA]

21. Tag Heimreise

Sehr früh am Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
[F]

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Da Sie drei Länder bereisen sowie vier Wüsten durchqueren, müssen Sie teils lange Fahrstrecken bewältigen, die manchmal Geduld und Gelassenheit erfordern. Die Straßen sind meist gut und asphaltiert, dennoch sollten Sie "Sitzfleisch" und Durchhaltevermögen für diese Überlandfahrten mitbringen. Wenn die langen Fahrten manchmal ein bischen schwer fallen, denken Sie einfach daran, dass die Handelskarawanen früher mit wesentlich weniger Komfort und weit länger unterwegs waren.
Das Verbot von Einfuhr und Konsum alkoholischer Getränke im Iran ist strikt einzuhalten (in vielen Hotels und Restaurants wird alkoholfreies Bier angeboten). In Turkmenistan und Usbekistan dagegen laden gutes Bier und Wein zur Kostprobe ein; in den Restaurants gibt es selten Kaffee, aber meist grünen Tee. Mineralwasser und Softdrinks sind in Restaurants und vielerorts unterwegs zu kaufen. Die Unterkünfte in den Städten sind meist landesübliche Mittelklassehotels (bes. im Iran) oder bestmögliche Pensionen und Privathotels (bes. in Usbekistan) mit für Sie zweckmäßiger Ausstattung. Auch wenn die verfügbaren bzw. von uns gewählten Unterkünfte (nicht immer sind Einzelzimmer garantiert) manchmal recht einfache Verhältnisse und wenig Komfort haben (wie in Tashauz), bilden sie doch mit ihrer Atmosphäre eine erlebenswerte Seite dieser Länder. Bitte ziehen Sie bzgl. Komfort und sanitären Einrichtungen der Quartiere keine Vergleiche mit unseren hohen Standards, sondern bedenken Sie bitte, dass in diesen Regionen die touristische Infrastruktur noch in den Anfängen steckt. Daher werden Verständnis, die Bereitschaft zur Anpassung und die Fähigkeit zu Komfortverzicht von allen Teilnehmern erwartet. Auf der Karavanenroute entlang der Seidenstraße spüren Sie den Hauch der Jahrtausende.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Einreisebestimmungen: Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen für die Einreise in den Iran, nach Turkmenistan und nach Usbekistan jeweils ein Visum. Beschaffungsdauer ca. 6 Wochen. Der Reisepass muss über die Reisedauer hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Für die 3 bereisten Länder sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros können Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen und werden andere Stätten besucht.
Wir bitten um frühzeitige Reiseanmeldung (spätestens 2 Monate vor Reisebeginn). Bitte teilen Sie uns bereits bei Ihrer Anmeldung Ihre vollständigen Pass- und Geburtsdaten sowie den Vornamen Ihres Vaters mit. Nur bei Vorlage der kompletten “Passliste" der gesamten Reisegruppe vergibt das Außenministerium in Teheran die für eine Visabesorgung notwendige Referenznummer.

Klima

Die angenehmsten Reisemonate sind April bis Mai und September bis Oktober mit Durchschnittstemperaturen von über 20°C. Packen Sie bitte Kleidung ein, die an warmen Tagen angenehm zu tragen ist und gleichzeitig den unten geschilderten Landessitten entspricht. Sonnenschutz ist sehr wichtig.

Ausrüstung

Für diese Reise brauchen Sie leichter, atmungsaktiver Kleidung für die kühlen Abende aber auch etwas zum "drüberziehen". Lange bzw. den Körper bedeckende Kleidung in gedeckten Farben ist in den islamisch geprägten Ländern üblich. Männern ist das Tragen von kurzen Hosen oder Bermudas sowie ärmelloser T-Shirts nicht erlaubt. Von den Damen wird im Iran Angleichung im Kleidungsstil verlangt. Führen Sie bitte nur dezente, unauffällige Kleidung in gedeckten Farben mit. Tief ausgeschnittene, eng anliegende, kurz- oder halbärmelige Kleidung ist in der Öffentlichkeit nicht gestattet. Bereits bei Verlassen des Flugzeuges in Teheran müssen Sie neben dem obligatorischen Kopftuch langärmelige und langbeinige Kleidung tragen, z. B. eine Bluse oder Pullover über Hose oder Rock - oder einen sehr leichten, knielangen Sommermantel oder Umhang. Sofern für den Besuch von Moscheen ein Tschador - ein langer, den Kopf und den Körper bedeckender schwarzer Schleier - erforderlich ist, ist er vor den Moscheen auszuleihen. In Turkmenistan und Usbekistan gelten keine besonderen Kleiderordnungen für Damen, empfiehlt sich aber ein zurückhaltendes Auftreten. Wer in islamische Länder reist, muss bereit sein, sich mehr als in anderen Reiseländern den lokalen, vom Islam geprägten Sitten und Umgangsformen zu beugen. Dies gilt vor allem für den Iran und die dortige Kleiderordnung für die Damen.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail:
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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orientalische Seidenstraße
Blumen im Gebirge, Fotograf: Leyendecker, Rainer
Frauenalltag, Fotograf: Leyendecker, Rainer
Keramikarbeiten, Fotograf: Burmester, Ernst
Samarkand Registan Platz Medrese Schirdar, Fotograf: Schenker, Thomas
Samaniden-Mausoleum in Buchhara, Fotograf: Novikova, Marina
 
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