Katalog- und Medienbestellung

Katalog-Deckblatt

• Katalog 2012

• Hauser Mitteilungen

• MTB, Gipfeltreffen

• Marokko, Namibia

• Hauser Newsletter

Ostgrönland - im Banne des ewigen Eises

III 800 2x 13x  

Reisespezialist kontaktieren
e45

Detailprogramm
Anzeigen / Herunterladen (340 kB)

  • Trekking am Sermilik-Fjord mit fünf- bis neunstündigen Etappen
  • Einsamkeit pur - unterwegs fernab jeglicher Zivilisation!
  • Vielfalt: Küstenwanderungen, Bergtouren und Durchquerungen
  • Natur pur: Inlandeis, Seenplateaus und spaltenarme Gletscher
  • Einmalige Bootsfahrt durch die Eiswelt des Sermilik-Fjords
  • Zeltplätze mit Aussicht: Übernachtungen an drei Fjorden

Die ideale Tour für alle körperlich und mental fitten Abenteurer, die flexibel und gelassen auf die grönländischen Gegebenheiten reagieren. Mit Jägerbooten machen Sie sich auf in den Sermilik-Fjord, der sich gut 80 km weit ins Land aus Eis und Fels zieht. Sie versuchen, sein Ende zu erreichen, wo drei gigantische Gletscher das tiefe, dunkelblaue Wasser mit Eisbergen versorgen. Tagestouren führen Sie zum Inlandeis und zu Aussichtspunkten mit Blick auf den Helheim-Fjord, ins “Schweizerland" zu den teils noch unbestiegenen, steilen Bergen, deren Spitzen manchmal in den tief liegenden Wolken verschwinden. Die Inuit, die ihre Boote geschickt durch die schwimmenden Eisberge steuern, transportieren Hauptgepäck und Proviant, während Sie über die raue, von den Gletschern frei gegebene Felslandschaft in den Johan Petersen-Fjord wandern.

Termine und Preise
Reisedauer 16 Tage
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 10 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
2GLK0101 18.07.12 02.08.12 2.995,- Auf Anfr. Keuschnigg Josef Buchen
2GLK0102 03.08.12 18.08.12 2.995,- Auf Anfr. Schöngruber Patrick Buchen
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 150,-

Leistungen

Hauser-Inklusivleistungen

• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Iceland Air Frankfurt - Keflavik - Frankfurt
• Weiterflug mit Air Iceland Reykjavik - Kulusuk - Reykjavik
• NEU! Weiterflug mit Air Greenland Helikopterflug Kulusuk - Tasiilaq - Kulusuk
• Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• NEU! Übernachtung 1 x im Gästehaus Keflavik und 1 x im Hotel Keflavik (Island), 13 x in Zwei-Personen-Zelten (Grönland)
• 15 x Frühstück, 12 x Lunchpakete, 13 x Abendessen
• alkoholfreie Getränke
• Transfers/Fahrten laut Programm in Booten
• Gepäcktransport mit Booten in Grönland
• Camping- und Kochausrüstung inkl. Küchenzelt
• Satellitentelefon
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 129; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Wunschleistungen

• Flüge ab anderen deutschen Städten, ab Österreich/Schweiz auf Anfrage und gegen Aufpreis ab € 220,-
• Rail & Fly Bahnfahrkarte der Iceland Air ab/bis deutscher Grenze € 90
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 44: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

fehlende Mahlzeiten und Getränke auf Island (ca. € 100,-), Extra-Transfers bei Schlechtwettereinbruch, Trinkgelder (im eigenen Ermessen), individuelle Ausflüge und Besichtigungen.

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Flug nach Keflavik. Transfer im Taxi zum Gästehaus in Keflavik, unserer Unterkunft für diese Nacht.
Fahrzeit: 0,5h; Übernachtung in einem Gästehaus in Keflavik

2. Tag Flug Reykjavik - Kulusuk - Helikopterflug nach Tasiilaq/Ammassalik

Am Morgen bringt uns ein 40-minütiger Transfer von Keflavik zum Flughafen Reykjavik. Dort startet unser Flug nach Kulusuk. Dort angekommen fliegen wir mit dem Helikopter weiter nach Tasiilaq auf Ammassalik. Am frühen Nachmittag (Ortszeit, minus 4 Stunden Zeitdifferenz zu Deutschland bzw. minus 2 Stunden Zeitdifferenz zu Island) kommen wir an. Wir haben den Ausgangspunkt unserer Trekkingtour erreicht und gehen zu unserem Zeltplatz. Nachdem wir die Zelte aufgebaut haben, dürfte noch genügend Zeit für einen Besuch in der Kleinstadt bleiben. Wir tauchen ein in eine andere Welt: Hier versuchen Menschen einer Jagdgesellschaft mit den Herausforderungen moderner Technik zurecht zu kommen. Unser Abendessen bekommen wir per Catering vom "Roten Haus".
Übernachtung im Zelt [FA]

3. Tag Blumental - Besteigung des Qaqertivagajik (Hausberg von Tasiilaq)

Unsere erste Wanderung führt durch das “Blumental" zum Hausberg von Tasiilaq, dem etwa 718 m hohen Qaqertivagajik. Etwa 3 Std. benötigen wir für den leichten, teilweise steilen Aufstieg über wegloses Blockgelände bis zum Aussichtspunkt. Vom Gipfel fällt die Felswand senkrecht ins Meer, hinab in die Denmarkstraede, der Erde größten Strom aus Eisschollen und glitzernden Eisriesen. Ein unvergessliches Schauspiel bietet sich uns, die Sicht beträgt in der Regel über 150 km. Im Norden gleicht Tasiilaq am blauen Fjord einer bunt gewürfelten “Spielzeugwelt" mit seinen kleinen roten, blauen, grünen und gelben Holzhäuschen.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 718m; Abstieg: 718m; Übernachtung im Zelt [FMA]

4. Tag Bootsfahrt durch den Sermilik-Fjord nach Igte

Am Vormittag brechen wir unser Camp ab und packen alles in die Seesäcke. Gepäck und Ausrüstung werden auf die Boote der Inuit verladen. Wir selbst packen uns ebenfalls gut ein, da wir die nächsten Stunden auf dem Wasser verbringen werden. Fast 100 km Bootsfahrt sind es bis zum letzen Seitenfjord des Sermilik-Fjords und je nach Eismenge kann die Fahrt zwischen 3 und 7 Stunden dauern. Einmalig aber ist das Erlebnis, mit den kleinen Booten durch diese Welt aus Wasser und Eis zu gleiten. Hier im Fjord sind die Eisberge meist noch kantig und bizarr in ihren Formen, haben doch Sonne, Wasser und Wind die Kanten noch nicht geschliffen wie bei den Eisbergen auf offenem Meer. Zum Teil sind die Eisberge so gigantisch, dass unsere Boote im Vergleich wie Spielzeuge erscheinen. Unser Ziel ist die Landzunge von Igte am Westufer des Sermilik-Fjords. Wir verabschieden die Inuit und bauen unser Camp auf. Falls die Zeit noch reicht, machen wir eine kleine Erkundungstour.
Fahrzeit: 3-7h; Übernachtung im Zelt [FMA]

5. Tag Durchquerung von Igte zum Tasilartik-Fjord

Schnell ändern sich hier die Eisverhältnisse, deshalb müssen wir unseren Campplatz bereits nach einer Übernachtung wieder verlassen. Während unser Hauptgepäck mit den Booten an unser nächstes Ziel, den Tasilartik-Fjord gebracht wird, erwartet uns eine Durchquerung, bei der sich uns die ganze Schönheit dieser bizarren Welt aus Eis, Wasser und Gestein offenbart.
Zuerst steigen wir auf Gras- und Mooshängen, dann im Fels in ca. 3 Std. hinauf bis zur höchsten Erhebung des Plateaus, auf 700 m. Zwei kleine Bergseen begrüßen uns hier und vom Gipfel, nur weitere 10 Min. entfernt, haben wir nochmals eine grandiose Weitsicht auf den Sermilik-Fjord und die bizarre Insel Amanag in seiner Mitte. Im Süden erblicken wir ein riesiges Seenplateau, das wir auf unserem weiteren, steinigen Weg passieren. Steile Schotterpassagen wechseln sich nun ab mit moosigen Hängen und Felsplatten. Viele der Seen müssen wir umgehen, was unseren Weg verlängert (je nach Witterungsbedingung kann die Gehzeit auch 10 Std. betragen). Dafür entschädigt uns eine wechselnde Natur mit immer wieder neuen Gesteinsformationen und Ausblicken. Im Tasilartik-Arm angekommen, bauen wir schließlich unsere Zelte auf und richten uns für drei Nächte ein.
Gehzeit: 9h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Zelt [FMA]

6. Tag Tour am Westufer des Sermilik-Fjord

Nach einem ausgiebigen Frühstück gehen wir am Westufer des Sermilik-Fjordes Richtung Norden. Die Eisberge und Schollen sind zum Greifen nahe. Heute nehmen wir uns Zeit, Blumen, Eisberge und die Landschaft auf der Speicherkarte der Kamera und natürlich in unserem Gedächtnis festzuhalten. Wir folgen dem Ufer bis ein Abbruch uns den Weg versperrt. Sodann steigen wir in steinigem, weglosem Gelände 400 Meter hinauf auf das Plateau - manchmal müssen wir beim Steigen auch unsere Hände zu Hilfe nehmen. Ebenfalls Zeit haben wir, um in einem der unzähligen Bergseen ein Bad zu nehmen. Am Abend bereiten wir gemeinsam das Essen zu und genießen den Sonnenuntergang über dem Sermilik-Fjord: die gegenüberliegenden Berge scheinen durch das Abendrot zu brennen!
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Übernachtung im Zelt [FMA]

7. Tag Gletschertal und Gletschersee

Vor uns, am Ende des Fjord-Armes, liegt ein grünes, breites, u-förmiges Gletschertal, das in einem 5 km langen Gletschersee endet. Es ist die Südseite des Apuserajik-Gletschers. An den Felswänden ist zu erkennen, wie sich die Gletscher zurückgebildet haben. Steil und beeindruckend sind die mit Wasserfällen und Bächen verzierten Hänge des Tales. Viele Höhenmeter müssen wir heute nicht bewältigen, um zum See zu gelangen. Einzig die Distanz wird uns fordern.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Übernachtung im Zelt [FMA]

8. Tag Bootstransfer zur Tasilartik-Südbucht - Durchquerung zum Hundefjord

Heute brechen wir auf zu neuen Ufern. Wir packen die gesamte Ausrüstung und wieder unseren Tagesrucksack. Boote holen uns am Morgen ab und bringen uns auf die Südseite des Tasilartik-Fjord. Hier steigen wir aus, während unser Hauptgepäck mit den Booten weiter an unser heutiges Ziel, den Hundefjord gebracht wird. Wir wandern ein wunderschönes, breites Tal zwischen zwei Gletscherbächen entlang. Einem folgen wir bis zum Gletscher, dem er entspringt. Auf diesem spaltenarmen Gletscher steigen wir in flachem Gelände empor. Der Weitblick von unserem Mittagsrast-Gipfel wird uns für die Aufstiegsmühen entschädigen. Wir steigen sodann ein Schneefeld hinab und gelangen zu einem Gletschersee, den wir in grobem Blockgelände umgehen. Über den Rücken des Ficks-Berges, von welchem wir eine wunderschöne Aussicht auf die gegenüberliegenden Gletscherberge haben, gelangen wir zu unserem neuen Camp am Hundefjord. Dort werden wir die nächsten 3 Nächte verbringen. Ein langer Tag voller Weitblicke auf Inlandeis und Sermilik-Fjord liegt hinter uns. Im Nahblick haben wir Blumen wie Wollgras und das arktische Weidenröschen entdeckt und mit Glück auch den Edelstein Granat zwischen Granit und Quarz ausfindig gemacht.
Gehzeit: 9h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Übernachtung im Zelt [FMA]

9. Tag Ruhetag am Hundefjord

Wir legen einen wohlverdienten Ruhe-/Reservetag am Hundefjord ein. Bei einer kleinen Wanderung entlang des Baches haben wir die Möglichkeit, ausgiebig die Landschaft zu fotografieren. Bei schönem Wetter können wir die verlängerte Mittagspause zu einem kleinen Schläfchen in der Sonne nutzen, sodass sich der Körper von der langen Durchquerung des Vortages erholt. Vielleicht besucht uns im Camp ein Polarfuchs oder wir sehen Schneehühner. Auch unzählige Moosarten, Wollgras, Johannisbeeren und Weiden, sowie viele Blumen wollen genauer betrachtet werden.
Übernachtung im Zelt [FMA]

10. Tag Tour zum Inlandeis

Heute heißt es früher aufstehen, denn eine lange Wanderung zum Inlandeis liegt vor uns. Schnell gewinnen wir über grobes Blockgelände an Höhe. Die Aussicht vom Plateau zu den schwimmenden Eisbergen des Sermilik-Fjord, zu den Granitbergen der Ammassalik-Halbinsel und der scheinbaren Horizontlosigkeit des Inlandeises entschädigt uns für 700 Höhenmeter Aufstiegsmühen. Wir überqueren einen spaltenarmen Gletscher, um über eine Seitenmoräne das Inlandeis zu erreichen. Die ersten Schritte auf dem Eis sind ein besonderes Erlebnis! Das Auge blickt kilometerweit und sieht das weiße Gold Grönlands. Wenn es die Zeit und das Wetter zulassen, erklimmen wir noch den Gipfel 845. Der Abstiegsweg gibt uns schließlich wieder über Stunden hinweg den Blick frei auf die Schönheit des Sermilik-Fjordes. Am Abend lassen wir im Gemeinschaftszelt nochmals diesen fantastischen Inlandeis-Tag Revue passieren.
Gehzeit: 9h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Übernachtung im Zelt [FMA]

11. Tag Bootsfahrt in den Johan Petersen-Fjord

Wieder heißt es packen! Diesmal bringen uns die Boote in ca. 2 - 3 Std. in den Johan Petersen-Fjord, einen ca. 20 km langen Seitenarm des Sermilik-Fjords. Von der aktuellen Eismenge hängt es ab, ob es uns gelingt, in den hinteren Teil des Fjords zu gelangen, wo uns ein Amphitheater von drei in den Fjord mündenden Gletschern erwartet. Diese sind Ausläufer des Inlandeises, das als weißer Streifen den Horizont beherrscht. Mit etwas Glück schlagen wir dort unsere Zelte auf und genießen das Naturspektakel! Aber auch wenn wir unser Camp weiter vorne "am Eingang" aufschlagen müssen, bieten sich uns eine fantastische Aussicht auf die Eisberge und umliegenden Gletscher.
Fahrzeit: 2-3h; Übernachtung im Zelt [FMA]

12. Tag Trekking zum Bergseen-Plateau

Heute wollen wir nicht ganz so hoch hinaus. Westlich unseres Camps liegt ein gut 500 m hohes Plateau mit Bergseen, das wir nach ca. 3 Std. Aufstieg erreichen. An einem der Seen machen wir es uns gemütlich oder baden (mit Blick auf Eisberge!), bevor wir noch ein Stück weiter gehen. Von oben haben wir eine fantastische Sicht auf das Amphitheater der Gletscher - der Blick auf den Gletscherbruch und das Plateau des Inlandeises sucht seinesgleichen! Auch die Felszeichnungen durch unterschiedliche Gesteinsschichten faszinieren uns heute immer wieder aufs Neue.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]

13. Tag Ruhetag/Reservetag

Bei einer Wanderung auf den Aussichtsberg unseres Camps genießen wir noch einmal die Schönheit Grönlands in vollen Zügen. Gegen späten Nachmittag kehren wir zum Camp zurück. Wie herrlich, im warmen Licht das Treiben der Eisberge auf dem Wasser zu beobachten! Bis zum Sonnenuntergang sitzen wir am Ufer und nehmen Grönland in uns auf.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]

14. Tag Bootstransfer nach Tasiilaq

Schweren Herzens verabschieden wir uns vormittags vom Johan Petersen-Fjord. Ein letztes Mal genießen wir die ca. 2-stündige Bootsfahrt durch das Eisgewirr des Sermilik-Fjords hin zum Jäger-Dorf Tiniteqilaaq. Mit seinen ca. 150 Einwohnern liegt es direkt am Fjord auf einer Halbinsel. Hier hängen die zum Trocknen aufgespannten Robbenfelle und Dorsche auf den Trockenrechen, die vielen Schlittenhunde begrüßen uns. Nach 2 Stunden Aufenthalt fahren wir durch den Ikasartivaq-Fjord weiter nach Tasiilaq.
Fahrzeit: 4-5h; Übernachtung im Zelt [FMA]

15. Tag Helikopterflug nach Kulusuk und Weiterflug nach Reykjavik

Unsere Zeit in Grönland ist zu Ende. Mit dem Helikopter fliegen wir nach Kulusuk, steigen um und fliegen weiter nach Reykjavik. Wir landen am frühen Abend. Wir übernachten im Hotel Keflavik, zu dem uns ein Taxi bringt. Heute gönnen wir uns eine heiße Dusche auf unseren Zimmern.
Übernachtung im Hotel in Keflavik [F]

16. Tag Heimreise

Wir treten unseren Rückflug nach Deutschland an.
[F]

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Diese Reise setzt ein sehr hohes Maß an Flexibilität und Abenteuerlust voraus. Voraussetzung für diese Reise sind ferner gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu ca. 9 Stunden reiner Gehzeit in weglosem Gelände (die Gehzeiten können sich bei ungünstigen Witterungsbedingungen durchaus verlängern). Bei den Wanderungen tragen Sie Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten (z. B. Wechselwäsche, Proviant usw.), das Hauptgepäck wird im Boot transportiert. Bitte beachten Sie, dass die langen Bootsfahrten den Rücken sehr beanspruchen. Sollten Sie Probleme mit dem Rücken, z. B. Bandscheiben haben, raten wir Ihnen von dieser Reise ab. Aufgrund der natürlichen Begebenheiten (z. B. Eissituation) können sich die Bootstransfers verzögern.
Aufgrund der physischen und psychischen Belastungen, die bei dieser Tour bei schlechtem Wetter auftreten können, sollten Sie körperlich und psychisch auch in der Lage sein, eine Tour mit dem Schwierigkeitsgrad IV zu meistern. Wie im Programm angegebenen, erreichen die Höhenunterschiede im Idealfall bis 1.000 Höhenmeter im Auf- und Abstieg, können jedoch - je nach Routenwahl vor Ort - nochmals variieren. Die Höhenangaben gelten also nur als grobe Richtlinie. Bitte beachten Sie, dass diese Höhenmeter in weglosem Gelände (unter anderem auf Felsplatten, Schotter, Blockgestein, Geröll und Gletschermoränen), vergleichbar mit Gelände im Alpenraum auf 2000 - 3500 m, bewältigt werden müssen. Gehen in weglosem Gelände, insbesondere steile Abstiege auf Geröll ohne Weg dürfen nicht unterschätzt werden. Die Knie werden dadurch stark belastet. Sie sind größtenteils fernab der kleinen Siedlungen unterwegs und errichten Ihr Lager in der Wildnis - ohne jeglichen Komfort (wie z. B. Toilette, Dusche, Tische und Stühle). Bei den Bachdurchquerungen und der “Katzenwäsche" im kalten Eiswasser spüren Sie, dass Sie in der Arktis sind! Aber die zahlreichen kleinen und großen Seen, die entlang unserer Wegstrecke zum Baden einladen, sind gar nicht so kalt.
Außerhalb der Siedlungen und Fangplätze ist die arktische Natur noch unberührt und lebensfeindlich. Aufgrund des mächtigen Treibeisgürtels, des Polarstromes vor der Küste, können die Versorgungsschiffe nur von Juli bis Ende September die Vorratslager der Region füllen. In der Hauptstadt Tasiilaq ist die Versorgung mit Lebensmitteln sehr gut. Vom tiefgefrorenen Gemüse bis zum Fleisch und von der Schokolade bis zum Müsli ist vor allem während der Sommermonate alles erhältlich. Erst am Ende des langen Winters gibt es öfters Engpässe und in den Regalen des großen Supermarktes entstehen Lücken. Trekking-Ausrüstung gibt es nur ganz sporadisch und in geringer Auswahl.
Während der gesamten Dauer der Tour in Grönland sind Sie in Zelten untergebracht, meist befinden sich die Camps mitten in der Wildnis - ohne jeglichen Komfort. Das Camp in Tasiilaq liegt auf einer kleinen Halbinsel, direkt am Kong Oskar-Fjord, etwa 10 Minuten vom Ort entfernt. Für regennasse Tage sind Sie mit einem Küchenzelt zweckmäßig ausgerüstet; auf den großen Kochstellen kann einfache Kost schnell gemeinsam zubereitet werden. Zum Frühstück und unterwegs gibt es Vollkornbrot, Butter, Margarine, Marmeladen, Honig, Müsli, Haferflocken, Käse, Schinken, Dosenfleisch, Leberpastete, Kaffee, Tee. Zum Abendessen werden, je nach Möglichkeit, Reisgerichte, Nudeln, Gemüse (gefriergetrocknet) und Kartoffeln zubereitet. Stühle und Tische gibt es nicht. Nehmen Sie sich ein Sitzkissen mit. Somit sitzen Sie bequemer auf Steinen oder Kisten. Vegetarisches Essen ist möglich. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Dies ist in der Wildnis schwer zu kochen. Danke für Ihr Verständnis!
Während dieser Tour werden Kameradschaft und Teamgeist groß geschrieben - sie tragen wesentlich zum Gelingen der Reise bei. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Be- und Entladen der Boote, gemeinsamer Auf- und Abbau des Küchenzelt und eigener Aufbau der Zelte, gemeinsames Vorbereiten des Essens, Kochen, Spülen, Wasserholen usw.) sollte für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen selbstverständlich sein. Sie werden sehen, dass dieses Gemeinschaftserlebnis Trekkingreise mit Abenteuercharakter in der Wildnis; hohe Flexibilität, gute Kondition, Trittsicherheit, Durchhaltevermögen im weglosen Gelände wichtig; Mithilfe Lagerleben.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 15.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger genügt zur Einreise nach Island ein mindestens 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass oder Personalausweis/nationale Identitätskarte. Diese Dokumente sind auch ausreichend für die Einreise nach Dänemark (Grönland). Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen und Botschaften/Konsulaten entnehmen Sie bitte Ihren ersten Reiseunterlagen.

Für Reisen nach Island und Grönland sind keine Impfungen vorgeschrieben. Grundsätzlich sollte der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio überprüft und ggf. aufgefrischt werden. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Eine Reise nach Grönland ist in besonderem Maße vom Wetter abhängig. Wegen der Eisverhältnisse in den Fjorden, die sich z. B. durch wechselnde Winde kurzfristig ändern können, ist nicht auszuschließen, dass das Begleitboot mit dem Hauptgepäck den vereinbarten Treffpunkt nicht erreichen kann und Sie eine Nacht in einem Notbiwak verbringen müssen. In diesem Fall wird das Programm für den nächsten Tag vor Ort gemeinsam mit Ihrem Hauser-Reiseleiter festgelegt. Zudem können Flugverspätungen oder -ausfälle, organisatorische Schwierigkeiten, ungünstige Verhältnisse usw. zu Verzögerungen, Routenänderungen und Programmumstellungen führen. Wir bitten Sie, in diesen Fällen das nötige Verständnis aufzubringen, Toleranz und Geduld zu üben. Durch Flugausfälle können Sie z. B. einen oder mehrere Tage später als geplant zurückkommen. Bitte bedenken Sie diesen Punkt bei Ihrer Urlaubsplanung und legen Sie unmittelbar im Anschluss an diese Reise keine wichtigen Termine. Kosten für die Zusatztage und Übernachtungen gehen, falls sie nicht von der Fluggesellschaft übernommen werden, zu Lasten der TeilnehmerInnen. Aus den genannten Gründen können wir für die exakte Einhaltung der vorliegenden Ausschreibung keine Garantie übernehmen, vielmehr dient das Tagesprogramm als Tourenvorschlag. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Verlängerungen: In Ostgrönland im Roten Haus
Im Anschluss an diese Reise bieten wir Ihnen die Möglichkeit, in Ostgrönland, im Distrikt Ammassalik mit herrlichen Bergen und freundlichen Bewohnern, eine individuelle Verlängerungswoche bei eigener Programmgestaltung und eigener Verpflegung im Roten Haus zu verbringen.
Das kleine Hotel, die dazugehörenden umliegenden Häuschen liegen in Tasiilaq/Ammassalik, etwa 200 m über dem Fjord. Es bietet eine prachtvolle Aussicht auf den tiefblauen Fjord mit Eisbergen verschiedenster Farbschattierungen, Formen und Größen sowie auf die Kette der Felsberge und Gletscher im Hintergrund.
Das Rote Haus versteht sich als Treffpunkt und Schnittpunkt zweier Kulturen; der uns bekannten, europäischen und der im Umbruch begriffenen Jagdgesellschaft Ostgrönlands.
Das Haupthaus hat Zentralheizung, die vier Nebenhäuser Ölöfen und einen gemütlichen Holzofen; in der vollständig eingerichteten Selbstversorger-Küche mit Gas und Elektroherd, Mikrowelle und Kühlschrank ist Koch- und Essgeschirr vorhanden. Im Hotelrestaurant bietet unsere Küche eine interessante Auswahl an einheimischen Speisen zusammengesetzt nach italienischer Art an. Es gibt fließendes Wasser im Haus, die Toiletten haben Wasserspülung. Die Waschräume sind mit K/W-Dusche, Waschbecken und Haartrockner ausgestattet. Eine kleine Sauna (gegen Gebühr) und zwei Sonnenterrassen bieten einen willkommenen Luxus. Internetcafe (gegen Gebühr), kleine Bibliothek, Schachbrett, Videogerät mit guter Auswahl an Arktis Reportagen, steht den Gästen ebenfalls zur Verfügung.
Ohne die übliche, abschirmende Hotelsphäre können Sie in diesem kleinen, sehr persönlich geführten Haus eine außergewöhnliche Urlaubszeit verbringen.

In Island in Reykjavik
Im Anschluss an diese Reise bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihren Aufenthalt in Reykjavik individuell zu verlängern. Reykjavik, die Stadt am Meer, ist das pulsierende Herz der Insel. Hier gibt es zahlreiche interessante Geschäfte, nette Restaurants, einladende Bars und gemütliche Cafés. Nach den Tagen in der Natur reizt es Sie vielleicht, die Hauptstadt der Islands ebenfalls kennen zu lernen. Die Altstadt um den See Tjörnin, Parkanlagen und die Uferpromenade laden zu Spaziergängen ein. Vom höchsten Gebäude und Wahrzeichen der Stadt, der 75 m hohen Hallgrímskirche, hat man einen schönen Blick auf die bunten Häuser der Stadt und ihre Umgebung. Museumsliebhaber können das Freilicht- oder das Nationalmuseum besuchen, Kunstfreunde z. B. die Skulpturen Asmundur Sveinssons in der gleichnamigen Galerie bewundern. Möchten Sie
auch den "goldenen" Wasserfall (Gullfoss) tosen hören,
den Geysir Strokkur sehen, der alle 5 Minuten heißes Wasser 10 m in den Himmel schleudert,
den Blick auf den Nationalpark Thingvellir genießen, in dem einst das älteste Parlament der Welt tagte
oder sich bei einem heißen Bad in der Blauen Lagune entspannen?

Gerne buchen wir für Sie ein zentral gelegenes Gästehaus in Reykjavik; die letzte Gruppen-Übernachtung im Hotel Keflavik entfällt dadurch. Die Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten können Sie selbst problemlos vor Ort mit öffentlichen Bussen organisieren.

Klima

Ostgrönland liegt in der subarktischen Zone, unmittelbar südlich des Polarkreises. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei minus 0,7°C. Frühling und Herbst dauern nur einige Wochen, der kurze Sommer von Juni bis September. In dieser Zeit ist das Wetter für grönländische Verhältnisse recht stabil mit längeren Schönwetterperioden und Temperaturen tagsüber im Juli und August von bis zu 20°C. Nachts sinken die Temperaturen dann in der Regel nicht unter den Gefrierpunkt.
Auch wenn strahlender Sonnenschein und wolkenloser Himmel keineswegs Ausnahmeerscheinungen sind, sollten Sie sich auf Regen, Sturm (Piteraq) und sogar Schneefall einstellen. Das polare Phänomen der Mitternachtssonne tritt in dieser Region nicht auf, trotzdem ist es von Mai bis Mitte August 24 Std. lang hell. Die Sonne verschwindet nur für ca. 3 Std. hinter dem Horizont. Ab Mitte August beginnt die Dunkelheit stundenweise wieder einzuziehen und Polarlichter lassen sich ab und an blicken. Im Juli und August sind Mücken (Kriebel- und Stechmücken) insbesondere in Niederungen und in Wind geschützten Tälern sehr lästig (Gesichtsschutz). Im Juni bis Mitte Juli kann es noch Packeis im Fjord geben. In dieser Zeit ist ebenfalls die arktische Blütenzeit. Ab Mitte Juli bis September wird das Fjordeis geringer und einzelne Eisberge sind öfter zu sehen.

Ausrüstung

Für die einzelnen Tagesetappen brauchen Sie gute und möglichst wasserdichte Bergstiefel mit guter Profilsohle. Des Weiteren empfehlen wir Gamaschen sowie leichte, atmungsaktive Wanderbekleidung, z.B. Funktionskleidung mit Merinowolle und Fleece-Bekleidung, da diese warm und leicht ist und sehr schnell trocknet - sowie Regen- und Windschutz. Somit können Sie sich den wechselnden Wetterbedingungen anpassen. Wir empfehlen die Bekleidung aufeinander abzustimmen (Schichtenprinzip). Ebenfalls notwendig sind warme Oberbekleidung, ein Biwaksack, Handschuhe, Sonnen- und Mückenschutzmittel sowie ein Mückennetz (Kopf), ein warmer Schlafsack (Komfortbereich bis minus 5°C), eine Isoliermatte und Trekkingstöcke als “Gehhilfe". Ferner benötigen Sie einen Tagesrucksack (ca. 25 - 30l), eine Wasserflasche mit 2 l Fassungsvermögen und einen verschließbaren Plastikbehälter für das Mittagspicknick (Müllvermeidung). Beachten Sie bitte unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Tour, die Ihnen mit den ersten Reiseunterlagen zugeht.

Gepäck

Sie können eine (Hauser)-Reisetasche auf diese Reise mitnehmen. Ein Koffer ist ungeeignet. Das Hauptgepäck wird im Boot transportiert.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

Nach oben

Übersichtskarte Grönland Reisen
Rast am Ikaasatsivaq Fjord, Fotograf: Schenker, Thomas
Eisberg, Fotograf: Hartmann, Thomas
Sermiliqfjord, Fotograf: Römer, Alexander
Schwimmender Eisberg vor Grönland, Fotograf: Minke, Doris
Frohliches kleines Kind, Fotograf: Peroni, Robert
Eis im Johann Peterson Fjord, Fotograf: Schenker, Thomas
Gletscher im Johan Peterson Fjord, Fotograf: Schenker, Thomas
Camp am Sermilik Fjord, Fotograf: Schenker, Thomas
Moor mit Wollgras, Fotograf: Schenker, Thomas
Rast am Sermilik Fijord, Fotograf: Schenker, Thomas
 
Land
Schwierigkeit
Aktivität
Rückreise bis

   Touren zeigen