Ostgrönland - Traumberge und Inlandeis
| III-IV | 1.350 | 2x | 13x |
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Detailprogramm
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- Anspruchsvolle Wanderungen und Gipfeltouren von vier bis zwölf Stunden
- Erlebnis Gletschertour: mit Steigeisen auf das weite Inlandeis
- Über Gletscher auf den Felsgipfel Sofia-Fjeld (mit Steigeisen)
- Wild-zerklüftete Fjorde, kalbende Gletscher und blaue Eisberge
- Dreistündige Bootsfahrt zum Knud Rasmussen-Gletscher im Nordosten
- Zeltlager am Knud Rasmussen-Gletscher und am Johan Petersen-Fjord
Der Wikinger "Erik der Rote" entdeckte als erster Europäer die größte Insel der Welt und nannte Sie "Grünes Land" (Grönland). Grün sind heute allerdings nur die Küstenstreifen. 80 Prozent der Fläche befindet sich unter einem Eispanzer. Mit Ihrer erfahrenen Hauser-Reiseleitung wagen Sie sich aufs Inlandeis. Auf dem Eisplateau eröffnet sich ein unvergesslicher Rundumblick: im Osten die Eisberge, im Süden die Granitberge, im Norden der ins Meer kalbende Gletscher und im Westen ewiges Eis bis zum Horizont. Schlagen Sie Ihre Zelte am Knud Rasmussen-Gletscher auf, einem weiteren landschaftlichen Höhepunkt Ostgrönlands. Auf einer Länge von über zwei Kilometern kalbt er in den Fjord. Noch kurz vor dem Einschlafen können Sie dieses Naturschauspiel beobachten. Die Landschaft ist grandios - eine Herausforderung für Bergsteiger, die eine Reise mit Pioniercharakter unternehmen möchten. Über Geröll, Blockgelände, Moos und Eis besteigen Sie Berge und genießen in der sauberen, klaren Luft den herrlichen Fernblick über die unberührte Wildnis. Mit etwas Glück lassen sich Wale und Robben aus nächster Nähe sehen. Die Landschaft mit ihren Traumbergen macht diese Reise einzigartig.
Termine und Preise
| Reisedauer | 16 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 8 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 10 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2GLK1201 | 06.07.12 | 21.07.12 | €3.195,- | €2.695,- | Völker-Draxinger Martin | |
| 2GLK1202 | 08.08.12 | 23.08.12 | €3.150,- | Auf Anfr. | Rudolf Markus | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €150,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Iceland Air Frankfurt - Keflavik - Frankfurt
• Weiterflug mit Air Iceland Reykjavik - Kulusuk - Reykjavik
• NEU! Weiterflug mit Air Greenland Helikopterflug Kulusuk - Tasiilaq - Kulusuk
• Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• NEU! Übernachtung 1 x im Gästehaus Keflavik und 1 x im Hotel Keflavik (Island), 13 x in Zwei-Personen-Zelten (Grönland)
• 15 x Frühstück, 12 x Lunchpakete, 13 x Abendessen
• alkoholfreie Getränke
• Transfers/Fahrten laut Programm in Booten
• Gepäcktransport mit Booten in Grönland
• Camping- und Kochausrüstung inkl. Küchenzelt
• Satellitentelefon
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 129; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• Flüge ab anderen deutschen Städten, ab Österreich/Schweiz auf Anfrage und gegen Aufpreis
• Rail & Fly Bahnfahrkarte der Iceland Air ab/bis deutscher Grenze € 90
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 44: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
fehlende Mahlzeiten und Getränke auf Island (ca. € 100,-), Extra-Transfers bei Schlechtwettereinbruch, Trinkgelder (im eigenen Ermessen), individuelle Ausflüge und Besichtigungen.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Flug nach Keflavik. Transfer im Taxi zum Gästehaus in Keflavik, unserer Unterkunft für diese Nacht.
Übernachtung in einem Gästehaus in Keflavik
2. Tag Flug Reykjavik - Kulusuk - Helikopterflug nach Tasiilaq/Ammassalik
Am Morgen fahren wir mit einem Taxi von Keflavik zum Flughafen Reykjavik. Dort startet unser Flug nach Kulusuk. Dort angekommen fliegen wir mit dem Helikopter weiter nach Tasiilaq auf Ammassalik. Am frühen Nachmittag (Ortszeit, minus 4 Stunden Zeitdifferenz zu Deutschland bzw. minus 2 Stunden Zeitdifferenz zu Island) kommen wir an. Wir haben den Ausgangspunkt unserer Bergsteigertour erreicht und gehen zu unserem Zeltplatz. Dort schlagen wir gemeinsam unsere Zelte auf und bekommen ein Abendessen - per Catering vom "Roten Haus".
Übernachtung im Zelt [FA]
3. Tag Blumental - Besteigung des Qaqertivagajik (Hausberg von Tasiilaq)
Die erste Wanderung führt durch das Blumental zum Hausberg von Tasiilaq, dem etwa 718 m hohen Qaqertivagajik. Nachdem wir das Dorf an der Brücke hinter uns gelassen haben, wandern wir im Angesicht prägnanter Berggipfel vorbei an sprudelnden Gebirgsbächen, grau-grünen Felsblöcken, grünen Wiesen und vielen bunten Arktis-Blumen, die in den wenigen Sommerwochen erblühen. Wir passieren einen tiefblauen See, verlassen das Blumental und erreichen nach einem teilweise steilen Anstieg über wegloses Blockgelände (Trittsicherheit notwendig) den Sattel zwischen dem zweiten Gipfel des Qaqertivagajik, dem “Hausberg" von Tasiilaq. In etwa 3 Std. sind wir am Gipfel angelangt. Ein unvergessliches Schauspiel bietet sich uns - der Erde größter Eisstrom, ein Strom aus Eisschollen und glitzernden Eisriesen liegt direkt unter uns! Die Sicht beträgt normalerweise über 150 km. Im Norden ist eine bunt gewürfelte “Spielzeugwelt" zu sehen - Tasiilaq am blauen Fjord mit all seinen kleinen roten, blauen, grünen und gelben Holzhäuschen. Im Westen kann man von hier aus bereits das Inlandeis und unsere Route zum Sermilik-Fjord erkennen. Je nach Kondition gehen wir entweder den gleichen Weg zurück oder steigen an der Rückseite des Sattels über Blockgelände und teilweise über Altschneefelder ab in Richtung der zwei Seen, die hinter Tasiilaq liegen. Von dort aus erreichen wir über zwei, drei weitere kleinere Pässe unser Dorf.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 718m; Abstieg: 718m; Übernachtung im Zelt [FMA]
4. Tag Bootsfahrt zum Nordfjord
Am Vormittag schauen wir uns das Städtchen Tasiilaq etwas genauer an. Wir gehen ins Museum. Es ist in der alten, 1908 erbauten Kirche von Tasiilaq untergebracht und beherbergt eine interessante Sammlung von Gegenständen, die einen Einblick in Kultur und Geschichte der Region ermöglichen. Ferner empfiehlt es sich, dem kleinen Fremdenverkehrsamt, das Schnitzereien und Kunsthandwerk aus der Gegend anbietet, einen Besuch abzustatten.
Am Nachmittag bringt uns ein Inuit mit seinem Boot in einer 20-minütigen Fahrt zum gegenüberliegenden Ufer des Nordfjords. Wir bauen am Ufer unser Camp auf, das für die nächsten zwei Tage unser Stützpunkt sein wird.
Fahrzeit: 0,2h; Übernachtung im Zelt [FMA]
5. Tag Gletschertour auf Sofias Fjeld
Heute steigen wir zum Berg auf, den wir von Tassiilaq aus die ganze Zeit über im Blick hatten: Sofias Fjeld, ein von Eis und Schnee umgebener Felsgipfel. Von unserem Camp gehen wir in nördliche Richtung durch eine kurze, steile Schlucht und wandern am Ufer eines idyllisch gelegenen Sees am Fuße des Polhelm Fjeld. Wir verlassen das Tal, um an Höhe zu gewinnen. Je nachdem wie die Verhältnisse sind, gehen wir auf einem Schneefeld oder steigen in steinigem Gelände empor. Auf dem Plateau angekommen, haben wir einen herrlichen Blick auf unser Ziel, den Sofias Fjeld. Wir steigen über Bänder und Blockgelände an einem Rücken auf und erreichen nach 3 Stunden den Gletscher. Jetzt müssen wir Steigeisen anziehen und gehen auf bis zu 35° steilem Eis dem Gipfel entgegen. Der Ausblick ist Lohn genug für unsere Mühe: Polarmeer, die Berge des Schweizer Landes, Fjorde. Schönheit so weit das Auge reicht.
Gehzeit: 9h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1100m; Übernachtung im Zelt [FMA]
6. Tag Bergtour auf die Schulter des Polhelms Fjeld
Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf ins Tal Richtung Norden. Unser Ziel liegt am Ende des Tals: Die Schulter des Polhelms Fjeld. Heute brauchen wir keine Steigeisen, allerdings werden wir beim Aufstieg unsere Hände zu Hilfe nehmen müssen. Auf der Schulter angekommen, bietet sich uns ein schöner Blick auf Tasiilaq mit seinen bunten Häusern, das Polarmeer und den Kong Oskar Fjord.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Übernachtung im Zelt [FMA]
7. Tag Bootsfahrt zum Knud Rasmussen-Gletscher
Am Vormittag brechen wir unser Camp ab und packen alles in die Seesäcke. Gepäck und Ausrüstung werden auf die Boote der Inuit verladen. Wir selbst ziehen uns warm an, da wir die nächsten 4 Stunden auf dem Wasser verbringen werden. Zuerst fahren wir über das Polarmeer. Wenn wir Glück haben, sehen wir die Fontäne eines Wales oder sogar, wie er aus dem Wasser emporsteigt. Weiterfahrt durch den Angmagssalik-Fjord zum Knud Rasmussen- Gletscher. Es ist ein Erlebnis, mit dem kleinen Boot durch diese Welt aus Wasser und Eis zu gleiten. Hier, im Fjord, sind die Eisberge meist noch kantig und ihre Form ist bizarr, denn Sonne, Wasser und Wind haben die Kanten noch nicht geschliffen wie bei den Eisbergen auf offenem Meer. Am Ende des Sermiligaq-Fjords ist es so weit: Die Gletscher kalben in den Fjord und wir fahren genau auf diesen gigantischen Gletscherbruch zu - die Kante des Knud Rasmussen-Gletschers. Nur wenige Meter von dieser Eiswand entfernt stellen wir unsere Zelte am sicheren Ufer auf. 3 Nächte werden wir bei diesem herrlichen Camp bleiben.
Fahrzeit: 3h; Übernachtung im Zelt [FMA]
8. Tag Tour zum Campberg
Unser Camp liegt am Fuße eines Berges, den wir heute so weit wie möglich empor steigen. Wir wandern auf Mooskissen den Berg hinauf - ein herrliches Gefühl und absolut knieschonend. Manchmal müssen wir auch die Hände zu Hilfe nehmen, da wir auch über Felsplatten nach oben gelangen. Ob wir den Gipfel des Berges erreichen hängt stark von den Verhältnissen ab. Ein herrlicher Rundblick über den Knud Rasmussen-Gletscher bis tief in die Bergwelt des Schweizer Landes hinein ist uns aber garantiert.
Vielleicht haben wir Glück und es bricht heute ein Stück des Gletschers in den Fjord. Bei diesem Schauspiel beruhigt sich das Wasser für Stunden nicht. Immer wieder drehen sich die Eisbrocken und tauchen neu aus dem Wasser auf. Ein Fest für die Sinne. Das Auge nimmt immer wieder neue Formen wahr.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Übernachtung im Zelt [FMA]
9. Tag Wanderung entlang dem Fjord
Unser Weg führt uns heute zuerst am Fjord entlang. Es bieten sich Möglichkeiten, das Eis auf dem Fjord und die bunten Blumen zu fotografieren. Vor allem die Wollgrasfelder und die grönländische Nationalblume, das arktische Weidenröschen, bieten immer wieder schöne Motive. Nach 2 Stunden Gehzeit eröffnet sich der Blick auf den Karale-Gletscher. Wie der Knud Rasmussen-Gletscher kalbt er ebenfalls in den Fjord. Wenn es die Verhältnisse zulassen, steigen wir auf einen Aussichtsgipfel, um noch tiefer ins Gebiet des Karale-Gletschers sehen zu können. Wenn wir Glück haben, können wir eine Robbe im Fjord erspähen. Am Abend genießen wir noch einmal den Anblick des wild zerklüfteten Knud Rasmussen-Gletschers von unserem Camp aus.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Übernachtung im Zelt [FMA]
10. Tag Bootsfahrt Johan Petersen-Fjord
Es heißt, Abschied zu nehmen von diesem besonderen Ort. Alles wieder wasserdicht verstauen und uns warm einpacken. Bis auf die Kamera; diese werden wir auf der Bootsfahrt zum Johan Petersen-Fjord immer wieder zur Hand nehmen, um z. B. die formschönen Eisberge und bizarren Felsgipfel festzuhalten. Wir machen einen kurzen Stopp im Jägerdorf Tiniteqilaq. Es hat 150 Einwohner und liegt direkt am Sermilik-Fjord. Bei gutem Wetter können wir von hier aus das Inlandeis sehen. Auf unserem Weg zurück zu den Booten begegnen wir immer wieder lachenden Kindern, grüßenden Erwachsenen Inuit und heulenden Schlittenhunden. Vor jedem Haus hängen Fische und Robbenfleisch zum Trocknen auf eigenen Holzgerüsten. Es liegt noch eine Stunde Bootsfahrt vor uns, bis wir unser nächstes Camp im Johan Petersen-Fjord erreichen. Überwältigend schöne Eisberge treiben auf dem Wasser. Die Grönländer nennen den Sermilik-Fjord Eisfjord, weil unzählige Eisberge und Schollen auf dem Wasser treiben. Das Eis kommt zum Teil vom Polarmeer, vor allem aber von den vielen Gletschern, die in diesen Fjord und seine Seitenarme fließen. Unser wunderschön auf einer Wiesenterrasse etwas oberhalb des Fjordes gelegenes Camp bietet uns die nächsten Tage freie Sicht auf Eisberge, Gletscher und Granitberge.
Fahrzeit: 4-5h; Übernachtung im Zelt [FMA]
11. Tag Wanderung am Fjord
Am Abend zuvor sind wir erst spät in unseren Schlafsack gekrochen, da wir den Sonnenuntergang und die Abendstimmung am Fjord genießen wollten. Deswegen frühstücken wir heute etwas später. Wir haben keine lange, dafür aber eine landschaftlich eindrucksvolle Wanderung vor uns. Wir gehen entlang dem Fjord auf einen Aussichtsberg, der uns Ausblick auf ein Amphitheater gewährt: 3 nah beieinander liegende Gletscher, die in den Fjord kalben. Das haben wir bisher noch nicht gesehen! Der Weg zu diesem Aussichtspunkt ist auch ein Erlebnis. Wir werden einen Gletscherbach durchqueren müssen. Je nach Tageszeit und Sonneneinstrahlung kann uns das Wasser bis zum Oberschenkel reichen. Wie schon am Knud Rasmussen-Gletscher finden wir auch hier formschöne, farbige Steine und unterschiedliche Gesteinsschichten. Mit viel Glück finden wir einen Granat. Heute heißt es, früh schlafen zu gehen, da uns am nächsten Tag ein langer Gletschertag erwartet. Vielleicht kommt in der Nacht ein Polarfuchs vorbei oder die Schneehühner statten uns einen Besuch ab.
Aufstieg: 900m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Zelt [FMA]
12. Tag Inlandeis
Wir stehen früh auf, weil wir heute mehr als 12 Stunden unterwegs sein werden. Dafür werden wir auf dem Inlandeis stehen und die Weite des weißen Horizontes wahrnehmen. Am Morgen gehen wir über wegloses Gelände den Rücken empor. Je höher wir kommen, desto gröber wird das Blockwerk. Wir müssen ganz konzentriert treten. Trotzdem schauen wir immer wieder nach rechts, weil bei diesem Aufstieg das Amphitheater der Gletscher immer besser zu sehen ist, je höher wir kommen. Mittagspause machen wir deswegen auf einem Aussichtspunkt, der allein schon die Mühe des gut 3-stündigen Aufstiegs bis hierher wettmacht. Jetzt müssen wir die Steigeisen anziehen. Der Weg führt uns über einen 35° steilen Gletscher empor auf das Plateau. Den ersten Gipfel haben wir erreicht. Diese markante Erhebung ist uns auf der Bootsfahrt in den Johan Petersen-Fjord sofort aufgefallen. Von hier bietet sich ein unvergesslicher Rundblick. Wenn es das Wetter und die Zeit zulassen, gehen wir noch eine halbe Stunde zum nächsten Gipfel. Nach einer kurzen Rast beginnen wir mit dem Abstieg, wieder hochkonzentriert, weil ein Fehltritt mit Steigeisen oder im Blockgelände sehr schmerzhaft sein kann.
Gehzeit: 12h; Aufstieg: 1400m; Abstieg: 1400m; Übernachtung im Zelt [FMA]
13. Tag Ruhetag
Nach einem großartigen Tag auf dem Inlandeis genießen wir das Treiben der Eisberge auf dem Wasser und lassen die Eindrücke der letzten Tage auf uns wirken. Wer möchte, kann den Tag zu einem Bad in einem der unzähligen Bergseen nutzen.
Übernachtung im Zelt [FMA]
14. Tag Bootstransfer nach Tasiilaq
Nach 3 Tagen an diesem herrlichen Ort verabschieden wir uns vom Eisgewirr des Johan Petersen-Fjords und fahren mit dem Boot nach Tasiilaq. Mit der Sonne im Rücken gelingen uns fantastische Aufnahmen von den riesigen, formschönen Eisbergen.
Übernachtung im Zelt [FMA]
15. Tag Helikopterflug nach Kulusuk und Weiterflug nach Reykjavik
Ein letztes Mal fliegen wir mit dem Helikopter über die atemberaubende Landschaft und genießen die Aussicht auf die Berge. Auf dem Weiterflug nach Island erwartet uns bei gutem Wetter ein fantastischer Blick auf die ostgrönländische Küste und das Polarmeer. In Reykjavik angekommen, fahren wir mit Taxis ins Hotel Keflavik. Heute gönnen wir uns eine heiße Dusche auf unseren Zimmern.
Übernachtung im Hotel in Keflavik [F]
16. Tag Heimreise
Nach dem Frühstück werden wir per Taxi zum Flughafen gebracht und treten die Heimreise nach Deutschland an.
[F]
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Aufgrund der möglichen Unwägbarkeiten in Grönland hat die Reise Pioniercharakter. Diese Reise setzt ein sehr hohes Maß an Flexibilität und Abenteuerlust voraus. Voraussetzung für diese Tour sind ferner sehr gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu ca. 12 Stunden Gehzeit in weglosem Gelände (die Gehzeiten können sich bei ungünstigen Witterungsbedingungen durchaus verlängern). Darüber hinaus ist Hochtourenerfahrung an den Tagen 5 und 12 notwendig. Sicheres Gehen mit Steigeisen in bis zu 35° steilem Gelände. Bitte beachten Sie, dass die langen Bootsfahrten den Rücken sehr beanspruchen. Sollten Sie Probleme mit dem Rücken, z.B. Bandscheiben haben, raten wir Ihnen von dieser Reise. Aufgrund der natürlichen Begebenheiten (z.B. Eissituation) können sich die Bootstransfers verzögern. Bei den Wanderungen tragen Sie Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten (z. B. Wechselwäsche, Proviant usw.). Aufgrund der physischen und psychischen Belastungen, die bei dieser Tour bei schlechtem Wetter auftreten können, sowie aufgrund der Anforderungen einer Hochtour sollten Sie körperlich und psychisch auch in der Lage sein, eine Tour mit dem Schwierigkeitsgrad IV zu meistern. Wie im Programm angegebenen, erreichen die Höhenunterschiede im Idealfall bis 1.400 Höhenmeter im Auf- und Abstieg, können jedoch je nach Routenwahl vor Ort nochmals variieren. Die Höhenangaben gelten also nur als grobe Richtlinie. Bitte beachten Sie, dass diese Höhenmeter in weglosem Gelände (unter anderem auf Blockgelände, Felsplatten, Schotter, Geröll und Gletschermoränen), vergleichbar mit Gelände im Alpenraum auf 2000 - 3500m, bewältigt werden müssen.
Sie sind größtenteils fernab der kleinen Siedlungen unterwegs und errichten Ihr Lager in der Wildnis - ohne jeglichen Komfort (wie z. B. Toilette, Dusche, Tische und Stühle). Außerhalb der Siedlungen und Fangplätze ist die arktische Natur noch unberührt und lebensfeindlich. Aufgrund des mächtigen Treibeisgürtels, des Polarstromes vor der Küste, können die Versorgungsschiffe nur von Juli bis Ende September die Vorratslager der Region füllen. In der Hauptstadt Tasiilaq ist die Versorgung mit Lebensmitteln sehr gut. Vom tiefgefrorenen Gemüse bis zum Fleisch und von der Schokolade bis zum Müsli ist vor allem während der Sommermonate alles erhältlich. Erst am Ende des langen Winters gibt es öfters Engpässe und in den Regalen des großen Supermarktes entstehen Lücken. Trekking-Ausrüstung gibt es nur ganz sporadisch und in geringer Auswahl. Bei den Bachdurchquerungen und der “Katzenwäsche" im kalten Eiswasser spüren Sie, dass Sie in der Arktis sind! Aber die zahlreichen kleinen und großen Seen, die entlang unserer Wegstrecke zum Baden einladen, sind gar nicht so kalt. Außerhalb der Hauptstadt Tasiilaq gibt es praktisch keinen Tourismus.
Während der gesamten Tour sind Sie in Zelten untergebracht. In Tasiilaq zelten Sie auf einer kleinen Halbinsel, etwa 10 Minuten vom Ort entfernt, direkt am Kong Oskar-Fjord. Die Gruppe ist mit einem Küchenzelt für regennasse Tage zweckmäßig ausgerüstet; auf den schnellen und großen Kochstellen kann einfache Kost zubereitet werden. Zum Frühstück und unterwegs gibt es Vollkornbrot, Butter, Margarine, Marmeladen, Honig, Haferflocken, Käse, Dosenfleisch, Fisch, Kaffee, Tee. Zum Abendessen werden, je nach Möglichkeit, Reisgerichte, Nudeln und Kartoffeln gemeinsam zubereitet, bei jeder Gelegenheit wird frischer Fisch zugekauft. Vegetarisches Essen ist möglich. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Dies ist in der Wildnis schwer zu kochen. Danke für Ihr Verständnis!
Während dieser Tour werden Kameradschaft und Teamgeist groß geschrieben - sie tragen wesentlich zum Gelingen der Reise bei. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z. B. Be- und Entladen der Boote, gemeinsamer Auf- und Abbau des Küchenzelt und eigener Aufbau der Zelte, gemeinsames Vorbereiten des Essens, Kochen, Spülen, Wasserholen usw.) sollte für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen selbstverständlich sein. Sie werden sehen, dass dieses Gemeinschaftserlebnis die Gruppe noch stärker zusammenführt. Bergsteigerreise: Auf- und Abstiege bis 1.400 m; sehr gute Kondition, Trittsicherheit, Durchhaltevermögen, Hochtourenerfahrung, sicheres Gehen im bis 35 Grad steilen Gelände.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 15.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen:
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger genügt zur Einreise nach Island ein mindestens 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass oder Personalausweis/nationale Identitätskarte. Diese Dokumente sind auch ausreichend für die Einreise nach Dänemark (Grönland). Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen und Botschaften/Konsulaten entnehmen Sie bitte Ihren ersten Reiseunterlagen.
Für Reisen nach Island und Grönland sind keine Impfungen vorgeschrieben. Grundsätzlich sollte der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio überprüft und ggf. aufgefrischt werden. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Eine Reise nach Grönland ist in besonderem Maße vom Wetter abhängig. Wegen der Eisverhältnisse in den Fjorden, die sich z. B. durch wechselnde Winde kurzfristig ändern können, ist nicht auszuschließen, dass das Begleitboot mit dem Hauptgepäck den vereinbarten Treffpunkt nicht erreichen kann und Sie eine Nacht in einem Notbiwak verbringen müssen. In diesem Fall wird das Programm für den nächsten Tag vor Ort gemeinsam mit Ihrem Hauser-Reiseleiter festgelegt. Zudem können Flugverspätungen oder -ausfälle, organisatorische Schwierigkeiten, ungünstige Verhältnisse usw. zu Verzögerungen, Routenänderungen und Programmumstellungen führen. Wir bitten Sie, in diesen Fällen das nötige Verständnis aufzubringen, Toleranz und Geduld zu üben. Durch Flugausfälle können Sie z. B. einen oder mehrere Tage später als geplant zurückkommen. Bitte bedenken Sie diesen Punkt bei Ihrer Urlaubsplanung und legen Sie unmittelbar im Anschluss an diese Reise keine wichtigen Termine. Kosten für die Zusatztage und Übernachtungen gehen, falls sie nicht von der Fluggesellschaft übernommen werden, zu Lasten der TeilnehmerInnen. Aus den genannten Gründen können wir für die exakte Einhaltung der vorliegenden Ausschreibung keine Garantie übernehmen, vielmehr dient das Tagesprogramm als Tourenvorschlag. Wir bitten um Ihr Verständnis. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner vor Ort, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Verlängerungen: In Ostgrönland im Roten Haus
Im Anschluss an diese Reise bieten wir Ihnen die Möglichkeit, in Ostgrönland, im Distrikt Ammassalik mit herrlichen Bergen und freundlichen Bewohnern, eine individuelle Verlängerungswoche bei eigener Programmgestaltung und eigener Verpflegung im Roten Haus zu verbringen.
Das kleine Hotel, die dazugehörenden umliegenden Häuschen liegen in Tasiilaq/Ammassalik, etwa 200 m über dem Fjord. Es bietet eine prachtvolle Aussicht auf den tiefblauen Fjord mit Eisbergen verschiedenster Farbschattierungen, Formen und Größen sowie auf die Kette der Felsberge und Gletscher im Hintergrund.
Das Rote Haus versteht sich als Treffpunkt und Schnittpunkt zweier Kulturen; der uns bekannten, europäischen und der im Umbruch begriffenen Jagdgesellschaft Ostgrönlands.
Das Haupthaus hat Zentralheizung, die vier Nebenhäuser Ölöfen und einen gemütlichen Holzofen; in der vollständig eingerichteten Selbstversorger-Küche mit Gas und Elektroherd, Mikrowelle und Kühlschrank ist Koch- und Essgeschirr vorhanden. Im Hotelrestaurant bietet unsere Küche eine interessante Auswahl an einheimischen Speisen zusammengesetzt nach italienischer Art an. Es gibt fließendes Wasser im Haus, die Toiletten haben Wasserspülung. Die Waschräume sind mit K/W-Dusche, Waschbecken und Haartrockner ausgestattet. Eine kleine Sauna (gegen Gebühr) und zwei Sonnenterrassen bieten einen willkommenen Luxus. Internetcafe (gegen Gebühr), kleine Bibliothek, Schachbrett, Videogerät mit guter Auswahl an Arktis Reportagen, steht den Gästen ebenfalls zur Verfügung.
Ohne die übliche, abschirmende Hotelsphäre können Sie in diesem kleinen, sehr persönlich geführten Haus eine außergewöhnliche Urlaubszeit verbringen.
In Island in Reykjavik
Im Anschluss an diese Reise bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihren Aufenthalt in Reykjavik individuell zu verlängern. Reykjavik, die Stadt am Meer, ist das pulsierende Herz der Insel. Hier gibt es zahlreiche interessante Geschäfte, nette Restaurants, einladende Bars und gemütliche Cafés. Nach den Tagen in der Natur reizt es Sie vielleicht, die Hauptstadt der Islands ebenfalls kennen zu lernen. Die Altstadt um den See Tjörnin, Parkanlagen und die Uferpromenade laden zu Spaziergängen ein. Vom höchsten Gebäude und Wahrzeichen der Stadt, der 75 m hohen Hallgrímskirche, hat man einen schönen Blick auf die bunten Häuser der Stadt und ihre Umgebung. Museumsliebhaber können das Freilicht- oder das Nationalmuseum besuchen, Kunstfreunde z. B. die Skulpturen Asmundur Sveinssons in der gleichnamigen Galerie bewundern. Möchten Sie
auch den "goldenen" Wasserfall (Gullfoss) tosen hören,
den Geysir Strokkur sehen, der alle 5 Minuten heißes Wasser 10 m in den Himmel schleudert,
den Blick auf den Nationalpark Thingvellir genießen, in dem einst das älteste Parlament der Welt tagte
oder sich bei einem heißen Bad in der Blauen Lagune entspannen?
Gerne buchen wir für Sie ein zentral gelegenes Gästehaus in Reykjavik; die letzte Gruppen-Übernachtung im Hotel Keflavik entfällt dadurch. Die Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten können Sie selbst problemlos vor Ort mit öffentlichen Bussen organisieren.
Klima
Ostgrönland liegt in der subarktischen Zone, unmittelbar südlich des Polarkreises. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei minus 0,7°C. Frühling und Herbst dauern nur einige Wochen, der kurze Sommer von Juni bis September. In dieser Zeit ist das Wetter für grönländische Verhältnisse recht stabil mit längeren Schönwetterperioden und Temperaturen tagsüber im Juli und August von bis zu 20°C. Nachts sinken die Temperaturen dann in der Regel nicht unter den Gefrierpunkt.
Auch wenn strahlender Sonnenschein und wolkenloser Himmel keineswegs Ausnahmeerscheinungen sind, sollten Sie sich auf Regen, Sturm (Piteraq) und sogar Schneefall einstellen. Das polare Phänomen der Mitternachtssonne tritt in dieser Region nicht auf, trotzdem ist es von Mai bis Mitte August 24 Std. lang hell. Die Sonne verschwindet nur für ca. 3 Std. hinter dem Horizont. Ab Mitte August beginnt die Dunkelheit stundenweise wieder einzuziehen und Polarlichter lassen sich ab und an blicken. Im Juli und August sind Mücken insbesondere in Niederungen und in Wind geschützten Tälern sehr lästig (Gesichtsschutz). Im Juni bis Mitte Juli kann es noch Packeis im Fjord geben. In dieser Zeit ist ebenfalls die arktische Blütenzeit. Ab Mitte Juli bis September wird das Fjordeis geringer und einzelne Eisberge sind öfter zu sehen.
Ausrüstung
Für die einzelnen Tagesetappen brauchen Sie steigeisenfeste, möglichst wasserdichte Bergstiefel mit guter Profilsohle. Des Weiteren empfehlen wir Gamaschen sowie leichte, atmungsaktive Bergbekleidung, z.B. Funktionskleidung mit Merinowolle und Fleece-Bekleidung, da diese warm und leicht ist und sehr schnell trocknet - sowie Regen- und Windschutz. Somit können Sie sich den wechselnden Wetterbedingungen anpassen. Wir empfehlen die Bekleidung aufeinander abzustimmen (Schichtenprinzip). Ebenfalls notwendig sind warme Oberbekleidung, ein Biwaksack, Handschuhe, Sonnen- und Mückenschutzmittel sowie ein Mückennetz (Kopf), ein warmer Schlafsack (Komfortbereich bis minus 5°C, besser bis minus 8°C), eine Isoliermatte und Trekkingstöcke als “Gehhilfe" bei den Bachüberquerungen. Ferner benötigen Sie Steigeisen (auf den Bergschuh angepasst) und Klettergurt (kann vor Ort gegen Gebühr geliehen werden) sowie einen Eispickel (kann nicht geliehen werden). Ein großer Tagesrucksack (ca. 25 - 30l), eine Wasserflasche mit 2 l Fassungsvermögen und einen verschließbaren Plastikbehälter für das Mittagspicknick (Müllvermeidung) dürfen ebenfalls nicht fehlen. Beachten Sie bitte unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Tour, die Ihnen mit den ersten Reiseunterlagen zugeht.
Gepäck
Sie können eine (Hauser)-Reisetasche auf diese Reise mitnehmen. Ein Koffer ist ungeeignet. Das Hauptgepäck wird im Boot transportiert.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: ![]()
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

