Katalog- und Medienbestellung

Katalog-Deckblatt

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• MTB, Gipfeltreffen

• Marokko, Peru

• Hauser Newsletter

  • Island-Rundreise mit zwei- bis siebenstündigen Wanderungen
  • Im Geländebus durch weite Hochlandwüsten
  • Vulkansee im Askja-Krater und Wanderung am Vulkan Hekla
  • Jökulsárgljúfur-Schlucht, der Grand Canyon Europas
  • Farbenprächtige Rhyolith-Berge in Landmannalaugar und Kerlingarfjöll
  • Der Myvatn-See: Paradies für Geologen und Ornithologen

Eine Rundreise durch das wüstenhafte, einsame Hochland der Insel mit genügend Zeit für ausgedehnte Wanderungen! Den Auftakt bildet eine Wanderung am berüchtigten Vulkan Hekla. Die Ausbrüche dieses Vulkans haben einst weite Teile des Landes unter Lava begraben. Im Geländebus durchqueren Sie dann auf abenteuerlichen Pisten die abgeschiedenen Wüstengebiete des isländischen Hochlands. Die Region Landmannalaugar fasziniert mit ihren farbigen Bergen aus Rhyolith. Sie bilden einen wunderbaren Kontrast zur schwarzen Lava und zu den Schneefeldern. Geheimnisumwoben ist die Kaldera Askja, in der ein tiefer, blauer See ruht. Nahe der Schlucht des Gletscherflusses Jökulsa a Fjöllum treffen Sie auf den mächtigsten Wasserfall Europas: Dettifoss. Wanderungen führen Sie vorbei an den Echofelsen und an skurrilen Felsformationen, die an erstarrte Trolle denken lassen. Das Gebiet des Myvatn-Sees ist bekannt für alle nur erdenklichen Formen von Vulkanen, Lavafeldern, Solfataren und Fumarolen. Das Vulkangebiet Kerlingarfjöll mit seinen schwarzen Lavafeldern, mächtigen Gletschern und mehrfarbigen Rhyolith-Bergen besticht durch den Gegensatz von Feuer und Eis.
Isländische Lebensart, Kunst und Kultur, sowie hübsche, verzierte Holzhäuser lernen Sie bei den Besuchen von Reykjavik und Akureyri, der Hauptstadt Nordislands, kennen. Am Goldenen Zirkel erwarten Sie die Springquelle Geysir, der Nationalpark Thingvellir und der schöne Wasserfall Gullfoss, der seinen Namen - Goldwasserfall - zu Recht trägt. Entdecken Sie die Naturwunder der letzten Wildnis Europas!

Termine und Preise
Reisedauer 13 Tage
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 15 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
2ISK1901 09.07.12 21.07.12 3.195,- 2.695,- örtliche Deutsch sprechende Buchen
2ISK1902 23.07.12 04.08.12 3.195,- 2.695,- örtliche Deutsch sprechende Buchen
2ISK1903 13.08.12 25.08.12 3.195,- 2.695,- örtliche Deutsch sprechende Buchen
Einzelzimmerzuschlag: 120,-

Leistungen

Hauser-Inklusivleistungen

• Deutsch sprechende Reiseleitung ab/bis Keflavik
• Flug mit Icelandair Frankfurt - Keflavik - Frankfurt
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
• 2 x Übernachtung im Gästehaus in Reykjavik, 10 x in Hütten und Schlafsackunterkünften in Mehrbettzimmern
• meist Vollpension: 11 x Frühstück, 11 x Mittagessen (Lunchpakete), 10 x Abendessen
• Transfers/Fahrten laut Programm mit einem hochlandtauglichen Geländebus
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 160,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Wunschleistungen

• Flüge ab anderen deutschen Städten, ab Österreich oder der Schweiz gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
• Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze € 90,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 44,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 100,-); Trinkgelder; individuelle Ausflüge und Besichtigungen.

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Flug nach Keflavik. Nach der Landung in Keflavik werden wir nach Reykjavik zu unserer Unterkunft gebracht (Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug). Der Abend in der isländischen Hauptstadt steht zur freien Verfügung.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Gästehaus

2. Tag Vulkan Hekla

Von Reykjavik fahren wir in Richtung Osten, über eine kleine Passhöhe bis in die großen Farmebenen des Südens. Bald können wir den Ausblick auf die Gletscher Eyjafjallajökull und Tindfjallajökull genießen. Wir erreichen die ersten Lavafelder der Hekla, des bekanntesten Vulkans Islands. Die Hekla (isländisch für "Haube") zählt zu den aktivsten Vulkanen der Insel; ihre gewaltigen Ausbrüche haben durch die Jahrhunderte immer wieder ganze Landstriche verwüstet. Kein Wunder, dass die Menschen im Mittelalter glaubten, am Gipfel der Hekla liege der Eingang zur Hölle. Von Nordwesten aus besteigen wir den Vulkanberg (1.488 m), gehen über schwarze Asche und durchqueren Lavafelder. Oben angekommen, bietet sich uns ein herrlicher Ausblick über halb Island mit den Gletschern Langjökull und Hofsjökull im Hochland und den Westmännerinseln im Süden. Wir steigen ab und fahren zu unserer Unterkunft in der Nähe der Hekla.
Bitte beachten Sie: Momentan (Stand Oktober 2011) wird ein Vulkanausbruch in der Hekla erwartet, daher wird von einer Besteigung abgeraten. Es ist aber gut möglich, dass sich die Situation bis zum Sommer 2012 wieder entschärft, deshalb wollen wir das Programm nicht grundsätzlich ändern. Sollte die Lage unverändert bleiben, so unternehmen wir alternativ eine Wanderung am Fuße der Hekla und fahren dann weiter bis zum Ljótipollur, von wo wir eine Wanderung in der farbigen Welt von Landmannalaugar, mit seinen roten, braunen und grünen Liparithbergen, unternehmen. Alternativ wäre auch der Aufstieg zum Loðmundur möglich, von dem wir eine wunderbare Aussicht auf die Umgebung und die Hekla haben.
Gehzeit: 5-7h; Fahrzeit: 2-3h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 900m; Hütte [FMA]

3. Tag Landmannalaugar - Sprengisandur - Nýidalur

Wir wählen die Piste nach Landmannalaugar. Hier unternehmen wir eine Wanderung durch die farbenprächtige Landschaft. Sie schimmert in vielen Farbtönen - von Ockerbraun über Rostrot bis hin zu Blau und Grün. Interessant ist Landmannalaugar nicht nur aufgrund seiner geothermischen Aktivität, sondern auch wegen der verschiedenen vulkanischen Formationen. Saures Gestein (Rhyolit-Lavafelder und Kegel), Aschenkegel, Explosionskrater, Kraterseen etc. reihen sich hier aneinander. Bei einem Bad in einer natürlichen heißen Quelle können wir uns erholen und dann erfrischt wieder aufbrechen.
Auf der Weiterfahrt durchqueren wir die schwarze Basaltwüste des Sprengisandur, die zwischen den Gletschern Vatnajökull und Hofsjökull liegt. Mit einer Fläche von rund 8.400 qkm und einer Höhe von 2.119 m ist der Vatnajökull der größte Gletscher Europas. Der 950 qkm umfassende, 1.763 m hohe Hofsjökull ist der drittgrößte Gletscher Islands.
Der bildhafte Name Sprengisandur "spricht" davon, dass Pferde möglichst schnell über diese Einöde "sprengen" sollten, um fruchtbare Weidegebiete zu erreichen. In dieser Sand- und Steinwüste gibt es kilometerweit kaum Spuren von Vegetation. Im Zentrum der Wüste, am Fuß des Tungnafellsjökuls, erstreckt sich das Tal Nýidalur. Dort entdecken wir arktische Pflanzen - ihre Vielfalt ist erstaunlich.
Gehzeit: 3,5-4h; Fahrzeit: 3,5-4h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 450m; Berghütte von Nýidalur [FMA]

4. Tag Gletscher Vatnajökull - Lavawüste Odadahraun

Die Piste Gaesavötn führt uns heute nördlich des Vatnajökull-Gletschers entlang. Unterwegs auf dieser Piste, einer der schwierigsten im isländischen Hochland, haben wir das Gefühl, die ersten Pioniere zu sein. Die riesige Lavawüste des Odadahraun weist die unterschiedlichsten vulkanischen Formen und Formationen auf, wie z.B. den riesigen Schildvulkan Trölladyngja oder den tiefen Krater Urdarhals. So weit das Auge reicht: karge Lavafelder mit Stricklava oder Asche - eine gigantische Wildnis, die wir auf mehreren kurzen Spaziergängen entdecken.
Gehzeit: 1-2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hütte [FMA]

5. Tag Kaldera Askja

Die Askja ist ein aktiver Vulkan, er liegt inmitten der zentralen "Mondlandschaft" des Hochlands. Im Jahre 1961 brach er zum letzten Mal aus, am 29.März 1875 ereignete sich in der Askja einer der größten und verheerendsten Bimsausbrüche auf Island, die Spuren sind bis heute deutlich sichtbar.
Zwei deutsche Forscher sind 1907 in dieser abgelegenen Region im Herzen Islands spurlos verschwunden!
Von unserer Hütte aus wandern wir über das Gebirge der Dyngjufjöll und genießen die Aussicht auf den Lavastrom und die riesige Kaldera, in der sich der tiefe, blaue Askja-See befindet.
Dann steigen wir durch die mystische Landschaft hinunter bis zum See. In der Tiefe eines Kraters entdecken wir einen kleineren See mit milchiger Farbe: Víti ("die Hölle"). Hier können wir ein Bad nehmen! Beim Abstieg ist Vorsicht geboten, der Boden ist manchmal sehr glitschig.
Durch die große Kaldera gelangen wir schließlich zum Parkplatz, wo unser Fahrzeug wartet.
Gehzeit: 4-6h; Fahrzeit: 0,15h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 150m; Hütte [FMA]

6. Tag Oase Herdubreidarlindir - Wasserfall Dettifoss - Tal Asbyrgi

Auf der Weiterfahrt Richtung Norden besuchen wir die Oase Herdubreidarlindir. Klares Wasser sprudelt hier aus mehreren Quellen. Sie liegt inmitten gewaltiger Lavawüsten am Fuß des Berges Herdubreid, der oft als die “Königin der Berge" bezeichnet wird. Kein Wunder, selten sieht man einen so regelmäßig geformten Tafelberg. Er überragt seine Umgebung um ca. 1.000 m, wenn er mit Schnee bedeckt ist, gleicht er einer Torte. Danach führt unsere Route entlang dem Jökulsa a Fjöllum, einem der längsten Flüsse Islands (206 km), der vom Vatnajökull-Gletscher bis ins Meer fließt. Dieser Fluss bildet mehrere Wasserfälle wie den berühmten, 44 m hohen Dettifoss, Europas wasserreichsten Wasserfall. Wir besuchen auch das hufeisenförmige Tal Asbyrgi. Der Sage nach soll Odins Pferd, Sleipnir, hier seinen Hufabdruck hinterlassen haben! Bäume wachsen hier und Quellen sprudeln in diesem Tal - ein starker Kontrast zu den Lavawüsten der vergangenen Tage.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 4h; Aufstieg: 50m; Abstieg: 50m; ehemalige Schule [FMA]

7. Tag Schlucht Jökulsargljufur - See Mývatn

Heute haben wir Zeit, um die Schlucht Jökulsárgljúfur, die auch als Grand Canyon Europas bezeichnet wird, zu erkunden. Wir wandern entlang der Schlucht und entdecken immer wieder neue vulkanische Formen: Im Vesturdalur erheben sich die Echofelsen, aus dem Fluss ragen skurrile Felsformationen, die an erstarrte Trolle denken lassen. Wir sehen auch ganze "Elfenburgen" und wandern durch liebliche Birkenwälder mit klaren Bächen. Mit ein bisschen Glück erspähen wir Falken, die in diesem Gebiet brüten. Nach dieser abwechslungsreichen Wanderung fahren wir ins Gebiet des Mývatn ("Mückensees") - ein wahres Paradies für Geologen und Ornithologen.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 2,5h; Aufstieg: 50m; Abstieg: 50m; Schlafsackunterkunft [FMA]

8. Tag Gebiet des Mývatn

Rund um den Mývatn gibt es eine Vielzahl an sehenswerten Naturschönheiten. Der See mit seinem klaren Wasser ist ein wichtiges Brutgebiet für allerlei Arten von Vögeln. Doch die Myvatn-Region weist auch zahlreiche spezielle vulkanische Formationen auf, u. a. den Vulkan Krafla (sprich Krabbla), den Krater Viti - ebenfalls eine "Hölle", die aber seit 1724 "friedlich" ist, - den riesigen Explosionskrater Hverfjall, Hverarönd mit seinen Solfataren, die bizarren Formationen von Dimmuborgir und die Pseudokrater von Skútustadir, die als die schönsten weltweit gelten. Ein Pseudokrater (Scheinkrater) ist - der Name sagt es schon - kein richtiger, mit einer Magmakammer verbundener Krater; somit hat er auch keinen Schlot. Solche Krater entstehen, wenn die heiße Lava über Wasser fließt, das eingeschlossene Wasser sich erhitzt und als Dampf entweichen will. Oft kann das nur durch einen Überdruck explosionsartig geschehen, wodurch diese minenartigen Krater entstehen. Wer möchte, kann ein Bad in den "Jardbödin" nehmen (optional); zu vergleichen ist diese Badelagune mit der Blauen Lagune in der Nähe von Reykjavik.
Gehzeit: 5-7h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 150m; Schlafsackunterkunft [FMA]

9. Tag Godafoss - Akureyri - Wanderung am Hraundrangi - Skagafjord

Wir fahren Richtung Akureyri. Die Hauptstadt des Nordens liegt am Ende des langen Fjords Eyjafjördur. Unterwegs halten wir beim Wasserfall Godafoss - ein breiter "Wasservorhang", zweigeteilt von mächtigen Felsen.
Mit 15.000 Einwohnern ist Akureyri die zweitgrößte Stadt Islands. Wir bummeln durch das hübsche Stadtzentrum und fahren danach weiter ins Öxnadalur. Am Fuß des Gipfels Hraundrangi unternehmen wir eine Wanderung zum See Hraunsvatn. Der Hraundrangi wurde 1956 zum ersten Mal bestiegen. Einer Sage nach soll auf dem Gipfel eine Goldkiste liegen - dies konnte von den Erstbesteigern allerdings nicht bestätigt werden. Zurück am Ausgangspunkt fahren wir über den Öxnadalspass in den Skagafjord, wo wir heute übernachten.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 2,5-3h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Schlafsackunterkunft [FMA]

10. Tag Bauernhofmuseum Glaumbaer - Geothermalgebiete Hveravellir und Kerlingarfjöll

Im Skagafjord besuchen wir den großen Bauernhof Glaumbaer. Die Torfhäuser vermitteln uns einen guten Eindruck vom Leben der Isländer im 19. Jahrhundert. Weiter geht es ins Tal Blöndudalur. Dort zweigen wir wieder ins Hochland ab und nehmen die Kjölur-Piste, die zwischen den Gletschern Hofsjökull und Langjökull verläuft, Richtung Süden. Wir besichtigen das Gebiet Hveravellir mit seinen vielen heißen Quellen, Fumarolen und blauen Becken. In einer der heißen Quellen können wir baden.
Schließlich erreichen wir das Rhyolithgebiet von Kerlingafjöll, wo wir 2 Nächte in einer sehr einfachen Berghütte übernachten. Die Landschaft in der Umgebung ist faszinierend: heiße Quellen, dunkle Obsidiankuppen und kleine weiße Gletscher inmitten der farbenprächtigen Liparithberge. In der Umgebung der Berghütte unternehmen wir eine erste kleine Wanderung.
Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 2,5-3h; Aufstieg: 10m; Abstieg: 10m; Berghütte in Kerlingafjöll [FMA]

11. Tag Kerlingarfjöll

Heute haben wir den ganzen Tag Zeit, um dieses einmalige Gebiet zu erkunden. Kerlingarfjöll ist ein ca. 150 qkm großes Berggebiet; die höchsten Gipfel ragen etwa 1.500 m empor. Der Name "Kerling" bedeutet "alte Frau". Die Volkssage erzählt von einer Trollfrau, die zu Fels erstarrte, weil sie ihre Berghöhle nach Sonnenaufgang noch nicht erreicht hatte. Besagter Fels liegt südlich der Berge. Geologisch ist dieses Gebiet sehr interessant. Die Berge bestehen aus Rhyolithgestein sowie aus ockerfarbenen und fast schwarzen Hyaloklastit-Gesteinen, wie sie weltweit nur sehr selten vorkommen. So unterscheidet sich diese Region wesentlich von der Landschaft der Umgebung. Als das Kerlingarfjöll entstand, war die Gegend von Gletschern bedeckt. Vermutlich ragten aber einige Tuffstein-Spitzen aus dem Eis, daher finden wir hier einige Steintürme mit einer Spitze aus Lavagestein.
Auf unserer Wanderung durch dieses größte Geothermalgebiet Islands entdecken wir verschiedene Lehmpfuhle, Solfataren etc. Wenn das Wetter mitspielt lohnt sich der Aufstieg zum Snækollur, 1.477 m, bei guter Sicht reicht der Blick bis an die Nord- und Südküste!
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 450m; Berghütte in Kerlingafjöll [FMA]

12. Tag Wasserfall Gullfoss - Springquelle Geysir - Reykjavik

Auf dem Weg zurück nach Reykjavik erwarten uns heute großartige Naturschauspiele. Eine besondere Faszination geht von Islands schönstem Wasserfall, dem Gullfoss, aus. Über seinen Kaskaden erhebt sich eine in allen Regenbogenfarben schimmernde Wasserdampfwolke, die ihm den bildhaften Namen “Goldwasserfall" eingetragen hat.
Nicht weit davon entfernt befindet sich das Hochthermalgebiet Geysir. Die Farbenvielfalt der Quellen und Becken und die Wasser- und Dampfaustritte der zahlreichen Springquellen sind die Attraktion dieses Gebietes. Der bekannte Große Geysir ist seit 1915 nicht mehr tätig. Die Wassermassen seines noch aktiven "kleinen Bruders" Strokkur ("Butterfass") schießen allerdings etwa alle 10 Minuten bis zu 20 m empor.
Etwa eine Fahrstunde entfernt liegt der Nationalpark Thingvellir. Zu sehen sind Absenkungen und riesige Spalten, die die tektonischen Bewegungen der Erdkruste erkennen lassen. Hier befindet sich auch die Geburtsstätte des ersten isländischen Parlaments, das auf das Jahr 930 zurückgeht.
Nach einer weiteren Fahrstunde erreichen wir Reykjavik, wo wir unsere Zimmer in einem Gästehaus beziehen. Der Abend steht zur freien Verfügung.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 4h; Reykjavik [FM]

13. Tag Abreise

Rückflug nach Deutschland (durch den voraussichtlich sehr frühen Abflug kann leider kein Frühstück im Hotel angeboten werden, wir bitten um Ihr Verständnis).

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Bei dieser Wandertour unternehmen Sie 2- bis 7-stündige Tageswanderungen. Dafür sollten Sie entsprechend Kondition mitbringen und sicher auf unterschiedlich beschaffenem, oft weglosem Gelände gehen. Der Boden ist meist unwegsam, mit einer Pflanzenschicht bedeckt oder felsig und bei Regen oft rutschig. Bei der Querung von Lavafeldern ist Vorsicht und Aufmerksamkeit geboten. Pro Tag sind max. 900 Höhenmeter im Auf- und Abstieg zu bewältigen, wobei an vielen Tagen die Höhendifferenzen geringer sind.
In Reykjavik übernachten Sie in einem Gästehaus in Doppelzimmern (Einzelzimmer auf Anfrage und gegen Aufpreis) mit Etagen-Dusche/WC. Die Unterkünfte außerhalb von Reykjavik, vor allem die Berghütten am Myvatn-See und im Kerlingarfjöll, sind einfach. Im Hochland gibt es meistens keine Alternative zu den gewählten Unterkünften, sicher werden die spartanischen Verhältnisse aber von der fantastischen Landschaft in der Umgebung wettgemacht. Sie übernachten in Berghütten, auf ehemaligen Bauernhöfen und in Schulen in Mehrbettzimmern oder Schlafsälen (in Stockbetten oder Matratzenlager, Schlafsack erforderlich, Kissen oder Decken sind in der Regel nicht vorhanden). Die Hütten sind meist beheizbar und bestehen oft nur aus einem Raum, in dem auch geschlafen wird. Die einfachen Toiletten liegen teilweise außerhalb der Hütte, in einigen Hütten ist die Dusche inbegriffen, in anderen können Sie die Duschen gegen eine Gebühr von ca. 500 ISK (Stand 10/11) nutzen. Allerdings ist das Wasser oft nur lauwarm. Im Sommer sind die Hütten oft bis auf den letzten Platz belegt und der Hüttenwirt (falls die Hütte einen Hüttenwirt hat) entscheidet über die Zimmerverteilung. Wir haben darauf leider keinen Einfluss.
Außerhalb von Reykjavik ist Vollpension im Reisepreis eingeschlossen. Morgens und abends nehmen Sie die Mahlzeiten in Ihren Unterkünften ein, mittags wird fast immer im Freien gegessen. Dazu werden beim Frühstück Lunchpakete vorbereitet und mitgenommen. Die Abendessen bestehen meist aus Fisch oder Fleisch (Lamm) mit Kartoffeln/Reis und etwas Gemüse sowie aus vielfältigen Milch- und Käseprodukten.
Die Mahlzeiten werden von Ihrem Wanderführer zubereitet. Beherzigen Sie bitte unser Anliegen, aktiv und kameradschaftlich bei allen anfallenden Arbeiten zur Essensvorbereitung, beim Kochen und bei den notwendigen Aufräumarbeiten mitzuhelfen. Durch Ihren Einsatz und Teamgeist können Sie wesentlich zum Gelingen dieser Reise beitragen!
Sie sind auf dieser Reise mit einem speziellen, hochlandtauglichen Geländebus unterwegs. Für die zum Teil längeren Überlandfahrten durch die Hochlandwüsten sind Ausdauer und Durchhaltevermögen nötig, auf den oft anspruchsvollen und abenteuerlichen Pisten kommt man nur langsam voran. Die Fahrten werden aber immer wieder durch kurze Wanderungen unterbrochen. Unsere umfassendste Island-Tour. Die teils längeren Fahrtstrecken auf unwegsamen Hochlandpisten werden immer wieder von Wanderungen und Besichtigungs-Stopps unterbrochen.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 15.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger genügt für die Einreise nach Island ein mindestens 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass oder Personalausweis / nationale Identitätskarte.
Für Reisen nach Island sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Berücksichtigen Sie bitte, dass das Wetter in Island unberechenbar ist und somit den Tourenablauf bedingt. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt (Regen, Schnee, überflutete Bäche etc.), aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Verlängerungen: Reykjavik
Im Anschluss an diese Reise bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihren Aufenthalt in Reykjavik individuell zu verlängern. Nach den Tagen in der Natur reizt es Sie vielleicht, die Hauptstadt der Insel ebenfalls kennen zu lernen. Reykjavik, die Stadt am Meer, ist das pulsierende Herz der Insel. Hier gibt es zahlreiche interessante Geschäfte, nette Restaurants, einladende Bars und gemütliche Cafés. Die Altstadt um den See Tjörnin mit seiner Uferpromenade und zahlreiche Parkanlagen laden zu Spaziergängen ein. Vom höchsten Gebäude und Wahrzeichen der Stadt, der 75 m hohen Hallgrímskirche, hat man einen schönen Blick auf die bunten Häuser von Reykjavik und seine Umgebung. Museumsliebhaber können das Freilicht- oder das Nationalmuseum besuchen, Kunstfreunde z. B. die Skulpturen Asmundur Sveinssons im gleichnamigen Skulpturengarten bewundern. Entspannung bietet der Besuch eines der naturbeheizten Schwimmbäder, die so typisch für Island sind, oder ein heißen Bad in der Blauen Lagune in Keflavik.
Gerne buchen wir für Sie ein zentral gelegenes Gästehaus in Reykjavik.

Klima

Die Monate Juli und August sind die ideale Reisezeit für diese Tour. Die Nächte sind hell und der Schnee im Hochland ist geschmolzen. Dank des Golfstroms hat Island ozeanisches Klima. Generell ist das Wetter veränderlich, windig aber ohne extreme Schwankungen. Die durchschnittliche Temperatur in Reykjavik liegt im Sommer zwischen 10° und 12°C. Im Hochland kann das Thermometer auch im Sommer bis auf 0°C sinken.

Ausrüstung

Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie warme Kleidung für diese Reise mitführen (Fleece, warme Unterwäsche, Regenjacke), robuste, wasserabweisende Wanderschuhe sowie Badesachen (Badegelegenheit in den heißen Quellen). Teleskop-Tourenstöcke haben sich als Gehhilfe bewährt. Für die Unterkünfte außerhalb von Reykjavik benötigen Sie einen warmen Schlafsack.

Gepäck

Ihr Gepäck wird von Unterkunft zu Unterkunft transportiert, Sie tragen lediglich Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten (z.B. Trinkflasche, Fotoapparat, Picknick, Wind/Regenjacke). Wir empfehlen als Hauptgepäckstück eine stabile, wasserabweisende Reisetasche oder einen großen Trekkingrucksack, Koffer sind für diese Tour nicht geeignet.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: info @ hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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Quer durchs wilde Hochland Karte 2012
Landmannalaugar Island, Fotograf: Jourdan, Frank
Askja, Fotograf: Schober, Anita
Trekker auf dem Vulkan, Fotograf: Islandic Mountain Guides
Isländische Spezialitäten, Fotograf: Islandic Mountain Guides
Trekking Island, Fotograf: Islandic Mountain Guides
Islandpferde, Fotograf: Islandic Mountain Guides
Umgebung Lakikrater, Fotograf: Islandic Mountain Guides
Mittagspause, Fotograf: Islandic Mountain Guides
Die Weite vor Sprengisandur, Fotograf: Islandic Mountain Guides
Mitternachtssonne am Eyjafjordur, Fotograf: Islandic Mountain Guides
 
Land
Schwierigkeit
Aktivität
Rückreise bis

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