Katalog- und Medienbestellung

Katalog-Deckblatt

• Katalog 2012

• Hauser Mitteilungen

• MTB, Gipfeltreffen

• Marokko, Peru

• Hauser Newsletter

  • Sechstägige leichte Wanderung mit Wegbeschreibung und Gepäcktransport
  • Übernachtung in landestypischen Berggasthöfen "Posto Tappas"
  • Okzitanische Kultur und kulinarische Köstlichkeiten
  • Ursprüngliche Landschaft im Valle Maira

Sie haben Lust auf ein okzitanisches Abenteuer und möchten einen der "letzten wilden Flecken Italiens" kennenlernen? Kommen Sie ins Valle Maira und wandern Sie eine Woche durch eine fast vergessene Alpenregion von großer Ursprünglichkeit. Nebenbei erfahren Sie viel über die okzitanische Kultur und die kulinarischen Freuden des Piemonts. Es geht von Berggasthof zu Berggasthof (Posto Tappa), wo Sie abends ein ebenso köstliches wie üppiges Menü belohnt. Wo sonst werden Sie auf einem abgelegenen Wanderweg so großartig bewirtet? Die Begründer des Okzitanischen Wanderweges kehrten aus Sehnsucht in ihre Heimat zurück. Sie bauten ihre Elterhäuser zu Berggasthöfen um und nutzten ein altes Wegenetz, um die Route zu etablieren.

Termine und Preise
Reisedauer 8 Tage
Mindestteilnehmerzahl 2 Personen
Höchstteilnehmerzahl 6 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
2ITV2001 02.06.12 20.10.12 - 659,- ohne Reiseleitung Buchen

Leistungen

Hauser-Inklusivleistungen

• Programm ab/bis Macra, Eigenanreise mit dem PKW oder per Flug nach Nizza oder Mailand.
• Übernachtung 7 x in landestypischen Berggsthöfen, (Zimmer für 2-4 Personen, teilweise Gemeinschaftsduschen/WC)
• Halbpension
• Gepäcktransport mit Kleinbus, (1 Gepäckstück pro Person) von Unterkunft zu Unterkunft
• Kartenmaterial und Wegbeschreibung
• Ansprechpartnerin und Notfallnummer vor Ort

Wunschleistungen

• Flüge nach Nizza oder Mailand auf Anfrage Verfügbarkeit
• Flughafentransfers zur ersten Unterkunft auf Anfrage (je nach Personenzahl ca. 200-300 Euro pro Strecke)
• Kinderpreis bis 12 Jahre im Familienzimmer € 489,-

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Anreise; unser Versicherungspaket; fehlende Mahlzeiten (Lunchpakete vor Ort erhältlich); Getränke; Einzelzimmer-Zuschlag; individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art.

Tourverlauf
1. Tag Anreise und Übernachtung im "La Tappa", Macra

Von Signora Bruna erhalten Sie vor Ort alle zusätzlichen Informationen, wie z.B. den Verlauf Ihrer persönlichen Route, Informationen zu den für Sie reservierten Unterkünften, Kartenmaterial, Wegbeschreibungen der Okzitansichen Wanderwege und eine offizielle Wanderkarte für das Valle Maira.
Wenn Sie am Ankunftstag vor 15.00 Uhr anreisen und noch etwas unternehmen möchten, hat Bruna Sardi einen Tipp für eine erste, ca. 2,5-stündige Wanderung über den “Ciclamini Weg". Diese Wanderung ist ein herrlicher Einstieg für Ihre Wanderwoche. Entlang des “Wanderweges der Alpenveilchen" blühen die Cyclamen purpurascens und die seltene Euphorbia valliniana, die typisch für das Maira-Tal sind. Von der Piazetta di Macra (850 m) geht man in Richtung Brücke und biegt in den Weg ein, der neben dem Bach verläuft. Nach der Ortschaft Langra erreichen Sie die Ortschaft Caricatori. Nehmen Sie hier den Weg, der rechter Hand abgeht, überqueren Sie ein wild bewachsenes Gebiet und eine lange Ebene. Nach der Ebene erreichen Sie die Ortschaft Camoglieres, eine Ansammlung von Häusern im alpinen Baustil, in denen Sie Gemälde des Malers Giors Boneto bewundern können, der Anfang des 19. Jahrhunderts hier arbeitete. Weiter geht es auf dem mittelalterlichen Weg, der zwischen alten Weinbergen nach Macra führt und von dem sich herrliche Panoramen eröffnen. Der Weg führt vorbei an der Vorhalle der Kapelle von San Peyre, dem Weg weiter folgend erreicht man dann die Pfarrei San Marcellino. Nach einem kurzen Abstieg führt der Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Gehzeit: 2,5h; landestypischer Berggasthof [A]

2. Tag Wanderung von Bedale-Macra bis Ruata Valle

Bei jeder Etappe ist die reine Wanderzeit angegeben. Sie haben also reichlich Zeit für gemütliche Pausen und ein Picknick, so dass Sie spätestens gegen 17.00 Uhr an Ihrem Tagesziel eintreffen. Signora Bruna wird Ihnen den Einstieg in den Weg zeigen. Etwa 50 Meter vom Haus entfernt an der Brücke über den Bach finden Sie die gelbe Markierung des Okzitanischen Wanderweges. Sie laufen ca. 30 Minuten am Bach entlang in die herrliche, grüne Bergwelt, bis Sie vom Weg in das kleine, verlassene Dorf von Langra abbiegen. Dort treffen Sie auf schöne, verlassene Häuser und eine kleine Kirche. Durchqueren Sie den Ort, der Weg geht weiter bergauf in einen Pinienwald. Über Serpentinen erreichen Sie den ersten kleinen Pass auf 1.250 m mit schönem Blick in das mittlere Maira-Tal bis zum gegenüberliegenden Ort Palent. Der Weg wird jetzt richtig schmal und alpin und verläuft auf der halben Höhe des Berges. Sie erreichen einen zweiten kleinen Pass in etwa auf gleicher Höhe und schon können Sie Centenero sehen und 30 Minuten später Caudano. Beide Orte sind fast verlassene Dörfer mit alten Wasserbrunnen. Die Häuser, mit viel Holz und dicken Mauern, zeigen den einmaligen Baustil dieser Region. In dem Dorf leben nur noch zwei alte Männer, die renovierten Häuser sind die Sommerhäuser der Talbewohner. Der Wanderweg verläuft noch ca. 45 Minuten am Südhang entlang, auf die schöne Kirche San Pietro zu, mit Blick in die Ferne und in ein tiefes Tal. Genau an der Kirche San Pietro treffen Sie auch auf die Asphaltstraße nach Morinesio, Cuchiales und S. Martino. Hier verlassen Sie die gelbe Markierung und laufen die Straße entlang, bis Sie auf der rechten Seite einen Maultierweg sehen. Diesen gehen Sie rechts hoch und folgen dem Schild Ruata Valle und Locanda Codirosso. Nach ca. einer halben Stunde erreichen Sie ein Grüppchen von Häusern. Hier werden Sie von dem jungen Gastgerberpaar Nicola und Annamaria mit ihren zwei kleinen Kindern erwartet. Der schöne Ort Morinesio liegt ca. 15 Minuten oberhalb und in 30 Minuten erreichen sie auch die Wallfahrtskirche von S. Maria. Codirosso ist auch eine kulinarische Etappe der Gourmetbewegung “Slow Food". Die erste Etappe ist landschaftlich besonders schön, wegen des Höhenunterschiedes aber auch recht anstrengend.
Gehzeit: 4,5h; landestypischer Berggasthof [FA]

3. Tag Wanderung von Cordirosso bis Agriturismo "L'Artesin"

Dieses ist die längste Etappe und Sie erreichen auf diesem Abschnitt Ihrer Wanderung eine der höchsten Stellen - den Pass S. Giovanni (1872 Meter). Elva ist eine der bekanntesten Gemeinden im Tal - ein Ort, in dem die Menschen so bitter arm waren, dass die Frauen ihre lange Haarpracht an Perückenhändler verkaufen mussten. Elva ist in mehr als 20 kleine Orte geteilt. Sie verlassen Ruata Valle und laufen die Straße hinunter in Richtung Cucchiales (ca. 15 Minuten). Dort treffen Sie wieder auf die gelbe Markierung des P.O. (Percorsi Occitani). Sie wandern weiter ohne große Höhenunterschiede am Berghang entlang. Hier ist die Strecke immer schön bewaldet und schattig. Nach einer halben Stunde erreichen Sie die Häuser und die kleine Kirche von Ciamino. In der Ferne sehen Sie über dem steilen Bergprofil des Mairatals auch schon die Kirche von S. Martino. Der Weg verläuft zwischen S. Martino superiore und inferiore. Beim bekannten “Centro Culturale Borgata" sollten Sie eine Pause einlegen. Vor über 20 Jahren waren Maria und Andrea Schneider zum ersten Mal hier. Dank dieser beiden Menschen ist das Valle Maira heute bei vielen Wanderern bekannt. Und nicht nur das - das Centro ist heute ein wunderschönes Beispiel dafür, wie ein Dorf wieder aufgebaut und belebt werden kann. Oberhalb von S. Martino gehen Sie über steile Grashänge und durch Lärchenwälder. Sie überqueren einige kleine Asphaltstraßen, die nach Elva führen, bis Sie zum Pass S. Giovanni, dem höchsten Punkt der Etappe, kommen. Schon blicken Sie von oben auf den gigantischen Canyon von Elva. Nach ungefähr einer Dreiviertelstunde erreichen Sie die ersten Ortsteile von Isaia und kommen dann über eine geteerte Straße weiter nach Mattalia. Nach kurzer Zeit erreichen Sie den Ortsteil Elva-Serre mit einer der schönsten Kirchen des Valle Maira. Wenn die Kirche geschlossen ist, sollten Sie sich den Schlüssel bei der Bar holen und vor Ihrer Besichtigung einen warmen Cappuccino genießen. In der Kirche können Sie sich an den hübschen Fresken des flämischen Wandermalers Hans Clemer erfreuen. Danach geht es weiter Richtung Clari. Der Weg verläuft parallel zur Straße und bald sind Sie zu Gast bei Familie Bruna Rosso aus Elva. Die Familie hat eine eigene Molkerei und produziert Käse - einen der besten im Tal. In Elva gibt es viele Kühe und ganz weit oben in Richtung Pass Sampeyre können Sie ab Mai viele Murmeltiere beobachten, von denen eines immer auf Wachposition vor den Raubvögeln ist. Das Essen bei Manuela und Lorenza ist, wie überall im Tal, “Buonissimo" und nicht selten haben Sie die Möglichkeit, okzitanische Musik und Tanz zu erleben.
Gehzeit: 4,5-6h; landestypischer Berggasthof [FA]

4. Tag Wanderung von Elva-Clari (Agr.L'Artesin) nach S.Michele

Von Clari gehen Sie zunächst die wenig frequentierte, asphaltierte Straße entlang nach Chiosso inferiore und durch den Ort nach Chiosso superiore. Dann geht es hinunter ins Tal mit einem raschen Aufstieg auf der anderen Seite des Tals. Der Aufstieg ist steil und auf der Wanderkarte nicht sehr deutlich beschrieben. Am besten richten Sie sich nach den neuen
Markierungen, die Sie bis auf einen namenlosen, kleinen Pass mit herrlichen Wiesen und einem wunderschönen Picknickplatz führen. Von hier aus dauert die Wanderung bis Colle S. Michele (1.935 m) ca. 1 Stunde. Geschafft! Sie haben die höchste Stelle der gesamten Wanderung erreicht. Nach dem Pass geht es langsam abwärts in Richtung Allemandi und weiter an der S. Vittore Kirche vorbei. Danach folgen Sie am besten der Straße auf einigen Kehren bis zum Dörfchen mit der großen Kirche S. Michele. Gegenüber dem ehemaligen Rathaus ist das La tano dei Grich, was auf Okzitanisch so viel wie “Grillenloch" bedeutet. Es ist ein hübsches Restaurant, das von den zwei jungen Töchtern des Postbeamten von Acceglio, Roberta und Enrica, geführt wird. Zum Schlafen gehen Sie in die Zimmer des Gästehauses im oberen Ortsteil (700 m). Wer nach dem Essen nicht mehr gehen mag, wird mit dem Auto zu seinem Zimmer gebracht. Zum Frühstück kommen Sie wieder ins Restaurant. Das Essen ist auch hier, wie überall auf der Tour, köstlich! Am nächsten Tag werden Sie auf Wunsch von einer der Frauen mit dem Auto runter nach Prazzo am Maira- Fluss gefahren. Weiter geht es dann auf der anderen Seite des Tals.
Gehzeit: 5h; landestypischer Berggasthof [FA]

5. Tag Wanderung von S.Michele Prazzo bis Marmora-Vernetti oder Preit

Wenn Sie sich nicht mit dem Auto zum Ausgangspunkt des nächsten Wanderabschnitts bringen lassen, haben Sie zwei weitere Möglichkeiten, die nächste Tagesetappe per pedes zu beginnen:
1.) Sie gehen von Ihrer Unterkunft ca. 1,3 Kilometer die Straße hinunter und in der ersten großen Kurve nach rechts Richtung Vircavarco. Gehen Sie nach links in den 2007 wiedereröffneten, ausgeschilderten Wanderweg und wandern Sie hinunter bis nach Prazzo inferiore. Dafür benötigen Sie ca. 1,5 Stunden und haben dabei einen schönen Blick über das Tal. Von Prazzo inferiore gehen Sie an der Hauptstraße entlang ca. 800 Meter bis nach Prazzo superiore. Durch den Ortsteil Superiore führt die Hauptstraße des Valle Maira. Hier finden Sie eine Tankstelle, das Rathaus, einige Alimentari mit leckeren Spezialitäten aus dem Valle Maira, einen Zeitungsladen, einen Gemüseladen und alle möglichen anderen Geschäfte. Versäumen Sie es nicht, hier Ihre Besorgungen zu erledigen. Von der Brücke über die Maira an beginnt dann die Wanderroute.
2.) Eine zweite Strecke ist etwas länger, führt aber dafür nicht an der Hauptstraße entlang und ist landschaftlich noch reizvoller als die erste Strecke. Von der Kirche von San Michele aus verlaufen ein ausgeschilderter Wanderweg und eine kleine Straße Richtung Ribiera. Hier passieren Sie die neue Brücke über den Fluss S. Michele und folgen dann der Ausschilderung Richtung Bescodone. Weiter geht es nach Chiabondo und bis nach Prazzo Superiore. Für den Weg benötigen Sie insgesamt etwa eindreiviertel Stunden, die Strecke ist interessant und abwechslungsreich und Sie passieren einige kleine Dörfer. Wenn Sie Prazzo Superiore erreicht haben, kaufen Sie bei Bedarf noch etwas ein und gehen dann zum Maira-Fluss. Ab der Brücke über die Maira können die Kinder getrost etwas vorneweg laufen, denn der Weg ist nicht zu verfehlen. Sie folgen immer der gelben Markierung auf dem Okzitanischen Wanderweg. Circa 2 bis 2,5 Stunden laufen Sie eine nicht asphaltierte Forststraße entlang, auf der Sie nicht selten auf Rehe treffen. Auf 1530 Metern geht es vorbei an einem Gebäude mit einer Empfangsantenne, der Post und weiter bis zum Pass S. Giovanni (1615 Meter). Hier sind einige der Häuser noch bewohnt. Sie befinden sich jetzt auf einem angenehmen Plateau. Die kleine, weiße Straße läuft zwischen Wiesen voller Blumen, an der Kirche S. Giovanni vorbei mit schönem Blick in die Marmara. Hier sollten Sie eine Rast einlegen! Nach Ihrer Rast folgen Sie anstelle der Straßen der blau-gelben Markierung nach Canosio, das mit seinem schönen Glockenturm unter Ihnen liegt. Wir empfehlen Ihnen den Weg über den Marmara-Bach nach Lubach. Von dort folgen Sie links der asphaltierten Hauptstraße Richtung Marmara-Vernetti, bis Sie auf der linken Seite einen Campingplatz und auf der rechten Seite eine kleine, weiße Stromzentrale sehen. Folgen Sie bitte der Hauptstraße ca. 10 Minuten weiter hinauf, bis Sie nach zwei weiteren Kehren den Ort Vernetti erreichen. Im Zentrum des kleinen Dorfes liegt die Locanda Occitana Ceaglio. Hier sind Sie für zwei erholsame Tage zu Gast bei Fulvia und Alberto und deren Kindern. Die Häuser ringsum sind von der Familie restauriert worden und gruppieren sich wie ein kleines Dorf um den alten Brunnen. Ein schöner Platz zum Ausruhen! Oder doch nicht? Von der Familie Ceaglio erhalten Sie viele Tipps für gemütliche kleine Tageswanderungen im oberen Marmara-Tal, wo es Blumenwiesen und Kühe auf den Wiesen gibt. Dabei haben Sie stets Ausblick auf die imposanten Monviso-Berge, die sich im benachbarten Valvareite-Tal erheben (das Valvareite-Tal ist vielen als Ursprung des Flusses Po bekannt). Oder Sie wandern zum Lago Resile in einem anderen kleinen Tal. Besonders schön ist ein Besuch der Kirche Parrocchia di Marmara mit wunderschönem Holzfußboden. Toller Blick über das Tal. Selten ist ein kleiner Friedhof so malerisch! Hier sind Sie im Herzen der Alpen mit Steilwänden und Almwiesen. Am Abend lassen Sie sich von Fulvias Küche mit leckeren Antipasti (ganz Piemont ist dafür berühmt!), kräftigen Suppen, dem ersten und zweiten Gang und nicht zu vergessen, dem leckeren Nachtisch verwöhnen. Die Nächte sind hier klar und angenehm frisch und die Sterne ganz nahe.
Wenn wir anstelle der Locanda Ceaglio in Vernetti die Locanda Mascha Parpaja in Preit reserviert haben, beginnt Ihr Tag morgens mit einem Transfer vom La Tanó di Grich zum Ausgangspunkt Ihrer Tageswanderung, einem Parkplatz in Chialvetta. (Hinweis: Diese Wandervariante nach Preit ist anspruchsvoller als die erste und daher eher mit größeren, wandergeübten Kindern zu empfehlen. Die Strecke sollte außerdem erst ab Juni bewandert werden, da in den oberen Regionen vorher teilweise noch Schneefelder liegen. Wenn Sie im Marscha Parpaja in Preit übernachten, aber die leichtere Wandervariante wählen möchten (wie oben als erste Variante beschrieben), so ist dies auch möglich. In diesem Fall rufen Sie in der Locanda Marscha Parpaja an, wenn Sie Canosio erreicht haben. Dann werden Sie abgeholt und zu Ihrer Unterkunft gebracht. Diesen Punkt klärt Bruna Sardi auf Wunsch gerne bereits bei Antritt Ihrer Reise.)
Vom Parkplatz aus nehmen Sie die gelb-blau gekennzeichnete Weg-Variante des Percorsi Occitani. Der Weg verläuft aufwärts Richtung Süden, an der Grenze eines Lärchenwaldes. Nachdem Sie die Wiesen südlich von Chialvetta passiert haben, führt der Weg weiter zwischen hohen Bäumen hindurch, wechselt dann plötzlich die Richtung und verläuft weiter nach Osten. Nachdem der Weg mit einem anderen Wanderweg, der aus Perotondo heranführt, zusammentrifft, geht es weiter in ein kleines Tal. Auf der linken Seite an einer grünen Weide vorbei, erreicht man, immer am Rand des Lärchenwaldes entlangwandernd, einen breiten Sattel oberhalb der Grange. Nach einem kurzen Abstieg erreichen Sie ein kleines Tal und steigen danach an der Flanke eines Kamms wieder auf. Der Weg führt weiter durch offenes und fast ebenes Gelände, man nähert sich dem Bach Petello. Im Zentrum des Bachtals lassen Sie einige Pfade, die in Richtung Piutas führen, links liegen und überqueren zwei Arme des Flusslaufs. Dann steigt man die sanfte Flanke der Ciabat-Berge hinauf. Der Wanderweg ist jetzt gut mit den gelben Zeichen des Percorsi Occitani gekennzeichnet. Er verläuft an den Resten eines alten Hüttenwerks entlang hinauf, durch offenes Gelände an der südlichen Seite der Ciabert-Berge entlang und mündet in einen breiten Pass. Nach einem breiten Sattel südlich der Ciabert-Berge verläuft der Weg an einer alten, steinernen Abgrenzung entlang. Über eine leichte Steigung nach Norden erreicht man einen zweiten kleinen Sattel. Der Weg verläuft weiter auf halber Höhe an der nord-östlichen Seite der kleinen Berge. Danach erreichen Sie die höchste Stelle dieses Wandertages, den gut zu erkennenden Sattel-Pass von Soleglio Bue. Von hier an folgen Sie weiter den Kennzeichnungen und steigen hinab ins Tal von Preit. Sie haben zwei Möglichkeiten: - Sie nehmen den steileren, kürzeren Weg hinab nach Preit oder - Sie verlängern den Abstieg, indem Sie den Kehren der kleinen, steinigen Straße bis nach Grange Selvest folgen. Von hier erreichen Sie in 10 Minuten über eine asphaltierte Straße Preit und Ihre Unterkunft. Das schöne Gasthaus Mascha Parpaja ist in okzitanischem Stil gehalten. Ihre Gastgeberin Jenny spricht mehrere Sprachen, auch Deutsch. Freuen Sie sich auf eine hervorragende Küche und mit etwas Glück auf einen Abend mit okzitanischen Tänzen. Das Mascha Parpaja eignet sich ebenso wie die Locanda Ceaglio bestens für erholsame Verlängerungstage. Jenny gibt Ihnen gerne Ausflugstipps, z.B. können Sie in einer Stunde zum schönen Lago Nero wandern.
Gehzeit: 3,5-4h; landestypischer Berggasthof [FA]

6. Tag Ruhetag

Heute legen wir einen Ruhetag ein. (Siehe Tag 5)
landestypischer Berggasthof [FA]

7. Tag Wanderung von Marmara-Vernetti über Palent-Macra bis nach Macra-Bedale

Wenn Sie in Preit übernachtet haben, werden Sie morgens, wenn möglich gemeinsam mit anderen vamos Gästen, mit dem Auto oder dem Kleinbus zum Ausgangspunkt Ihrer Wanderung gebracht. Der Transfer dauert ca. 20 Minuten und kostet ca. 2 € pro Person. Von Vernetti aus wandern Sie hinauf bis Borgata superiore. Hier treffen Sie auf die gelben Markierungen des
Percorsi Occitani (ca. 45 Minuten). Wenn Sie auf diesen Wegabschnitt mit 300 Metern Höhenunterschied verzichten möchten, können Sie sich auch gegen eine Gebühr von ca. 15 € für bis zu vier Personen mit einem PKW hinaufbringen lassen. Bei mehr als vier Personen erfolgt der Transfer mit einem Kleinbus. In diesem Fall kündigen Sie den gewünschten Transfer bitte am vorherigen Abend in der Pension Ceaglio an und sprechen mit anderen Familien dieselbe Abfahrtzeit ab - das spart Kosten und erleichtert Ihren Gastgebern die Organisation. Sie wandern auf einer ehemaligen napoleonischen Militärstraße: Angeblich wollte Napoleon hier die Kanonen weiter ins Nachbartal bringen. Angenehm wandern Sie durch Blumenfelder, immer mit Blick auf den gegenüberliegenden Monviso, S. Martino und Elva auf der anderen Seite des Mairatals - ein Genuss! Ein paar Bänke laden zum Verweilen ein, die Sonneneinstrahlung ist sehr stark und es gibt keinen Schatten, aber eine angenehme Brise. Auf einer Anhöhe, ca. 1 Wegstunde vor Palent, biegt die strada napoleonica in einen Buchenwald mit blau-gelber Markierung hinunter nach Bassura. Wenn Sie den Wandertag kürzer gestalten wollen, z.B. weil Ihre Kinder etwas ‚kürzer treten' möchten, können Sie diese Abkürzung nach Bassura nehmen und sich von dort aus von Bruna mit dem Auto abholen lassen. Dies müssen Sie allerdings dann schon morgens in Vernetti entscheiden und telefonisch mit Bruna vereinbaren.
Wenn Sie den regulären Weg weitergehen, biegen Sie nicht nach Bassura ab und folgen weiter der gelben Markierung. Nach einer Weile erreichen Sie ein Wasserreservoir und es beginnt ein kleiner Feldweg: Auf der rechten Seite der Straße kommt man weiter zu steilen Plantagen mit dem legendären Gewürzkraut Genepi. Das ist das Königreich von Matteo und Virginia. Hier wird nach ursprünglicher Art der beste Genepischnaps der Umgebung hergestellt - eine "Medizin" aus biologisch-dynamischer Landwirtschaft, die zwar nicht billig, aber sicher das beste Souvenir aus dem Tal ist! Sie sind in Palent mit seinen uralten Häusern an steilen Hängen und dem ursprünglichen Ambiente angekommen. Hier wohnen nur Virginia und Matteo und gelegentlich zwei Freunde sowie ein Mitarbeiter von Matteo. Schade, dass Mateo, einer der Mitbegründer des Okzitanischen Wanderweges, seine spannenden Erzählungen über die Geschichte des Tals nur auf Italienisch zum Besten geben kann. Nach Palent verläuft der Wanderweg entlang der kleinen, asphaltierten Straße, auf der es kaum Verkehr gibt, weil sie nur in den Ort Palent führt. Der Weg dauert ca. 45 Minuten. Im Ort Coletto verlässt der gelb markierte Weg die Straße und geht in einigen Kehren bis nach Serremorello. Dort gibt es eine deutliche Abzweigung. Sie nehmen den linken Weg hinunter in einen schattigen Waldweg, bis Sie die kleine Asphaltstraße erreichen. Dieser folgen Sie am Rand bis zum Fluss Maira, bevor der Bach Celle in die Maira fließt. In der Nähe ist eine Brücke; dort gibt es im Sommer eine schöne Badestelle. Wenn es sehr warm ist, kann man sich beim Baden abkühlen! 20 Minuten später treffen Sie wieder auf die Hauptstraße des Mairatals und das “La Tappa", wo Sie von Signora Bruna erwartet werden.
Gehzeit: 4,5-5h; landestypischer Berggasthof [FA]

8. Tag Abfahrt

Heute heißt es Abschied nehmen. Sie treten Ihre indivduell organisierte Heimreise an.
[F]

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Dieses ist eine ideale Reise für Familien mit Kindern - kleinen "Naturfreunden", die Freude am Wandern und auch eine Vorliebe für die italienische Küche haben.
Die 4- bis 6-stündigen Wanderungen dieser Tour führen Sie durch eine fast vergessene, ursprüngliche Alpenregion von großer Schönheit in Höhenlagen zwischen 875 und knapp 2.000 Metern. Sie bewegen sich auf einem gut ausgebauten Wegenetz, das keine besonderen Anforderungen stellt. Dennoch sollten Sie entsprechend Kondition mitbringen (d. h. gewohnt sein, mehrere Stunden am Tag mühelos zu wandern). Die Wanderetappen führen durch Wald, Weinberge, hohe Wiesen und über schmale Wege, vorbei an vielen, zum Teil verlassenen Dörfchen mit schönen Häusern, Kirchen und Brunnen. Auf Ihrer Wanderung stoßen Sie nicht auf richtige Badestellen, aber viele Wasserbrunnen säumen Ihren Weg. Die einzige Bademöglichkeit, je nach Wasserstand, bietet sich am Anfang und am Ende Ihrer Wanderung beim Fluss Maira.
Während Ihrer Wanderwoche übernachten Sie in Berggasthöfen (Posto Tappa), wo Sie am Abend ein köstliches und üppiges Menü erwartet. Für den Tag lassen Sie sich am besten ein Lunchpaket einpacken (gegen Entgelt), da Sie unterwegs meist keine Möglichkeit haben Lebensmittel einzukaufen. Nur an wenigen Tagen treffen Sie auf einen 'Alimentari', d.h. einen kleinen Supermarkt.
Während der Wanderetappen tragen Sie lediglich Ihren Tagesrucksack, das restliche Gepäck wird für Sie von Unterkunft zu Unterkunft transportiert. Die leichten vier- bis sechsstündigen Wanderungen sind für Kinder ab circa acht Jahren geeignet.

Einreisebestimmungen: Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz genügt für die Einreise nach Italien der gültige Personalausweis/Reisepass bzw. die gültige nationale Identitätskarte. Kinder unter 16 Jahren benötigen einen Kinderausweis oder müssen im Pass eines Elternteils eingetragen sein. Weitere Informationen zu Einreisebestimmungen und Botschaften/Konsulaten erhalten Sie mit den ersten Reiseunterlagen.
Für Reisen nach Italien sind keine Impfungen vorgeschrieben. Grundsätzlich sollte der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio überprüft und ggf. aufgefrischt werden. Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich beim unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de

Kooperation: Diese Reise wird von unserem Kooperationspartner vamos Eltern-Kind-Reisen veranstaltet. Es gelten die Geschäftsbedingungen von vamos Eltern-Kind-Reisen, die Sie im Anschluss an das Detailprogramm finden.

Wichtige Hinweise: Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen und/oder -änderungen kommen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir jedoch keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen. Bitte beachten Sie, dass Hauser exkursionen vor allem bei kurzfristigen Buchungen von Anschlussflügen keinen Einfluss auf die Übergangszeiten hat und sich durchaus einige Stunden Aufenthalt ergeben können.

Klima

Im Sommer sind die Temperaturen in der Regel angenehm warm. In den Bergen müssen Sie immer mit Wetterumschwüngen, Regen und Abkühlung rechnen. Bitte beachten Sie, dass es sich beim Valle Maira um eine alpine Region handelt, in der es in höheren Lagen sogar im Juni noch Schnee geben kann.

Ausrüstung

Für die Wanderetappen benötigen Sie wasserfeste, knöchelhohe und gut eingelaufene Wanderschuhe mit guter Profilsohle sowie einen Tagesrucksack (in dem Sie das Notwendigste, z. B. Wasserflasche, Regenschutz, Fotoapparat usw. verstauen). Winddichte Wanderbekleidung, Kopfbedeckung, Sonnen- und Regenschutz sollten in Ihrem Gepäck nicht fehlen.

Gepäck

Ihr Gepäck wird ein einem Minibus von Unterkunft zu Unterkunft transportiert. Sie tragen auf den Wanderungen nur Ihren Tagesrucksack.

Reiseveranstalter

Diese Reise wird veranstaltet von unserem Kooperationspartner Vamos Eltern-Kind Reisen. Es gelten die Geschäftsbedingungen von Vamos Eltern-Kind Reisen, die Sie im Anhang an das Detailprogramm finden.

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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Piemont - Valle Maira, Fotograf: Vamos
Piemont - Valle Maira, Fotograf: Vamos
Piemont - Valle Maira - Schmetterling, Fotograf: Vamos
 
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