Albanien

„A shore unknown“

– ein unbekanntes Gestade. So beschrieb Lord Byron vor zweihundert Jahren Albanien. Das Land zählt noch heute zu den am wenigsten bekannten Regionen Europas. Doch die nahezu unberührten Landschaften, die geschichtsträchtigen Orte und antiken Stätten Albaniens sind eine Reise wert.
 
Aus luftiger Höhe genießen Sie vom Küstengebirge aus wunderbare Ausblicke auf das herrlich blaue Meer, dessen Wellen etwa 2.000 Meter tiefer ans Ufer schlagen. Auf der anderen Seite ragen mächtige Gebirgszüge Schicht um Schicht auf bis zum Ohrid-See, der die östliche Grenze zum Nachbarland Mazedonien bildet.

Jahrtausendealtes Neuland

Steile Gipfel, tiefe Schluchten und üppige Wiesen voller Alpenblumen machen die Albanischen Alpen im Norden des Landes zu einem wunderbaren Wandergebiet. In den versteckten Tälern erreichen Sie Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Gastfreundschaft hat Tradition im Land der Skipetaren, wie die Albaner sich selbst bezeichnen.  

Aber nicht nur die Bergwelt, sondern auch die bewegte Historie des Landes erwartet den Besucher. Trotz seiner unzugänglichen Lage war die Region immer schon als „Tor zur Adria“ heiß umkämpft. Ruinen von Amphitheatern, wuchtige Burgen und verblassende Fresken in byzantinischen Kirchen zeugen von einem reichen kulturellen Erbe. In der alten Handelsstadt Gjirokastra und in Berat, der „Stadt der tausend Fenster“, wird Geschichte lebendig. Die Hauptstadt Tirana dagegen umfängt Sie mit dem pulsierenden Leben einer modernen Großstadt. Eine Reise nach Albanien ist eine Reise in jahrtausendealtes „Neuland“.

Reiseleiter für Albanien