Tierschutz

Achtung vor dem Leben

Genau wie uns das Leben und die Lebensumstände der Menschen am Herzen liegen, ist uns auch das Wohlergehen der Tiere in den von uns bereisten Ländern wichtig. Unser Ziel ist es, durch unsere Reisen nicht zum Verursacher oder Unterstützer von Tierleid zu werden. Dies ist ein weites Feld und so sind wir auf die Mithilfe und die Informationen unserer Reiseleiter, unserer Partner vor Ort und auch Ihnen, die Sie die Umstände vor Ort live erleben, angewiesen.
Nur so können wir von möglichen Misständen erfahren und in Zusammenarbeit mit unseren Partnern vor Ort auf diese reagieren. Im folgenden möchten wir Ihnen einige Bereiche vorstellen, auf die wir uns bisher im Speziellen konzentriert haben.

 

Elefantentourismus

Reisen, mit einem engen Kontakt zu Elefanten (z.B. füttern und reiten), werden zunehmend beliebter. Doch der Tourismus kann zur Gefahr für die Rüsseltiere werden, wenn das gewinnbringende Geschäft die Nachfrage nach Tieren in Gefangenschaft fördert. Immer mehr wildlebende Elefanten werden extra für Tourismus-Attraktionen gefangen, Jungtiere von ihren Müttern und der Herde getrennt und abgerichtet. Ein Elefant würde nie einen Menschen auf seinem Rücken dulden. Dies ist nur möglich, wenn man ihm vorher seinen Willen bricht: durch Futter- und Wasserentzug, Misshandlungen, wo den Tieren Metallhaken in die empfindlichen Ohren oder Rüsselpartien gestoßen werden, um sie zu bändigen oder durch Schlafentzug, eine besonders harte Foltermethode, um die Tiere willig zu machen.

Wir haben uns intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt und haben uns dazu entschlossen, Angebote mit Elefanten weltweit aus dem Programm zu nehmen.

Bei Reisen in Gebiete, wo optionale, nicht im Programm enthaltene Besuche von z.B. Elefanten-Waisenhäusern oder Tierbeobachtungen angeboten werden, klären wir unsere Kunden vor der Reise mit einem Informationsblatt auf und geben eine Besuchsempfehlung für unterstützenswerte Projekte. Die Informationsblätter finden Sie über folgende Links:
- Informationsblatt Nepal
- Informationsblatt Sri Lanka
- Informationsblatt Südafrika

Detaillierte Informationen zum Thema Elefantentourismus finden Sie auch auf folgender Internetseite: www.prowildlife.de

 

 

Lasttiere auf Reisen - unsere Mule Policy

Nach zähem Ringen haben wir als erster deutscher Reiseveranstalter klare Leitlinien zur Behandlung der Maultiere  auf unseren Marokko-Trekkings eingeführt. 

Die Leitlinien bedeuten für Sie als Kunde:

Sie können sicher sein, dass keine geschundenen Tiere den Urlaubsspass verderben. Sie erleben lächelnde Mulis, die ihr Gepäck tragen, weil sie gutes Futter erhalten, ausreichend getränkt werden, keine offenen Wunden haben, nicht überladen sind, kein Mulitreiber noch oben drauf sitzt  und sie kein Metall (Trense) im Maul haben, das sie verletzt und am Fressen hindert. Die Mulitreiber werden geschult und bekommen mehr Lohn. Sie haben Reiseleiter, die voller Begeisterung etwas über die Mulis zu erzählen wissen. 

Die Inhalte der Mule Policy können Sie hier nachlesen. 

Unsere Mule Policy hat ihre Wurzeln in der Mule-Care-Initiative eines britischen Reiseveranstalters. Die Initiative beschäftigt sich intensiv mit der Thematik „Lasttiere auf Trekking-Reisen“ und hat dazu eine Check-Liste erstellt, mit deren Hilfe sich der gesundheitliche Zustand und die Behandlung der Lasttiere besser einschätzen lässt. Es geht dabei um Lasttiere aller Art, also Esel, Maultiere, Kamele, Yaks etc. In Zusammenarbeit mit unserer örtlichen Agentur in Marokko findet derzeit primär Aufklärungsarbeit statt, um die Mulitreiber vor Ort zu sensibilisieren. 

Die Mule-Care-Initiative organisiert auch Info-Veranstaltungen in den betroffenen Ländern.
Wir freuen uns, dass unsere Agentur in Marokko, eines der vielen Länder, wo wir mit Tragtieren arbeiten, an einem von der "Mule-Care-Initiative" im Februar 2015 organisierten Workshop teilgenommen hat.