Charakter
Schwierigkeit
Höhe 2.696
Hotel-Übernachtungen 16×
↑bis 850 Hm, ↓bis 850 Hm

Japan - Fantastische Bergwelten mit Norbert Berger

Wanderreise durch die Japanischen Alpen von Tokyo nach Kyoto

  • Wanderungen: 5 x leicht (2 - 3 Std.), 3 x moderat (4 - 6 Std.)
  • Die Buddha-Skulpturen beim Wandern entlang der historischen Salzstraße bewundern
  • Schneeaffen beim Bad in den heißen Quellen des Jigokudani-Nationalparks beobachten
  • Durch den Herbstwald der Shiga-Hochebene auf dem „Ikemeguri Nature Trail" wandern
  • Mit den Mönchen im Eihei-ji-Tempel in Fukui den Zen-Buddhismus hautnah erleben
  • Den Spuren der Samurai auf dem Nakasendo-Trail "mitten durch die Berge" folgen
  • In der pulsierenden Metropole Tokyo in das moderne Japan eintauchen
Affen liegen faul in heißen Quellen, rote Libellen blitzen in der Sonne. Die knorrigen Bäume biegen sich vom Gewicht der reifen Kaki-Früchte. Ein alter Mann gießt seine Bonsaibäumchen vor dem Haus und schenkt mir im Vorbeigehen ein Lächeln. Obwohl ich seit vielen Jahren durch die Japanischen Alpen wandere, begeistern mich die faszinierenden Bilder immer wieder aufs Neue. Die Ursprünglichkeit nimmt uns mit auf eine Zeitreise weit weg vom Alltag. (Norbert Berger) Wir wandern durch duftende Zedernwälder und rauschende Bambushaine, wir folgen alten Pilgerpfaden und traditionellen Handelswegen und steigen auf den aussichtsreichen Gipfel des Karamatsu-Dake. Auf dem „Ikemeguri-Nature-Trail" in der Shiga-Hochebene folgen wir den vom Herbstlaub gefärbten Alleen, auf der historischen Salzstraße „Shio No Michi" den zahlreichen Buddha-Skultpuren und auf dem "Nakasendo-Trail" den Spuren der Samurai durch die Berge. In Matsumoto besuchen wir die imposante Krähenburg, in Magome das historische Teehaus und in Takayama die Sake-Brauereien in der Altstadt. Neben den verschlafenen Dörfern des Hinterlandes erleben wir in den Städten den vollen Kontrast: Der Geist der alten Zeit flattert noch immer durch die buddhistischen Tempel und Shinto-Schreine von Kyoto, die Moderne strahlt uns in den futuristischen Gebäuden und knalligen Leuchtreklamen von Tokyo entgegen. Wir lernen mit Norbert die Gesichter Japans kennen, genießen Einblicke in tief verwurzelte Traditionen und Ausblicke auf die Technik der Zukunft. Und dabei verfallen wir ganz sicher dem Charme der Gegensätze.
Reisetage: 18
Teilnehmeranzahl: 8 – 15 Personen

Tag 1: Anreise

Flug nach Tokyo.

Tag 2: Erkundung Tokyo

Willkommen in der Megacity! Tradition und Moderne, Wolkenkratzer und Tempelanlagen, Leuchtreklame und Zen-Kultur - die Stadt hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Wir fahren mit dem Zug in die Stadt und beziehen unser Hotel im Asakusa-Viertel. Anschließend unternehmen wir einen ersten Bummel durch das charmanten Asakusa und besuchen den Asakusa-Kannon-Tempel - das meistbesuchte Heiligtum der Tokyoter. Von der Tradition in die Moderne schweifen? Kein Problem. Wir besuchen den Tokyo Skytree (643 m) und genießen den atemberaubenden Blick auf das endlose Häusermeer, bei klarer Sicht sogar die Schneekappe des Fuji. Danach geht es in Ameyoko-Cho, die lebhafte Einkaufsmeile der Stadt. Hier werden viele verrückte neue Trends geschmiedet und auch gleich in knallbunten Geschäften von noch bunter gekleideten Verkäuferinnen an den Mann gebracht. Und auch abends stürzen wir uns ins quirlige Treiben - die Auswahl an Restaurants ist unbegrenzt.

Tag 3: Fahrt mit dem Shinkansen nach Nagano, Weiterfahrt über Obuse nach Yamanouchi

Eine Fahrt mit dem Schnellzug Shinkansen ist ein Erlebnis. Er ist nicht nur super schnell und super pünktlich, sondern auch super präzise - er hält zentimetergenau am Bahnsteig. In Windeseile erreichen wir die Stadt Nagano, mitten in den Japanischen Alpen. Wir steigen um in den "normalen Zug" und gleiten durch die Berglandschaft bis nach Obuse. Wie entsteht aus Wasser, Reis und Edelschimmel das japanische Nationalgetränk? Wir finden es heraus - beim Besuch der Sake-Brauerei! Nachdem wir uns schon der Braukunst gewidmet haben, bleiben wir künstlerisch und besuchen das Museum des Künstlers Hokusai, der vor allem durch seine bunten Ukiyo-e-Holzschnitte bekannt wurde. Wir steigen noch einmal in den Zug und erreichen am späten Nachmittag Yamanouchi, eine kleine Stadt in den Bergen. Wir beziehen unsere Zimmer für die folgenden Nächte und lassen den Tag beim gemeinsamen Abendessen im Ryokan gemütlich ausklingen.

Tag 4: Wanderung auf dem Ikemeguri-Nature-Trail im Shiga-Naturpark

Nach dem Frühstück schnüren wir heute zum ersten Mal unsere Wanderschuhe. Der Bus bringt uns in den Shiga-Naturpark, wo wir dem Ikemeguri-Nature-Trail folgen. Der Weg führt uns durch eine wunderschöne Naturlandschaft, vorbei an Seen, Teichen und Sümpfen. Dichte Wälder bedecken die Berge und das bunte Laub der Bäume sorgt für eine herrliche Herbststimmung. Wir steigen auf zum Gipfel des Mount Shigayama (2.040 m) und genießen unser Mittagspicknick. Anschließend wandern wir weiter bis nach Maruike, von wo uns der Bus zurück nach Yamanouchi bringt - wie wäre es mit einem Bad im Onsen vor dem Abendessen?

Tag 5: Wanderung im Jigokudani- Nationalpark mit Affen-Beobachtung

Wir fahren mit dem Bus in den Nationalpark Shiga Kogen. Die Berglandschaft ist zwar vor allem für den Wintersport bekannt, aber die Hochebene ist lädt auch zum Wandern ein. Wir folgen einem Rundwanderweg und fahren dann weiter in den Jigokudani-Nationalpark. Die schweren Schneefälle, die Kälte des Winters und die abweisend steilen Berghänge sind eigentlich kein Paradies für Affen - wären da nicht die verlockenden heißen Quellen. Aus dem Boden des ,,Höllentals" sprudelt das warme Wasser und lockt die japanischen Rotgesichtsmakaken jeden Morgen zum Outdoor-Bad. Wir beobachten die Affen in den Wasserbecken und beim Spielen in den Bäumen - Kameras griffbereit! Am frühen Nachmittag wander wir zu unserer Unterkunft und können auch selbst nochmal ein heißes Bad im Onsen nehmen.

Tag 6: Fahrt nach Hakuba, Wanderung auf der historischen Salzstraße

Auf nach Hakuba! Der Bus bringt uns auf dem Olympia-Highway in einen der schönsten Orte in den Japanischen Alpen: Hakuba ist im Sommer ein wahres Paradies für Bergwanderer, aber im Herbst auch nicht weniger schön - nur weniger besucht. Wir beziehen unsere kleine Pension, schauen uns im Dorf um und suchen uns ein gemütliches Restaurant zur Mittagszeit. Am Nachmittag schultern wir unseren Rucksack: Die historische Salzstraße „Shio No Michi" führt uns bis nach Ohmachi, der Weg gesäumt von Buddha- und Kannon-Skulpturen. Warum wurden sie aufgestellt? Und welche Bedeutung hatte die Straße zur Edo-Zeit? Wir lauschen den Geschichten unseres Reiseleiters - bei Wandern und beim gemeinsamen Abendessen.

Tag 7: Wanderung auf den Karamatsu-Dake

Heute geht es zur Talstation der Gondel Hakuba Hapo und von dort hinauf (1.830 m). Von dort wandern wir hinauf zum Happo-ike-See. Die gezackten Bergspitzen spiegeln sich in dem glasklaren Wasser und sorgen für eine idyllische Atmosphäre. Nach einer kurzen Pause gehen wir weiter - zunächst auf einem breiten Weg, später zunehmend steiler. Nach einigen felsigen Abschnitten erreichen wir schließlich den Gipfel des Karamatsu-Dake (2.696 m). Vor uns eröffnet sich das Panorama der Japanischen Alpen, wir blicken hinunter in die Täler und bis zum Japanischen Meer. Bei guter Sicht entdecken wir im Osten die weiße Spitze des Fuji. Wir wandern zurück nach Hakuba und wer möchte, kann noch einmal im Onsen baden.

Tag 8: Zugfahrt nach Matsumoto, Erkundung der Burgstadt

Der Zug bringt uns nach Matsumoto, unser Hauptgepäck schon heute nach Magome transportiert. Daher packen wir alles in den Tagesrucksack, was wir für die folgende Nacht benötigen, und machen uns mit leichtem Gepäck auf den Weg. Gleich nach unserer Ankunft in Matsumoto steht das Wahrzeichen der Stadt, die eindrucksvolle Burg auf dem Programm. Warum wird sie Krähenburg genannt? Und warum wurde sie nicht wie viele anderen Burganlagen auf einem Berg errichtet? Nachdem wir alle Geheimnisse gelüftet haben machen wir uns auf den Weg in die historische Altstadt und mischen uns unters Volk! In den alten Holzgebäuden locken kleine Lokale zur Mittagszeit, in den Geschäften finden wir hübsche Souvenirs zu Hause. Wir genießen die Atmosphäre der Burgstadt, in der sich Mittelalter und Moderne auf charmante Weise treffen.

Tag 9: Zugfahrt nach Narai, Wanderung auf dem alten Handelsweg Nakasendo

Nach dem Frühstück steigen wir wieder in den Zug. Wir gleiten durch das Kiso-Tal und bewundern die Japanischen Alpen um uns, bis wir das historische Dorf Narai erreichen. Wir schnüren unserer Wanderschuhe und folgen dem Nakasendo, dem "Wanderweg durch die Berge". Früher waren hier Händler, Boten und Samurai unterwegs, heute freuen sich Wanderer über den Weg durch die Bergwelt. Wir suchen uns einen Platz mit Aussicht zur Mittagszeit, bevor wir dem Weg bis Yabuhara Station weiter folgen. Dort steigen wir wieder in den Zug, der uns nach Nakatsugawa bringt. Von hier ist es nur noch ein kurzes Stück mit dem Bus nach Magome, wo unser Hauptgepäck bereits im Ryokan auf uns wartet. Welche Bedeutung hatte Magome in der Edo-Zeit? Wir sitzen am Abend gemütlich zusammen und tauchen weiter ein in die Geschichte des Landes.

Tag 10: Wanderung auf dem alten Handelsweg Nakasendo

Noch einmal lockt uns der Nakasendo! Der Weg führt von Magome durch kleine Dörfer, vorbei an tiefgrünen Reisfeldern und rauschenden Wasserfällen. Durch schöne Mischwälder erreichen wir den Magome-Pass und legen im historischen Teehaus eine Pause ein. Dann geht es weiter bis nach Nagiso, wo wir den Bus zurück nach Magome nehmen. Am Nachmittag bleibt noch Zeit, um durch die Gassen des Dorfes zu bummeln. Wir essen auch heute Abend im Ryokan - häufig werden im Hinterland noch Spezialitäten aus wild wachsendem ,,Berggemüse" serviert!

Tag 11: Fahrt nach Takayama, Erkundung der historischen Stadt

Wir fahren weiter mit dem Bus in die Bergstadt Takayama. Die Stadt ist für ihre historischen Gebäude bekannt, aber noch eindrucksvoller ist das Panorama des Hida-Gebirges. Die gezackten Gipfel der Bergketten ragen 3000 m in den Himmel und bilden einen eindrucksvollen Rahmen. Wir beziehen unser Hotel und machen uns dann auf den Weg in die Altstadt. Wie sah es hier zur Zeit der Tokugawa-Herrscher aus? Wir schlendern durch die Gassen und werfen einen Blick in die Antiquitäten- und Kunsthandwerks-Geschäfte. Am Abend suchen wir uns ein traditionelles Restaurant - das exquisite Hida-Rindfleisch, das am Spieß oder als Sushi verkauft wird, gilt als Delikatesse!

Tag 12: Fahrt nach Shirakawa-go, Wanderung durch die Dörfer

Die nächsten Tage reisen wir mit leichtem Gepäck, unser Hauptgepäck wird nach Fukui transportiert. Daher packen wir alles in den Tagesrucksack, was wir für die folgenden zwei Nächte benötigen, und bummeln zunächst über den Morgenmarkt von Takayama und bewundern die unzähligen regionalen Produkte. Dann geht es mit dem Bus durch die Berge bis in die Region Shirakawa-go. Im gleichnamigen Dorf beziehen wir unsere gemütliche, traditionelle Unterkunft - die kleinen strohgedeckten Bauernhäuser der Region wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und das nicht ohne Grund. Nirgendwo sonst lässt sich das alte Landleben in Japan eindrucksvoller erleben als hier und wir nehmen uns Zeit, durch das grüne Tal zu wandern. Warum haben sie so steile Dächer? Am Abend essen wir gemeinsam in unserem Minshuku.

Tag 13: Fahrt nach Kanazawa, Erkundung der Stadt

Am Vormittag geht es mit dem Bus über die bergige Nordlandroute „Hokurikudo" zur alten Burgstadt Kanazawa. Wir beziehen unsere Zimmer und machen uns dann auf den Weg in den Kenrokuen, einen der schönsten Landschaftsgärten Japans. Ob er dieses Prädikat zurecht verdient? Wir machen uns selbst ein Bild. Von Schilfgras umrahmte Teiche, plätschernde Wasserläufe, Kirschbäume, Kiefern und Steinlaternen bilden eine eindrucksvolle Kulisse. Nachdem wir uns ausgiebig umgesehen haben, zieht es uns in die Altstadt von Kanazawa, genauer in das ehemalige Geisha-Viertel "Higashi-chaya-machi" - mit den altmodischen Straßenlaternen und den dunkel gestrichenen Holzhäusern fast wie ein Sprung in vergangene Zeiten.

Tag 14: Fahrt nach Fukui, Besuch der Tempelanlage Eihei-ji

Nach dem Frühstück geht es mit dem Express-Zug entlang der rauen Küste bis in die Präfektur Fukui. Zunächst fahren wir zum Hotel, indem schon das Hauptgepäck auf uns wartet, dann geht es in den Tempel! Die vielen Holzgebäude des Eihei-ji wurden malerisch in einen Berghang hineingebaut und sind mit Korridoren und Treppen untereinander verbunden. Eingerahmt wird die Anlage von einem Zedernwald. Wir besichtigen ein paar der Gebäude und plaudern mit den Mönchen. Was bedeutet die Zen-Philosophie? Sie erklären es uns gerne und wer möchte, kann an eine Gottesdienst teilnehmen. Am Abend essen wir gemeinsam im Hotel - und tauschen unsere Erlebnisse aus.

Tag 15: Zugfahrt nach Kyoto, Erkundung der Stadt

Von Fukui geht es vormittags mit der Bahn entlang des Biwa-Sees nach Kyoto. Wir deponieren unser Gepäck im Hotel, bevor wir uns auf den Weg zum Ginkaku-ji-Tempel machen, dem Tempel des „Silbernen Pavillons". Wir haben ausreichend Zeit, uns das Tempelareal anzuschauen, bevor wir uns auf den von Kirschbäumen gesäumten „Philosophenweg“ begeben. Woher kommt der Name? Wir wandern entlang des malerischen Kanals und lassen unsere Gedanken kreisen. Anschließend bringt uns eine kurze Busfahrt zum Kiyoumizu-Tempel, der uns ein weiteres Stück Geschichte offenbart. Insgesamt liegen hunderte buddhistische Tempel und Shinto-Schreine in der Stadt verstreut, manche so klein wie eine Telefonzelle, andere prachtvoll in Zen-Gärten eingebettet. Die schönsten heiligen Stätten befinden sich hier in der bewaldeten Hügellandschaft die – ohne Zweifel. Durch diverse Gässchen gelangen wir von hier zum Yasaka-Schrein und schließlich durch die Altstadt ins Geisha-Viertel Gion. Wir sehen auch die die Sanjo-Brücke, die das westliche Ende der Nakasendo-Straße darstellt.

Tag 16: Wanderung am Berg Hiei-zan, Besuch des Tempels Enryaku-ji

Gleich am Morgen verlassen wir die Stadt. Wir fahren mit dem Zug nach Otsu am Biwa-See. Von dort steigen wir in die Seilbahn, die uns zur Hieizan-Sakamoto-Station bringt. Nun geht es zu Fuß weiter. Bevor wir aber in die tiefen Wäldern eintauchen widmen wir uns dem Tendai-Buddhismus. Wir besuchen den Enryaku-ji, einer der bedeutendsten Tempel Japans. Wir erfahren, was es mit den Marathon-Mönchen auf sich hat und ob man tatsächlich 1000 Tage meditieren kann. Nach dem ausgiebigen Rundgang wandern wir durch den herbstlichen Laubwald auf den Mount Hiei (838 m) um die Aussicht zu genießen. Von dort ist es nicht weit bis zur Seilbahn, die uns wieder hinab bringt. Am späten Nachmittag bringt uns die Bahn zurück nach Kyoto.

Tag 17: Erkundung Kyoto

Heute verbringen wir den ganzen Tag in Kyoto. Ein Linienbus bringt uns nach Westen, wo wir zunächst den Ryōan-ji-Tempel besuchen. Nicht nur das Gebäude ist weltberühmt, sondern auch der Zen-Garten, der natürliche Felsblöcke kunstvoll in feinem Sand präsentiert. Wir nehmen uns ausgiebig Zeit für die Anlage, bevor wir mit dem Bus zum Kinkaku-ji-Tempel fahren. Warum er der ,,Goldene Pavillon" ist wird schnell klar - sogar im Gartenteich spiegelt sich die goldene Fassade. Den Nachmittag verbringen wir ganz nach Lust und Laune in der Innenstadt - Zeit für eigene Entdeckungen.

Tag 18: Heimreise

Zugfahrt nach Osaka und Flug von Osaka zurück nach Deutschland.

Charakter

Profil: Auf dieser Reise erkunden wir die abgelegene Bergregion Japans. Abwechslungsreiche Wanderungen durch die Japanischen Alpen geben uns tiefe Einblicke abseits der klassischen Routen. In Tokyo und Kyoto lernen wir aber auch das moderne Leben des Landes kennen und in den Dörfern das vielfältige kulturelle Erbe. Anforderung: Voraussetzung für diese Reise sind ein hohes Maß an Flexibilität, Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu 6 Std. Gehzeit auf unterschiedlich beschaffenem Gelände. Dazu gehören vulkanisches Geröll, unebene Waldpfade und steile Steinstufen aber auch breit angelegte Wanderwege. Dabei wechseln sich Wanderungen und Besichtigungen regelmäßig ab. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die im Programm angegebenen Zeiten und Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. So auch die Besteigung des Karamatsu-Dake, die etwas anspruchsvoller ist als die sonstigen Wanderungen. Wir tragen unseren Tagesrucksack bei den Wanderungen mit dem Notwendigsten. Unterbringung: Wir übernachten in Hotels der Mittelklasse. Alle Zimmer sind komfortabel eingerichtet und verfügen über ein Badezimmer, aber sie sind klein und wirken eng für europäischen Standard (ca. 15 qm). Die Doppelbetten sind maximal 1,40 m breit. Wir bitten zu beachten, dass eine Einzelzimmerbelegung nicht immer möglich ist. Die Einrichtung in traditionellen Unterkünften, den sogenannten Ryokans, ist schlicht aber geschmackvoll. Alle Zimmer sind mit weichen Strohmatten (Tatami) ausgelegt, hinter den Schiebewänden liegt häufig ein japanischer Garten. Die Baderäume im japanischen Stil (Ofuro) sind häufig auf dem Flur und werden gemeinschaftlich, nach Geschlechtern getrennt, genutzt. Das Betreten mit Schuhen ist untersagt. Pantoffeln sowie ein Baumwoll-Kimono (Yukata) für den Weg zum Gemeinschaftsbad werden bereitgestellt. In Shirakawa-go sind wir in zwei Minshuku untergebracht. Die traditionellen japanischen Gästehäuser sind die nur wenige Meter von einander entfernt und mit einfachen, aber zweckmäßigen Zimmern und Gemeinschaftsbad ausgestattet. In den Bergen übernachten wir in familiären Pensionen, die ebenfalls "typisch" Japanisch eingerichtet sind. Teilweise gibt es nur Schiebetüren zwischen den Zimmern, die Badezimmer werden gemeinschaftlich genutzt. Verpflegung: Bei dieser Reise sind Frühstück sowie neun Abendessen inkludiert. Wir frühstücken in den Unterkünften, mittags machen wir ein Picknick oder suchen uns eine traditionelle Gaststätte. Am Abend essen wir in landestypischen Restaurants. Teilweise wird auch schon zum Frühstück "typisch japanisch" serviert, d.h. warme Speisen und Suppen sind keine Seltenheit. Die Restaurants bieten eine Bandbreite an Speisen - immerhin gehört die japanische Küche zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bitte beachten Sie, dass in der Regel nur mit Stäbchen gegessen wird, eigenes Besteck kann genutzt werden sofern es aus Plastik oder Holz ist. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist nur mit Einschränkungen möglich, da viele fleischlose Gerichte mit Fleisch- oder Fischsoße angerichtet werden. Veganes Essen ist nur schwer umsetzbar. Wir bitten um Verständnis! Fahrten: Wir reisen mit einem privaten Kleinbus durch die Berge, nutzen aber auch öffentliche Verkehrsmitteln. Dazu gehören Linienbusse, Züge, Metro und auch die moderne Hochgeschwindigkeitsbahn. Dabei ist der Stauraum für Gepäck häufig sehr eingeschränkt. Respekt: Respekt in unbekannten Kulturkreisen besonders wichtig und sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Vor allem außerhalb der großen Städte bitten wir um taktvolles Verhalten sowie Toleranz gegenüber ungewohnten Sitten und Gebräuchen der einheimischen Bevölkerung.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Trekkingschuhe Kategorie B
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • kurze Hose knielang oder Bermudas
  • Trekkinghose
  • bequeme Freizeithose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T-Shirts
  • Kurzarmhemden oder -blusen
  • Pullover oder Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • kurze Funktionsunterwäsche
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- und/oder Kälteschutz
  • Schlafbekleidung
  • Handtuch
  • dünne Mütze
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • dünne Fingerhandschuhe
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • Reisetasche auf Rollen
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Kulturbeutel
  • Oropax
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Taschenmesser
  • Schreibzeug
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Insektenschutzmittel für Haut und evtl. für Bekleidung
  • Multifunktionsstecker für landestypische Steckdosen
  • Trekkingschirm als Regen- bzw. Sonnenschutz
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Brotzeitbox
  • Impfpass
  • Bargeld, Kreditkarte, EC Karte (Bankautomat)
  • Bahnticket

Inklusivleistungen

  • Hauser-Reiseleitung ab Tokyo bis Osaka
  • Flug mit Lufthansa ab/bis München nach Tokio, zurück ab Osaka
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 8 x in Hotels, 2 x in einer Pension (Gemeinschaftsbad), 6 x Ryokans (Gemeinschaftsbad/Onsen)
  • 16 x Frühstück, 9 x Abendessen
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Hauser Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Reise ohne Flugstrecke München - Tokyo / Osaka - München -650,00 €
  • Anschlussflüge vorbehaltlich Verfügbarkeit: innerdeutsch 150,00 €; Wien, Zürich Aufpreis auf Anfrage
  • Einzelzimmerzuschlag (umfasst 13 Nächte) 470,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus
    Von/Bis: 29.09.2020 – 16.10.2020
    Preis in €: 4.498 €
    Reiseleitung: Norbert Berger
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 17.10.2020 – 03.11.2020
    Preis in €: 4.498 €
    Reiseleitung: Norbert Berger
    Verfügbarkeit: Buchbar