Charakter
Schwierigkeit
Hotel-Übernachtungen 17×
Zelt-Übernachtungen
↑bis 350 Hm, ↓bis 900 Hm

Madagaskar - Auf den Spuren der Lemuren

Trekkingreise durch Wildreservate, Nationalparks und Gebirge im Süden mit Überschreitung des Andringitra-Massivs

  • 4-tägiges Trekking im Andringita-Massiv (4 - 8 Std. täglich)
  • Wanderungen: 3 x leicht (2 - 3 Std.), 7 x moderat (3 - 5 Std.)
  • Zahlreiche Begegnungen mit Lemuren, den „Waldgeistern" Madagaskars erleben
  • Mit einheimischer Mannschaft durch das gewaltige Andringitra-Massiv trekken
  • In den Wäldern von Périnet dem morgendlichen Ruf des Indri-Lemurs lauschen
  • Tiefe Schluchten und bizarre Felsformationen im Isalo-NP durchwandern
  • In Tuléar unter mächtigen Baobabs entlang spazieren
Kugelrund sind ihre großen Knopfaugen. Keiner guckt so durchdringend und gleichzeitig so treuherzig wie die Lemuren. Sie kommen uns so nah, dass wir spüren wie plüschig-kuschelig sie sich anfühlen! Wenn es in den Wäldern pocht, ist es der Aye-Aye, auch Fingertier genannt. Er klopft an die Baumstämme, presst dann seine langen Fledermausohren an die Rinde und ortet so Maden und Larven. Ganz anders die Indris, die größte Lemurenart, die ein wenig an Teddybären erinnert. Ihre schrillen Rufe am Morgen, wenn sie lautstark ihre Reviergrenzen abstecken, wecken uns in Urwaldmanier. Landschaftliche Höhepunkte unserer Reise sind die Überschreitung des Andringitra-Gebirges mit seinen eindrucksvollen Felsformationen aus Granitstein sowie unsere Wanderungen im Isalo-Nationalpark. Zwischen Felsgrotten und tiefen Schluchten führt unser Weg ins Tal der Affen. Die Kattas hangeln sich morgens an den steilen Wänden hinunter, um zu trinken. An der Ostküste besuchen wir Reservate im Regenwald und können dort neben Lemuren und Makis eine faszinierende Pflanzenvielfalt entdecken – Farne, Lianen, Vanille und Kannenpflanzen sind nur einige der dort zu entdeckenden Flora. Genauso vielfältig sind die Einwohner dieses Landes. Madagaskar wurde vom Westen her von afrikanischen, ostwärts von asiatischen Völkern besiedelt. Wir wandern über kleine Dörfer, besuchen eine Schule und treffen unterwegs Bauern zwischen Reisterrassen und Ackerland. Zum Abschluss verbringen wir einige Tage an den Stränden des Indischen Ozeans im Fischerdorf Ifaty, wo wir unsere Reise im Schatten der Palmen entspannt ausklingen lassen.
Reisetage: 22
Teilnehmeranzahl: 6 – 15 Personen

Tag 1: Anreise nach Madagaskar

Linienflug mit Turkish Airlines von Deutschland via Istanbul nach Antananarivo. Abflug am Abend.

Tag 2: Ankunft in Antananarivo

Wir landen am Nachmittag und werden am Flughafen von unserer Hauser-Reiseleitung abgeholt. Auf dem Weg ins Hotel machen wir eine kleine Stadtrundfahrt durch die Oberstadt ins Handelsviertel. Außerdem gibt uns unser Reiseleiter eine Einführung über Land und Leute und informiert uns über weitere Details der Reise.

Tag 3: Antananarivo - Andasibé - Manambato

Nach dem Frühstück brechen wir auf und fahren Richtung Osten und erreichen zuerst Andasibé. Unterwegs besuchen wir ein privates Chamäleon- und Reptilienreservat, hier können wir unter anderem ganz kleine Chamäleons sehen und sogar auf die Hand nehmen, als auch die großen Chamäleons beobachten, wie Sie Ihre Farbe wechseln oder per „Zungenschuss“ nach Insekten schnappen. Im Anschluss Weiterfahrt nach Manambato zum Rasoabe-See, am Kanal von Pangalanes gelegen. Per Boot geht es über insgesamt drei Seen zu unserer Unterkunft (Bootsfahrt ca. 1 Std.). Der Kanal ist eine fast 700 km lange Verbindung zahlreicher Seen und Wasserläufe an der Ostküste Madagaskars.

Tag 4: Akanin'ny Nofy

Am Vormittag besuchen wir das Lemurenreservat vom Palmarium. Hier können wir den außergewöhnlichen Tieren ganz nah kommen - unter anderem können wir hier die größte Lemurenart entdecken, den Indri Indri. Das Reservat befindet sich im Regenwald, so können wir hier eine faszinierende Pflanzenvielfalt entdecken – Farne, Lianen, Vanille und Kannenpflanzen sind nur einige der zu entdeckenden Flora. Auf guten, fest angelegten Sandwegen gehen wir etwa 3 Stunden durch die leuchtend grüne Natur. Der Nachmittag am See steht zur freien Verfügung und lädt zum Baden gehen ein. Sobald es dunkel wird fahren wir mit dem Boot zu einer Insel in der Nähe (ca. 20 min Bootsfahrt) um dort die nachtaktiven Aye Aye zu beobachten. Aufgrund seiner Eigenart ist das Aye-Aye auch Fingertier genannt. Dieser seltsamste aller Lemuren hat eine ganz besondere Methode, Futter zu finden: Er klopft mit seinen langen Fingern an den Baumstamm und drückt dabei seine riesigen Fledermausohren fest an die Rinde. So ortet er die Maden und Larven im Stamm, nagt dann ein Loch in die Rinde und holt sich das Kleingetier mit seinem extrem dünnen Mittelfinger heraus. Die Madagassen fürchten das dunkle, skurrile Tier als den personifizierten Teufel, weswegen es vor einigen Jahren von der Ausrottung bedroht war.

Tag 5: Akanin'ny Nofy - Manambato - Andasibé

Am Morgen fahren wir mit dem Boot gemütlich zurück nach Manambato und steigen hier wieder auf die Autos um. Während der Bootsfahrt auf dem Kanal können wir die Vielfalt der am Ufer wachsenden Pflanzen entdecken, beispielsweise Mangroven. Mit etwas Glück sehen wir auch die Einheimischen in ihrem Alltag, wie sie fischen oder Flusskrebse sammeln. Daraufhin folgt eine abwechslungsreiche Fahrt durch das Hochland nach Andasibé. Am Nachmittag besuchen wir das private Reservat von Vakona. Eine kleine Insel, auf der 4 verschiedene Lemurenarten den Wald „unsicher machen". Die Lemuren auf dieser Insel sind sehr zutraulich, so dass wir die Tiere teilweise sogar streicheln können, denn auf dieser Insel werden Lemuren ausgewildert, die zuvor als Haustiere gehalten wurden. Wenn es dunkel wird, begeben wir uns mit Taschenlampen auf einen kurzen Ausflug: Mit etwas Glück entdecken wir während unserer Nachtexkursion den nachtaktiven Wieselmaki, der mittlerweile leider nur noch sehr selten zu sehen ist. Selbst wenn wir die nachtaktiven Lemuren nicht antreffen, begegnen wir zahlreichen Chamäleons und Fröschen, die in den verschiedensten Farben und Formen in Madagaskar zu finden sind.

Tag 6: Andasibé Sonderreservat - Vakona Privatpark

Es ist Zeit für eine weitere Exkursion in den Regenwald, wir besuchen das Sonderreservat Périnet. Hier können wir außer dem großen Indri Indri auch den seltenen goldenen Sifaka entdecken und dessen Eigenart, wie tanzend über den Boden zu springen. Im Reservat von Périnet lebt auch der Indri Indri, mit circa 70 cm Sitzhöhe die größte Lemurenart. Der Indri Indri mit seinem bärenähnlichen Aussehen hat, anders als alle anderen Lemuren, nur einen kurzen Stummelschwanz. Jeden Morgen hallt durch den Regenwald ein großes Geschrei, wenn sich die Indri-Sippen untereinander verständigen. Spätabends unternehmen wir eine Nachtexkursion um die nachtaktiven Tiere, wie einige Frösche zu beobachten.

Tag 7: Andasibé - Antananarivo - Antsirabé

Am Morgen kommen wir wieder in Andasibé an und fahren durch das Hochland, vorbei an den typischen roten Laterithäusern, Reisterrassen und Ackerland. In Ambatolampy, ca. 100 km südlich von Antatnanarivo besichtigen wir eine Alutopfwerkstatt. Einige kleine Familienbetriebe stellen hier die typischen Aluminiumtöpfe her, die im ganzen Land Verwendung finden. Am Abend erreichen wir Antsirabé und übernachten im La Résidence Sociale d'Antsirabé, das während der Kolonialzeit ein Altersheim für die Franzosen war. Seit fast 15 Jahren ist die Hälfte der Anlage als Hotel in Betrieb.

Tag 8: Besichtigung von Antsirabé und Wanderung in der Bétafo-Region

Wir besichtigen Antsirabé, die ehemalige Kurstadt der Franzosen zur Kolonialzeit. Dann fahren wir weiter nach Bétafo. Die Ortschaft Bétafo liegt ca. 20km westlich von Antsirabe, hauptsächlich lebt von Landwirtschaft. Mais, Maniok, Reis und Bohnen noch Erdnüsse anzubauen ist die Hauptaktivität der Bevölkerung. Hier beginnt unsere Wanderung durch die Dörfer. Unterwegs haben wir die Möglichkeit, mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen und ihren Alltag mitzuerleben. Wir besuchen unterwegs einen Schmied und eine Schule, immer wieder treffen wir auf lokale Bauern. Wir übernachten in Privathäusern bei einheimischen Familien.

Tag 9: Betafo - Antsirabé – Ambositra

Eine landschaftlich sehr abwechslungsreiche Fahrtstrecke durch das Hochland steht heute an. Das Hochland ist geprägt von zahlreichen Reisterrassen und Reisfeldern, dessen Grün im Kontrast zu den traditionellen roten Lehmhäusern der Einheimischen steht. Immer wieder können wir am Straßenrand Marktstände der Einheimischen entdecken, an denen Sie das in der Region angebaute Obst und Gemüse anbieten. Ebenfalls fahren wir durch mehrere kleine Orte, in denen wir das Alltagsleben der madagassischen Bevölkerung beobachten können. In Antsirabé, der ehemaligen Kurstadt der Franzosen zur Kolonialzeit, besichtigen wir eine Edelsteinschleiferei, in der wir die Bodenschätze Madagaskars sehen können. Unser Hotel liegt im Zentrum der hübschen und ruhigen Stadt Ambositra, sodass wir am Nachmittag noch einen Gang durch die Stadt unternehmen können.

Tag 10: Ambositra - Ranomafana

Besichtigung von Ambositra, der Stadt der Holzschnitzerei mit zahlreichen kleinen Familienwerkstätten ,wo wir den Handwerkern über die Schulter schauen können. Hier werden mit einfachsten Mitteln und madagassischer Gelassenheit kunstvolle Intarsienarbeiten und Schnitzereien gemacht. Im Anschluss Weiterfahrt nach Ranomafana, was übersetzt heißes Wasser bedeutet, da es hier eine Thermalquelle gibt. Der gleichnamige 43.000 Hektar große Nationalpark beherbergt zahlreiche endemische Tiere und besondere Tropenpflanzen. Wenn die Dämmerung einkehrt, unternehmen wir eine Nachtpirsch und begeben uns auf die Suche nach den Mausmakis und anderen nachtaktiven Tieren.

Tag 11: Ranomafana - Fianarantsoa - Ambalavao

Am Vormittag unternehmen wir einen vierstündigen Ausflug im Nationalpark Ranomafana und erspähen mit etwas Glück die goldenen Bambuslemuren und andere Lemurenarten. Der im Jahr 1991 als Nationalpark Ranomafana ausgewiesene Nationalpark ist einer der vielfältigsten Regenwälder der Insel. Zusammen mit weiteren Nationalparks Madagaskars (Marojejy, Masoala, Zahamena, Andringitra, Andohahela usw.) ist er seit 2007 Teil des Weltnaturerbes der UNESCO. Dank des immergrünen Regenwalds gedeiht hier eine große Vielfalt von Pflanzen wie Orchideen, Baumfarnen und Moosen. Der Park ist die Heimat von insgesamt 12 Lemuren- und 118 Vogelarten, von denen 68 in Madagaskar vom Aussterben bedroht sind. Am Nachmittag fahren wir über Fianarantsoa nach Ambalavao, in die Hauptstadt des Betsileo-Volkes.

Tag 12: Ambalavao - Sendrisoa - Antanifotsy

Frühmorgens besuchen wir die ringelschwänzigen Kattas, die im kleinen Reservat Anja angesiedelt wurden, und hoffen, sie noch beim morgendlichen Sonnenbad zu erwischen. Auf relativ guter Piste fahren wir anschließend ins Bergdorf Sendrisoa. Im Hintergrund erhebt sich das Andringitra-Gebirge, ein Bergmassiv aus Granitstein mit eindrucksvollen Felsformationen und vorwiegend endemischen Pflanzen. Heute beginnt unser 4-tägiges Trekking. Vorbei an den Reisterrassen der Betsileo wandern wir auf einem breiten Schotterweg bis nach Antanifotsy, wo wir in einer einfachen Berghütte übernachten.

Tag 13: Antanifotsy – Überschreitung des Andringitra-Massivs

Im Dorf Antanifotsy beginnt die Überschreitung des Andringitra-Massivs: Auf breiten Wegen, leicht ansteigend, immer auf den Gebirgskamm zu, gelangen wir ins typische Bergdorf Mahasoa. Von dort gehen wir steiler aufwärts und während der letzten Stunde vor dem Pass zieht die Steigung noch einmal richtig an, bevor wir nach circa 3 - 4 Stunden den Sattel auf 1.800 m Höhe erreichen und über das gesamte Gebirge blicken. Der Sattel bildet eine Klimascheide, gut zu erkennen an der Vegetation, die sich innerhalb weniger Meter verändert. Wasserspeichernde Sukkulenten, Orchideen und Palmen säumen unseren Weg beim Abstieg von der kühlen Bergregion in die wärmere, südliche Zone bis Andasy (circa 2 Stunden). Die landschaftlich außergewöhnliche Tour führt auf flacher Strecke weiter zum Catta Camp (2,5 Stunden) am Fuß des Tsaranoro-Felsens, einem schön gelegenen, komfortablen Campingplatz mit Pool, Restaurant und Bar.

Tag 14: Tsaranoro – Galeriewald - Chamäleonberg

Wer noch Lust und Kraft hat, kann heute in einer ca. 4-stündigen Wanderung den Chamäleonberg besteigen. Zunächst führt uns der Weg durch den Trockenwald von Tsaranoro, wo weitere Lemurenarten wie die Kattas zu Hause sind. Anschließend geht es stetig bergauf bis zum Gipfel des Chamäleonbergs. Oben angekommen, werden wir vom 360° Panorama belohnt. Wir haben einen herrlichen Blick über das Tal und die Landschaft der Gegend, die von Granittürmen gezeichnet ist. Wer heute aber lieber etwas entspannen möchte, kann den Tag auch entspannt im Camp verbringen.

Tag 15: Andringitra-Massiv - Vohitsaoka - Ihosy - Ranohira

Zum Abschluss unseres 4-tägigen Trekkings wandern wir talauswärts auf einem leicht auf- und absteigenden Schotterweg nach Vohitsaoka (circa 2,5 Stunden), werden abgeholt und setzen unsere Fahrt Richtung Süden fort. Noch ragen riesige, teilweise abgerundete, teilweise verwitterte Felsformationen aus der Steppe empor. Im Hintergrund das Andringitra-Gebirge, das gegen Osten in den Regenwald übergeht, wir passieren das „Tor des Südens". Die Berge werden niedriger, die Savannenlandschaft weiter, die Häuser kleiner - wir kommen ins Land der Bara, der Hirten und Halbnomaden. In Mythologie und Alltag spielt das Zebu Rind eine wichtige Rolle; das Ansehen jedes Mannes ist von der Größe seiner Herde abhängig. Nach Ihosy steigt die Straße bis zum Horombe-Plateau hinauf. Soweit das Auge reicht, führt sie schnurgerade durch Steppe und Viehweiden, bis das Isalo-Gebirge sichtbar wird und wir in Ranohira ankommen.

Tag 16: Ranohira - Isalo-Nationalpark

Unsere heutige Wanderung verläuft über das Hochplateau. Immer wieder steigt man in kleine Schluchten ab und an der anderen Seite wieder hinauf, bis auf den Gipfel des Belohamena I'salo. Der Weg ist nicht schwierig, allerdings kann es sehr heiß werden; die über das Plateau verstreuten Maulbeerbäume spenden nur wenig Schatten. Nach einer Mittagsrast auf dem Gipfel steigen wir steil in den Galerienwald einer Schlucht ab. Die Madagassen nennen diesen Ort „das Tal der Affen" (Canyon de Singes), weil sich hier die Lemuren (Kattas) morgens an den steilen Felswänden herablassen, um zu trinken. Aus dem Canyon hinaus bis zu einem Parkplatz sind wir eine weitere Stunde unterwegs.

Tag 17: Isalo-Nationalpark - Tuléar - Ifaty

Im Isalo-Nationalpark wandern wir auf das Isalo-Sandsteinmassiv zum Campingplatz am „Piscine Naturelle", einem natürlichen Wasserbecken (circa 1,5 Stunden). Das 514 m bis 1.268 m hohe Isalo-Massiv wurde durch Erdbewegungen aufgeschoben, Erosion hat aus dem Sandstein eine zerklüftete Gebirgslandschaft mit tiefen Schluchten, bizarren Felsformationen und ausgewaschenen Grotten geformt. Das Gebiet des Nationalparks umfasst mit den umliegenden Savannen und Waldgebieten insgesamt eine Fläche von 81.540 Hektar. Zur tropischen Vegetation zählen u. a. die bei uns als Zimmerpflanze bekannte Madagaskar-Palme oder verschiedene Pachypodien, dem Oleander verwandte Pflanzen. Der Pachypodium rosulatum beispielsweise sieht aus wie ein grauer, bauchiger Krug, aus dem vereinzelte Äste mit spärlichen Blättern herauswachsen - dazwischen gelbe Blüten an einem langen Stiel. Im Park leben verschiedene Lemurenarten wie der Katta und der weiße Sifaka. Dann fahren wir durch Savannenlandschaft vorbei an den ersten Baobabs bis in der Ferne der Kanal von Mozambique auftaucht. Wir erreichen Tuléar. Entlang der Strecke befinden sich einige Gräber der Mahafaly. Die 10 bis 15 Meter langen Steinbauten sind mit Malereien und Ornamenten verziert. Bitte beachten Sie, dass die Gräber heilige Stätten sind – Fotografieren ist hier absolut nicht möglich! In Tuléar angekommen lassen wir uns ein bisschen durch die Stadt treiben. Wir fahren noch ein Stück weiter und erreichen den Badeort Ifaty.

Tag 18: Badeort Ifaty und Ausflug zu den Baobabs

Vom Badeort Ifaty unternehmen wir am Vormittag einen Ausflug in das Dornland mit den zahlreichen Baobabs im Reniala Park. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

Tag 19: Badeort Ifaty

Dieser Badetag stehen zur freien Verfügung. Wer gerne zum Baden gehen möchte: unser Hotel liegt direkt am herrlichen Sandstrand. Es besteht (in Absprache mit dem Hotel) die Möglichkeit zu Schnorcheln und zu Tauchen, oder eine Fahrt in einer traditionellen Piroge unternehmen. Am Morgen können wir beobachten, wie die Fischer mit ihren Booten in See stechen, um zu fischen. Von Juli bis Oktober besteht die Möglichkeit einen Bootsausflug zu unternehmen, um die Buckelwale zu beobachten, die im Südwesten der Insel entlangziehen.

Tag 20: Flug Tuléar – Antananarivo

Gegen Vormittag fahren wir zum Flughafen in Tuléar und fliegen nach Antanananrivo. Je nach Flugzeit gestaltet sich unser Tagesprogramm heute flexibel und wir unternehmen je nach Ankunftszeit in Antananarivo noch einen Ausflug.

Tag 21: Heimreise

Der Vormittag steht uns zur freien Verfügung. Am frühen Nachmittag fahren wir zum Flughafen. Wir fliegen via Istanbul zurück nach Deutschland.

Tag 22: Ankunft in Deutschland

Am Morgen kommen wir in Frankfurt an.

Charakter

Profil: Diese Trekking-Reise führt Sie durch die Natur-Highlights in Madagaskars Süden. Höhepunkte der Reise sind ein 4-tägiges Trekking im Andringita-Massiv, ausgiebige Wanderungen im Isalo Nationalpark sowie Besuche von mehreren Wildreservaten, in denen Sie den verschiedenen Lemurenarten begegnen. Anforderung: Die Wanderungen mit Tagesetappen von durchschnittlich 3 bis 6 Stunden sind stellenweise anspruchsvoll. Da Sie in unterschiedlich beschaffenem Gelände unterwegs sind, sollten Sie trittsicher und etwas schwindelfrei sein. Wege sind zwar vorhanden, Wandererfahrung ist aber nötig. Die längste und schwierigste Etappe ist die Überschreitung des Andringitra-Massivs - Ein Tag, an dem Sie mindestens 7, eventuell bis zu 9 Stunden auf den Beinen sind. Diese Tour entspricht einem mittelschweren Trekking (etwa Schwierigkeitsgrad III), dafür sollten Sie geübt im Wandern sein und über eine gute Kondition verfügen, vor allem der Abstieg ist sehr lang, steil und führt teilweise über glatte Felsen. An diesem Tag sind 900 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen. Das Trekking im Isalo-Gebiet führt über ein Hochplateau, durch Schluchten und über steinige Pfade. Auf dem Massiv kann es, besonders im Oktober und November, sehr warm werden. Während der gesamten Reise tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit Wasserflasche und Fotoausrüstung selbst. Anderes Gepäck sowie Verpflegung werden für kurze Strecken von der Begleitmannschaft übernommen. Das Hauptgepäck bleibt im Bus und wird jeweils zur nächsten Übernachtung befördert. Die Überlandfahrten auf teils unbefestigten Straßen und Pisten erfordern Ausdauer und Durchhaltevermögen. Mittlerweile wurde die Hauptstraße zwischen Antananarivo und Tuléar restauriert und ist für afrikanische Verhältnisse eine gute Straße - die Strecken abseits der Hauptstraße sind aber nach wie vor voll von Schlaglöchern und Steinen und dementsprechend anstrengend und zeitraubend. Für Personen mit Rückenbeschwerden ist diese Reise nicht geeignet. Unterbringung: Sie übernachten in landestypischen, kleinen und familiären Mittelklasse-Hotels sowie im Camp Catta in komfortabel eingerichteten Zelten mit Stehhöhe und Feldbetten, mit Strom. Verpflegung: Zum Frühstück gibt es meist Brot, Marmelade, Honig, Ei und Früchte, variiert ein wenig von Tag zu Tag. Zum Mittagessen empfiehlt Ihr Reiseleiter abgesehen von den Trekking-Tagen eine Möglichkeit zur Einkehr. Die Speisekarte sieht meist Huhn mit Reis, Rind, Pommes, Suppe, Gemüse, Früchte und an der Küste auch fangfrischen Fisch vor. Trinkwasser wird in Wasserflaschen gekauft. Auf Madagaskar gibt es lokal gebrautes Bier, das auch in Form von Radler angeboten wird. Sonstiges: Anpassungsvermögen an teils einfache Verhältnisse und Teamgeist wird von allen TeilnehmerInnen erwartet. Durch unvorhersehbare Umstände können spontane Programmanpassungen nötig sein, Flexibilität und Verständnis trägt zum Gelingen der Reise bei. Beachten Sie auch, dass sich je nach Verkehrslage und Straßenzustand Fahrten zum Beispiel in Antananarivo ggf. verlängern können. Gelegentlich kann es zu Stromausfällen kommen.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Impfpass
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bahnticket
  • Bargeld
  • Kreditkarte
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie B
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • kurze Hose knielang oder Bermudas
  • lange Hose
  • Trekkinghose
  • bequeme Freizeithose
  • T-Shirts
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Wärmeschicht (leichte Daunenjacke oder Primaloft)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • kurze Funktionsunterwäsche
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- und/oder Kälteschutz
  • Schlafbekleidung
  • Badebekleidung
  • Handtuch
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • Sonnenbrille
  • Regenhülle für Rucksack
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • Hüttenschlafsack
  • Schlafsack bis 0° im Komfortbereich
  • Sitzkissen
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Waschsachen / Hygiene-Artikel
  • Trekkinghandtuch klein
  • Oropax
  • Reisewecker
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Feuerzeug
  • Taschenmesser
  • Schreibzeug
  • wasserfester Packsack (zur Übersicht im Reisegepäck)
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Fernglas
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Insektenschutzmittel für Haut und evtl. für Bekleidung
  • Multifunktionsstecker für landestypische Steckdosen
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Handy mit Ladekabel
  • Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Vollkornriegel, Energieriegel,"Lieblingsteebeutel")
  • Elektrolytgetränke
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Isolierschlafmatte

Inklusivleistungen

  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab/bis Antananarivo
  • Flug mit Turkish Airlines ab/bis Frankfurt via Istanbul nach Antananarivo
  • Inlandsflug ab Tuléar nach Antananarivo
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • 19 x Frühstück, 5 x Mittagessen, 15 x Abendessen
  • Übernachtung 15 x in Mittelklassehotels und Lodges, 2 x in einer Hütte bzw. Homestay (mit Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbad) und 2 x im Zelt
  • Gepäcktransport
  • Koch- und Begleitmannschaft
  • Hauser Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Andere deutsche Abflughäfen vorbehaltlich Verfügbarkeit: € 50,-; Wien, Zürich Aufpreis auf Anfrage
  • Einzelzimmerzuschlag 460,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus
    Von/Bis: 27.03.2020 – 17.04.2020
    Preis in €: 3.395 €
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 18.07.2020 – 08.08.2020
    Preis in €: 3.395 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Garantiert
    Von/Bis: 15.08.2020 – 05.09.2020
    Preis in €: 3.395 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Garantiert
    Von/Bis: 03.10.2020 – 24.10.2020
    Preis in €: 3.395 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Garantiert
    Von/Bis: 07.11.2020 – 28.11.2020
    Preis in €: 3.395 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 20.03.2021 – 10.04.2021
    Preis in €: 3.395 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar