Charakter
Schwierigkeit Ⅱ–Ⅲ
Hotel-Übernachtungen 13×
Zelt-Übernachtungen
↑bis 1300 Hm, ↓bis 2260 Hm

Marokko - Im Land der Kontraste

Trekkingreise durch Königsstädte, Wüste, Oasen und den Hohen Atlas

  • 4-tägiges Trekking im Hohen Atlas (4 - 5 Std. täglich)
  • Wanderungen: 4 x leicht (2 - 3 Std.), 1 x moderat (4 Std.)
  • Die vier Königsstädte Rabat, Meknès, Fès und Marrakech erkunden
  • Im Berberzelt zwischen Sanddünen in der Wüste übernachten
  • Durch die wilden Canyons des Todra, Dadès und Vallée des Roses wandern
  • Nomaden-Familien in kleinen Bergdörfern treffen
  • Fakultativ: Toubkal (4.167 m) - Den höchsten Berg Nordafrikas besteigen
Marokko fasziniert durch seine Vielfalt. In den alten Königsstädten Rabat und Meknès begeistern uns die reich verzierten Kasbahs, die Paläste geschmückt mit bunten Mosaiken und die wuchtigen, von Steinmetzen dekorierten Stadttore und Mausoleen. Fès zieht uns mit seiner riesigen, mittelalterlichen Medina, den unterschiedlichen Handwerksstätten und verwinkelten Gassen unweigerlich in seinen Bann. Wir lassen uns durch die Basare treiben und in einen orientalischen Traum versetzen. Im Anschluss haben wir ein kurzes Rendezvous mit der Wüste Marokkos: Wir übernachten in traditionellen Zelten zwischen den Dünen, wandern dem Sonnenaufgang entgegen und schnuppern Wüstenluft. Die Oasengärten im Tal der Rosen laden zum Erkunden ein. An der Straße der 1000 Kasbahs entdecken wir viele alte Festungsanlagen aus Stampflehm. Der Baustil soll von jemenitischen Arabern abstammen, die sich hier einst niederließen. Ait Benhaddou, die unter UNESCO-Schutz stehende Lehmburg, war Schauplatz zahlreicher Hollywood-Filme. Über den 2.260 m hohen Gebirgspass Tizi n´Tichka gelangen wir zum Ausgangspunkt unseres Trekkings im Herzen des Hohen Atlas. Hier treffen wir unsere Begleiter samt Gepäckmulis. Alte Berberdörfer schmiegen sich an Hänge. Täler mit Terrassenfeldern bieten atemberaubende Ausblicke. Nach Tagen schöner Wanderungen können wir den technisch einfachen Gipfel des Djebel Toubkal (4.167 m) besteigen. Wer nicht ganz so hoch hinaus will, kann nach Aremd absteigen und auf verschiedenen Eselspfaden wandern. Zum krönenden Abschluss unserer Reise besuchen wir Marrakech. Eine Stadt, die alle unsere Sinne zu betören weiß.
Reisetage: 16
Teilnehmeranzahl: 7 – 15 Personen

Tag 1: Flug nach Casablanca und Fahrt nach Rabat

Nachmittags Linienflug mit Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca. Nach der Ankunft fahren wir etwa 100 Kilometer auf der Autobahn zur Hauptstadt Marokkos, Rabat. Wir beziehen unser Hotel.

Tag 2: Königsstädte Rabat und Meknes, römisches Volubilis

Der Königspalast, die Kasbah des Oudaias mit ihrem reliefverzierten Tor, der über 700 Jahre alte Hassan-Turm und das Mausoleum von Mohammed V. und Hassan II. sind die architektonischen Schmuckstücke der am Atlantik gelegenen Königsstadt Rabat. Die blau-weiß gestrichenen Häuserwände in den Gassen der Altstadt vermitteln mediterrane Atmosphäre. Marokkos Haupstadt hat viele Gesichter, die wir bei unserem Besuch kennen lernen. Danach fahren wir in Richtung Meknes. In dieser Ville Impériale, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, besichtigen wir das Bab el Mansour, für viele das schönste Tor Marokkos. Meknes gleicht mit seiner wuchtigen, insgesamt 40 km langen, alten Stadtmauer und den eindrucksvollen Stadttoren einer Festung. Zu Lebzeiten von Sultan Moulay Ismail (17. Jh.) stieg Meknes zur Landeshauptstadt auf und erlebte eine Blütezeit. Dass er die Stadt ggf. auch auf eine längere Belagerungs-Zeit vorbereitet hat, erfahren wir bei der Besichtigung der gigantischen Pferdeställe und Getreidespeicher aus jener Zeit. Auf der Weiterfahrt nach Fes machen wir einen Abstecher nach Volubilis, der größten und am besten erhaltenen römischen Ruinenstadt Marokkos. Abends erreichen wir unser Hotel in Fes.

Tag 3: Königsstadt Fes - eine der schönsten Städte des Orients

Heute besichtigen wir Fes, die Älteste der marokkanischen Königsstädte. Fes ist religiöses Zentrum Marokkos, aber auch Kunst-, Handwerks- und Wissenschaftshochburg des Landes. Die Altstadt von Fes, die Medina, gilt als eine der schönsten orientalischen Städte der Welt und darf wirklich als einzigartig bezeichnet werden. Sie steht bereits seit über 30 Jahren unter dem Schutz der UNESCO. Die Zeit scheint hier stehen geblieben zu sein. Schließen wir die Augen, hören wir das Hämmern der Schmiede und riechen den Duft der Gewürze, der unseren Appetit anregt! Zum Mittagessen besuchen wir ein typisch marokkanisches Restaurant in einem ehemaligen Palast in der Altstadt und genießen die Atmosphäre und die Speisen. Danach führt uns ein Stadtführer durch die engen, verwinkelten Gassen, den Souk (Basar) sowie das Töpfer- und Gerber-Viertel seiner Heimatstadt. Seit Jahrhunderten berühmt sind die Gerberarbeiten von Fes; das Leder wurde bereits im Mittelalter bis nach Bagdad exportiert. Die ehemalige Koranschule Medersa Bou Inania ist ein besonders schönes Beispiel maurischer Baukunst: Feinste Stuckarbeiten, Holzschnitzereien und bunte Fliesen-Mosaike zieren die Wände des Innenhofes. Inmitten der Gassen des Souks herrscht geschäftiges Treiben. Hier erhebt sich der große Komplex der berühmten Moschee und Hochschule Kairaouine – nach El Azhar in Kairo die älteste Hochschule der islamischen Welt, sie wurde im 10. Jahrhundert gegründet. Wir können den rest des Tages noch in den Gassen der Medina verbringen, Abendessen und mit dem Taxi zum Hotel fahren. Alternativ besteht die Möglichkeit, nach der Stadtführung mit dem Bus zum Hotel zu fahren und im Hotelrestaurant zu Abendessen.

Tag 4: Fahrt über den Mittleren Atlas nach Midelt

Am Morgen fahren wir zu einem Aussichtspunkt mit wunderschönen Blicken über Fés. Nachdem Mittagessen machen wir uns auf Richtung Süden. Auf der Fahrt durch die Forèts des Cèdres, die berühmten Zedernwälder, halten wir und können mit etwas Glück Berberaffen beobachten. Sie sind die einzige Makaken-Art, die nicht in Asien lebt und kommt außer in Marokko auch in Algerien und auf Gibraltar vor. Schließlich überqueren wir den 2.178m hohen Straßenpass des Col du Zad, und erreichen bald den kleinen Ort Midelt, bekannt für seinen Apfelanbau. Unser Abendessen nehmen wir im Hotel ein.

Tag 5: Durch die Ziz-Schlucht nach Erfoud

Wir fahren durch die Schluchten des Ziz-Flusses. Von einem Aussichtpunkt sehen wir wie der Ziz-Fluss eine die sonst so dürre und trockene Landschaft durchschneidet und an seinen Seiten grüne Oasen ermöglicht. Wir halten an einer Oase und erkunden zu Fuß die Siedlungen und Felder, die durch den Fluss bewässert werden. Wir wandern zwischen Palmenhainen und Aprikosenbäumen und lernen von einer lokalen Familie über die Anbauweise und ihr Leben. Weiter geht es Richtung Süden durch den Oasengürtel bis wir am frühen Abend die Oasenstadt Erfoud im Herzen des Tafilalet erreichen.

Tag 6: Von Rissani über Merzouga in die Dünen

Am Morgen besuchen wir Rissani, seit jeher eines der wichtigsten Handelszentren der Sahara. Hier treffen sich Angehörige unterschiedlicher Berberstämme sowie arabischer Stämme zum Markttag, es herrscht ein buntes Treiben. Wir probieren die liebevoll getaufte "Berber-Pizza", ein gedecktes Teiggericht gefüllt mit Fleisch und Gemüse. Danach fahren wir weiter nach Merzouga. Wir treffen auf unsere Kamele und wandern oder reiten zu unserem Nomaden-Camp neben den riesigen, orange-leuchtenden Sanddünen von Erg Chebi. Zum Sonnenuntergang erklimmen wir eine Düne und beobachten wie die Dünen in verschiedene Orange- und Rottöne getaucht werden.

Tag 7: Dünen von Merzouga, Oase Tinerhir und Todra-Schlucht

Vor Sonnenaufgang steigen wir auf eine der höheren Dünen empor, warten auf den Sonnenball und erleben bei unserer Dünenwanderung, wie das Morgenlicht das Sandmeer in Farben von goldgelb bis rot taucht. Nach einem späten Frühstück wandern wir mit den Kamelen zurück nach Merzouga und fahren in die herrliche Oase von Tinerhir. Danach unternehmen wir einen Abstecher (20 km) in die Palmenoasen entlang des Todra-Flusses. Durch die tief eingeschnittene Todra-Schlucht fahren wir an deren Ende und bestaunen senkrecht steil aufragende Felswände. An der engsten Stelle ist die von einer Straße erschlossene Schlucht nur gut 10 m breit. Schließlich fahren wir in die landschaftlich spektakuläre Dadès-Schlucht. Nicht nur die Felswände scheinen einem Farbkasten als Vorbild gedient zu haben. Wie die Erdfarben Ocker, Rot, Violett und Braun sind auch die Häuser in diesen Farben gehalten und bieten eine fotogene Szenerie. Wir halten bei den sogenannten Affenpfoten, einer außergewöhnlichen Felsformation aus Sandstein. Im Tal quartieren wir uns in einem Gästehaus unweit des Dadès-Flusses ein.

Tag 8: Dadès-Schlucht und Straße der 1.000 Kasbahs

Am Morgen führt uns eine 3-4-stündige Rundwanderung durch die Schlucht mit ihren bizarren Erosionsformen und Oasengärten. Wir wandern entlang der Talseite auf einem Pfad, kommen durch kleine Dörfer und werden am Ende abgeholt von unserem Fahrer. Den rosafarbene Sandsteinformationen wurden aufgrund ihrer eigenwilligen Struktur Namen wie „Gehirn des Atlas" vergeben. Unterbrochen von der Mittagsrast, sind wir heute auf der „Straße der 1.000 Kasbahs" unterwegs. In der Oase Skoura sind viele der Lehmbauten entweder dem Verfall preisgegeben oder werden stilecht renoviert. Wir besichtigen die vieltürmige Kasbah Amerhidil. Die damaligen Bewohner haben die Wehrburg mit in den Lehm geritzten Berber-Ornamenten versehen, was ihrem Glauben nach als Schutz gegen Unheil galt. Amerhidil wurde im 18. Jhd. errichtet und birgt heute ein sehenswertes Museum. Im Vergleich zur Glaoui-Kasbah von Taourirt, die wir heute später sehen, sind hier ausschließlich vor Ort vorkommende Materialien bei der Restaurierung verwendet worden. Einen Fotostopp lohnt auch Taourirt in Ouarzazate, der einstige Wohnsitz des Berberfürsten El Glaoui, Pascha von Marrakech. Der Komplex zählt zu den größten aus Stampflehm erbauten Wohnanlagen im Süden des Landes. Abends erreichen wir unsere einfache Unterkunft im Kasbah-Stil in Ait Benhaddou. Wir wohnen direkt gegenüber dem fotogenen Lehmbaudorf.

Tag 9: Ait Benhaddou und Fahrt über den höchsten Pass im Hohen Atlas

Nach dem Frühstück auf unserer Hotel-Terrasse mit Blick auf Ait Benhaddou im Morgenlicht, besuchen wir das große, auf einem Hügel gebauten, befestigte Berberdorf. Es steht seit 1987 als Weltkulturerbe unter UNESCO-Schutz. Wir durchstreifen das verschachtelte Labyrinth aus Häusern, Türmen und Gemeinschaftsspeichern. Der teils wieder aufgebaute Ort und die grandiose Wüstenlandschaft im Umkreis bildeten schon oft die Kulisse für Verfilmungen und gilt als hervorragendes Beispiel südmarokkanischer Architektur. Wir überqueren den 2.260 m hohen Tizi-n-Tichka, den höchsten befahrbaren Gebirgspass des Landes. Auch wenn er als best ausgebauter Pass Marokkos gilt, ist die Strecke mit den schmalen Windungen doch aufregend und spektakulär. Vom Pass aus geht es bergab und wir werden in einem einfachen Lokal unterwegs zu Mittag essen. Unterwegs zur Ebene Richtung Marrakech werden wir von der Hauptroute abzweigen, um in die Berge nach Aguersioual zu fahren. Hier übergeben wir dem Fahrer das für das Trekking nicht benötigte Gepäck, das in der Agentur in Marrakech bis zu unserer Rückkehr deponiert wird. Dies ist der Ausgangspunkt für das Trekking und Treffpunkt mit den Mulis und der Trekking-Mannschaft. Wir wandern nach Matat und übernachten in einer sogenannten Gîte d´Etape, einer Wanderherberge mit Stockbetten.

Tag 10: Trekking im Hohen Atlas

Nach dem Frühstück brechen wir mit der Begleitmannschaft und den Mulis zum Tizi Oudite (2.200 m) auf und wandern weiter nach Ait Aissa (1.700), wo wir uns einen schönen Platz für unsere Mittagsrast suchen. Am Nachmittag wandern wir am Fluss entlang zum kleinen Dorf Tizi Oussem (1.850m).

Tag 11: Trekking bis Aremd

Auf einem schattigen Weg steigen wir etwa zwei Stunden auf zum Tizi Mzik (2.500 m) und erreichen nach einer weiteren Stunde Abstieg einen unter Walnussbäumen gelegenen Platz für die Mittagspause. Weiter geht es bergab zum Berberdorf Imlil und zuletzt hinauf in das Dorf Aremd (1.900 m). Wir beziehen unsere Gite d´Etape, ein Berberhaus mit Meerbettzimmern für max. 4-6 Personen pro Zimmer. Auf der Terrasse können wir gemütlich einen Tee trinken oder von der Dachterrasse den Blick in die Berge genießen.

Tag 12: Trekking zum Toubkal Base Camp

Wer möchte, beginnt heute seinen Aufstieg zum Toubkal. Der Aufstieg auf einem gut angelegten Pfad zur Neltner-Hütte weist technisch keine Schwierigkeiten auf. Es gibt eine kurze Steilstufe bei Sidi Chamharouch (kleines Heiligtum, dem vom Volk magische Kräfte zugeschrieben werden). Wer nicht mit auf den Toubkal möchte, kann von hier aus den gleichen Weg wieder zurück gehen und in unserer Unterkunft in Aremd übernachten, von wo aus am nächsten Tag schöne Wanderungen in der Umgebung unternommen werden können. Für alle anderen führt der Weg gleichmäßig steigend am Mizane-Bach entlang. Die Refuge Neltner (3.200 m) ist eine bekannte und meist überbelegte Berghütte des französischen Alpenvereins, die etwa 1930 errichtet wurde. In der Nähe der Hütte bauen wir unser Zeltlager auf und essen zu Mittag. Im Westen sehen wir das gut 4.000 m hohe Massiv des Adrar n'Ouanakrim und im Osten das Kar, das zum Djebel Toubkal führt. Der freie Nachmittag dient zum Ausruhen und Energietanken für die morgige Besteigung. Auf dieser Höhe ist durchaus mit Nachtfrost zu rechnen.

Tag 13: Besteigung des Djebel Toubkal (4.167m) und Abstieg bis Aremd

Durch die vorherigen Trekkingtage gut auf die heutige Herausforderung vorbereitet, dürfte die Besteigung des Djebel Toubkal (4.167 m) kaum Schwierigkeiten bereiten. Wir brechen früh auf, noch vor den ersten Sonnenstrahlen. Der Weg ist nicht ausgesetzt, führt aber manchmal über loses Geröll und Blockgestein. Bis in den Frühsommer ist mit der Überquerung von Schneefeldern zu rechnen, Tourenstöcke sind sehr hilfreich. Die Höhendifferenz von knapp 1.000 m bewältigen wir langsam und erreichen nach 3-4 Std. Gehzeit den Gipfel. Es kann angenehm warm sein, aber auch kalt und sehr windig. Bei der Gipfelrast bietet sich ein überwältigendes Panorama in die südmarokkanischen Wüstenebene hinunter und auf die 4.000er-Kämme rund um uns. Nach 2-3 Std. Abstieg kommen wir wieder zum Lagerplatz, wo unser Koch mit einem kräftigenden Mittagessen auf uns wartet. Nach einer Rast steigen wir auf dem breiten Pfad wieder in das Mizane-Hochtal hinab in die Schlucht von Sidi Chamharouch. Dann zieht sich der Weg sanft bergab bis ins Dorf von Aremd, wo wir auf die restlichen Mitglieder der Gruppe treffen, die nicht mit auf den Gipfel gestiegen sind. Hier verbringen wir gemeinsam eine letzte Nacht in den Bergen des Hotehn Atlas.

Tag 14: Trekking bis Imlil und Fahrt nach Marrakech mit Stadtführung

Durch das „Tal der 1.000 Walnussbäume" wandern wir hinunter in das Berberdorf Imlil (1.740 m), das als „kleines Chamonix Marokkos" gilt und Treffpunkt vieler Bergsteiger ist. Wir verabschieden uns von der Begleitmannschaft und fahren per Bus etwa 1,5 Stunden nach Marrakech zu unserem Riad in der Altstadt. Nach unserem Mittagessen besichtigen wir zu Fuß die Medina von Marrakech, die zu Recht seit vielen Jahren UNESCO Weltkulturerbe ist. Im 12. Jh. entstand eines ihrer wichtigsten Bauwerke, die Koutoubia-Moschee mit dem 77 m hohen Minarett, das als Wahrzeichen der Stadt gilt. Wir bestaunen das Tor Bab Agnaou als eines der monumentalen Stadttore und besuchen die nahe gelegenen, reich ornamentierten Sultans-Gräber der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerkläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfließen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Im großen Wasserbecken spiegelt sich eindrucksvoll und farbenfroh die ganze Pracht orientalischer Zierde.

Tag 15: Ein Tag zur freien Verfügung in der rosaroten Stadt

Der Tag steht für individuelle Erkundungen zur Verfügung. Lassen Sie sich einfangen vom bunten orientalischen Treiben in den überdachten Souks und auf dem Djemaa el Fna mit seinen Schlangenbeschwörern, Märchenerzählern und Betreibern von Garküchen, Trockenobst- und Nuss-Ständen. Wer das ganze mehr aus der Ferne betrachten will, ist bestens und vor allem zum Sonnenuntergang in einem der Dachterrassen-Cafés aufgehoben, um das pulsierende Leben bei einem Thé à la Menthe zu verfolgen. Am Abend treffen wir uns wieder und essen in einem stilvollen Restaurant zu Abend.

Tag 16: Flug nach Frankfurt

Morgens Transfer zum Flughafen und Flug von Marrakech über Casablanca zurück nach Frankfurt mit Ankunft am Nachmittag.

Charakter

Profil: Auf dieser Reise lernen Sie die Höhepunkte des Landes kennen. Sie besuchen alle 4 Königsstädte, wandern in der Wüste und auch auf den höchsten Berg des Landes. Anforderung: Das Trekking ist für alle geeignet, die trittsicher sind sowie über gute Kondition verfügen. Die Gehzeiten betragen vom Gipfeltag abgesehen meist zwischen 5 bis 6 Stunden pro Tag. Die zu bewältigenden Höhendifferenzen im Auf- bzw. Abstieg liegen meist zwischen 400 und 1.200 m, einmal im Abstieg (am Tag der optionalen Gipfelbesteigung) sogar bis 2.260m. Die fakultative Besteigung des Djebel Toubkal (4.167 m) erfordert keine klettertechnischen Kenntnisse, setzt jedoch gute Kondition und Ausdauer voraus. Beim Gipfelanstieg kommen Sie in ungewohnte Höhen. Herz und Kreislauf müssen gesund sein. Je nach Witterung können bis Anfang Juli noch Schneefelder zu queren sein; dabei können neben Tourenstöcken auch Grödeln = 4-6-zackige Leichtsteigeisen hilfreich sein. Beim Trekking brauchen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigen für unterwegs (Pullover/Fleece, Wind- und Regenschutz, Fotoausrüstung, Trinkflasche etc.) selbst zu tragen. Mulis übernehmen Ihr Hauptgepäck sowie die Campingausrüstung. Die Begleitmannschaft sorgt für Ihr Wohl und ein angenehmes Lagerleben. An den Tagen 6 und 7 steht jedem Teilnehmer ein Reitkamel zur Verfügung. Sie benötigen keine Vorkenntnisse und es muss nicht geritten werden. Höhe: Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet Hypoxicum, das Institut für Höhentraining in München, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan. Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen. Unterbringung: Beim Trekking nächtigen Sie einmal in Zwei-Personen-Zelten (Schaumstoffmatten werden gestellt) am Toubkal Base Camp und viermal in einfachen Gite d´Etapes, lokale, für die Trekker eingerichtete Herbergen. Wir möchten Sie bitten, Ihre Zelte für die Nacht am Toubkal Base Camp selbst auf- und abzubauen. Bitte gehen Sie beim Gebrauch mit den Zelten sorgsam um und beachten Sie die Anweisungen und Hinweise Ihrer Reiseleitung und des örtlichen Führers zum Auf- und Abbau, um Beschädigungen der Zelte (Stangen, Schlaufen, Reißverschlüsse, Planen) zu vermeiden. Bitte haben Sie auch Verständnis, wenn wir bei diesen Touren keine Campingstühle und Campingtische mitnehmen; das ist im Orient unüblich und wäre ein erheblicher Mehraufwand bezüglich Gepäck/Tragtiere. Auf der Rundreise schlafen Sie in den Städten in guten Hotels der Mittelklasse, auf dem Land auch in einfacheren, aber originellen Unterkünften (in Merzouga im Nomaden-Camp, im Dadès-Tal in einer Herberge). Verpflegung: An den Trekkingtagen bereitet Ihre Begleitmannschaft die Mahlzeiten vor. Morgens steht Brot, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Außerdem wird morgens des öfteren Müsli oder Porridge gereicht. Während der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse, Thunfisch o.ä. gereicht. Abends bereitet der Koch eine warme Suppe und ein Hauptgericht zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen, Gemüse o.ä. besteht. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und traditionellen Pfefferminztee. Die Speisen werden beim Camping auf Matten auf dem Boden sitzend, eingenommen. Vor Trekkingbeginn können Sie als Gruppe einen Vorrat an Mineralwasser einkaufen. Mineralwasser und andere persönliche Getränke sind nicht im Preis eingeschlossen. Getränke für die gesamte Gruppe lassen sich bequem und rasch aus einer gemeinsamen Gruppenkasse bezahlen. Leitungswasser in Hotels darf keinesfalls getrunken werden. Mineralwasser in Plastikflaschen ist in den Städten unterwegs überall erhältlich. Vor Beginn des Trekkings kann die Gruppe eine begrenzte Menge Trinkwasser in Plastikflaschen einkaufen und auf das Trekking mitnehmen. Da unterwegs nichts mehr eingekauft werden kann, muss dann auf Brunnenwasser zurückgegriffen werden, das Sie unbedingt mit Micropur (am besten Mircopur Classic in Tablettenform) behandeln müssen. Da die Verpflegung größtenteils von Lasttieren getragen wird und die Kapazitäten daher sehr begrenzt sind, kann nicht für die ganze Dauer des Trekkings abgepacktes Wasser mitgenommen werden. Des Weiteren schonen Sie die Umwelt, indem Sie auf Brunnen- oder Quellwasser zurückgreifen. Transport: Die teilweise notwendigen langen Fahrten im Bus führen durch Wüsten- und Gebirgslandschaften und erfordern manchmal etwas Durchhaltevermögen. Die Kleinbusse in Marokko sind enger bestuhlt als in Europa und daher etwas unbequemer. Bitte bedenken Sie auch, dass viele Straßen in Marokko schlechter sind als bei uns. Für einige Strecken und Abschnitte mit Pisten werden Allradfahrzeuge (Jeeps) eingesetzt, in denen bis zu 8 Personen inklusive Fahrer Platz haben Mithilfe: Wir bitten Sie, aktiv und kameradschaftlich mitzuhelfen (insbes. beim Auf- und Abbau der Teilnehmerzelte). Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei. Kamel: Auf dem weg zu und von Ihrem Camp in der Wüste bekommen Sie ihr eigenes Reitkamel und teilen sich dieses nicht mit einem weiteren Teilnehmer.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Impfpass
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bargeld, Kreditkarte, EC Karte (Bankautomat)
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie B
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • lange Hose
  • Trekkinghose
  • bequeme Freizeithose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • Kurzarmhemden oder -blusen
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Wärmeschicht (leichte Daunenjacke oder Primaloft)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • Stirnband
  • warme Mütze
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • warme Fingerhandschuhe
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Grödeln
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • zusätzliche kleine Tasche, um Gepäck zu deponieren
  • Schlafsack bis – 5° im Komfortbereich
  • Isolierschlafmatte
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Waschsachen / Hygiene-Artikel
  • Oropax
  • Reisewecker
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Feuerzeug
  • Taschenmesser
  • Wäscheleine und / oder Schnur für Reparaturen
  • wasserfester Packsack (zur Übersicht im Reisegepäck)
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Waschmittel (biologisch abbaubar)
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Vollkornriegel, Energieriegel,"Lieblingsteebeutel")

Inklusivleistungen

  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab Casablanca bis Marrakech
  • Flug mit Royal Air Maroc ab/bis Frankfurt nach Casablanca, zurück ab Marrakech
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 9 x in Mittelklassehotels, 4 x in einfachen Hütten (mit Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbad) und 2 x im Zelt (1 x im Beduinenzelt mit bis zu 6 Betten)
  • 16 x Frühstück, 8 x Mittagessen, 14 x Abendessen
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Koch- und Begleitmannschaft
  • Mulis für den Gepäcktransport
  • Hauser Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Einzelzimmerzuschlag (Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag (umfasst 10 Nächte)) 210,00 € (30.05.2020)
  • Einzelzimmerzuschlag 210,00 € (13.06.2020, 22.08.2020, 12.09.2020, 26.09.2020, 10.10.2020)

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus
    Von/Bis: 30.05.2020 – 14.06.2020
    Preis in €: 1.495 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Garantiert
    Von/Bis: 13.06.2020 – 28.06.2020
    Preis in €: 1.445 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 22.08.2020 – 06.09.2020
    Preis in €: 1.495 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 12.09.2020 – 27.09.2020
    Preis in €: 1.495 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Garantiert
    Von/Bis: 26.09.2020 – 11.10.2020
    Preis in €: 1.495 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Garantiert
    Von/Bis: 10.10.2020 – 25.10.2020
    Preis in €: 1.675 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar