Charakter
Schwierigkeit Ⅱ–Ⅲ
Hotel-Übernachtungen 15×
Zelt-Übernachtungen
↑bis 698 Hm, ↓bis 1160 Hm

Chile – Bolivien - Peru: Zwischen Salzwüsten und Inka-Schätzen

Trekkingreise von der Atacama Wüste über den Salar de Uyuni bis nach Machu Picchu

  • 4-tägiges Trekking in der Königskordillere (ca. 6 Std. täglich)
  • Wanderungen: 4 x leicht (2 - 3 Std), 4 x moderat (4 - 5 Std.)
  • Durch die Atacama, die trockenste Wüste der Welt, wandern
  • Im Salzhotel Palacio de Sal mit Weitblick auf den Salar de Uyuni schlafen
  • Das surreale Farbenspiel der bunt gefärbten Laguna Colorada beobachten
  • Durch den traditionellen Hexenmarkt in La Paz schlendern
  • Einen Tag auf dem legendären Inka Trail nach Machu Picchu laufen
Zottelige Alpakas verharren bei unserem Anblick und traben über die Weite des chilenischen Altiplanos davon. Die karge Landschaft ist geprägt von bizarren Felsformationen, Lagunen und Farben. Der blaue Himmel in Kontrast zu den Bergen und Steinformationen in verschiedenen Gelb-, Braun- und Rottönen und die irrealen, farbigen Lagunen. An der grünen Laguna Verde tummeln sich hunderte von rosaroten Flamingos. Geysire sprudeln neben uns und spritzen meterhohe Fontänen in den blauen Himmel. In Bolivien erwartet uns ein einzigartiges Naturerlebnis am kristallweiß-schillernden Salar de Uyuni, dem größten Salzsee der Erde. Weiß soweit das Auge reicht. Im Gegensatz dazu steht die Königskordillere mit seinen vergletscherten Gipfeln, grünen Tälern und türkisen Berglagunen – ein Trekkingparadies. Wir wandern zur Laguna Chiarkhota und besteigen den gletscherfreien Cerro Negro (5.348). Hier oben haben wir einen Panoramablick auf die gesamte Cordillera Real bis hin zum strahlend blauen Titicacasee. Nach den Trekkingtagen schippern wir über den See zur Isla de Sol, der Sonneninsel. Hier ist die Ecolodge La Estancia unser Zuhause. Nach einer Wanderung über die Insel werden wir mit einem besonderem Geschmackserlebnis überrascht, der Huatía, ein über Stunden im Erdofen gegartes Gericht, bestehend aus verschiedenen Fleisch- und Kartoffelsorten. Wir überqueren die Grenze nach Peru, spazieren durch die engen Gassen von Cusco und fühlen uns zurück versetzt in Zeiten der Inka-Herrschaft und Kolonialzeit. Wir wandern auf den Spuren der Inka bis zu den mystischen Ruinen Machu Picchus. Eine Reise für Liebhaber grandioser Landschaften und alter Inka-Kultur.
Reisetage: 21
Teilnehmeranzahl: 8 – 15 Personen

Tag 1: Anreise nach Chile

Abreise in Deutschland und Flug nach Chile.

Tag 2: Ankunft in Santiago de Chile – Stadtbesichtigung

Ankunft in Chiles Hauptstadt Santiago. Wir werden am Flughafen von unserer Deutsch sprechenden Reiseleitung für die Stadtbesichtigung in Santiago empfangen und zu unserem Hotel ins Zentrum gebracht. Unsere City-Tour vermittelt uns einen ersten Eindruck dieser Metropole. Der Blick vom Aussichtsberg San Cristobal über die Millionenstadt ist beeindruckend. Am berühmten „Mercado Central" gibt es die Möglichkeit zu Mittag zu essen, so dass jeder den Abend zur freien Verfügung, zum Ausruhen oder Bummeln nutzen kann.

Tag 3: Santiago de Chile – Calama – San Pedro de Atacama

Heute fliegen wir weiter nach Calama. Auf dem Flug nach Nordchile sehen wir unter uns die Pazifikküste und die Andenkette vorbeiziehen. Am Flughafen werden wir von unserer deutschsprachigen Reiseleitung begrüßt und abgeholt. Gemeinsam fahren wir nach San Pedro de Atacama (2.438 m). Im Anschluss fahren wir ins "Tal des Todes" bis zur Festung Quitor (2.437 m). Hier zeigt sich, wie geschickt sich die Ureinwohner der Atacamawüste an die extremen Bedingungen ihres Lebensraumes angepasst haben. Am Nachmittag wartet unsere erste Wanderung auf uns. Wir wandern in der faszinierenden Cordillera del Sal mit ihren bizarren Gesteinsformationen bis zur Valle de La Luna, wo wir den wunderschönen Sonnenuntergang genießen.

Tag 4: Tatio Geysire und Wanderung Puritama Hot Springs

Sehr frühes Aufstehen lohnt sich heute! Morgens vor Sonnenaufgang ist das Tatio-Geysirfeld mit seinen dampfenden und sprudelnden Fontänen am aktivsten. Meterhoch stehen die Dampfsäulen in der kalten Morgenluft. Immer wieder sprudelt das Wasser aus den heißen Quellen. Wenn wir uns satt gesehen haben, frühstücken wir und haben die Möglichkeit im natürlichen Pool zu schwimmen. Im Anschluss werden wir zum Purifica Fluss gebracht. Eine landschaftlich schöne Wanderung bringt uns zu den Thermalquellen von Puritama (3.330 m). Mit Genuss ruhen wir uns etwas in den mit heißem Wasser gefüllten Becken aus. Ein kurzer Fußmarsch führt uns anschließend aus dem Canyon heraus und wir machen uns mit den Fahrzeugen auf den Weg zurück nach San Pedro de Atacama.

Tag 5: Fahrt nach Bolivien: Laguna Verde, Salada und Colorada

Wir verlassen Chile und fahren nach Osten auf den 5.916 m hohen Bilderbuchvulkan Licancabur zu. Zu seinen Füßen, schon in Bolivien, liegt die Laguna Verde auf 4.250 m. Wir wechseln vom Bus in Jeeps und reisen weiter durch die Dali Wüste. Es geht geht es zu den Sol de Mañana Geysiren auf fast 5.000 m Höhe, deren Fumarolen einen tollen Kontrast zum oft strahlend blauen Himmel darstellen, vorbei an farbenfrohen Lagunen wie der Laguna Blanca und der Laguna Colorada (4.200 m). Das Wasser der Laguna Colorado, der roten Lagune, erhält durch eine seltene Algenart seine auffallende Farbe. Hier können wir auch die vom Aussterben bedrohten James-Flamingos fliegen sehen. Wir fahren noch ein kleines Stück weiter bis zum Dörfchen Villamar und beziehen hier unser Quartier.

Tag 6: Fahrt über das Altiplano zum Salzsee Uyuni – Tahua

Eine wunderschöne Fahrt durch das bolivianische Hochland erwartet uns heute. Wir queren farbenfrohe Gesteinslandschaften, immer wieder durchbrochen von zauberhaften Lagunen, die in allen Blau- und Grüntönen schillern, umrandet von schneeweißen Salzkrusten. Schon bald kommen wir am Salar de Uyuni an und können den Ausblick über den größten Salzsee der Erde genießen - eine gigantische weiße Ebene! Darunter liegt ein wertvoller Rohstoff, die weltweit größten Lithiumvorkommen verbergen sich hier. Wir setzen die Fahrt an den Nordrand des Salzsees in Richtung des nicht zu übersehenden Vulkanes Thunupa (5.432 m) fort. Am Fuße des Berges erreichen wir den kleinen Ort Jirira (3.780 m).

Tag 7: Wanderung am Salzsee, Besuch auf der Insel Incahuasi

Heute Vormittag machen wir einen Ausflug nach Chilguilla und wandern nach Chillima und Pucara, um die alten Ruinen zu bestaunen und einen traumhaften Blick auf den Salzsee zu genießen. Von hier aus führt uns unsere Wanderung hinunter zum kristall-weißen Salzsee, wo wir auch ein leckeres Mittags-Picknick zu uns nehmen. Auch die Insel Inkahuasi, auch Isla de los Pescadores genannt, wartet darauf, von uns erkundet zu werden. Sie taucht wie eine Fata Morgana aus der weißen Endlosigkeit inmitten des Salzsees auf, dicht bewachsen mit meterhohen Kakteen und Heimat von den flinken Viscachas (kleine Nagetiere die unseren Hasen ähneln). Der Anblick von dieser Landschaft wird auch Reisende, die schon sehr viel gesehen haben, überwältigen! Wir fahren über die Salzkruste des Salar de Uyuni bis zurück nach Colchani, um hier den Einheimischen bei der Verarbeitung des Salzes über die Schulter zu schauen.

Tag 8: Uyuni – La Paz: Stadtbesichtigung

Heute fliegen wir nach nach La Paz. Am Nachmittag lernen wir La Paz kennen. Wir besuchen unter anderem die Calle Jaen, deren Häuser als Juwel kolonialzeitlicher Baukunst gelten, die Kirche San Francisco und den Murillo-Platz. Wir fahren mit dem “Teleférico” über die Dächer La Paz´s. Durch die südlichen Wohnviertel fahren wir ins fremdartige "Mondtal", Valle de la Luna, und bewundern dort auf einem Spaziergang die bizarren Felsformationen, die nachmittags in besonders schönes Licht getaucht sind.

Tag 9: La Paz – Tag zur freien Verfügung

Buenos Dias in der höchst gelegenen Großstadt der Welt! Wir haben frei und können ausschlafen, in diese lebendige Stadt eintauchen, Saltenas oder andere typische Leckereien genießen, über den sogenannten Hexenmarkt schlendern oder in einem der zahlreichen Kunsthandwerks-Geschäfte Mitbringsel einkaufen. La Paz ist eine Stadt voller Überraschungen und unzähliger Kontraste! Ein besonderer Tipp ist das Museo de la Coca, wo wir uns bestens über diese traditionelle und doch so umstrittene Pflanze informieren können. Falls wir den Tag aktiver gestalten möchten, dann können wir heute eine spektakuläre Downhill-Mountainbike Tour (zahlbar vor Ort, ca. 80 - 120,- USD pro Person) in den Bergnebelwald der Yungas unternehmen. Unsere Reiseleitung gibt uns gern ein paar Tage vorher Tipps zu den möglichen Unternehmungen.

Tag 10: Trekking-Beginn: Auf in die Königskordillere oder Alternative zum Trekking La Paz

Nun brechen wir endlich auf in die ''Königlichen Berge'' der Anden, in die Cordillera Real! Wir fahren nach Llamas (4.300 m) und weiter zum Tuni-See, dem Startpunkt unseres Trekkings in der grandiosen Condoriri-Gruppe. Unsere Begleitmannschaft mit ihren Packtieren erwartet uns bereits. Gepäck, das wir während des Trekkings nicht benötigen, und auch die Ausrüstung für die Besteigung des Huayna Potosi geben wir unserem Fahrer mit nach La Paz. Nachdem die Tragtiere beladen sind, starten wir zur ersten Etappe. Es geht relativ eben am Stausee vorbei, dann verläuft der Weg hinauf zur Laguna Chiarkhota. Hier auf 4.650 m Höhe schlagen wir für zwei Nächte unser Zeltlager am Ufer der Lagune auf. Eindrucksvoll sind die zahlreichen Gletscherberge, die spaltenreich und deshalb nur schwer zu bezwingen sind. Bootsfahrt: ca. 2-3 Std.

Tag 11: Besteigung des Cerro Negro/Pico Austria (5.348 m)

Heute werden wir den 5.348 m hohen Cerro Negro (auch unter dem Namen Pico Austria bekannt) besteigen. Dieser Berg ist im Gegensatz zu den meisten der umliegenden Gipfel nicht vergletschert. Bei klarem Wetter bietet sich ein spektakulärer Panoramablick auf die gesamte Cordillera Real und hinab ins Altiplano mit dem strahlend blauen Titicaca-See. Zunächst wandern wir auf einem steilen Pfad mit losem Gestein und evtl. über Altschnee bis zu einem ersten Gipfel auf circa 5.100 m. Schon von hier aus hat man eine großartige Sicht auf die umliegenden Berge. Es geht weiter bergab, bis wir schließlich den Gipfel des Cerro Negro erreichen. Wer den Gipfel nicht besteigen möchte, kann einen Wanderausflug vom Lager aus entlang der blauen Lagunen und bis in die Nähe der Gletscherregion unternehmen.

Tag 12: Laguna Chiarkhota – Ancohuma

Unsere Tagesetappe hält heute zwei anstrengende Pässe für uns bereit. Haben wir den ersten auf circa 5.010 m erreicht, steigen wir zunächst auf 4.630 m ab - und anschließend zum zweiten wieder auf ungefähr 4.915 m auf. Die heutige Trekking-Etappe ist sicherlich die anspruchsvollste und anstrengendste. Durch ein wildes, einsames Tal gelangen wir zur türkis schimmernden Laguna Llivinosa (4.250 m) und kommen dem eindrucksvollen Gipfel des Sechstausenders Huayna Potosi immer näher. Die vielen Höhenmeter im Abstieg verteilen sich auf mehrere, nur selten etwas steilere Passagen. Schließlich erreichen wir unseren Lagerplatz im Tal von Ancohuma (3.850 m).

Tag 13: Von den Bergen an den Titicacasee zur Sonneninsel

Wir verlassen die Bergwelt und freuen uns auf den Titicacasee! Dem sagenumwobenen Titicaca-See. Er ist mit seiner Höhenlage auf 3.800 m der höchstgelegene schiffbare See der Welt und der größte See Südamerikas. Von unserem Lagerplatz wandern wir bis zur Ortschaft Chacapampa. Wir verabschieden uns von unserer Trekkingmannschaft und unseren tierischen Begleitern, unsere Fahrzeuge warten bereits. In vielen steilen Kehren windet sich die Schotterstraße bergauf bis zum Zongo-Pass auf 4.700 m. Hier trennen wir uns von den Bergsteigern, unser Fahrer bringt uns zum Hotel in La Paz. Das Zentrum von La Paz, die höchstgelegene Großstadt der Erde, liegt in einem tiefen Talkessel auf circa 3.700 m, aber das Häusermeer zieht sich von 3.100 m bis auf 4.000 m Höhe hinauf. Im Südosten in der Ferne thront der 6.460 m hohe, schneebedeckte Hausberg Illimani. Im Anschluss fahren wir zum idyllisch am See gelegenen Wallfahrtsort Copacabana. Mit dem Boot setzen wir dann auf die Sonneninsel über. Von der Anlegestelle (3.800 m) aus wandern wir bergauf bis zu unserer nachhaltig geführten Ecolodge (4.000 m). Oben angekommen genießen wir die Ruhe und Mystik, die uns dieses wunderschöne Fleckchen Erde zu bieten hat. Bootsfahrt ca. 1 Stunde

Tag 14: Erlebnisse auf der Sonneninsel

Am Vormittag fahren wir mit dem Boot zur wohl bedeutendsten Inka-Ruine der Insel: La Chincana. Unsere Reiseleitung erklärt uns den Komplex und mit etwas Phantasie können wir uns vorstellen, wie hier, der Schöpfungslegende nach, der erste Inka Manco Capac und seine Schwester-Gattin Mama Ocllo vom Sonnengott zur Erde geschickt wurden mit dem Ziel, eine Stadt für die Inka zu finden und zu gründen. Wir wandern durch die herrliche Landschaft, bis wir den "Heiligen Stein" erreichen. Von hier aus sind es weitere drei Stunden, bis wir wieder an der Lodge ankommen, wo bereits ein für diese Region typisches "Huatia" (Erdofen-Essen) auf uns wartet. Den Nachmittag genießen wir in Freizeit und lassen die Seele baumeln.

Tag 15: Von Bolivien nach Peru: Titicacasee mit Uros-Inseln

Morgens wandern wir nach Yumani und verlassen die Sonneninsel mit einem Motorboot. Wir setzen über nach Copacabana und fahren weiter über die Grenze nach Peru in die Stadt Puno. Nachmittags fahren wir mit dem Boot zu den "schwimmenden Inseln", den Schilfinseln auf denen einst das Volk der Uros ein fast autarkes Leben führte. Zurück auf dem Festland nehmen wir Abschied von Peru und freuen uns auf die gewaltigen Naturschönheiten, die Bolivien zu bieten hat. Wir übernachten in Puno. Bootsfahrt ca. 1 Stunde

Tag 16: Vom Titicaca-See zur Inkahauptstadt Cusco

Heute verlassen wir den Titicacasee,fahren in die ehemalige Inka-Hauptstadt Cusco und beziehen hier unser Hotel. Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung, um uns nach der langen Anreise zu erholen und gut an die ungewohnte Höhe anzupassen. Wir können schon mal einen ersten Blick auf Cusco werfen, durch die engen Gassen schlendern oder eine Weile am Hauptplatz Plaza de Armas im Zentrum der Altstadt verweilen.

Tag 17: Cusco – Besuch einer Amaru-Gemeinde – Pisac – Ollantaytambo

Heute besuchen wir eine indigene Amaru-Gemeinde. Wir gewinnen einen Einblick in deren Alltag und ihren Lebensgewohnheiten. Anschließend besuchen wir Pisac, eine bedeutende Bergfestung der Inka. Die Anlage umfasste Häuser, Paläste, Tempel und Grabmäler und erstreckte sich über mehrere Quadratkilometer. Ihre Überreste zeugen von der Kunstfertigkeit der Inka als Baumeister. Eine gemütliche Wanderung durch die archäologische Stätte vermittelt uns einen Eindruck von den einst riesigen Ausmaßen des Ortes. Weiterfahrt nach Ollantaytambo.

Tag 18: Auf dem Inka-Trail nach Machu Picchu

Nach einem zeitigen Frühstück brechen wir nach Ollantaytambo im heiligen Tal auf. Von hier nehmen wir den Zug, der sich durch das Tal bis zum "km 104" schlängelt. Hier beginnt unsere Wanderung auf dem klassischen Inka-Trail. Der Pfad führt uns über viele Stufen durch eine dichte, grüne Landschaft. Die ersten drei Stunden geht es teilweise steil bergauf bis wir die Ruinen von Winay Wayna (2.650 m) erreichen. Wir wandern weiter durch den immergrünen Nebelwald bis zum berühmten Sonnentor, vor uns liegt Machu Picchu. Der Ausblick auf das UNESCO-Welterbe ist spektakulär. Wir müssen uns noch etwas gedulden, denn die Ruinen besuchen wir morgen mit mehr Zeit. Wir steigen kurz ab und nehmen unseren Bus, der uns nach Aquas Calientes bringt. Wichtiger Buchungshinweis: Bitte beachten Sie, dass die verfügbaren Plätze auf dem Inka-Trail durch das peruanische Kulturinstitut stark beschränkt sind. Für Teilnehmer, für die es keine verfügbaren Plätze mehr auf dem Inka-Trail gibt, bieten wir folgendes Alternativ-Programm an. Von Cusco aus fahren wir über Ollantaytambo zur kleinen Gemeinde Pallata. Hier treffen wir auf die lokale Dorfgemeinschaft und lernen die Lebensweise der Quecha-Kultur kennen. Anschließend wandern wir steil bergauf zu den noch unbekannten, eindrucksvollen Inkaruinen von Pumamarca (3.390 m), die wir ausgiebig erkunden. Wir wandern leicht bergab weiter durch die Wälder und Terrassen von Choquecancha bis wir Ollanta erreichen. Nach dem stärkenden Mittagessen besichtigen wir die Ottantaytambo-Festung, die überhalb des Dorfes thront. Am späten Nachmittag fahren wir mit dem Zug nach Aqua Calientes und treffen auf den Rest der Gruppe.

Tag 19: UNESCO Weltkulturerbe Machu Picchu – Cusco

Unser heutiger Tag beginnt sehr früh, denn eines der Highlights unserer Reise steht uns bevor: Wir nehmen den Bus die Serpentinen hinauf nach Machu Picchu, um die mysteriöse Urwaldstadt ausführlicher unter sachkundiger Führung zu besichtigen. Seit 1983 zählt die Ruinenanlage zum Kultur- und Naturerbe der Menschheit (UNESCO). Der Blick auf die inmitten einer Bergdschungellandschaft liegenden Ruinen ist überwältigend. Der Reiz, der von diesem Ort ausgeht, beruht u.a. auch auf seiner außergewöhnlichen Lage. Am Nachmittag fahren wir die kurze Strecke zurück nach Aguas Calientes mit dem Bus, essen zu Mittag und fahren mit der Andenbahn zurück nach Ollantaytambo. Mit unserem Bus geht es weiter nach Cusco (3.460m), wo wir am späten Abend eintreffen. Wichtiger Buchungshinweis: Bitte beachten Sie, dass die Besucherzahl für Machu Picchu vom peruanischen Kulturinstitut beschränkt und der Erwerb der Eintrittskarten zudem personalisiert ist. Bitte teilen Sie uns deshalb Ihre Passdaten mit.

Tag 20: Cusco – Heimreise

Rechtzeitig vor Abflug Transfer zum Flughafen und wir fliegen zurück nach Deutschland.

Tag 21: Ankunft in Deutschland

Ankunft am Heimatflughafen.

Charakter

Profil: Abwechslungsreiche Reise zu den Highlights der Atacamawüste, Boliviens und Perus Anforderung: Der Beginn der Reise ist entspannt. Wir haben die Möglichkeit uns optimal zu akklimatisieren, bevor wir zum viertägigen Trekking in der Königskordillere aufbrechen. Zwar ist die Tour so konzipiert, dass wir uns gut akklimatisieren können, dennoch darf die Gefahr einer Höhenkrankheit nicht unterschätzt werden. Sie sollten ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf haben. Die Trekkingetappe in Bolivien ist mittelschwer und von jedem trittsicheren Wanderer, der über gute Kondition verfügt, ohne große Schwierigkeiten zu bewältigen. Die reinen Gehzeiten liegen zwischen 4 und 6 Stunden. Während des Trekking betreut uns die Begleitmannschaft, kocht für uns und ist für den Auf- und Abbau der Zelte zuständig. Tragtiere transportieren das gesamte Gepäck und die Zeltausrüstung. Wir tragen lediglich unseren persönlichen Tagesrucksack. Höhe: Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie, vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet das Institut für Höhentraining in München, Hypoxicum, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan. Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de; www.hypoxicum.de. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen. Unterbringung: Die Unterbringung während der Reise erfolgt in guten Mittelklasse-Hotels. Auf der Sonneninsel übernachten wir in kleinen Häusern der Ecolodge. Die, La Estancia, von unserem langjährigen Partner "Magri Turismo" nach den Traditionen der Aymara-Architektur gebaut, (Adobe/Lehmbau) wird ökologisch betrieben. In der Salzwüste übernachten wir in einfachen Hotels, die teilweise, typisch für die Region, aus Salzblöcken erbaut sind. Während des Trekkings in Bolivien übernachten wir in Zwei-Personen-Zelten. Verpflegung: Einige Mahlzeiten sind in dieser Reise enthalten. Wenn die Mahlzeiten nicht inkludiert sind, werden wir die Möglichkeit haben in landesüblichen Restaurants Spezialitäten zu probieren oder sich einen Snack zu kaufen. Sollten Sie besondere Wünsche zu Ihrer Verpflegung (Vegetarier, glutenfreies Essen, etc.) haben, teilen Sie uns dies bitte schnellstmöglich mit. Bitte Vorsicht mit Leitungswasser. Nur gefiltert oder abgekocht trinken. In Lebensmittelgeschäften kann Trinkwasser in Flaschen gekauft werden. Transport: Die Fahrstrecken legen wir in landesüblichen privaten Kleinbussen aber auch im 4x4 Fahrzeug zurück. Die Fahrt vom Titicaca-See nach Cusco erfolgt in einem komfortablen öffentlichen Touristenbus, sofern es sich um eine Gruppe bis 12 Gäste handelt. Die Straßen in Bolivien sind teilweise ungeteert.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Impfpass
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bahnticket
  • Bargeld, Kreditkarte, EC Karte (Bankautomat)
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie B/C
  • Socken + Ersatz
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • Trekkinghose
  • bequeme Freizeithose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T-Shirts
  • Kurzarmhemden oder -blusen
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Pullover oder Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)
  • mittlere Daunenjacke (Füllgewicht ab 200 g)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • lange Funktionsunterwäsche
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- und/oder Kälteschutz
  • Schlafbekleidung
  • Badebekleidung
  • Handtuch
  • warme Mütze
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • warme Fingerhandschuhe
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • zusätzliche kleine Tasche, um Gepäck zu deponieren
  • Innenschlafsack, z.B. aus Fleecematerial
  • Schlafsack bis - 15° im Komfortbereich
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Kulturbeutel
  • Oropax
  • Reisewecker
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Taschenmesser
  • Nähzeug
  • Wäscheleine und / oder Schnur für Reparaturen
  • Schreibzeug
  • wasserdichter Packsack für Dokumente
  • wasserfester Packsack (zur Übersicht im Reisegepäck)
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1,5 Liter
  • Brotzeitbox
  • Fernglas
  • Höhenmesser
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Multifunktionsstecker für landestypische Steckdosen
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Wasserentkeimungsmittel (z.B.: Micropur forte, am besten in Tablettenform)
  • leichter Biwaksack
  • Elektrolytgetränke
  • Jacke warm (Daune oder Kunstfaser)
  • sehr warme Handschuhe (Expeditions-Handschuhe)
  • Sturmhaube und/oder Mütze warm (Gore-Tex)
  • Gletscherbrille mit seitlichen Augen- und Nasenschutz
  • Steigeisenfeste Bergschuhe
  • Gamaschen
  • Trekking- oder Bergrucksack 50 l
  • Steigeisen 12 Zacker - auf die Bergschuhe angepasst mit Kipphebelbindung
  • Leichter Eispickel
  • Klettergurt (Sitzgurt)
  • Schraubkarabiner (3 Stück)
  • Normalschraubkarabiner (2 x baugleich)
  • Prusikschlingen (5-6mm, 2 x 2,8-3,0 Meter)
  • Lange Bandschlinge
  • Schlafsack bis – 20° im Komfortbereich

Inklusivleistungen

  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab Calama bis Cusco
  • Flug mit Iberia ab/bis Frankfurt via Madrid nach Lima, zurück ab Santiago de Chile
  • Inlandsflug ab Santiago de Chile nach Calama
  • Inlandsflug ab Uyuni nach La Paz
  • Inlandsflug ab Cusco nach Lima
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 13 x in Hotels, 2 x in einer Lodge und 3 x in Zelten
  • 18 x Frühstück, 13 x Mittagessen, 7 x Abendessen
  • Certac-Bag
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Begleitmannschaft beim Trekking
  • Hauser Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Andere deutsche Abflughäfen vorbehaltlich Verfügbarkeit: 100,00 €; Wien, Zürich: Aufpreis auf Anfrage
  • Einzelzimmerzuschlag 750,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus

    2020

    Von/Bis: 29.03.2020 – 18.04.2020
    Preis in €: 5.795 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 11.07.2020 – 31.07.2020
    Preis in €: 5.995 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 08.08.2020 – 28.08.2020
    Preis in €: 6.195 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 12.09.2020 – 02.10.2020
    Preis in €: 5.995 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 10.10.2020 – 30.10.2020
    Preis in €: 5.995 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar

    Für Sie in Planung:

    2021

    Wichtiger Hinweis: Reiseprogramm 2021 ggf. abweichend. Zum Reiseprogramm 2021 wechseln

    Von/Bis: 27.03.2021 – 16.04.2021
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung