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Russland – Mythos Kaukasus

Trekkingreise im Nordkaukasus vom Kasbek zum Elbrus; durch das Land der Osseten zu alten Mythen und Wehrtürmen

  • 2 x 3-tägiges Trekking (3 - 6 Std. täglich); Wanderungen: 2 x leicht (2 - 3 Std.)
  • Wanderungen: 2 x moderat (4 - 5 Std.), 1 x anspruchsvoll (8 - 9 Std.)
  • Über den Skatikom-Pass nach Dunta und entlang der imposanten Rocky Chain trekken
  • Der vergangenen Sowjetkultur in der Geisterstadt Szgid nachspüren
  • Den Balkbashi-Pass überschreiten und dabei den Eismassen des Elbrus nahe kommen
  • Heilige Orte der Osseten in der Tsey-Schlucht und der Nekropole Dargaws besuchen
  • Den Mt. Geodezist (4.085 m) besteigen und hinüber zum Kasbek (5047m) blicken
<p>Denkt man an den Kaukasus, denkt man meist nur an den Elbrus. Das wäre, als würde man die Alpen auf den Mont Blanc reduzieren. Die Zeit im Kaukasus ist geprägt vom täglichen Staunen. Unser Trekking führt uns vom westalpengleichen Hohen Kaukasus mit seiner Vielzahl an 4.000ern zu dolomiten ähnlichem Felsengebirge mit spektakulären Wänden und Zacken. Eingebettet in diese mehr als kontrastreiche Region liegen Orte, die Zeugen der sehr bewegten kaukasischen Geschichte sind. Dargaws, mit ihren unverwechselbaren Steinmausoleen, wurde eigens für die Verstorbenen gebaut. Auf einer unserer Wanderungen treffen wir auf die Recom von Tsey, wo auch heute noch kultische Rituale im Angesicht des Tsey-Gletschers abgehalten werden. In Szgid holt uns die Geschichte der Sowjetunion ein – die einstige Prachtstadt bot in ihrer Hochzeit einen höheren Lebensstandard als die meisten sowjetischen Großstädte – warum? Weil hier Uran abgebaut wurde – das "Kapital" des Kalten Krieges. Ein Trekking, das also nicht nur von traumhaften Bergen geprägt ist. Am allermeisten berühren aber die Menschen – es ist schwer zu beschreiben, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Die einfachen Lebensumstände halten die Bewohner der Dörfer nicht davon ab uns herzlich willkommen zu heißen und bei einer Tasse Tee von ihrem Leben zu erzählen. Höhepunkt unseres Trekkings in Nordossetien ist die Besteigung des Mt. Geodezist (4.085 m). Am Elbrus wandern wir von der selten besuchten Westseite des Massivs über den Balkbashi-Pass zur Nordseite und staunen über die zerklüftete Gletscherlandschaft. Wer möchte, bucht eine Verlängerung und besteigt noch den Elbrus.</p>
Reisetage: 14
Teilnehmeranzahl: 5 – 12 Personen

Tag 1: Flug nach Mineralnye Vody und Fahrt nach Pjatigorsk

Flug nach Mineralnye Vody. Am Flughafen werden wir von unserer Reiseleitung begrüßt und fahren gemeinsam zu unserem Hotel in Pjatigorsk. Je nach dem wie die Flugzeiten liegen, haben wir heute oder am letzten Tag Gelegenheit die schöne Stadt mit den ältesten Thermalquellen Russlands zu besichtigen. Verteilt an den Berghängen, die die Stadt umgeben, liegen die alten Hotels und Heilstätten – von dort haben wir einen schönen Blick auf die Stadt. Nicht versäumen dürfen wir die Wanderung zur Adlerstatue oder einen Bummel über den lokalen Markt.

Tag 2: Fahrt nach Karaugom und Wanderung ins Tal von Dzinaga

Wir verlassen Pjatigorsk und fahren zum Ausgangspunkt unseres ersten Trekkingabschnittes ins Karaugom-Tal. Bekannt wurde dieses Tal bereits Ende des 19. Jahrhunderts durch die Expeditionen des italienischen Alpinisten und Bergfotografen Vittorio Sella. Noch heute dienen seine einzigartigen Aufnahmen aus dieser Zeit Alpinisten als Orientierung. In Dzinaga schlagen wir unser Lager auf, erkunden am Nachmittag das Dorf und Tal und nehmen die ersten Eindrücke dieser einzigartigen Landschaft in uns auf.

Tag 3: Start des ersten Trekkings, Wanderung über den Gular-Pass bis nach Skatikom

Mit Allradfahrzeugen werden wir heute bis auf knapp 2000 Meter hinaufgefahren. Hier beginnt unsere Tagesetappe und das Lagerequipment wird auf Lasttiere verladen. Alle persönlichen Gegenstände, die heute und während der nächsten beiden Tage benötigt werden, müssen wir selbst tragen. Auf einem Höhenweg steigen wir durch eine breite Schlucht hinauf zum Gular-Pass (2950 m). Je höher wir kommen, umso besser sehen wir die Viertausender der Region, allen voran den Sangouthiehoh Peak und den 4567 m hohen Uilpata. Unterhalb des Uilpata befindet sich das Karaugom-Plateau, zu dem Vittorio Sella zwei Expeditionen organisiert hatte. Seine Bilder der damaligen Zeit, belegen eindeutig den inzwischen stattgefundenen Gletscherrückgang. Wir steigen nach Skatikom auf 2090 m ab, wo wir unser Lager für heute Nacht errichten.

Tag 4: Wanderung über den Skatikom-Pass nach Dunta

Ein kleiner Aufstieg nach dem Frühstück führt uns hinauf zum Skatikom-Pass, von dem wir ins Fassnaltal blicken. Weiter gehen wir ins Dorf Dunta (1750 m) hinunter. Unser Partner Alexey, mit dem diese Reise konzipiert wurde, kennt einige Familien in Dunta und so ist es sehr wahrscheinlich, dass wir dort zum Tee eingeladen werden und auf ganz persönliche Art das Leben im Dorf mitbekommen. Wir verbringen dort die Mittagszeit, bevor wir weiter nach Komunta, einem fast verlassenen Dorf, aufsteigen. Nur noch drei Familien wohnen hier. Umso neugieriger und gastfreundlicher werden wir empfangen und können sehen wie zum Beispiel der Käse in Heimarbeit hergestellt und im Haus gelagert wird. Noch eine Stunde wandern wir weiter nach Galeat, ein Dorf wie im Mittelalter. Oben auf dem Kamm steht der gewaltige Wehrturm, der sich imposant gegen die Dolomitenwände in der Ferne abzeichnet. Wir sehen die sogenannte Rocky Chain und befinden uns zwischen dem Hauptkamm des Kaukasus und den Felswänden, die genauso gut in den italienischen Dolomiten stehen könnten. Hier schlagen wir unser Zeltlager auf und genießen den kaukasischen Abend.

Tag 5: Wanderung über den Szgid-Pass, Fahrt über die Geisterstadt Szgid ins Tsey-Tal

Auf unserer heutigen Wanderetappe ist eine Wandlung der Landschaft zu erkennen. Es wird grüner, mehr Weiden und weniger Fels beherrschen die Umgebung – über ein kleines Tal steigen wir auf einem Höhenweg hinauf zum Szgid-Pass (2520 m), die Felswände des Barzon Peak begleiten uns parallel. Hinter dem Pass sehen wir in der Ferne eine verlassene Bergstadt, die vom Geheimnis dieses Tales zeugt. Bis zur Perestroijka in den späten 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war dieses Tal hermetisch abgeriegelt. Auf der anderen Seite des Tals wurde Uran abgebaut. Den Menschen dort sollte es an nichts fehlen. Die besten Häuser wurden gebaut. Theater, Casino, Bibliotheken, Schulen, nichts fehlte. Die Läden waren voll mit Waren, auch mit denen, die man sonst nicht in der Sowjetunion erhielt. Wer ein Auto wollte, brauchte nicht lange warten. Lange galt dieses Tal als Paradies für Sowjet-Arbeiter, auch was den Verdienst anbelangte. Vom Pass steigen wir ab, werden auf ca. 2050 m abgeholt und fahren hinunter nach Szgid, um die verlassene Stadt zu besichtigen. Anschließend verlassen wir das Sadon-Tal und erreichen das Tsey-Tal, wo wir unsere Unterkunft beziehen. Die Hütte erinnert an alte Zeiten, auch was den Erhaltungszustand anbelangt, die Zimmer sind aber gemütlich und es gibt Duschen. Hier bleiben wir für zwei Nächte.

Tag 6: Wanderung entlang des Flusses Tsey und Besuch der Recom

Entlang des Flusses Tsey wandern wir auf einem wunderschönen Waldweg hinauf bis sich das Tal weitet und wir den Tsey-Gletscher und den hier dominierenden Uilpata (4647 m) bestaunen können. Der Rückweg führt uns über den heiligen Rekom-Trail. Ein besonderer Pilgerweg, der auch heute noch aktiv von den Osseten für ihre Totenriten benutzt wird. Auf dem Weg befinden sich verschiedene Opferplätze, getrennt nach Frauen und Männern. Immer noch werden hier Schafe geopfert und in großen Töpfen zubereitet, die an eigens dafür eingerichteten Speiseplätzen verzehrt werden. Die Opfer dienen der Ahnenverehrung und gelten auch als Ritual um Wünsche erfüllt zu bekommen. Sollten wir das Glück haben an einem aktiven Opferritual teilnehmen zu dürfen, hoffen wir auf ein Opfer auf einem der Frauenplätze. Männer dürfen zwar die Frauenplätze besuchen, Frauen (auch Gäste) aber nicht die Männerplätze. Gegenüber des Recom-Trail schauen wir auf eine imposante Felsnase, dahinter auf den Tsey-Gletscher, diese Kulisse gibt dem Pilgerpfad seine einmalige Atmosphäre. In der Hütte im Tsey-Tal verbringen wir eine weitere Nacht.

Tag 7: Wanderung über den Archonsky-Pass, Fahrt über das Fiagdon-Tal nach Tmenikau

Mit den Fahrzeugen verlassen wir das Tsey-Tal und folgen dem Haupttal Saromag, um zum Ausgangspunkt unserer nächsten Wanderetappe zu gelangen. In Zintsar (1450 m) starten wir und steigen hinauf zum Archonsky-Pass auf 2450 m. Diese Wanderung ist spektakulär, weil sie der Rocky Chain am Nächsten kommt und wir das Dolomitengefühl hier am besten nachempfinden können. Schauen wir auf die andere Seite glauben wir die Westalpen zu sehen – bei klarer Sicht sehen wir zum ersten Mal die Doppelspitze des Kasbek (5047 m). Dieser Weg zählt mit Sicherheit zu den Highlights unserer Reise. Vom Pass steigen wir bis auf knapp 2100 m Höhe ab. Dort warten bereits unsere Fahrzeuge und bringen uns zu unserem nächsten Ziel. Wir durchqueren das landschaftlich spektakuläre Fiagdon-Tal mit dem gleichnamigen Kloster, dem wir einen kurzen Besuch abstatten. Unterwegs finden wir die aus vielen Bildern bekannten Wehrtürme. Unser Ziel ist Tmenikau, ein kleines Dorf am Eingang des Karmadon-Tales, Ausgangspunkt für unsere Exkursion ins Kasbek-Basislager. Wir campen im Dorf, können aber davon ausgehen, dass wir wieder einmal eingeladen werden. Es ist unglaublich unter welch einfachen Verhältnissen, aber mit Stolz die Menschen hier ihr Leben meistern.

Tag 8: Start des zweiten Trekkings, Wanderung bis in das Kasbek-Basislager

Am Morgen kommen die Mulis. Unser Gepäck wird portioniert und geschickt aufgebunden. Alle persönlichen Gegenstände, die heute und während der nächsten beiden Tage benötigt werden, müssen wir selbst tragen. Es dauert eine Weile bis der Tross fertig und Abmarsch bereit ist. Wir bestaunen die Geschicklichkeit unserer Begleiter und die Sturheit unserer Begleittiere, die es uns aber ermöglichen mit reduziertem Gepäckgewicht ins Karmadon-Tal und das etwa 9 Kilometer entfernte Kasbek-Basislager zu wandern. Nur mäßig steigt der Weg an und wir überwinden gerade einmal 550 Höhenmeter bis zum Lager. Der letzte Abschnitt ist für die Tragtiere etwas heikel und felsig. Ganz in der Nähe des Lagers befinden sich heiße Quellen, die wir ausgiebig genießen können.

Tag 9: Besteigung des Mt. Geodezist

Dieser Tag gehört mit zu den anstrengendsten Trekkingetappen der Reise. Am Ende werden wir hoffentlich mit fantastischen Blicken zum Kasbek und seinen umliegenden Trabanten belohnt. Vom Basislager gehen wir entlang einer gerölligen Endmoräne bis wir den Einstieg zum Mt. Geodezist erreicht haben. Direkt vor uns fliest der gewaltige Maily-Gletscher ins Tal – wir sind ganz nah dran. Insgesamt erwarten uns gut 1000 Höhenmeter Aufstieg über felsige Wege. Aber schon einige Zeit vor dem Gipfel, auf ca. 3500 m erreichen wir die Stelle, die den Blick hinüber zum Doppelgipfel des Kasbek frei gibt – das mag für den einen oder anderen als Tagesziel schon reichen. Wer noch weiter will, geht bis zum Gipfel auf 4085 m und staunt über den Rundumblick der Gipfel- und Gletscherwelt. Im Gegensatz zu vorgestern sehen wir nun die "Dolomiten des Kaukasus" aus der Ferne. Wir steigen ab und kehren ins Basislager zurück – die heißen Quellen werden heute noch genussvoller sein als gestern.

Tag 10: Wanderung zurück nach Tmenikau, Fahrt nach Dargaws und weiter nach Pjatigorsk

Gut erholt wandern wir die Strecke bergab zurück bis Tmenikau auf 1.750 m. Solange die Mulis abgeladen und das Gepäck umgeladen wird, haben wir Zeit uns von unseren Gastgebern und Begleitern zu verabschieden, bevor es weiter geht zu einem weiteren Highlight unserer Reise, der Totenstadt Dargaws. Eine Stadt gebaut nur für die Toten. 99 Familiengräber in der Form von schiefergedeckten Steinhäusern ziehen sich einen Hügel hoch, eine gewaltige Felswand im Hintergrund. Darüber thront ein Wehrturm. Man weiß gar nicht über was man mehr Staunen soll – die Umgebung oder die einzigartige Atmosphäre, die von diesem Platz ausgeht. Dargaws zählt auf jeden Fall zu einem der kulturellen Höhepunkte unserer Reise und ist gleichzeitig unser Abschied aus dem Land der Osseten. Wir fahren zurück nach Pjatigorsk, wo uns ein richtiges Bett und eine Dusche erwarten.

Tag 11: Fahrt zur Westhütte am Elbrus

Szenenwechsel. Wir fahren zum berühmtesten aller Kaukasusgipfel, dem Elbrus. Der Kaukasus sollte nicht allein auf den Elbrus reduziert werden, aber ohne Elbrus ist der Kaukasus auch nicht vollständig. Allerdings nähern wir uns nicht von der klassischen (stark frequentierten) Südseite, sondern folgen mit den Fahrzeugen auf landschaftlich schöner Strecke der Westroute. Von der Hauptstraße zweigt plötzlich eine schmale Schotterstraße ab, die uns zunächst durch Waldgebiet und dann immer höher hinauf über kleine Brücken zu den Hochalmen des Elbrus führt. Die kleinen Brücken können ein Problem werden. Sollten sie durch Hochwasser zerstört und noch nicht wieder repariert worden sein, könnte es notwendig sein, dass wir einen Teil der Strecke zu Fuß zurücklegen müssen. Auch wenn es ein Fahrweg ist, die Sicht auf die Westseite des Elbrus ist spektakulär, einmalig schön vor allem im Licht der Nachmittagssonne. Wir erreichen die Western Hut auf 2650 m Höhe, in der wir die Nacht verbringen. Je nach Ankunftszeit können wir vor dem Abendessen noch auf einen der Seitenhügel aufsteigen, um die Abendsonne und den Blick zu genießen. Vielleicht erspähen wir auch das ein oder andere halbwilde Yak, welches hier in der Umgebung auf Weideplätzen grast.

Tag 12: Wanderung über den Balkbashi-Pass zur Nordhütte

Die letzte und vielleicht spektakulärste Etappe unserer Reise haben wir uns für den letzten Tag aufgehoben. Wir sind gut eingelaufen und so bewältigen wir die Höhenmeter und die Dauer der Strecke sicher als guten Abschluss. Über einen Querrücken des Elbrus steigen wir hinauf zum Balkbashi-Pass auf 3650 m. Weit unter uns liegt die Westhütte, über uns bauen sich die Gletscher des Elbrus auf. Nach der Passüberquerung heißt es nochmal die Konzentration hoch zu halten, denn ein schmaler etwas ausgesetzter Trail führt uns hinüber zur Nordhütte, die von einem Freund unseres lokalen Partners betrieben wird. Die Hütte ist klein und persönlich geführt. Hier finden wir einen würdigen Platz für unsere letzte Trekkingnacht, verbunden mit einer entsprechenden Abschiedsfeier.

Tag 13: Fahrt nach Pjatigorsk

Von der Nordhütte fahren wir zurück nach Pjatigorsk. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und kann zu einem Stadtspaziergang genutzt werden. Diejenigen, die eine Verlängerung gebucht haben, bleiben am Elbrus und beginnen heute die mehrtägige Besteigung.

Tag 14: Rückflug nach Deutschland

Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Charakter

Profil: Auf dieser Reise steht die Gebirgswelt des Nordkaukasus im Vordergrund. Wir trekken zum Kasbek-Basislager und überschreiten am Elbrus den Balkbashi-Pass. In Nordossetien entdecken wir geheimnisvolle Opferplätze und genießen die Gastfreundschaft der Osseten. Anforderung: Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 9 Std. Gehzeit über teils wegloses Gelände. Für das Trekking bestehen technisch keine besonderen Anforderungen. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Höhe: Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet Hypoxicum, das Institut für Höhentraining in München, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan. Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen. Unterbringung: In Pjatigorsk übernachten wir in einem Hotel der Mittelklasse, dessen Zimmer über ein Badezimmer verfügen. Im Tsey-Tal und am Elbrus übernachten wir in einfachen Hütten mit 2-4-Bett-Zimmern. Die Zimmer der Hütte im Tsey-Tal verfügen über Badezimmer, am Elbrus befinden sich Trockentoiletten und Duschen in Gebäuden außerhalb der Hütten. Während der Trekkings übernachten wir in 3-Personen-Zelten (Belegung mit max. 2 Personen). Die Camps verfügen über ein Küchen- und Toilettenzelt. Ein Messezelt mit Tischen und Hockern dient als Aufenthaltsraum. Bei kleinen Gruppen wird ein großes Zelt für Küche und Aufenthaltsbereich verwendet. Die Camps werden grundsätzlich in der Nähe von Wasserquellen errichtet, wodurch die Möglichkeit für ein Bad oder zum frisch machen gegeben ist. Verpflegung: Bei dieser Reise ist Vollpension inkludiert. Gefrühstückt wird entweder in der Unterkunft oder im Camp. Mittags machen wir zumeist ein Picknick, das Abendessen wird wieder in der Unterkunft oder im Camp eingenommen. Die kaukasische Küche ist reichhaltig, es gibt meist Kartoffeln, Reis oder Nudeln und dazu Fleisch, aber auch Eintöpfe und Suppen. Zu den traditionellen Gerichten gehören Schaschlik und Pelmeni. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist mit Einschränkungen möglich, veganes Essen eventuell nach Rücksprache. Wir bitten um Verständnis. Fahrten: Auf der Strecke von und zum Flughafen sowie von Pjatigorsk nach Karaugom reisen wir in einem Minibus. Die restlichen Fahrten werden mit geländefähigen Minivans durchgeführt. Dabei handelt es sich um sehr einfache Kleintransporter ohne Klimaanlage des russischen Herstellers UAZ mit Platz für 6-8 Teilnehmer pro Fahrzeug. Die Straßen sind teilweise in schlechtem Zustand. Je nach Straßenverhältnissen können die Fahrten sehr holprig werden, bei Rückenbeschwerden (z.B. Bandscheibenproblemen) raten wir von dieser Reise ab. Teamwork: Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Kochen, Abspülen, etc.) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl. Respekt: Respekt in unbekannten Kulturkreisen besonders wichtig und sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Vor allem außerhalb der großen Städte bitten wir um taktvolles Verhalten sowie Toleranz gegenüber ungewohnten Sitten und Gebräuchen der einheimischen Bevölkerung. Dazu gehört auch die Zurückhaltung beim Fotografieren - bitte klären Sie ab, ob Aufnahmen von Personen gestattet sind.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bargeld
  • Kreditkarte
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie B
  • Socken + Ersatz
  • kurze Hose knielang oder Bermudas
  • lange Hose
  • Trekkinghose
  • bequeme Freizeithose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T-Shirts
  • Kurzarmhemden oder -blusen
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Pullover oder Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)
  • mittlere Daunenjacke (Füllgewicht ab 200 g)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • kurze Funktionsunterwäsche
  • Weste windabweisend
  • Schlafbekleidung
  • Badebekleidung
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • warme Mütze
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • warme Fingerhandschuhe
  • Sonnenbrille
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien, Leuchtkraft mind. 200 Lumen
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Hand-Desinfektionsmittel
  • Mund Nasen Schutz
  • Trekking- oder Bergrucksack 40 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • zusätzliche kleine Tasche, um Gepäck zu deponieren
  • Schlafsack bis - 10° im Komfortbereich
  • Innenschlafsack, z.B. aus Fleecematerial
  • Isolierschlafmatte
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Kulturbeutel
  • Trekkinghandtuch klein
  • Oropax
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Taschenmesser
  • wasserdichter Packsack für Dokumente
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Insektenschutzmittel für Haut und evtl. für Bekleidung
  • Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Vollkornriegel, Energieriegel,"Lieblingsteebeutel")
  • Elektrolytgetränke
  • Brotzeitbox

Inklusivleistungen

  • Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung ab/bis Mineralnye Vody
  • Flug mit Aeroflot ab/bis Frankfurt via Moskau nach Mineralnye Vody
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 3 x in Mittelklassehotels, 6 x im Zelt, 4 x in Hütten (Mehrbettzimmer, 2 x Gemeinschaftsbad)
  • 13 x Frühstück, 12 x Mittagessen, 12 x Abendessen
  • Gepäcktransport
  • Koch- und Begleitmannschaft
  • Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Flugabzug möglich; Preis auf Anfrage
  • Organisation des Visums für Russland 125,00 €
  • Einzelzimmerzuschlag (inkl. Einzelzeltzuschlag umfasst 9 Nächte) 230,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visagebühren
  • Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 50,00 €)
  • Trinkgelder
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
Reisetermine und Preise
Von/Bis
Preis in €
Reiseleitung
Reisestatus
Von/Bis: 03.07.2021 – 16.07.2021
Preis in €: 2.488 €
Reiseleitung: Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung
Verfügbarkeit: Buchbar
Von/Bis: 24.07.2021 – 06.08.2021
Preis in €: 2.488 €
Reiseleitung: Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung
Verfügbarkeit: Buchbar
Von/Bis: 14.08.2021 – 27.08.2021
Preis in €: 2.488 €
Reiseleitung: Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung
Verfügbarkeit: Buchbar