Charakter
Schwierigkeit
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↑bis 1300 Hm, ↓bis 1950 Hm

Uganda - Von den Berggorillas zum Wolkenkönig mit Ruth Zeller

Trekkingreise durch das Ruwenzorigebirge mit Gipfeloption am Margherita Peak, Safari, Gorillaoption und Besteigung des Sabinyo

  • 8-tägiges Trekking im Ruwenzori-Gebirge über die Kilembe-Route (5 - 7 Std.)
  • Wanderungen: 2 x mittelschwer (5 - 7 Std.)
  • Besteigung des Sabinyo (3.645 m), ↑↓ 1.300 m, 7 - 8 Std.
  • Die einzigartige, endemische Dschungelvegetation des Ruwenzori durchstreifen
  • Über den Lake Mutanda paddeln und die Virunga Vulkane bestaunen
  • Den Bwindi-Regenwald - Heimat der Berggorillas - durchqueren
  • Fakultativ: Den Margherita Peak (5109 m) besteigen, ↑625 m, ↓ 1135 m, 8-10 Std.
  • Fakultativ: Gorillas im Bwindi-Nationalpark und Schimpansen in Kyambura tracken
<p>Im Herzen Ostafrikas liegt das höchste, nichtvulkanische Gebirge des Kontinents mit dem klangvollen Namen Ruwenzori. In der Sprache der Batoro kann Ruwenzori mit Regenmacher oder Wolkenkönig übersetzt werden. Diese Bezeichnungen lassen uns erahnen, welche Herausforderungen uns erwarten. Oft schlammige Pfade führen durch enge Täler und über schlüpfrige Pässe. Ein Trekking durch menschenleere Wildnis und scheinbar undurchdringliche Vegetation: Lobelien und Senezien ragen bis zu vier Meter in die Höhe, silbrig-glänzende Flechten hängen wie Bärte schweigsamer Naturgeister von den Bäumen. Und lichtet sich der Nebel, taucht ein bizarres, vergletschertes Hochgebirge aus dem grünen Dschungel auf. Zugegeben, es gibt einfachere Trekkings, aber vermutlich wenige die so einzigartig, spektakulär und nachhaltig beeindruckend sind. <br />Wir beginnen unsere Reise im Territorium der letzten Berggorillas unseres Planeten. Im Dreiländereck zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik besteigen wir den erloschenen Vulkan Sabinyo. Hier stimmen wir uns vor der beeindruckenden Kulisse der Virunga-Vulkane auf das Wandern im Dschungel ein. Der Bwindi Forest, unser nächstes Ziel gilt als der „undurchdringliche Wald“ und ist ebenso wie der Sabinyo Heimat der sanften Riesen. Wir haben die Möglichkeit den Gorillas sachte, ganz nah zu kommen und durchqueren den Wald auf guten Pfaden. Was wäre Ostafrika ohne Safari? Nach den abenteuerlichen und erfüllenden Trekkingtagen lassen wir die Reise im Queen Elizabeth Nationalpark bei Safari und Sundowner gebührend ausklingen.</p>
Reisetage: 19
Teilnehmeranzahl: 6 – 12 Personen

Tag 1: Anreise nach Kigali

Linienflug mit Turkish Airline von Deutschland via Istanbul nach Kigali. Nach unserer späten Ankunft am frühen Folgemorgen in Kigali fahren wir ins nahe gelegene Hotel.

Tag 2: Fahrt nach Kisoro - Uganda

Nach einer kurzen Nacht machen wir uns auf den Weg nach Uganda. Wir passieren die Grenze und erreichen bald darauf das kleine Städtchen Kisoro, etwas außerhalb befindet sich unsere ruhig gelegene Lodge.

Tag 3: Besteigung des Sabinyo (3.645m)

Unsere erste Wanderung steht bevor. Wir fahren in den Mgahinga Nationalpark und besteigen den erloschenen Vulkan Sabinyo der das Dreiländereck Uganda - Ruanda - Kongo markiert. Zunächst durch Kulturlandschaft dann einen Bambusgürtel wird es zunehmend steiler. Der Vulkan ist Habitat einer Berggorilla-Familie. Wir bekommen einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns auch am Ruwenzori erwartet: teilweise matschig und rutschig kann es werden. Manche Passagen sind dann mit Holzleitern und Treppen abgesichert. Über einen langen Rücken erreichen wir Peak I und II und hoffentlich auch mit Aussicht den Hauptgipfel Peak III.

Tag 4: Zum Lake Mutanda und Bwindi Nationalpark

Direkt von unserer Lodge wandern wir heute durch Dörfer, Anbaugebiete und Kulturlandschaft in etwa zwei Stunden zum Lake Mutanda. Hier erwarten uns bereits die lokalen Fischer die uns mit ihren Baumstamm-Kanus über den Lake Mutanda Richtung Norden bringen. Zwei Stunden gleiten wir friedlich zum Nordufer und genießen die Aussicht auf die Virunga-Vulkane. Nach kurzer Wanderung auf einem leicht und stetig ansteigenden Panoramaweg erreichen wir Rubugiri, ein lebhaftes ugandisches Dorf, das mit kleinen Geschäften die ländliche Umgebung mit den Segnungen der Zivilisation versorgt. Am späten Nachmittag wandern wir weitere sechs Kilometer, bis wir unsere Lodge direkt am Bwindi Forest erreichen.

Tag 5: Optionales Gorilla Tracking

Mit dem Silberrücken Auge in Auge. Es geht nicht wie am Vortag auf einem breiten Wanderweg durch offene Kulturlandschaft, sondern “Quer-Wald-Ein” – immer dem Ranger und seiner Spur durch den dichten Wald hinterher. Gehzeit und Distanz der Wanderung zu den Berggorillas ist nicht vorhersehbar, weil sie auf ihrer Nahrungssuche ständig in Bewegung sind. Je nach Aufenthaltsort sind für die Wanderung durch oftmals steiles und rutschiges Gelände 4 - 6 Stunden einzuplanen. Nach einer Stunde bei den Gorillas geht es zurück in unsere Herberge. Diejenigen, die am Gorilla-Tracking nicht teilnehmen, können im Camp entspannen oder kleinere Wanderungen in der Umgebung machen (Bitte mit der Reiseleitung absprechen, ggf. nur mit Guide möglich)

Tag 6: Auf dem Bwindi Trail von Nkuringo durch den Park nach Buhoma

Bwindi heißt Dunkelheit, Impenetrable undurchdringlich. Nicht viele Menschen setzen jemals ihren Fuß in dieses Gebiet. Und wir stellen recht bald fest, dass dieser Dschungel seinen Namen wirklich verdient hat. Vielleicht begegnet uns rein zufällig eine Gorillafamilie, denn wir durchwandern ihre Heimat. Waldelefanten, Pinselohrschweine und kleine Antilopen leben auch hier. Die Unberührtheit dieser Region bleibt tatsächlich uns, den Wanderern, vorbehalten, denn Autos müssen diese Strecke weiträumig umfahren. Am Nachmittag erreichen wir das kleine Städtchen Buhoma, am nördlichen Ausgang des Bwindi-Nationalparks.

Tag 7: Fahrt nach Kasese

Heute fahren wir gen Norden zum Ausgangspunkt unseres Trekkings durch die Ruwenzori-Berge.

Tag 8: Aufstieg zur Sine Camp (2.596m)

Aufbruch in Kilembe. Das kleine Dorf westlich der Stadt Kasese besteht aus Kirche, Schule, einfachen Hütten. Hauptsächlich leben hier Bauern die auf den Feldern rund um das Dorf Bohnen, Kaffee und Maniok anbauen. Unsere Guides, Träger und die Küchencrew erwarten uns bereits um uns bei dem anspruchsvollen Trekking im Ruwenzorigebirge zu unterstützen. Bald lassen wir die Zivilisation hinter uns und tauchen ein in den immergrünen Bergwald. Durch hohe von Lianen umschlungene Bäume geht es stetig bergauf. Unzählige Vogelarten umgeben uns und vielleicht springen über unseren Köpfen schwarz-weiße Colobus-Affen in den Baumwipfeln umher. Im Ruwenzori Nationalpark erwartet uns jeden Tag eine atemberaubende Landschaft und sensationelle Flora. Der Pflanzengigantismus zieht uns in seinen Bann. Pflanzen, die andernorts nur wenige Zentimeter hoch werden, erreichen hier Baumhöhe. Heidekraut schwingt sich bis zu acht Metern hinauf und Lobelien wachsen mannshoch. Auf ungefähr 2.500 Metern beginnt die zweite Vegetationsstufe, der Bambuswald. Am Nachmittag erreichen wir schließlich unser schön gelegenes Sine Camp auf 2596 Metern.

Tag 9: Sine Camp - Mutinda Camp (3.588m)

Über kupiertes Gelände schlängelt sich unser Weg immer weiter nach oben. Wir überqueren Bäche und Tümpel, bestaunen uralte moosbedeckte Bäume und nebelverhangene Wasserfälle. In den Bäumen hängen silbrige lange Bärte - die Usnea Flechten. Auf verschlungenen Pfaden erreichen wir ein tief eingeschnittenes einzigartiges Tal, welches eine enorme Vielzahl an Blumen und Pflanzen beheimatet und oft in Nebel gehüllt ist. Der Weg ist sumpfig, besonders in der Regenzeit. Über Büschel-Gras und Strohblumen durchqueren wir das mit Riesen-Lobelien durchzogene Mutinda Tal und erreichen schließlich die Mutinda-Hütte. Von hier können wir, wenn die Energie noch ausreicht, einen ca. 2-stündigen Aufstieg zum Mutinda-Outlook (3.975m) unternehmen.

Tag 10: Mutinda Camp - Bugata Camp (4.062m)

Auf dem Weg zum Bugata Camp lichtet sich die Vegetation mehr und mehr, je höher man aufsteigt. Die alpine Zone kommt näher. Wir wandern auf und ab durch das breite Namusangi-Tal mit seinen Mooren und Gletscherseen. Je nach Wetterlage ergattern wir einen atemberaubenden Blick auf den Mutinda Peak und den Weismann Peak. Das Bugata Camp ist hoch über dem Bugata See gelegen. Auch hier bietet sich wieder eine fantastische Aussicht auf den Lago Kopello oder zum Weismann Peak, der oft mit Schnee bedeckt ist. Oder wir genießen den Talblick hinunter auf den Lake Kanganyika. Um uns herum wachsen Büschel-Gras, Riesen-Greiskraut, Riesen-Lobelien, Strohblumen, Johanniskraut.

Tag 11: Bugata Camp - Hunswick Camp (3.975m)

Eine abwechselungsreiche Etappe steht uns heute bevor. Steil und anstrengend ist der Steig hinauf zum Bamwanjara-Pass (4450 Meter) Bei gutem Wetter hat man von hier die drei höchsten Berge, Mt. Stanley, Mt. Baker und Mt. Speke im Blick. Der Abstieg durch oft nebelverhangenen Senezienwald ins Kachope Tal, 3985 m, mit seinen drei malerischen Seen ist glitschig und steil, aber auch wunderschön. Wir sind vorsichtig unterwegs, Wurzeln und Steine erlauben keine Unachtsamkeit. In diesem Tal soll es noch wenige Exemplare der pechschwarzen Ruwenzori-Leoparden geben. Sie sind damit eine der seltensten Katzenarten der Welt. Nicht mehr lange und wir erreichen unser heutiges Nachtlager, die Hunswick Camp.

Tag 12: Hunswick Camp - Margherita Camp (4.485m)

Heute passieren wir die tiefblauen und wunderschönen Kitandara Seen und steigen langsam zum Scott Elliott´s Pass auf. Von dort ist es nicht mehr weit zu unserem Camp, welches windgeschützt inmitten großer Felsblöcke liegt.

Tag 13: Optionale Besteigung Margherita Spitze und Abstieg zum Hunswick Camp

Sehr früh am Morgen, in der Regel gegen 3 Uhr brechen die Bergsteiger mit Stirnlampen ausgerüstet zum Gletscher auf. Nach zwei Stunden steilen Aufstiegs wird das Gelände schroffer und schließlich ist der Gletscher erreicht. Über Gletscher und Schneefelder geht es hinauf in den Sattel zwischen Alexandra- und Margherita-Spitze und dann weiter in leichter Kletterei über den Gipfelgrat um höchsten Punkt Ugandas. Die letzten Felsen auf dem Weg zum Gipfel erfordern klettertechnische Kenntnisse bis II+, in der Regel wird hier ein Fixseil angebracht. Je nach Wetterverhältnissen haben wir nach 5 - 7 Stunden den Gipfel erreicht. Bei hoffentlich gutem Wetter genießen wir die fantastische Sicht auf die umliegenden Berge bis in den dichten Dschungel des Kongo hinein. Der Abstieg zum Margherita Camp erfordert nochmal unsere volle Konzentration, dann geht es entspannt und glücklich ins bereits bekannte Hunwick's Camp wo wir wieder auf die die Wanderer treffen. Es gilt zu beachten, dass die Möglichkeit der Besteigung stark vom Wetter abhängt. Bei Nebel, Sturm oder Niederschlag kann die Besteigung unkalkulierbar riskant sein, so dass davon abzusehen ist. Da in der Mittagszeit häufig mit starken Niederschlägen und Nebel zu rechnen ist, beginnt die Besteigung sehr früh. Bei Verzögerungen die den Zeitplan in Gefahr bringen, kann die Gruppe vor Erreichen des Gipfels zur Umkehr gezwungen sein. Die Wanderer und Trekker ohne Gipfelambitionen für die Margherita-Spitze können ausschlafen und zu einem guten Aussichtspunkt auf einem Felsvorsprung am südlichen Rand des Alexandra Peak steigen. Dort hat man bei guter Sicht einen fantastischen Blick in das Kongobecken und auf die umliegenden Bergkämme.

Tag 14: Hunswick Camp - Kiharo Camp (3.430m)

Vom Hunwick Camp steigen wir zum McConnell's Prong auf, wo wir bei guter Sicht die besten Aussichten auf die drei Gipfel und den Scott Elliott's Pass haben. Im Anschluss wandern wir weiter hinaus zum Oliver's Pass auf 4.505m. Der Weg führt dann unterhalb des Weismann Peak zur Quelle des Nyamwamba River, der über Kilembe und Kasese zum Lake George im Queen Elizabeth National Park fließt. Nach dem Überqueren des Flusses schlängelt sich der Weg das Tal hinunter zum Kiharo Camp, das sich in einem tiefen Tal mit hohen Klippen und dichter Vegetation befindet.

Tag 15: Kiharo Camp - Kyanyuki und Fahrt in den Queen Elizabeth Nationalpark

Weiter geht unser langer Abstieg, zurück aus der Zauberwelt Ruwenzori in die Zivilisation. In der dichter werdenden Vegetation sind wieder vermehrt Vögel beheimatet deren Gesang uns begleitet. Bald öffnet sich der Blick hinunter ins Tal und wir gelangen zu einem Aussichtspunkt, von dem wir mit großer Wahrscheinlichkeit bis zum Edwardsee und zum Queen Elizabeth Nationalpark - unserem nächsten Ziel - sehen. Durch die uns bereits bekannten Vegetationszonen steigen wir einen langen Grat ab und erreichen unseren Ausgangspunkt. Wir verabschieden uns von unseren Begleitern, unseren Guides, Trägern und Helfern die uns so tatkräftig unterstützt haben. Wir lassen dieses unwirkliche Gebirge hinter uns und fahren in den Queen Elizabeth Nationalpark am Fuße des Ruwenzori-Massivs.

Tag 16: Bootssafari auf dem Kazinga Kanal

Jetzt ist Safarizeit! Das große Tierreservat des Queen Elizabeth Nationalparks schließt Regenwälder, Savannen, Seen, Sümpfe und Flüsse ein. Es bietet Flusspferden, Büffeln, Antilopen (Uganda-Kobs), Wasserböcken und einer Vielzahl bunter Vogelarten (etwa 450) ideale Lebensbedingungen. Löwen sind nicht so zahlreich, können aber auch gesichtet werden. Während der Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal, der den Lake Edward mit dem Lake George verbindet, bietet sich uns die Gelegenheit Flusspferde, Büffel, Krokodile, Elefanten und Wasservögel zu beobachten. Ein Game Drive durch den weiteren Park rundet den Safaritag gelungen ab.

Tag 17: Optionales Schimpansen Tracking und Fahrt in den Mburo Park

Vormittags besteht die Möglichkeit noch ein optionales Schimpansen-Tracking zu unternehmen oder einfach noch die Annehmlichkeiten der Lodge zu genießen und die vergangenen zwei Wochen Revue passieren zu lassen. Am Nachmittag fahren wir zum Mburo Nationalpark. Direkt an den Park grenzt das Weideland der Hima-Hirten, deren langhornigen Ankole-Rinder gemeinsam mit den wildlebenden Antilopen und Zebras grasen. Schon bei der Fahrt zu unserer Unterkunft sehen wir dieses friedliche Zusammenleben vielleicht. Mittlerweile steht die Sonne schon recht tief und wir genießen von unserem "Adlerhorst" den weiten Blick über die afrikanische Savannenlandschaft.

Tag 18: Fahrt nach Entebbe und Rückflug nach Deutschland

Der nur 260 km² kleine Mburo Park schützt einen tierreichen Lebensraum, der sich mosaikartig aus Akazienwäldern, offenem Grasland, Sümpfen und mehreren kleinen Seen zusammensetzt. Wir unternehmen eine Fuß-Safari mit einem Parkranger. Der Park ist berühmt für seinen Reichtum an Impala-Antilopen, es lassen sich aber auch Wasserböcke, Hyänen und Zebras beobachten. Mit viel Glück bekommen wir eventuell auch einen der wenigen Leoparden oder in den letzten Jahren wieder zugewanderten Löwen zu Gesicht. Gegen Mittag machen wir uns auf unsere letzte lange Fahrt nach Entebbe. Für die kurze Nacht haben wir noch ein Hotel in Flughafennähe.

Tag 19: Ankunft in Deutschland

Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Rückflug via Istanbul nach Deutschland. Ankunft am Nachmittag.

Charakter

Profil: Der Fokus dieser Reise liegt auf dem achttägigen, anspruchsvollen Trekking im Ruwenzori-Gebirge. Wer möchte kann den technisch anspruchsvollen Margherita Peak besteigen, höchster Gipfel des Massivs. Vor unserem Trekking besteigen wir den Vulkan Sabinyo, paddeln über den Lake Mutanda und durchqueren den Bwindi-Regenwald. Zum Schluss der Reise fahren wir in den Queen Elizabeth Nationalpark und begeben uns auf Safari. Wer möchte kann an einem Gorilla- und/oder an einem Schimpansen-Tracking teilnehmen. Anforderung: Das Trekking im Ruwenzori-Gebirge erfordert aufgrund der besonderen Witterung und schwierigen Wegen eine hohe Motivation, Durchhaltevermögen und Ausdauer. Sehr gute Gesundheit, Belastbarkeit bei hoher Luftfeuchtigkeit und Feuchtigkeit, Trittsicherheit für die teils matschigen und rutschigen Wege des Regenwaldes mit Gehzeiten bis zu 8 Stunden täglich sind unabdingbar. Man sollte sich auf tägliche Regengüsse einstellen, gegebenenfalls sogar auf tagelangen Nebel und Regen. Es gibt aber auch durchaus stabile Wetterphasen. Die optionale Besteigung der Margherita Spitze (mittelschwere Hochtour) erfordert zusätzlich Erfahrung im Eis und kombiniertem Gelände (leichte Blockkletterei II+). Maximal können nur 8 TeilnehmerInnen an der Besteigung des Gipfels teilnehmen. Wem die Margherita-Spitze zu anspruchsvoll ist, unternimmt an dem Gipfeltag eine leichte Wanderung und kann am Folgetag alternativ den Trekkinggipfel des Weissmann Peak (4.670 m) besteigen. Höhe: Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Möglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehört langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung für den Körper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Außerdem bietet Hypoxicum, das Institut für Höhentraining in München, die Möglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Höhe vorzubereiten. Der dort offerierte Höhenverträglichkeitstest gibt Aufschluss darüber, wie Ihr Körper auf Höhenluft reagiert und dient als Grundlage für einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan. Kontakt und Information: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen. Unterbringung: Die Unterbringung während des Trekkings erfolgt in einfachen Mehrbetthütten mit Stockbetten und Matratzenlagern. Es gibt kein Wasser oder Strom, außerhalb der Hütten stehen einfache Plumpsklos zur Verfügung. Teils sind die Hütten mit Solarpanelen ausgestattet für Licht und zum Laden von Akkus, für die Funktionalität und Verfügbarkeit gibt es allerdings keine Garantie. Abgesehen von dem Trekking erfolgt die Unterbringung in guten Mittelklassehotels und Lodges, sowie einmal in festinstallierten Safarizelten. Verpflegung: Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Verpflegung während des Trekkings sehr einfach und etwas einseitig ist. Da sämtliche Lebensmittel mitgenommen werden müssen, können keine abwechslungsreichen Menüs angeboten werden. Zum Frühstück gibt es Tee, Kaffee und Brot; kaltes Sandwich oder Suppe zu Mittag; Nudel-, Reis- und Fleischgerichte am Abend. Abgesehen vom Trekking erfolgt die Verpflegung in den Unterkünften mit Buffets oder a la Carte. Je nach Tagesplan gibt es Mittags Lunchpakete. Wichtiger Hinweis zur Besteigung Margherita Peak: Für die Gipfelbesteigung sind lediglich 8 TeilnehmerInnen zugelassen. Bitte geben Sie unbedingt bei Buchung an, ob Sie den Gipfel besteigen möchten. Aufgrund der Schwierigkeit ist ein Tourenbericht der anspruchsvollsten Touren der letzten Jahre zu erbringen. Wichtige Hinweise zum fakultativen Gorilla-Tracking: Pro Gorilla-Familie sind nur Gruppen mit bis zu 8 Personen zugelassen. Bei mehr als 8 Reiseteilnehmern, werden wir auf 2 Gruppen aufgeteilt und wandern zu unterschiedlichen Familien. Gesundheitsinformation Gorilla-Tracking: Um die Gorillas besuchen zu können, müssen wir gesund sein. Schon der kleinste Infekt kann für die sensiblen Gorillas sehr gefährlich bis tödlich sein. Mit einer Erkältung dürfen wir leider nicht am Gorilla-Tracking teilnehmen. Kleidung Gorilla-Tracking: Grelle Farben sollten vermieden werden. Am besten sind Erdtöne, wie grün oder braun. Einfache Gartenhandschuhe sind sehr hilfreich, da man sich an teils dornigen Sträuchern festhalten muss. Hinweis zu etwaigen Programmänderungen: Wir müssen uns darauf einstellen, dass Programmpunkte eventuell nicht wie geplant durchgeführt werden können. Unsere Reiseleitung, die Partner vor Ort, sowie das Hauser-Team in München sorgen aber dafür, dass stets die bestmögliche Lösung gefunden wird. Der Willkür von Behörden und/oder ungeeigneten Witterungsbedingungen können wir uns leider nicht entziehen. Besonders im Ruwenzori-Gebirge kann es aufgrund der Witterung zu Programmänderungen kommen. Flexibilität, Teamgeist und Anpassungsvermögen tragen wesentlich zum Gelingen der Reise bei.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Impfpass
  • Flugübersicht mit Buchungsnummer
  • Bargeld
  • Kreditkarte
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • Sportschuhe
  • Hochgebirgsschuh Kategorie C, bedingt steigeisenfest
  • Gummistiefel
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • Gamaschen
  • kurze Hose knielang oder Bermudas
  • Trekking- / Bergwanderhose
  • bequeme Freizeithose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T-Shirts
  • Kurzarmhemden oder -blusen
  • Langarmhemden oder -blusen
  • dicke Daunenjacke (Füllgewicht ab 300 g)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • kurze Funktionsunterwäsche
  • lange Funktionsunterwäsche
  • Schlafbekleidung
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • warme Mütze
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • warme Fingerhandschuhe
  • Überhandschuhe (Wind- und Wasserfest, z.B. Gore-Tex)
  • Sonnenbrille
  • Trekking- oder Bergrucksack 30 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Steinschlaghelm
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Schraubkarabiner (3xHMS)
  • Kurzprusik 6 mm / 1 m lang
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien, Leuchtkraft mind. 200 Lumen
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Waschsachen / Hygiene-Artikel
  • Trekkinghandtuch klein
  • Oropax
  • Reisewecker
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Feuerzeug
  • Taschenmesser
  • Schreibzeug
  • wasserfester Packsack (zur Übersicht im Reisegepäck)
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Thermosflasche
  • Wärmeschicht (leichte Daunenjacke oder Primaloft)
  • Fernglas
  • Höhenmesser
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Insektenschutzmittel für Haut und evtl. für Bekleidung
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Handy mit Ladekabel
  • leichter Biwaksack
  • Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Vollkornriegel, Energieriegel,"Lieblingsteebeutel")
  • Elektrolytgetränke
  • Schlafsack bis – 5° im Komfortbereich
  • Bandschlinge 120 cm (vernäht)
  • Leichter Eispickel
  • Leichtsteigeisen mit Antistollplatte
  • Prusikschlingen (5-6mm, 2 x 2,8-3,0 Meter)
  • Sitzgurt (bei Veranstaltungen mit Ski Leichtgurt)
  • Abseilgerät (z.B. Achter; Tuber)

Inklusivleistungen

  • Hauser-Reiseleitung ab/bis Frankfurt
  • Flug mit Turkish Airlines ab/bis Frankfurt via Istanbul nach Kigali, zurück ab Entebbe
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 10 x in Mittelklassehotels und Lodges, davon 2 x in festinstallierten Safari-Zelten (mit eigenem Bad), 7 x in Berghütten (Mehrbettlager)
  • 17 x Frühstück, 15 x Mittagessen, 15 x Abendessen
  • Koch- und Begleitmannschaft (während dem Trekking)
  • Transport des Berggepäcks (max. 12 kg)
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Sicherheitsausrüstung (Besteigung Margeritha Peak): Seile, Klettergurt, Karabiner, Eispickel, Helm, Eisschrauben
  • Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Andere deutsche Abflughäfen vorbehaltlich Verfügbarkeit: 50,00 € ; Wien, Zürich: Aufpreis auf Anfrage
  • Flugabzug möglich; Preis auf Anfrage
  • Besteigung Margherita Spitze (Tourenbericht der vergangenen Jahre erforderlich, Reservierung im Vorfeld notwendig) 0,00 €
  • Permit Gorilla Tracking (Buchung bis 100 Tage vor Abreise notwendig, nicht erstattbar) 630,00 €
  • Permit Schimpansen Tracking (nicht erstattbar) 45,00 €
  • Steigeisen (Margherita Peak) 25,00 €
  • Einzelzimmerzuschlag (umfasst 10 Nächte) 285,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

  • Visa für Ruanda (30,00 USD) und Uganda (50,00 USD)
  • Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 50,- USD, je nach Bedarf)
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
  • Trinkgelder
Reisetermine und Preise
Von/Bis
Preis in €
Reiseleitung
Reisestatus
Von/Bis: 27.01.2021 – 14.02.2021
Preis in €: 5.195 €
Reiseleitung: Ruth Zeller
Verfügbarkeit: Buchbar
Von/Bis: 22.09.2021 – 10.10.2021
Preis in €: 5.195 €
Reiseleitung: Ruth Zeller
Verfügbarkeit: Buchbar