Reisebericht: Italien - Familienurlaub auf Ischia

Naturkunde mit Spaßfaktor

Am Ende einer geologischen Wanderung prüfte Aniello seine Gäste. Wir hatten Glück, unsere Tochter Lena bestand für uns immer die Prüfung mit „magma cum laude“. 

Ischia kannte ich aus meiner Kindheit,

aus den Sommerferien. Immer schon wollte ich nochmals dorthin reisen und die Insel mit unserer Tochter Lena erwandern. Idealerweise hatte Lena in Erdkunde gerade das Thema Vulkanismus.

Die Überfahrt von Neapel nach Ischia,

entweder in ca. 90 Minuten mit dem Schnellboot oder gemütlicher mit einer regulären Fähre, ist ein kleines Erlebnis. Casamiccola Terme, im Norden der Insel gelegen, wird direkt per Schiff erreicht.

Das Familienhotel

mit wunderschönem Thermalaußenpool liegt keine 5 Minuten mit dem Auto vom Hafen entfernt. Vor dem Abendessen haben wir das warme Thermalwasser natürlich getestet. Das familiär geführte Hotel ist auf Kinder eingestellt. Sollte eines der beiden angebotenen Abendmenus mal nicht zusagen, kann man „Pasta pomodore“ haben – diese rettende Alternative gab es während unseres Aufenthalts immer. 

Aniello Di Iorio, der Deutsch sprechende Geologe, schaute schon am ersten Abend vorbei, um das Programm für die Woche mit uns zu besprechen und die genauen Abholzeiten bekannt zu geben. 

Ischia entdecken lohnt sich

Trotz intensiver Bebauung hat Ischia viele wunderschöne, versteckte Ecken, verborgene Krater, Fumarolen, Felsenhäuser, kleine Weingüter und Trattorien, die nur Kenner der Insel finden. Das Programm ist abwechslungsreich und dennoch steht immer wieder Zeit zur freien Verfügung. Selbst die schöne Überquerung der Insel auf dem Höhenkamm, Trans-Epomeo, hat nur ca. 5 Stunden gedauert, so dass Zeit zum Eis essen und Schwimmen blieb.

Aniello hat uns während der Ausflüge so viele Besonderheiten gezeigt, dass Lena die Zeit nie langweilig wurde. Für Kenner der Familie Feuerstein war der Ausflug zu den Felsenhäusern beeindruckend. Wir erwarteten, jeden Moment auf Wilma zu treffen. Für Abwechslung sorgte auch eine Minikreuzfahrt rund um die Insel. 

Am freien Tag bietet sich ein Tagesausflug an – hinüber zum Festland zu den Ausgrabungen von Pompeji und eine kleine Wanderung auf den Vesuv. Wir haben zusätzlich einen Tag am Strand von Maronti verbracht und exquisiten Fisch im Stelzenlokal „Il Faro“ bei Diego und Gabi genossen.

Baden im Meer konnten wir an Ostern noch nicht, aber Frühjahrssonne tanken und bis zur Insel Capri schauen – fast schon kitschig!

Zur Reise: Italien - Familienreise Ischia - Vulkanologie mit Spaßfaktor

(von Hauser-Mitarbeiterin Katrin Knapp)