Reisebericht: Kanada - Intensiv, aktiv und unberührt

Über meine Vorstellungskraft

Zwei Wochen war ich im Juli mit Hauser Exkursionen in British Columbia auf Reisen. Hauser Exkursionen steht für außergewöhnliche und besondere Reisen. Und wie besonders die Tour in Kanada war – ein einziges Highlight … Ich hatte schon viel über Kanada und dessen Schönheit gehört, und lange davon geträumt, dieses Land einmal erleben zu können, aber diese Reise hat meine Vorstellungskraft völlig übertroffen.

Bei Ankunft am Flughafen in Vancouver wurden wir schon freudig erwartet: von Gregor und Alex, unseren sympathischen Tiroler Guides, die uns mit ihrer Kanada-Expertise, ihrem Humor und ihren Wilderness-Kochkünsten in den folgenden Wochen immer wieder überraschen würden. Und natürlich auch von Big Mama – früher mal Schulbus – inzwischen unser treues Gefährt on Road. Ein kleiner, feiner Bus, der uns in den nächsten Tagen begleiten würde. Auf Anhieb habe ich mich in Big Mamas Bequemlichkeit verliebt.

Hope – unsere erste Station auf dieser Tour. Tatsächlich weckte der Ort die „Hoffnung“, bzw. den Glauben, dass wir eine faszinierende Reise vor uns haben würden. Schon nach den ersten Stunden „on the road“ war ich überwältigt von der unbeschreiblich schönen Landschaft, die an uns vorbeizog.

Absolut unvergesslich war unser dreitägiger Ausflug zum Eagle Lake. Kanada wie ich´s mir erträumt hab, nur vielleicht sogar noch schöner: ein wunderschöner riesiger See, Wildnis so weit das Auge reicht, nur eine kleine Holzblockhütte zu sehen, Bären am Ufer, azurblaues Wasser, in dem die Sonnenstrahlen glitzern, und ein weißer Sandstrand. Der perfekte Spot, um ein paar Tage zu verweilen und die Einsamkeit und Ruhe dieser Gegend so richtig auf sich wirken zu lassen: dem Heulen der Loons lauschen, Kanu fahren, schwimmen, in der Sonne liegen... Um unsere „Sea-legs“ wieder loszuwerden, ging´s dann zu Fuß ein bisschen in die Höhe, was mit einem fantastischen Ausblick über den See belohnt wurde. Pure Zufriedenheit.

Ein weiterer Favorit meinerseits: die Floß-Tour über den Tatlayoko Lake. Ein herrlich entspannter Tag auf dem Wasser mit viel Zeit zum Erholen, Angeln, Schwimmen, Grillen, Genießen. Ein Gefühl von Freiheit und Unbeschwertheit. Jegliches Zeitgefühl verloren. Das selbstgebaute Floß einfach nur Wahnsinn.

Next Stop: Soda Creek – das Museumsdorf der Xats´ ull des Shuswap Indianerstammes. Hier bekamen wir einen spannenden und vor allem authentischen Einblick in die komplexe Geschichte Kanadas. Ein heißer Tipp für jeden, der Kanada wirklichen kennenlernen möchte.

Ein außergewöhnliches Spektakel war es auch, die Lachsmigration im Bella Coola Valley zu beobachten: wie oft schon holt ein Seeadler drei Meter vor dir einen Fisch raus. Und das, umgeben von 2500 Meter hohen Bergen und tiefen Schluchten. Im Anschluss gab`s auch für uns ein Festmahl: köstliches Lachsbarbecue in gemütlicher Lagerfeuer-Atmosphäre. Dazu ein kühles Bier, Geschichten und eine Runde „Werwolf“. Und ein Sternenhimmel, wie ich ihn selten zuvor gesehen hab. Einfach nur: wow!

Und um das Kanada-Erlebnis komplett zu machen, hatten wir dann auch noch die Gelegenheit, uns in den Sattel zu schwingen und den Cowboy bzw. das Cowgirl in uns zu entdecken. Zwei Tage konnten wir vom Pferderücken die wunderbare Natur der Potatoe Mountains erleben: sind durch Wälder, Gestein und Bäche geritten.

Wie heißt´s so schön: „Time flies when you are having fun”. Und tatsächlich, schon war es wieder Zeit, Abschied von Kanada zu nehmen. Viel zu schnell war die zweiwöchige Reise durch den Wilden Westen Kanadas vorbei.

WOW, Hauser – danke für diese unvergessliche Reise!

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von einem dankbaren Gast

 

Video zur Reise: