Charakter
Schwierigkeit Ⅱ–Ⅲ
Hotel-Übernachtungen
Zelt-Übernachtungen
↑bis 960 Hm, ↓bis 960 Hm

Grönland - Wunderwelt der Eisberge

Wanderreise zu den Höhepunkten entlang der Küste Westgrönlands inklusive Disco-Bucht

  • Wanderungen 10 x moderat (3 - 6 Std.), 1 x anspruchsvoll (7 - 8 Std.)
  • In nächster Nähe entlang des Inlandeises bei Kangerlussuaq wandern
  • Zwischen Sisimiut und Aasiaat nach Buckelwalen und Robben Ausschau halten
  • Im Licht der Mitternachtssonne per Boot durch den Ilulissat-Eisfjord kreuzen
  • Auf der Diskoinsel die bizarren Basaltsäulen an der Eisbucht bewundern
  • Mit dem Küstenschiff über Nacht durch das nördliche Polarmeer fahren
  • Im kleinen Dorf Oqaatsut das Leben der Inuit kennen lernen
Die arktische Sonne wirft ihr magisches Licht auf die im Fjord treibenden Eisberge. Mächtig und doch friedlich verharren die weißen Riesen und lassen nur erahnen, was sich unter der Wasseroberfläche befindet. Kunstwerke und Festungen aus Eis bilden die Kulisse im größten Skulpturenmuseum der Welt. Ein lebendiges Museum - beim Wandern entlang der rauen Küste ist das Knacken des Eises ein ständiger Begleiter. Aber auch der intensive Duft des arktischen Frühlings ist allgegenwärtig. Glockenblumen, Weideröschen und Heidekraut stechen mit ihren kräftigen Farben aus der braun-grünen Vegetation heraus und verleihen unseren Wanderpfaden ein buntes Gesicht. Wir erkunden zu Fuß die schönsten Regionen Westgrönlands und tauchen ein in die arktische Lebensart der Inuit. Dabei wandern wir über uralte Gletscher, queren eiskalte Gebirgsbäche und streifen über bewachsene Sanddünen. Wir steigen schroffe Pfade hinauf, gehen über grüne Moosfelder und machen Rast an den schönsten Aussichtspunkten. Wasserfälle, Bergseen und Basaltsäulen sorgen für einen schönen Hintergrund beim Mittagspicknick und auch beim Abendessen in den Camps ist für ein stimmungsvolles Naturambiente gesorgt. Wir übernachten abwechselnd im Zelt, in Herbergen und einmal auch auf einem Küstenpassagierschiff. Auf der Schifffahrt halten wir Ausschau nach Walen und Robben und wenn uns die Müdigkeit übermannt, geleitet uns das Licht der Mitternachtssonne in den Schlaf. Westgrönland - ein besonderes Erlebnis, das niemanden kalt lässt.
Reisetage: 14
Teilnehmeranzahl: 8 – 12 Personen

Tag 1: Anreise nach Kopenhagen

Flug nach Kopenhagen. Unser Hotel befindet sich ganz in der Nähe des Flughafens und ist zu Fuß erreichbar (ca. 15 Minuten). Alternativ kann natürlich auch ein Taxi zum Transfer gerufen werden.

Tag 2: Weiterflug nach Grönland, Ankunft in Kangerlussuaq

Gleich am Morgen fliegen wir weiter nach Kangerlussuaq an die Westküste Grönlands. Nach der Ankunft auf dem kleinen Flughafen am Söndre Strömfjord machen wir uns zu Fuß auf den Weg zu unserem Zeltplatz. Wir folgen einer einfachen Schotterstraße und wandern an kleinen Seen und großen Flussläufen vorbei. Am Nachmittag erreichen wir unser Camp nahe des "Sugar Loaf" - auch in Grönland gibt es einen Zuckerhut! Unser Gepäck ist voraus gefahren wartet bereits auf uns im Camp. Wir sind angekommen!

Tag 3: Wanderung von Kangerlussuaq zum Inlandeis

Das Eis ruft! Kangerlussuaq ist stolz darauf, die einzige Straße ins grönländische Inlandeis zu besitzen und wir wandern durch eine vielseitige Natur. Bewachsene Sanddünen, wildes Weiden- und Birkengestrüpp, kristallklare Seen und ein breiter Fluss warten auf uns am Wegesrand. Vielleicht lassen sich auch Rentiere oder Moschusochsen blicken? Ein Panoramaweg führt uns mit herrlichen Ausblicken auf das Inlandeis und das Eiswasser des Sandflugsdalen weiter bis an die Eiskante des Russel-Gletschers. Das Gefühl ist unbeschreiblich! Wir machen es uns für eine Nacht in sicherem Abstand von der Abbruchkante des Inlandeises gemütlich.

Tag 4: Gletscher-Tour, Wanderung zurück nach Kangerlussuaq

Beim Blick auf die Landkarte wirkt die weiße Insel wie unerforschtes Terrain und tatsächlich lassen sich hier viele Geheimnisse entdecken, wenn man genauer hinschaut - und das machen wir heute! Aus nächster Nähe enthüllt das grönländische Inlandeis eine Palette aus blauen und grünen Farbtönen jahrhundertealter Eisschichten. Die Risse wirken wie eingefrorene Meereswellen, die kantigen Brüche wie ein Steinschlag. Bei jedem Schritt am Rande Gletschers entdecken wir neue Skulpturen und Formen im Eis, kein Abschnitt gleicht dem anderen. Arktis pur - natürlich mit dem nötigen Sicherheitsabstand! Für den Rückweg suchen wir uns andere Wege. Wir folgen den Rentierpfaden durch die Wildnis bis wir wieder unser Camp am See in Kangerlussuaq erreichen.

Tag 5: Flug nach Sisimiut, Wanderung rund um Sisimiut

Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen und fahren zurück zum Flughafen in Kangerlussuaq. Wir fliegen nach Sisimiut - warum wurde die zweitgrößte Stadt Grönlands "Fuchshöhlenbewohner" genannt? Und was hat es mit der "Hundeschlittengrenze" auf sich? Wir haben den restlichen Tag Zeit, der Sache auf den Grund zu gehen. Unser Rundgang durch den alten Ortskern mit der kleinen Kirche führt uns auch zum Braedet, dem kleinen Markt, auf dem die Fischer und Jäger ihren Fang anbieten. Robbenfelle, Rentierfleisch und Fisch hängen zum Trocknen in der Sonne - die meisten Inuit leben noch immer von der Jagd. Am Nachmittag schnüren wir unsere Wanderschuhe und machen uns auf den Weg ins Hinterland. Vorbei an einer großen Schlittenhundewiese folgen wir der Ulke-Bucht querfeldein in die Natur. Aus der Ferne wirken die bunten Holzhäuser der Stadt wie kleine Bauklötze vor der Bergkulisse. Wir genießen den Ausblick ganz in Ruhe, bevor wir den Tag gemütlich in unserer Unterkunft ausklingen lassen.

Tag 6: Wanderung zur Tele-Halbinsel

Kulturzeit! Wir nutzen den Tag, um tiefer in die Traditionen der Inuit einzutauchen. Wir beobachten die Fischer am Hafen und schauen den Kunsthandwerkern über die Schulter, während sie die Tierknochen, Felle und Perlen verarbeiten. Wie wäre es mit einem Besuch im Museum? Dann zieht es uns wieder in die Berge - kaum haben wir Sisimiut verlassen, vereinnahmt uns die Wildnis und die lautesten Geräusche sind unsere Gedanken im Kopf. Gleich hinter der Stadt ragt die Tele-Halbinsel in den Fjord und wir wandern am Wasser entlang zu den alten Siedlungsresten. Wir lassen uns den arktischen Wind um die Nase wehen und genießen den Ausblick auf die vergletscherte Bergkette, bevor wir in die Stadt zurückkehren. Übrigens - Sisimiut ist die einzige Stadt nördlich des Polarkreises mit einem Freibad! Uns zieht es ans Wasser, aber nicht zum Schwimmen. Nach dem Abendessen gehen wir an Bord und schippern über Nacht in Richtung Norden. Die Meeresvögel sind ständige Begleiter und mit etwas Glück lassen sich auch Robben im Wasser blicken.

Tag 7: Schifffahrt entlang der Küste zur Diskoinsel

Vor uns liegt die Disko-Bucht! Wir legen morgens in Aasiaat an und machen einen kleinen Rundgang durch die Siedlung. Dominierende Farbe: bunt! Was Aasiaat an Landfläche fehlt, macht es durch Gewässer spielend wett. Somit ist auch hier der Alltag der Menschen vor allem vom Fisch- und Krabbenfang geprägt und das ist kaum zu übersehen. Gegen Mittag gehen wir wieder an Bord und fahren weiter mit einem Schiff der Disko-Line nach Qeqertarsuaq. Unsere Augen immer aufs Wasser gerichtet, damit wir die vorbeiziehenden Wale nicht verpassen. Am Horizont entdecken wir bald die schneebedeckten Bergrücken der Diskoinsel. Wer wohnt auf der Insel? Wenige Menschen, viele Polarfüchse, sehr viele Schneehasen und unzählige Schneehühner. Alles ist weiß - aber es geht auch farbig: Wir wandern los und überqueren den „Roten Fluss", der seinen Namen dem rötlichen Sand der Gletscherabflüsse verdankt. Dann gehen wir weiter bis zum türkisblauen Wasserfall, der neben den grauen Basaltsäulen in die Tiefe stürzt. Staunend betrachten wir die bizarren Gesteinsformationen und das tosende Wasser. Am Abend schlagen wir unser Camp außerhalb der Ortschaft auf - mit Blick aufs Wasser.

Tag 8: Wanderung zum Lyngmarksbraen-Gletscher

Wir deponieren unser Gepäck im Camp und beginnen nach dem Frühstück mit dem Notwendigsten für eine Nacht unseren Aufstieg zum Lyngmarksbraen-Gletscher. Dabei geht es stetig bergauf, zunächst durch grüne Tundra, dann über Geröllfelder. Vom Plateau des Tafelberges eröffnet sich ein wunderbares Panorama auf die Siedlung Qeqertarsuaq. Von hier ist es nicht mehr weit bis zu unserem Quartier, einer Hütte am Rande des Gletschers. Die Aussicht hinunter auf die Disko-Bucht entschädigt uns am Abend für alle Mühen. Je nach Eissituation besteht die Möglichkeit, mit dem Hundeschlitten über das Eis zu gleiten. Ansonsten genießen wir das Eis und die Stille am Abend in unserer Hütte.

Tag 9: Wanderung zurück nach Qeqertarsuaq

Während des steilen Abstiegs vom Gletscher bietet sich uns eine atemberaubende Aussicht. Ewiges Eis, unendliche Weite und dazwischen das satte Grün des Sommers. Ständig wechselt die Natur ihr Farbenkleid, vor allem wenn die Sonne auf die roten und braunen Felsen scheint. Trotz des Eises präsentiert das vulkanische Eiland bei näherer Betrachtung eine vielseitige arktische Flora. Warum? Die "warmen Quellen" sind mit 7 - 8°C zwar nur für hart gesottene zum Baden geeignet, lassen die Pflanzen aber üppig sprießen. Über graues Geröll und grüne Moosfelder erreichen wir am Nachmittag wieder unser Camp am Rande von Qeqertarsuaq. Wie wäre es mit einem kleinen Spaziergang durch den Ort? Wir können die kleine Stadt erkunden oder noch einmal in die nähere Umgebung wandern. Es ist nicht weit zum ehemaligen Aussichtsposten der Walfänger - er wird zwar nicht mehr genutzt, aber die Wale tummeln sich noch immer vor der Bucht.

Tag 10: Schifffahrt nach Ilulissat

Schon wieder zieht es uns aufs Wasser: Ein kleines Linienschiff bringt uns von Qeqertarsuaq durch die Diskobucht nach Ilulissat. Geschickt manövriert der Kapitän durch das Polarmeer, die gewaltigen Eisberge kommen zum Greifen nahe - wir spüren die Arktis! In Ilulissat gehen wir an Land - am weltbekannten Eisfjord. Auf einer Breite von mehr als 10 km krachen täglich Tonnen von Eis in den Fjord und driften als Eisberge hinaus aufs Meer. Wir beziehen unsere Zimmer und gehen auf Erkundung. Wem verdankt die Stadt ihren ursprünglichen Namen Jakobshavn? Wir finden es heraus.

Tag 11: Bootsfahrt nach Oqaatsut, Wanderung nach Ilulissat

Gleich nach dem Frühstück fahren wir mit dem Boot nach Oqaatsut, das ehemalige dänische Walfänger-Dorf Rodebay. Je nach Eis- und Windverhältnissen schlängeln wir uns durch den Fjord bis in die kleine Siedlung. Oqaatsut schlummert idyllisch auf einer Halbinsel, die farbenfrohen Häuschen sind willkürlich auf den Felsen verteilt. Warum haben viele der 50 Einwohner einen deutschen Nachnamen? Wir streifen ein bisschen durchs Dorf, beobachten die Fischer mit ihren Booten und werfen einen Blick auf die Kirche, die für 6-8 Schüler auch als Schulhaus dient. Dann folgen wir der markierten Wanderroute nach Ilulissat. Traumhafte Aussichten begleiten uns bis ans Ziel und spätenstens jetzt wird uns klar - Grönland macht süchtig. Süchtig nach klarer Luft, blauem Himmel, bunten Häusern und gigantischen Eisbergen.

Tag 12: Wanderung nach Sermermiut

Den heutigen Tag verbringen wir ganz nach Lust und Laune - in und um Ilulissat gibt es noch viel zu sehen. Wir schultern unseren Rucksack und wandern zu den alten Siedlungsresen von Sermermiut. Warum ist die Siedlung verlassen? Und was hat es mit den Inuit-Gräbern auf sich? An den windgeschützten Hängen sprießen die arktischen Blumen und bilden einen schönen Kontrast zu den weißen Silhouetten der Eisberge. Dann drehen wir noch eine Runde in Ilulissat und blicken hinter die Kulissen. Dazu gehört auch das Geburtshaus des Polarforschers Knud Rasmussen, dem wohl berühmtesten Sohn der Stadt. Egal ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft - die Wunderwelt der Eisberge ist atemberaubend. Nach dem Abendessen ziehen wir uns noch einmal warm an und gehen an Bord: Im Licht der Mitternachtssonne durch das Packeis gleiten - unvergesslich!

Tag 13: Flug über Kangerlussuaq nach Kopenhagen

Es ist Zeit zum Abschied nehmen! Wir fahren zum Flughafen von Ilulissat, fliegen nach Kangerlussuaq und von dort aus weiter nach Kopenhagen. Wie schon bei der Anreise gehen wir zum Hotel in der Nähe des Flughafens (ca. 15 Minuten) oder nehmen uns ein Taxi.

Tag 14: Heimreise

Am Morgen fliegen wir von Kopenhagen zurück nach Deutschland.

Charakter

Profil: Der Fokus dieser Reise liegt auf dem Erleben der intensiven Natur entlang der Westküste Grönlands. Tageswanderungen durch die arktische Landschaft und Bootstouren durch die Fjorde geben machen die Arktis förmlich spürbar und während des Aufenthalts in den kleinen Dörfern erleben wir auch die Kultur der Inuit hautnah. Anforderung: Voraussetzung für diese Reise sind gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen mit bis zu 8 Std. Gehzeit in teilweise weglosem Gelände. Geröll, Moränen, Blockgestein und Altschneefelder wechseln einander ab, d.h. der Untergrund ist häufig felsig, feucht, moosig, sandig oder mit arktischen Pflanzen bewachsen. Je nach Wasserstand werden die Bäche mit Hilfe von Teleskop-Stöcken durchquert oder in Trekkingsandalen durchwatet. Auf der Diskoinsel erfolgt der An- und Abstieg auf den Gletscher über einen steilen Geröllhang, die Wanderung von Ilulissat nach Rodebay führt teilweise über schräge Steinplatten wofür eine gute Profilsohle notwendig ist. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Es sind keine keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. Wir tragen unseren Tagesrucksack bei den Wanderungen mit dem Notwendigsten, das Hauptgepäck muss nur zu den Booten und zum Schiff getragen werden. Unterbringung: Wir übernachten in Camps nahe der Ortschaften, oft in landschaftlich reizvoller Lage. Allerdings verfügen die Campingplätze in Grönland über wenig Infrastruktur und sind nicht mit deutschen Standards vergleichbar. Die Zelte werden eigenständig auf- und abgebaut, das Küchenzelt wird gemeinschaftlich errichtet. In Sisimiut und Ilulissat übernachten wir in einfachen Wander­heimen/Jugendherbergen, Einzelzimmer stehen nur begrenzt zur Verfügung (auf Anfrage). Da die Häuser und Hundeplätze immer näher an die Camps heranrücken, können die Gemeinden dort nicht mehr für ausreichend Hygiene sorgen und die Ausweichung auf Wanderheime zeigt sich als bessere Lösung - auch ohne luxuriöse Aussstattung. Auf dem Schiff nach Aasiaat übernachten wir in Liegesitzen, es gibt ein Gemeinschaftsbad und Toiletten an Bord. Die Uhren in Grönland ticken anders - das macht den Reiz aus, erfordert aber auch viel Verständnis für andere Standards. Sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückreise verbringen wir eine Nacht in einem Hotel in Kopenhagen. Verpflegung: Bei dieser Reise sind Frühstück sowie 11 Mittagessen und 11 Abendessen inkludiert. Wir bereiten Frühstück und Abendessen gemeinsam zu und belegen uns Brote für die Mittagszeit - nach Möglichkeit mit typischen, lokalen Speisen (z.B. Wal, Robbe und Fisch). Die Mahlzeiten sind einfach und den örtlichen Gegebenheiten angepasst, frisches Obst und Gemüse gibt es in der Regel nicht. Während der Tage im Raum Kangerlussuaq gibt es einfache Trekkingnahrung. Das Wasser wird von Trinkwasserstellen in Kanistern zum Kochen und Trinken ins Camp geholt, in Kangerlussuaq aus einem See, in Qeqertarsuaq aus einem Bach. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen oder bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten sind in der Wildnis leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis! Teamwork: Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Be- und Entladen der Boote, Auf- und Abbauen der Zelte, Wasser holen, Vorbereitung des Essens, Kochen, Spülen, Wasserholen usw.) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Impfpass
  • Bahnticket
  • Bargeld, Kreditkarte, EC Karte (Bankautomat)
  • ETIX (elektronisches Flugticket)
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Sportschuhe
  • Trekkingschuhe Kategorie B/C
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • Trekkinghose
  • bequeme Freizeithose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T-Shirts
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Pullover oder Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)
  • mittlere Daunenjacke (Füllgewicht ab 200 g)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • lange Funktionsunterwäsche
  • Schlafbekleidung
  • Badebekleidung
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • Moskitokopfnetz
  • Sonnenbrille
  • Tages- und Wanderrucksack ca. 25 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Schlafsack bis - 10° im Komfortbereich
  • Sitzkissen
  • Isolierschlafmatte
  • Lippenbalsam
  • Trekkinghandtuch klein
  • Oropax
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Toilettenpapier im Rucksack für unterwegs
  • Feuerzeug
  • Taschenmesser
  • Nähzeug
  • Campingbesteck/Geschirr (bei Lodgetrekking Taschenmesser)
  • Wäscheleine und / oder Schnur für Reparaturen
  • Schreibzeug
  • wasserdichter Packsack für Dokumente
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Trinkflasche oder Trinksystem mindestens 1 Liter
  • Fernglas
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Insektenschutzmittel für Haut und evtl. für Bekleidung
  • Trekkingschirm als Regen- bzw. Sonnenschutz
  • Waschmittel (biologisch abbaubar)
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Vollkornriegel, Energieriegel,"Lieblingsteebeutel")
  • dünne Fingerhandschuhe
  • Brotzeitbox
  • Sandalen oder Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)
  • warme Mütze
  • Trekking- oder Bergrucksack 60 l

Inklusivleistungen

  • Hauser-Reiseleitung ab Kangerlussuaq bis Ilulissat
  • Flug mit Norwegian Air ab/bis Berlin nach Kopenhagen
  • Flug mit Air Greenland ab/bis Kopenhagen nach Kangerlussuaq
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Inlandsflüge mit Air Greenland ab Kangerlussuaq nach Sisimiut / ab Ilulissat nach Kangerlussuaq
  • Schiffspassagen ab Sisimiut via Aasiaat bis Qeqertarsuaq / ab Qeqertarsuaq bis Ilulissat
  • Übernachtung 2 x im Hotel, 5 x in Zwei-Personen-Zelten, 1 x auf einem Küstenschiff (Mehrbettkabinen/Couchette/Liege), 1 x in einer Hütte, 4 x in Wanderheimen (1 x Mehrbettzimmer, eigener Schlafsack)
  • 13 x Frühstück, 11 x Mittagessen, 11 x Abendessen
  • Camping- und Kochausrüstung inkl. Küchenzelt
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Reise ohne Flugstrecke Berlin - Kopenhagen - Berlin: -250,00 €
  • Direktflüge ab anderen deutschen Flughäfen vorbehaltlich Verfügbarkeit 50,00 €
  • Einzelzimmerzuschlag (Einzelzimmer/-zeltzuschlag (umfasst 10 Nächte) 350,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus
    Von/Bis: 29.06.2020 – 12.07.2020
    Preis in €: 4.875 €
    Reiseleitung: Christof Woltersdorf
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 13.07.2020 – 26.07.2020
    Preis in €: 4.895 €
    Reiseleitung: Astrid Zauner
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 20.07.2020 – 02.08.2020
    Preis in €: 4.895 €
    Reiseleitung: Christof Woltersdorf
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 27.07.2020 – 09.08.2020
    Preis in €: 4.845 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar