Soziales Projekt: Öko-Lodge „La Estancia" / Bolivien

Förderbeginn:
2001

Hintergrund/Entstehungsgeschichte:

Im Lauf der fast 40-jährigen Firmengeschichte der Agentur „Magriturismo" entwickelte sich die Idee, auf der viel besuchten Sonneninsel im Titicaca-See eine Öko-Lodge zu bauen. Sie wurde 2001 fertig gestellt. Die Lodge verbindet modernen Komfort mit traditioneller Architektur und ökologischen Betriebsarten wie Warmwassergewinnung und Heizung mit Solarenergie; auch Schmutzwasser wird aufbereitet. Die Lodge wird von der Aymara-Gemeinde geführt.

Ziele des Hauser-Engagements/Nutzen für die Region:

  • Durch Belegung der Lodge mit Hauser-Gruppen direkter, finanzieller Nutzen für die Gemeinde und ihre Entwicklung (Abführen einer Gebühr pro Besucher, Mitgliedsbeitrag der Agentur für die Gemeinde)
  • Schaffung von festen Arbeitsplätzen in Verwaltung und Service für Ortsansässige mit laufenden Schulungen
  • Zeitlich befristete Stellen bei Baumaßnahmen, Gartenarbeiten, Trinkwassertransport u. ä.
  • Nutzung der bestehenden Infrastruktur und damit Förderung der heimischen Wirtschaft. Mikrounternehmen für Bootstransfers, Restaurantbesuch, Gepäcktransport auf Eseln, Lebensmittellieferung durch Bauern und Fischern, Souveniershop etc. wurden gegründet
  • Förderung von traditionellem Kunsthandwerk, traditioneller Musik und altem Medizinwissen durch Verkauf bzw. Vermittlung an Touristen
  • Brauchwasser wird ökologisch aufbereitet und für WC-Spülungen und als Gießwasser im Garten wiederverwendet

Konkrete Maßnahmen/Aktionen:

 Aufnahme in das Hauser-Programm im Jahr 2001. Seitdem verbringen alle Bolivien-Reisenden von Hauser 2 Nächte in der Ökolodge

  • Unterstützung durch Werbung in verschiedenen Hauser-Medien
  • Die Schulung unserer südamerikanischen Reiseleiter fand durch die Hauser-Mitarbeiterin Ruth Zeller 2015 in der Lodge statt.

 

Kooperationspartner:

Magriturismo
P.O.Box 44 69
Fax.: 0591-2-244 30 60
info@ecolodge-laketiticaca.com
info@magriturismo.com

Ausblick/Perspektiven:

Die Zusammenarbeit der Lodge-Betreiber mit Inselbewohnern und Kleinunternehmern im Tourismussektor soll im Gefühl der gegenseitigen sozialen Verantwortung verbessert werden.

  • Die Kooperation mit anderen NGOs vor Ort soll verstärkt werden mit dem Ziel, Führer auszubilden sowie die Mülltrennung und -entsorgung einzuführen und zu sichern.
  • Die Pläne für ein Besucherzentrum sehen eine Informationsstelle über Religion in den Anden vor, eine Künstlerwerkstatt, eine Weberei sowie einen Laden mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen der Inselbauern.
  • nachhaltiger Forellenfang