Charakter
Schwierigkeit
Zelt-Übernachtungen 14×
↑bis 1100 Hm, ↓bis 1100 Hm

Spitzbergen - Inselwelt im Polarmeer

Wanderreise in die größte arktische Wildnis Europas

  • Wanderungen: 4 x moderat (3 - 5 Std.), 6 x mittelschwer (5 - 8 Std.)
  • Die Eisfelder des gewaltigen Nordenskiöld-Gletschers überqueren
  • Die bizarren Magma-Felsen am verzweigten Isfjord bestaunen
  • Im hellen Mitsommerlicht nach Rentieren, Eisfüchsen und Robben Ausschau halten
  • Auf den markanten Trollstein mit Blick auf den Lars-Gletscher wandern
  • Vom Boot auf den eisigen Fjorden die arktischen Seevögel beobachten
  • Die Siedlung Longyearbyen und die Geisterstadt Pyramiden erkunden
Völlige Stille. Plötzlich ein lautes Donnern, das ganze Tal scheint zu beben. Unser Blick schweift entlang der Gletscherfront. Die turmhohe Gischtfontäne am Fuße der Eisfront zeigt, wo der Eisbrocken abgebrochen ist. Das kalte Wasser spritzt in die Höhe, Wellen breiten sich aus und beruhigen sich langsam wieder. Unzählige Eissplitter tanzen auf der Wasseroberfläche, der frisch geborene Eisberg treibt friedlich davon. Wieder ist es still. Die Dimension der Natur Spitzbergens ist schwer in Worte zu fassen. Imposante Gletscher und endlose Eisflächen bilden einen markanten Kontrast zu der kargen, mondartigen Landschaft und der weiten, grünen Tundra. Auf unseren Wanderungen blicken wir immer wieder auf kantige Gipfel und gewaltige Plateauberge, die sich vor uns erheben. Wir erkunden von drei aussichtsreichen Zeltcamps aus die raue Landschaft des hohen Nordens und lassen uns täglich von der Natur begeistern. Wir wandern über Magmagestein, begehen weite Gletscher, waten durch arktische Bäche und schlagen unser Lager in der einsamen Wildnis auf. Während der Bootsfahrten durch die Fjorde halten wir Ausschau nach Robben und Seevögeln und an Land nach den speziellen Spitzbergen-Rentieren sowie Eisfüchsen, die gelegentlich um unser Camp schleichen. Im modernen norwegischen Longyearbyen lernen wir die Geschichte der Besiedlung kennen und in Pyramiden fängt uns die Atmosphäre dieser russischen Geistersiedlung ein. Ein bisschen Vergangenheit, ein bisschen Gegenwart - wir lassen die Eindrücke in den Orten auf uns wirken, bevor wir in die endlose Weite Spitzbergens eintauchen. Arktis pur!
Reisetage: 15
Teilnehmeranzahl: 6 – 12 Personen

Tag 1: Anreise

Wir fliegen via Oslo, Stockholm oder Kopenhagen nach Spitzbergen. Die Inselgruppe kauert auf halbem Weg zwischen Polarkreis und Nordpol abgeschieden im Nordmeer - nicht das Ende der Welt, aber weit entfernt von allem. Wir werden gegen Mitternacht von unserem Reiseleiter am Flughafen in Longyearbyen in Empfang genommen und gehen gemeinsam zum nahe gelegenen Zeltplatz. Willkommen in der Arktis!

Tag 2: Erkundung von Longyearbyen

Nach dem Frühstück besprechen wir gemeinsam den Verlauf der kommenden Tage. Anschließend machen wir uns auf den Weg ins Zentrum von Longyearbyen und machen uns mit Spitzbergen vertraut. Wo ginge das besser als im Svalbard-Museum? Nicht nur die Geschichte und die Entwicklung der Region, sondern auch die raue Natur werden eindrucksvoll dargestellt. Wir nutzen die Gelegenheit auch zum Einkaufen und sammeln erste Eindrücke. Umgeben von der kargen Berglandschaft, wirken die bunten Holzhäuser wie hübsche Farbklekse am eisigen Wasser. Am Nachmittag machen wir eine kleine Wanderung auf den Plateauberget und schauen uns das Ganze von Oben an - eine gute Einstimmung auf die kommenden Tage. Den Abend verbringen wir nach Lust und Laune - entweder in einem der wenigen Restaurants in Longyearbyen oder auf unserem Campingplatz.

Tag 3: Wanderung auf den Trollstein

Ausschlafen, frühstücken und los geht's: Wir schultern unseren Tagesrucksack und wandern los. Die Gegend wirkt rau, das Wetter ist unberechenbar. Daher entscheiden wir vor Ort, welche Wanderung am passendsten ist. Vielleicht besteigen wir den Sarkofagen (500 m) zwischen den beiden Inlandsgletschern? Oder den markanten Trollstein (850 m)? Mitten in der hufeisenförmigen Bergkette ragt der Berg aus dem Lars-Gletscher hervor - wie ein Troll aus der Schneedecke. Falls die Wolken zu tief hängen wandern wir durch eines der einsamen Inlandstäler und halten Ausschau nach anderen bizarren Felsformationen. Abends bummeln wir noch einmal durch Longyearbyen und suchen uns einen Platz in einem Restaurant.

Tag 4: Bootsfahrt nach Pyramiden und zum Nordenskiöld-Gletscher

Heute wollen wir in die Wildnis: Wir packen unsere Sachen und machen uns bereit für unsere erste Bootstour. Warm anziehen! Die Wellen bringen das Boot zum Schaukeln, der eisige Wind weht uns ins Gesicht - und trotzdem genießen wir die Fahrt auf dem Eisfjord. Vögel begleiten unser Boot und mit ein bisschen Glück taucht auch eine Robbe oder gar ein Wal aus dem Wasser auf. Wir machen Halt in der "Geistersiedlung" Pyramiden. Welche Spuren hinterlassen Kohlearbeiter, wenn sie eine Siedlung in der eisigen Arktis aufgeben? Wir schauen uns an, was für die Nachwelt eingefroren wurde - im wahrsten Sinne des Wortes. Dann setzen wir über zum Nordenskiöld-Gletscher und halten unterwegs nach Eisbären Ausschau - ein eindrückliches Erlebnis vom Boot aus! Nahe der imposanten Eisfront entladen wir unser Gepäck und bauen unser Camp auf. Es bleibt noch etwas Zeit für eine kleine Erkundungstour, bevor wir gemeinsam das Abendessen zubereiten. In der hellen Nacht halten wir abwechselnd Eisbärenwache und lassen die Stille der Arktis auf uns wirken.

Tag 5: Wanderung auf den Fortet

Wir frühstücken gemütlich im Camp und stärken uns für unsere heutige Wanderung. Im arktischen Sommer zaubert die Sonne zwischem eisigem Schmelzwasser, Gesteinsschutt und Geröll eine zarte Vegetation hervor. Wir wollen tiefer in die menschenleere Natur vordringen. Unser Ziel ist der Fortet - je nach Wetter entscheidet der Reiseleiter die genaue Route. Wir gehen entlang der Küste, die sich im wechselnden Licht ständig neu in Szene setzt. Vom Gipfel (270 m) blicken wir auf 4 Fjordarme, die sich tief in die Wildnis schlängeln. Und sonst? Wir halten Ausschau nach Robben! Mit diesen Eindrücken lassen wir den Abend wieder im Camp ausklingen.

Tag 6: Wanderung am Nordenskiöld-Gletscher

Der nahe Gletscher zieht uns magisch an: Zwischen Dickson Land und Bünsow Land schiebt sich die gewaltige Eisfront in den Billefjord und taucht auf den ersten Blick die gesamte Natur in ein weißes Kleid. Und auf den Zweiten? Die karge Moräne überrascht mit einem vielfältigen Mix an Gesteinsarten, die nicht nur bei Geologen Begeisterung verursacht. Wie kommt es zu den vielen Blautönen? Wir gehen mit Steigeisen als Rutschschutz auf die schneefreien Eisfelder, die uns spektakuläre Einblicke in die Formen und Farben des Eises liefern. Kameras griffbereit, Motive bieten sich genügend. Wir entscheiden je nach Wetter, Lust und Laune, wie wir den Rest des Tages gestalten.

Tag 7: Wanderung auf den McCabefjellet

Nordöstlich vom Camp erhebt sich der McCabefjellet (990 m), der vielseitige Aussichten verspricht. Wir schnüren unsere Wanderschuhe und suchen uns einen Weg in Richtung Gipfel. Zunächst geht es oberhalb der Moräne langsam aufwärts, neben uns liegt der Gletscher mit seinem Spaltengewirr. Nach einem kurzen, steilen Anstieg im Schutthang stehen wir auf dem Bergsattel - vor uns eröffnet sich der Blick auf die Gletscherfront und das vereiste Inland. Schritt für Schritt gehen wir weiter hinauf und immer wieder verwandelt sich die Kulisse im Licht. In der Ferne ragen weitere Bergspitzen aus der weißen Wüste, von Zivilisation keine Spur. Die Landschaft wirkt wild und zerbrechlich zugleich - spätestens jetzt wird klar, wie Spitzbergen zu seinem Namen kam: Svalbard bedeutet "Kalte Küste". Wir wärmen uns am Abend im Camp wieder auf.

Tag 8: Bootsfahrt zum Vogelfelsen-Camp

Zeit zum Weiterziehen: Wir bauen unsere Zelte ab, laden das Gepäck ins Boot und gleiten durch den Fjord zum Camp am Vogelfelsen. Wieder beobachten wir gebannt das Polarmeer mit seiner überraschenden Vielfalt an Seevögeln - vielleicht lassen sich auch die putzigen Papageientaucher blicken? Das erste was uns an Land ins Auge fällt ist das viele Treibholz - wo kommt es her? Wir schlagen unsere Zelte auf und richten uns für die nächsten Tage ein. Hier ist es nicht ganz so still, aber an das Geschrei unserer Nachbarn gewöhnen wir uns schnell: Zahlreiche Vogelarten brüten vor allem im Juni und Juli auf den massiven Magma-Felsen und kommunizieren lautstark mit ihren Artgenossen. Eisfüchse patroullieren gerne um die Felsen, auf der Suche nach heruntergefallenen Eiern und Küken und auch die Spitzbergen-Rentiere profitieren von der guten Düngung rund um die Brutstätten. Wir drehen eine kleine Erkundungsrunde, bevor uns der Hunger am Abend ins Camp zurück treibt. Wir genießen die Stimmung am Meer.

Tag 9: Wanderung auf den Grönsteinfjellet

Es gibt viele Möglichkeiten für Berg- und Küstenwanderungen, um diese Region intensiv zu erkunden. Auch hier entscheiden wir wieder gemeinsam und vom Wetter abhängig, welchen Weg wir an welchem Tag einschlagen. Nachdem wir gestern weniger gewandert sind, versuchen wir heute auf den Grönsteinfjellet (310 m) zu gehen. Bei guten Sichtverhältnissen reicht der Blick oft bis zu 150 km weit über das weitverzweigte System des Isfjords, von dessen Ufern mehrere Gletscherfronten mit ihren Abbruchkanten herübergrüßen. Anschließend steigen wir ins DeGeer-Tal. Hier begeistern vor allem die Diabas-Felsen mit ihren skurrilen Formen. Bis in den August hinein brüten hier die Vögel in Scharen. Später im August sind zwar die meisten Vögel aus den Felsen verschwunden, dafür taucht die nachts tiefer stehende Sonne die gesamte Kulisse in spektakulären Herbstfarben. Für Fotografen bieten sich vom Camp aus dank seines Weitblicks über verschiedene Fjordteile immer wieder neue Motive in unterschiedlichem Licht und Wetter.

Tag 10: Wanderung auf den Knerten und den Knorringfjellet

Nach dem Frühstück rüsten wir uns für eine etwas anspruchsvollere Tour. Wir wollen die Arktis aus höchster Höhe sehen und beginnen den Aufstieg auf den Knerten (582 m). Bevor wir aber an Ausblicke denken, richten wir unsere Augen auf den gerölligen Boden. Neben unterschiedlichen Gesteinsarten gibt es in dieser Region auch zahlreiche Fossilien, versteinerte Muscheln und Fischknochen. Nicht weit von hier wurden in den letzten Jahren von Paläontologen sogar Meeressaurier ausgegraben. Nach einer kurzen Rast am Gipfel gehen wir weiter auf den Knorringfjellet (947 m) - und hoffen, dass die Sonne den Nebel verscheucht. Denn dann eröffnet sich uns ein unvergessliches Panorama. Bei dichter Wolkendecke steigen wir nicht ganz so weit hinauf sondern suchen uns lieber einen Weg in niedrigeren Höhen zurück zum Camp.

Tag 11: Wanderung auf den Marhögda und den Wimanfjellet

Wieder hoffen wir auf gutes Wetter, denn wir wollen noch einmal in höhere Lagen: Zuerst auf den Marhögda (393 m) und weiter auf den Wimanfjellet (914 m). Aber wer glaubt er kennt die Arktis schon der täuscht sich. Denn kein Flecken gleicht dem anderen, die Natur ist auch im hohen Norden vielseitig und facettenreich. In der Weite der Arktis erwarten uns täglich neue Perspektiven. Auf dem Wimanfjellet liegt vielleicht sogar noch Schnee!

Tag 12: Strandwanderung bis Carolinedalen

Auch mit trüberem Wetter muss zwischendrin gerechnet werden – aber selbst wenn die Sonne nicht durch die Wolkendecke dringt gibt es viel zu entdecken. Wir streben heute nicht in die Höhe sondern folgen dem Fjordufer westwärts. Treibholz, überwiegend aus Sibirien, aber auch bearbeitete Holzteile lassen unsere Gedanken kreisen. Schiffswrack oder Hütte? Eifrig pickende Strandläufer huschen am Ufer entlang, am Hang grasen die Rentiere. Unser Ziel ist Carolinendalen (ca. 10 km), dessen dunkles Schiefergestein ein bekannter Fundort für fossile Muscheln und Ammoniten sind - Augen auf! Wer möchte, kann den steilen Hang zum Pass hinauf steigen und das Panorama über dem Adventfjord genießen. Wir nehmen auch wieder den Uferweg zurück und lassen uns vom Ijsfjord leiten.

Tag 13: Bootsfahrt nach Longyearbyen

Nach dem Frühstück bauen wir wieder gemeinsam das Zeltcamp ab. Das Polarcirkel-Boot holt uns ab und bringt uns entlang der Küste zurück nach Longyearbyen. Noch einmal können wir Ausschau nach den Tieren am Wasser und am Ufer halten. Dann sind wir zurück in der Zivilisation! Das heißt, wir können wieder wählen: Abendessen im Ort oder auf unserem Campingplatz? Und auch die Zeit der Eisbärenwache ist vorbei.

Tag 14: Wanderung auf den Nordenskiöldfjellet

Gutes Wetter, gute Sicht? Dann lockt heute der höchste Gipfel in der Umgebung, der Nordenskiöldfjellet (1.050 m). Schon im Anstieg öffnet sich zunehmend der Blick über den Isfjord. Links von uns zieht der Longyeargletscher herab, rechts der kleine, spaltige Gipfelgletscher. Vom weitläufigen Gipfelplateau ist die Fernsicht bei gutem Wetter geradezu erschlagend. Außerdem steht hier eine auffällige Blechhütte - eine alte Forschungsstation. Wer war in diesen eisigen Höhen tätig und warum? Wer es gemütlicher haben will, kann den Tag in Longyearbyen verbringen – vielleicht beim Besuch des Nordpol-Museums? Oder mit einem Tagesausflug per Boot nach Barentsburg? Am letzten Abend suchen wir uns gemeinsam im Ort ein uriges Lokal für unser Abschieds-Abendessen. Dabei können wir die Erlebnisse der Reise noch einmal ausgiebig Revue passieren lassen.

Tag 15: Heimreise

Früh am Morgen nehmen wir Abschied, packen unsere Sachen und treten die Heimreise über Oslo, Stockholm oder Kopenhagen nach Deutschland an.

Charakter

Profil: Diese Reise gibt tiefe Einblicke in das arktische Leben. Auf ausgedehnten Wanderungen von verschiedenen Standorten aus dringen wir weit in die abgeschiedene Natur vor und passen uns den Gegebenheiten der Wildnis an. Da es im Sommer rund um die Uhr hell ist, wird gelegentlich auch die Nacht zum Tage gemacht - das warme, weiche Mitternachtslicht begeistert nicht nur Fotografen. Anforderung: Voraussetzung ist ein hohes Maß an Flexibilität und Abenteuerlust, gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu 10 Std. Gehzeit in weglosem Gelände. Dazu gehören gerölliger, schuttiger und sumpfiger Boden sowie Moränen oder Altschneefelder. Vorkenntnisse im Gebrauch von Steigeisen sind von Vorteil, aber nicht erforderlich. Aufgrund der physischen und psychischen Belastungen, die bei schlechtem Wetter auftreten können sowie aufgrund der Anforderungen einer Hochtour, wird diese Tour mit dem Schwierigkeitsgrad III bewertet. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Wir tragen unseren Tagesrucksack bei den Wanderungen mit dem Notwendigsten, das Hauptgepäck wird zwischen den Camps per Boot transportiert. Es ist unbedingt notwendig, dass die Gruppe stets geschlossen wandert und die Anweisungen der Reiseleiter ausnahmslos befolgt. Deshalb können einzelne Tagestouren nicht ausgelassen werden. Rasante Wetterumschwünge erfordern zusätzliche Flexibilität, eine genaue Einweisung erfolgt vor Ort. Unterbringung: Wir übernachten in tipiförmigen Zelten aus Baumwolle. Sie sind mit einem Durchmesser von 4 m sehr geräumig, stehhoch und atmungsaktiv. Der Boden ist nur zur Hälfte bedeckt, so dass auch Schuhe im Zelt gelagert werden können und trocken bleiben. Der Zeltplatz von Longyearbyen befindet sich an der Vogellagune mit Fjordpanorama - nahe des Flughafens (wenig Flugverkehr). Es gibt ein Servicegebäude mit Küche/Essraum, Sanitärräume mit Waschbecken, WCs und Duschen (Warmwasser ca. NOK 10,- / 5 Min.). Die beiden anderen Camps befinden sich in der Wildnis, fernab der Siedlungen und ohne jeglichen Komfort oder Sanitäre Einrichtungen. Bei den Bachdurchquerungen und der „Katzenwäsche" im kalten Eiswasser wird die Arktis deutlich spürbar! Aufgrund von Wetter, Seegang oder Eisbärensituation, kann sich der Standort der mobilen Camps verändern. Verpflegung: Während der Reise ist das Frühstück im Reisepreis inkludiert, außerhalb von Longyearbyen auch das Abendessen. Für die Mittagsmahlzeit empfehlen wir, nahrhafte Snacks mitzunehmen - entweder von zu Hause oder aus dem Supermarkt in Longyearbyen. Morgens gibt es Knäckebrot, Müsli, Marmelade, Margarine, Milchpulver, Kaffee, Tee und Kakao. In den Wildniscamps bereiten wir das Abendessen gemeinsam auf Kochern zu und verpflegen uns mit einfacher Kost wie Suppen, Reis, Nudeln, Ölsardinen oder Fleischkonserven. Das Trinkwasser wird aus einem nahe gelegenen Bach geholt. Auch in Longyearbyen kann das Leitungswasser genutzt werden (kostenlos in Restaurants). Die Mahlzeiten sind den örtlichen Gegebenheiten angepasst, frisches Obst und Gemüse gibt es in der Regel nicht. Vegetarisches Essen ist möglich, veganes Essen oder bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten sind in der Wildnis leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis! Bootsfahrten: Wir fahren meist in offenen Schnellbooten durch den Isfjord zu den Wildniscamps. Für die Überfahrten wird ein Wärmeanzug, eine Haube, warme Handschuhe sowie eine Skibrille gegen das Spritzwasser zur Verfügung gestellt. Die eigenen Gummistiefel und die mitgebrachte Goretex-Kleidung schützen zusätzlich vor Kälte, Nässe und Wind. Da gelegentlich Wasser ins Boot schwappen kann ist es unbedingt notwendig, die Ausrüstung wasserdicht zu verpacken. Aufgrund der natürlichen Begebenheiten, des Wetters oder der Eissituation, können sich die Bootstransfers verzögern und somit auch die Aufenthaltsdauer in den Camps verändern. Bei starkem Wellengang können die Fahrten sehr holprig werden und somit den Rücken stark beanspruchen. Im Falle von Bandscheiben Problemen raten wir daher von dieser Reise ab. Eisbären: Unser oberstes Ziel ist es, sowohl Mensch als auch Tier zu schützen, daher sind unsere Reiseleiter zum Thema Eisbären speziell geschult. Um Konflikten mit Bären aus dem Weg zu gehen, kann es vorkommen, dass eines der Camps an einem anderen Platz verlegt wird. Außerhalb von Longyearbyen wird zur Sicherheit nachts abwechselnd Wache gehalten (ca. 1 - 1,5 Std. pro Person). Weitere Informationen zu diesem Thema und eine genaue Einweisung gibt der Reiseleiter vor Ort. Teamwork: Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Be- und Entladen der Boote, Auf- und Abbauen der Zelte, Vorbereitung des Essens, Kochen, Spülen, Wasserholen usw.) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.

Ausrüstung

  • Reisepass mit Kopie
  • Personalausweis mit Kopie
  • Bahnticket
  • Bargeld, Kreditkarte, EC Karte (Bankautomat)
  • ETIX (elektronisches Flugticket)
  • Hauser/Bergspechte-Reiseunterlagen, z.B. auch „Meine Reise“
  • Hochgebirgsschuh Kategorie C, bedingt steigeisenfest
  • Gummistiefel
  • Trekkingsocken + Ersatz
  • Thermosocken
  • Gamaschen
  • Trekking- / Bergwanderhose
  • bequeme Freizeithose
  • wind- und wasserdichte Überhose (atmungsaktiv)
  • T-Shirts
  • Langarmhemden oder -blusen
  • Pullover oder Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)
  • Wärmeschicht (leichte Daunenjacke oder Primaloft)
  • dicke Daunenjacke (Füllgewicht ab 300 g)
  • wind- und wasserdichte Jacke (ideal: atmungsaktiv)
  • Unterwäsche + Ersatz
  • kurze Funktionsunterwäsche
  • lange Funktionsunterwäsche
  • Schlafbekleidung
  • Halstuch / Schal / Buff als Staub- oder Kälteschutz
  • warme Mütze
  • warme Fingerhandschuhe
  • Überhandschuhe (Wind- und Wasserfest, z.B. Gore-Tex)
  • Sonnenbrille
  • Trekking- oder Bergrucksack 30 l
  • Regenhülle für Rucksack
  • Teleskop-Wanderstöcke
  • Steigeisen mit Antistollplatte
  • flexibles Gepäckstück inkl. kleinem Schloss
  • Innenschlafsack, z.B. aus Fleecematerial
  • Schlafsack bis - 15° im Komfortbereich
  • Isolierschlafmatte
  • Sonnencreme
  • Lippenbalsam
  • Waschsachen / Hygiene-Artikel
  • Oropax
  • persönliche Fotoausrüstung mit genügend Akkus und Speicherkarten, eventuell mit Blitz, Stativ
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Campingbesteck/Geschirr (bei Lodgetrekking Taschenmesser)
  • wasserdichter Packsack für Dokumente
  • Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche
  • Thermosflasche
  • Fernglas
  • Ersatzbrille in stoßfestem Etui für Brillenträger
  • Erste Hilfe Set (inkl. Blasenpflaster, Tape, Desinfektion)
  • kleine Reiseapotheke
  • wichtige persönliche Medikamente (im Handgepäck: Husten, Kopfschmerz, Durchfall etc.)
  • Handy mit Ladekabel
  • Biwaksack
  • Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Vollkornriegel, Energieriegel,"Lieblingsteebeutel")

Inklusivleistungen

  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab/bis Longyearbyen
  • Zusätzlicher Guide in den Wildniscamps
  • Flug mit SAS Norway ab/bis Frankfurt via Oslo nach Svalbard
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 14 x im Zelt
  • 14 x Frühstück, 9 x Abendessen
  • Camping- und Kochausrüstung
  • CO2-Kompensation des Fluges über atmosfair
  • Hauser Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrücktransport sowie 24 Std. Notrufservice

Wunschleistungen

  • Reise ohne Flugstrecke Frankfurt - Longyearbyen - Frankfurt -450,00 €
  • Andere deutsche Abflughäfen vorbehaltlich Verfügbarkeit: 50,00 €; Wien, Zürich Aufpreis auf Anfrage
  • Einzelzeltzuschlag 410,00 €
  • Einzelzimmerzuschlag 410,00 €

Nicht enthaltene Leistungen

    Reisetermine und Preise
    Von/Bis
    Preis in €
    Reiseleitung
    Reisestatus
    Von/Bis: 04.07.2020 – 18.07.2020
    Preis in €: 2.968 €
    Reiseleitung: Philipp Konietzko
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 18.07.2020 – 01.08.2020
    Preis in €: 2.748 €
    Reiseleitung: Monika Hiller
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 25.07.2020 – 08.08.2020
    Preis in €: 2.888 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 01.08.2020 – 15.08.2020
    Preis in €: 2.968 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar
    Von/Bis: 22.08.2020 – 05.09.2020
    Preis in €: 2.968 €
    Reiseleitung: Lokale Hauser-Reiseleitung
    Verfügbarkeit: Buchbar