Gemeindebasierter Tourismus
Wo Reisen Gemeinschaft stärkt
Gemeindebasierter Tourismus (Community-based Tourism) stellt die Menschen vor Ort in den Mittelpunkt. Die Gemeinden entwickeln und gestalten ihre touristischen Angebote selbst, von Unterkünften und geführten Wanderungen über kulinarische Erlebnisse bis hin zu Handwerk und kulturellen Begegnungen. Entscheidend ist dabei, dass Planung, Management und alle wesentlichen Entscheidungen in den Händen der lokalen Gemeinschaft liegen.
Für Reisende entstehen so direkte Einblicke in das Leben vor Ort, wodurch Sie mit den Menschen der Region in echten Austausch kommen. Gleichzeitig bleiben die Einnahmen in der Region, schaffen Arbeitsplätze und stärken die Selbstbestimmung der Gemeinden.
So entsteht eine Form des Reisens, die Natur, Kultur und lokale Gemeinschaften langfristig unterstützt und einen wichtigen Beitrag zu einem verantwortungsvolleren Tourismus leisten kann.
Wir sind überzeugt, dass gemeindebasierter Tourismus Reisen ermöglicht, von denen sowohl die Reisenden als auch die Menschen vor Ort profitieren!
Unsere gemeindebasierten Reisen
Was sind Auswahlkriterien für gemeindebasierte Tourismusprojekte?
► Die lokale Gemeinschaft ist aktiv an Planung und Entscheidungen beteiligt .
► Ein wesentlicher Teil der Einnahmen bleibt in der Region.
► Tourismus schafft Arbeits- und Einkommensmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung.
► Traditionen, kulturelles Wissen und Handwerk werden bewahrt und weitergegeben.
► Natürliche Ressourcen werden verantwortungsvoll genutzt und geschützt.
► Begegnungen erfolgen respektvoll und auf Augenhöhe.
Community Based Tourism-Projekte bei Hauser
Im folgenden Stellen wir ein paar der gemeindebasierten Projekte, die Sie auf unseren Reisen besuchen können, detaillierter vor:
Ruwenzori tourism villages, Uganda

Ein Dorf öffnet seine Türen
Am Fuß des Ruwenzori-Gebirges tauchen wir in die Welt der Bakonzo ein. Die indigenen Bewohner der Region sind seit Generationen Bauern, Hüter des Berges und nun auch Gastgeber. Wir erleben ihre Gastfreundschaft bei unserem Aufenthalt im Ruboni Community Camp, in dem wir zwei Nächte verbringen. Gemeinsam mit Guides, Trägern und einem Koch des Stammes trekken wir durch das Rwenzori-Gebiet und erfahren mehr über die Bakonzo-Kultur und Bergtraditionen, die die Menschen hier seit Jahrhunderten prägen. Wir haben das Glück, in diese Welt einzutauchen und zu sehen was es heißt, wenn eine Gemeinschaft über die touristische Entwicklung ihrer Region wirklich mitbestimmen kann.
Wir besuchen die Ruboni-Gemeinde auf unserer Wanderreise „Uganda, Ruanda: Gorilla-Tracking und Ruwenzori-Gebirge“.
Nuratau-Gebirge, Usbekistan

Zu Gast bei Familie Musaev und Familie Ergashey
Hoch oben in den Dörfern Hayat und Uhum in Usbekistan empfangen uns Familien, die ihren Alltag mit uns teilen und uns zum Übernachten bei sich zu Hause willkommen heißen. Wir wandern mit einheimischen Bergführern durch das Naturschutzgebiet und besuchen die alte Wassermühle der Gemeinde. Am Abend kochen wir gemeinsam das traditionelle Plov mit selbst angebautem Gemüse und Berggewürzen. Unser Aufenthalt kommt direkt den Familien vor Ort zugute und trägt dazu bei, die Bergdörfer des Nuratau lebendig zu halten.
Dieses Projekt ist Teil unserer Wanderreise „Usbekistan – Mythos Seidenstraße
und Nuratau-Gebirge“ sowie unserer Radreise „Usbekistan: Mit dem Rad entlang der Seidenstraße“.
Camino del Apu Ausangate, Peru

Unterwegs mit Lamahirten im Andenhochland
Im Herzen der peruanischen Anden haben die indigenen Bewohner der Dörfer Chilca und Osefina selbst die Initiative ergriffen. Um der Abwanderung junger Menschen entgegenzuwirken, gründeten sie das Projekt „Camino del Apu Ausangate", ein mehrtägiges Trekking im Andenhochland, und schufen damit Arbeit und Zukunft in ihrer Region. Heute sind es die Dorfbewohner selbst, die vier komfortable Lodges auf Höhen zwischen 4300 und 4800 Metern betreiben, in denen wir auf unserem Trekking übernachten. Unterwegs mit lokalen Guides aus der Gemeinschaft begegnen wir Lama- und Alpakaherden und erfahren von Hirten, wie das Leben im Hochland heute aussieht. Im Dorf schauen wir den Weberinnen der Gemeinde bei der Herstellung traditioneller Textilkunst über die Schulter und unterstützen damit den Erhalt des lokalen, kulturellen Erbes. Morgens, mittags und am Abend werden wir mit frischen, landestypischen Köstlichkeiten versorgt.
Dieses Projekt ist Teil unserer Trekkingreise „Peru – Lodge Trekking um den Apu Ausangate“.
Mehr Informationen zum Projekt gibt es außerdem hier.
El Cinquè Llac, Pyrenäen, Spanien

Wo Geschichten weitergegeben werden
Entlang alter Schäferpfade und durch kleine Bergdörfer begegnen wir den Pyrenäen aus der Perspektive der
Menschen, die hier seit Generationen leben. Jeden Abend unseres Trekkings auf dem Fernwanderweg El Cinquè Llac empfängt uns eine andere Gastfamilie in ihrem Gasthaus, kocht nach alten Familienrezepten und erzählt Geschichten aus ihrem Leben in den Bergen. Ein besonderer Begleiter dieser Reise ist der traditionelle Hirtenstab, den Sie zu Beginn der Reise erhalten und in den unsere Gastgeber Etappe für Etappe persönliche Zeichen einritzen. So entsteht unterwegs ein Erinnerungsstück, das Sie zuhause noch lange an die Begegnungen vor Ort erinnern wird.
Dieses Projekt ist Teil unserer Selfguided- Trekkingreise „Spanien: Auf Schäferpfaden durch die Pyrenäen“.
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